Beiträge

Lok Bernau verpflichtet US-Amerikaner James Milliken

Der Kader der Lok für die kommende Saison nimmt nach und nach Gestalt an. James Milliken ist dabei die erste US-Verpflichtung für die im September beginnende Spielzeit. Der 24-jährige Combo-Guard kann auf beiden Guardpositionen eingesetzt werden und wird pünktlich zur Saisonvorbereitung am 14. August in Bernau erwartet.

 

Zur Vita: James Lee Milliken stammt aus Siler City, North Carolina. Über die Zwischenstation am Cowley Community College in Kansas gelangte der Bernauer Neuzugang 2014 zur renommierten Creighton University in Nebraska. Dort ging Milliken für das Collegeteam der Creighton Bluejays von 2014 bis 2016 in der anspruchsvollen Big East Conference in der NCAA I auf Korbjagt. Hier bewies der 1,88 Meter große US Guard insbesondere seine Stärken im Scoring und einer engagierten Verteidigungsarbeit. Coach René Schilling berichtet: „James kann quasi aus allen Lagen punkten. Diese Fähigkeit wird uns insbesondere in knappen Spielen helfen. Zudem hatte er stets die Aufgabe den stärksten Außerspieler des Gegners zu verteidigen. Dabei reden wir unter anderem von aktuellen NBA Spielern wie Kris Dunn oder Buddy Hield. Auf den von uns gesichteten Videos hat er diese Aufgaben zumeist sehr gut erfüllt, weshalb wir zuversichtlich sind, dass wir neben einen verlässlichen Scorer, auch einen guten Verteidiger für unser Team gewinnen konnten“. In Summe absolvierte der Neu-Bernauer 66 Spielen für die Creighton Bluejays und erzielte dabei 9,7 Punkte, 2,1 Rebounds und 1,8 Assists bei einer bei einer Einsatzzeit von durchschnittlich 26 Minuten je Partie.

 

Wie die Bernauer Korbjäger einen Spieler eines Spitzten-Collegeteams wie Creighton verpflichten konnten, erklärt Teammanager Thomas Schönhoff: „James hat das College bereits 2016 beendet und war die komplette vergangene Saison vertraglos. Er hatte leider auf den falschen Spieleragenten gesetzt, der ihm am Ende keinen Job vermitteln konnte. Für ihn persönlich war dies natürlich ein herber Dämpfer als angehender Profi. Jedoch brennt er jetzt umso mehr darauf, sich bei uns zu beweisen“. Auch James Milliken selbst zeigt sich über das Engagement beim ProB-Ligisten erfreut: „Ich freue mich sehr über die Chance für Lok Bernau zu spielen. Ich möchte eine Führungsrolle auf dem Weg zu einer erfolgreichen Saison übernehmen und ein Vorbild für die jüngeren Spieler sein.“

 

Simon Schönhoff

Logo SSV Lok Bernau

Rückkehrer Sebastian Fülle ist erster Neuzugang bei Lok Bernau

 

Mit Sebastian Fülle kehrt zur neuen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB einer der Bernauer Aufstiegshelden zurück zur Lok. Der 24-jährige Berliner feierte in der abgelaufenen Spielzeit mit dem Mitteldeutschen Basketball Club in der ProA die Meisterschaft und den direkten Wiederaufstieg ins Basketballoberhaus. Fülle unterschreibt beim SSV Lok Bernau einen Zweijahresvertrag.

 

Nach einer Saison in der ProA und seinem zweiten Meistertitel innerhalb von zwei Jahren kehrt Aufstiegsheld Sebastian Fülle wieder zurück zum SSV Lok Bernau. Rund einen Monat vor seinem 25. Geburtstag unterschrieb der Berliner einen Zweijahresvertrag. Fülle wechselt vom ProA-Meister MBC Weißenfels, mit denen er und sein Team nach souveränen Playoff-Serien den direkten Wiederaufstieg in die easyCredit BBL perfekt gemacht haben. In den Finalserien stand er rund 17 Minuten auf dem Feld und kam dabei auf durchschnittlich 3.6 Punkte sowie 1.5 Rebounds.

 

In Bernau können sich die Fans auf ein Wiedersehen mit einem echten Sympathieträger freuen. Fülle gilt als flexibel einsetzbarer Schütze, der auf den Guard- und Flügelpositionen zum Einsatz kommen kann. In der Saison 2015/16 hatte der Berliner wesentlichen Anteil am Aufstieg des SSV Lok Bernau in die ProB. Seine durchschnittlichen 14.6 Punkte sammelte er mit einer hervorragenden Trefferquote von über 41 Prozent jenseits der Dreierlinie.

 

Über die Jugendmannschaften der Karower Dachse, Marzahner Baskets Bären und TuSLi kam er 2008 zu ALBA BERLIN, wo er bis 2014 das Jugendprogramm durchlief. Unter Trainer Henrik Rödl entwickelte er sich mit seiner kämpferischen Spielweise und Einstellung zum Anführer in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL). Insgesamt sieben Jugendmeistertitel sammelte Sebastian Fülle. Zweimal wurde er in der NBBL in das Allstar-Team berufen. Als Doppellizenzspieler kam er bei ALBA sowohl in der Regionalliga zum Einsatz, als auch unter Sasa Obradovic in der Bundesliga und im Eurocup. Im Sommer 2014 nahm er die Herausforderung ProA in Thüringen bei den Oettinger Rockets Gotha ins Visier, ein Jahr später gab er sein Debüt im Trikot des SSV Lok Bernau.

 

Headcoach René Schilling: „Ich freue mich sehr, dass es mit der Verpflichtung von Sebastian geklappt hat. Er war in der Aufstiegssaison ein sehr wertvoller Spieler – sowohl offensiv wie auch defensiv. Er kennt Bernau und das ALBA-Programm. Beides wird seine Integration sehr einfach machen.“

 

Sebastian Fülle: „Es ist schön, nach einem Jahr wieder zurück zu sein. Ich bin Bernau für diese Chance sehr dankbar. Wir haben damals Großartiges geleistet. Ich werde auf dem Feld alles geben, dass unser Team auch in Zukunft ähnlich erfolgreich spielt.“

 

 

Ricardo Steinicke

steinicke@ssv-lok-bernau.de

Logo SSV Lok Bernau

Endstation Bochum: Lok verliert entscheidendes Playoff-Spiel 76:77

Endstation Bochum: Lok verliert entscheidendes Playoff-Spiel 76:77

Logo SSV Lok Bernau

Logo SSV Lok Bernau

Der SSV Lok Bernau ist mit einer hauchdünnen Niederlage bei den VfL AstroStars Bochum aus den Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB ausgeschieden. Mit 76:77 (40:37) mussten sich die Bernauer in der „Best-of-Three“-Serie auch im zweiten Spiel geschlagen geben. Durch großen Einsatz und mit der Unterstützung von etlichen Bernauer Fans hatte die Lok über weite Strecken geführt und das Spiel lange offengehalten. Am Mittwoch können alle Bernauer Fans bei einem Fantreffen die Mannschaft in die Saisonpause verabschieden.

 

Die AstroStars bleiben für die Lok-Korbjäger in der Saison unschlagbar. Auch im vierten Spiel dieser Spielzeit gelang es den Bernauern nicht, als Sieger von Feld zu gehen. Im entscheidenden zweiten Playoff-Spiel der Viertelfinalserie hatten sich Brandenburger allerdings viel vorgenommen und starteten mit viel Energie in das Spiel. Pierre Bland eröffnete umgehend nach dem gewonnenen Sprungballduell mit einem Korbleger. Er stand zusammen mit Robert Kulawick, Konstantin Kovalev, Tim Schneider und Jonas Böhm in der Bernauer Startformation. Bochum kam nur schwer in Fahrt. Angetrieben von den rund 30 mitgereisten Bernauer Fans, die sich in der ausverkauften Rundsporthalle lautstark Gehör verschafften, kontrollierten die Gäste das erste Viertel. In der dritten Spielminute bat Trainer Kai Schulze seine AstroStars bereits zur ersten Auszeit – da war die Lok schon auf 9:2 enteilt. Die Lok blieb in dieser Phase weiter spielbestimmend. Nach Punkten von Kapitän Jonas Böhm und einem Dreier von Robert Kulawick wuchs der Vorsprung sogar in den zweistelligen Bereich (14:4, 5. Minute). Erst gegen Ende des Viertels kam Bochum besser in Spiel und verkürzte zur ersten Pause auf 18:13 (10. Minute). Bochum legte im zweiten Abschnitt mit einem 5:0-Lauf durch einen Dreier von Artem Shelukha und zwei Zählern von Felix Engel nach (21:20, 13. Minute). Den Vorsprung konnte Bernau bis zur Halbzeit aber verteidigen. Pierre Bland, Robert Kulawick und Nino Valentic fanden in dieser Phase offensiv immer wieder die richtige Antwort. Entschieden war das spannende Playoff-Duell beim Halbzeitstand von 40:37 für den SSV aber noch lange nicht.

 

Robert Kulawick und Tim Schneider eröffneten die zweite Hälfte für die Bernauer. Nach Punkten von Bochums Topscorer Alexander Angerer (17 Punkte) stockte allerdings die Punkteanzeige auf beiden Seiten. Die Mannschaften lieferten sich einen erbitterten Kampf in der Verteidigung. Den kühleren Kopf hatten dabei die Gastgeber, die Punkt um Punkt die Führung erkämpften (46:48, 25. Minute). In dieser Phase konnte ALBA-Youngster Bennet Hundt dem Spiel viele gute Akzente verpassen. Er war für den verletzten Ferdinand Zylka (Kniebeschwerden) in den Kader berufen worden. Der U18-Nationalspieler mit seinen insgesamt elf Punkten sorgte dafür, dass die Bernauer auf Tuchfühlung blieben. Zwei Dreier von ihm brachten kurz vor Ende des dritten Viertels sogar den Ausgleich (56:56, 29. Minute). Alexander Angerer sorgte dann aber noch für eine knappe 56:59 Führung für die Bochumer vor dem Schlussviertel. Die entscheidenden letzten zehn Minuten eröffnete Tim Schneider mit zwei Dreiern in Folge (62:59, 32. Minute). In der hochspannenden Schlussphase meldete sich Bochum aber mit einem 7:0-Lauf zurück und ging wieder in Führung (68:69, 36. Minute). Die Lok war aber noch nicht am Ende und kämpfte noch einmal verbissen darum, mit einem Sieg ein Entscheidungsspiel in der Serie zu erzwingen. Nino Valentic, Jonas Böhm sowie Bennet Hundt legten noch einmal vor, Bochum glich gut eine Minute vor dem Ende aus. Mit zwei verwandelten Freiwürfen sorgte Bennet Hundt für eine hauchdünne 76:74 Führung – noch 28 Sekunden Restspielzeit. Bochums Gary Johnson versenkte dann mit seinem vierten Dreier des Spiels die Bernauer Hoffnungen und beendete damit auch die Saison der Brandenburger. In den verbleibenden Sekunden hatte die Lok zwar noch zwei Chancen, konnte diese aber nicht im Korb versenken. Die Schlusssirene zum 76:77 Endstand ging in der Rundsporthalle im Jubel der Hausherren und des Bochumer Publikums über den vorzeitigen Halbfinaleinzug unter.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Momentan überwiegt bei mir die Enttäuschung. Wir hatten uns natürlich fest vorgenommen, die Serie noch einmal nach Bernau zu holen. Das hat leider nicht geklappt. In den kommenden Tagen können wir sicherlich mit viel Stolz auf die Saison zurückblicken und uns über das Erreichte freuen.“

 

Lok organisiert Fantreffen am Mittwochabend

 

Das Team bedankt sich für die großartige Unterstützung der Bernauer Fans – nicht nur beim letzten Saisonspiel in Bochum – sondern auch während der gesamten Saison. Am kommenden Mittwoch soll es deswegen ein Fantreffen mit der kompletten Mannschaft in der Erich-Wünsch-Halle geben. Alle Fans werden dann noch einmal die Chance haben, die Mannschaft in die Saisonpause zu verabschieden, mit ihren Lieblingsspielern ins Gespräch zu kommen und sich Foto- oder Autogrammwünsche erfüllen zu lassen. Der genaue Beginn des Fantreffens wird noch mitgeteilt.

 

Viertelstände: 18:13, 40:37, 56:59, 76:77

 

SSV Lok Bernau Pierre Bland (15 Punkte), Nino Valentic (12), Bennet Hundt (11), Robert Kulawick (11), Jonas Böhm (10), Tim Schneider (8), Timajh Parker-Rivera (2), Jannes Hundt (2), Nico Adamczak (2), Robert Glöckner (2), Konstantin Kovalev (1), Kevin Wohlrath (0)

 

VfL AstroStars Bochum: Alexander Angerer (17 Punkte), Gary Johnson (16), Chamseddine Korbi (11), Davon Roberts (9), Artem Shelukha (8), Ryon Howard (6), Felix Engel (6), Michael Haucke (2), Raphael Bals (2)

 

Quelle: Ricardo Steinicke

Lok im Viertelfinale: Wiedersehen mit AstroStars Bochum

 

Bereits an diesem Sonntag startet der SSV Lok Bernau ins Playoff Viertelfinale der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Dabei wird es ein Wiedersehen mit den VfL AstroStars Bochum geben, die als einziges Team in der Hauptrunde beide Spiele gegen die Lok gewinnen konnten. Die Ruhrpott-Basketballer aus Bochum haben die erste Playoff-Runde gegen die Bayer Giants Leverkusen mit zwei Auswärtssiegen für sich entschieden. Das Heimspiel in der Erich-Wünsch-Halle beginnt am Sonntag um 17.30 Uhr.

 

Nach dem Einzug in die zweite Playoff-Runde am Dienstag bleiben den Lok-Korbjägern gerade einmal vier Tage Vorbereitung auf die nächste schwere Aufgabe. Gegner im Viertelfinale sind die VfL AstroStars Bochum, „alte Bekannte“ aus der ProB Nordstaffel. Zweimal sind beide Mannschaften in der Hauptrunde schon aufeinandergetroffen, beide Male gewannen die Bochumer. Beim ersten Duell ließen die heimstarken AstroStars den Bernauern in einer mühsam erkämpften Verlängerung keine Chance. Die Lok blieb in der Over Time damals gänzlich ohne Punkte und musste sich am Ende 91:103 geschlagen geben. Das Rückspiel dagegen war von der Defensive auf beiden Seiten geprägt. Die Bochumer bewiesen am Ende Nervenstärke und fügten der Lok mit 63:73 die bisher einzige Heimniederlage dieser Saison zu. In der Playoff-Runde der letzten acht Teams treffen beide Vereine nun wieder aufeinander.

 

Die VfL AstroStars Bochum haben die Hauptrunde der Nordstaffel als Tabellenfünfter abgeschlossen und sich im Playoff-Achtelfinale mit zwei Auswärtssiegen in die nächste Runde gekämpft. Verletzungen sorgten in den vergangenen Wochen bei den Ruhrpott-Basketballern für einige Turbulenzen. Vier der letzten fünf Hauptrundenspiele gingen verloren. Pünktlich zu den Playoffs meldete sich dann mit Ryon Howard aber ein wichtiger Leistungsträger wieder fit. Bochum zeichnet sich nicht nur durch die drittbeste Defensive der Nordstaffel aus, die geschlossene Offensive hat das Team über weite Strecken der Saison getragen. Ein Großteil der Mannschaft spielt bereits seit Jahren zusammen und Trainer Kai Schulze selbst steht seit 2004 ununterbrochen an der Seitenlinie. Der effektivste Spieler bei den AstroStars ist Gary Johnson. Der 34-jährige Deutsch-Amerikaner bringt elf Jahre Erfahrung aus der ProA und ProB mit und führt mit knapp 15 Punkten pro Spiel führt er das teaminterne Ranking zwar. Mit Clayton Wilson, Michael Haucke, Alexander Angerer, Felix Engel und auch dem wiedergenesenen Ryon Howard punkten dazu gleich fünf weitere Mannschaftskollegen ebenfalls zweistellig.

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir erwarten einen ganz anderen Gegner als zuletzt Frankfurt. Bochum hat viele erfahrene Spieler im Kader, was wir in den bisherigen beiden Saisonspielen zu spüren bekommen haben. Es bleibt nur eine verkürzte Trainingswoche, um uns bis Sonntag auf die neue Herausforderung vorzubereiten. Der mögliche Erfolg zum Start in die neue Serie wird auf alle Fälle auch davon abhängen, ob wir es schaffen mit dem gleichen Fokus und der gleichen Intensität wie am Dienstag ins Spiel zu gehen.“

Lok Bernau wird zum Auftakt in das Viertelfinale wieder auf Robert Kulawick setzen können. Der Routinier nahm unter der Woche an der internationalen Sportmeisterschaft der Luftwaffe in Amsterdam teil. Das Heimspiel am Sonntag beginnt um 17.30 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße).

 

Quelle: Ricardo Steinicke

Logo SSV Lok Bernau

Lok Bernau reist zum zweiten Playoff-Duell nach Frankfurt

 

Nach dem erfolgreichen Auftakt in die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB am letzten Wochenende kann der SSV Lok Bernau die Serie gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors am Samstag vorzeitig entscheiden. Im zweiten Duell treten die Bernauer auswärts in Frankfurt an. Das Spiel beginnt um 18.00 Uhr in der „Basketball City Mainhattan“.

Im zweiten Spiel der Playoff-Achtelfinalpaarung zwischen Lok Bernau und den FRAPORT SKYLINERS Juniors werden die Karten an diesem Wochenende neu gemischt. Zum Auftakt am letzten Samstag konnte sich die Lok beim Doppelspieltag mit ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena mit 75:64 durchsetzen und in der „Best-of-Three“-Serie in Führung gehen. Mit einem Sieg würde Bernau vorzeitig ins Viertelfinale einziehen. Bei einer Niederlage in Frankfurt kommt es am kommenden Dienstag (21.3. um 19.30 Uhr) zu einem entscheidenden dritten Spiel in der Erich-Wünsch-Halle.

Während die SKYLINERS im Hinspiel nicht in absoluter Bestbesetzung angetreten sind, rechnet Lok-Headcoach René Schilling fest damit, dass bei den Gastgebern in Frankfurt alle Doppellizenzspieler aus dem Bundesligakader auflaufen werden. „Frankfurt hat bereits im ersten Spiel sehr stark gespielt – so wie wir es auch erwartet haben. Niklas Kiel und Mahir Agva, beispielsweise, heben die spielerische Qualität im Inside Spiel dann aber noch einmal auf ein viel höheres Level“, berichtet der Bernauer Cheftrainer. Neben Kiel und Agva könnten am Samstag aber auch noch Max Merz und Stefan Ilzhöfer auflaufen, die ebenfalls zur festen Rotation in der BBL gehören, wo Frankfurt erst am Sonntag ein Heimspiel gegen die BG Göttingen hat.

Im ersten Playoff-Duell stachen bei den SKYLINERS Juniors der US-Amerikaner Travis Thompson (15 Punkte, 9 Rebounds) sowie mit ebenfalls zweistelliger Ausbeute Isaac Bonga und Tim Oldenburg (je 10 Punkte) heraus. Der 17-jährige Bonga schrammte mit seinen zusätzlichen acht Assists und acht Rebounds nur knapp an seinem zweiten Triple-Double in Folge vorbei. Ein Schlüssel des Bernauer Erfolges war die phasenweise sehr starke Verteidigung, mit der man die Hessen zu 22 Ballverlusten zwang.

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir haben das erste Spiel natürlich analysiert und uns auch mit dem Team einige Szenen angeschaut. Ich erwarte ein viel knapperes zweites Spiel, weshalb wir uns auf jeden Fall steigern müssen – sowohl defensiv wie offensiv. Wir werden viel geduldiger spielen müssen, um im Angriff gute Situationen für einfache Punkte zu finden.“

Das zweite Aufeinandertreffen beider Teams findet am Samstag um 18.00 Uhr in der „Basketball City Mainhattan“ – dem Basketballzentrum der FRAPORT SKYLINERS – statt (Walter-Möller-Platz 2, 60439 Frankfurt).

 

 

Quelle: Ricardo Steinicke

Logo SSV Lok Bernau

Lok fiebert erstem Playoff-Spiel gegen Frankfurt entgegen

 

Der SSV Lok Bernau startet am Samstag um 15.00 Uhr in der Mercedes-Benz Arena in die erste Playoff-Runde der 2. Basketball-Bundesliga ProB. In Deutschlands größter Basketball-Arena treffen die Bernauer auf die FRAPORT SKYLINERS Juniors. Das erste Playoff-Spiel findet im Rahmen eines Doppelspieltags bei Kooperationspartner ALBA BERLIN statt, die anschließend um 18.00 Uhr gegen s.Oliver Würzburg antreten. Alle Eintrittskarten gelten am Samstag für beide Spiele. 

 

Mit einem besonderen Highlight werden die Basketballer des SSV Lok Bernau an diesem Samstag ihre Playoff-Premiere in der 2. Basketball-Bundesliga ProB feiern. Zusammen mit Kooperationspartner ALBA BERLIN findet das erste Spiel der Meisterschaftsrunde in ganz großem Rahmen bei einem gemeinsamen Doppelspieltag in der Mercedes-Benz Arena statt. Die Partnerschaft beider Clubs besteht seit letztem Sommer. Neben einem Pool an Doppellizenzspielern aus ALBAs Profimannschaft sowie den Jugendmannschaften, profitiert das Bernauer ProB-Team auch von anderen Ressourcen, beispielsweise Fahrzeuge für Auswärtsfahrten oder auch die Mitnutzung des ALBA Trainingszentrums. Berlins Sportdirektor Himar Ojeda hatte die Kooperation im letzten Jahr mit auf den Weg gebracht und zeigt sich im Vorfeld des Doppelspieltags sehr zufrieden: „Wer hätte gedacht, dass Aufsteiger Bernau als ProB-Tabellenführer in die Playoffs geht? Aber nicht nur das. Die Kommunikation mit Lok ist hervorragend“, sendet Ojeda lobende Worte an die Verantwortlichen in der Hussitenstadt. Tim Schneider, Ferdinand Zylka, Robert Glöckner und Jannes Hundt sind die jüngsten vier Berliner Talente aus dem ALBA Jugendprogramm, die am derzeitigen Bernauer Erfolg maßgeblich beteiligt sind.

 

Denn der SSV Lok Bernau startet mit der bestmöglichen Ausgangsposition in die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB – mit 17 Siegen und fünf Niederlagen hat Lok die Hauptrunde auf dem ersten Tabellenplatz in der Nordstaffel beendet und sich damit das Heimrecht für die gesamte Meisterschaftsrunde erkämpft. Die Playoffs werden im Modus „Best-of-Three“ ausgetragen. Die Mannschaft, die zuerst zwei Spiele gewinnt, gewinnt die jeweilige Playoff-Runde. Als Gegner warten nun in der ersten Runde die FRAPORT SKYLINERS Juniors. Auch wenn die Nachwuchsbasketballer von Bundesligist Frankfurt „nur“ als Tabellenachter der Südstaffel in die Playoffs eingezogen sind, erwartet Lok Bernau gleich zum Auftakt ein ganz schweres Los. Der 27-Mann starke Frankfurter Kader ist gespickt mit hochkarätigen Talenten, die teilweise schon zum festen Aufgebot in der BBL gehören. Entsprechend schwierig ist die Prognose mit welchen Gesichtern die SKYLINERS Juniors genau anreisen werden. Fest steht allerdings, dass die Basketballer aus der Mainmetropole trotz der vielen jungen Spieler mehr Playoff-Erfahrung haben als Neuling Bernau. Mit Frankfurt steht am Samstag nämlich der amtierende ProB Vize-Meister auf dem Parkett der Mercedes-Benz Arena, denen es angesichts von zuletzt drei Siegen und dem erfolgreichen Last-Minute-Einzug in die Meisterschaftsrunde nicht an Selbstbewusstsein mangeln wird. Mit Mahir Agva (16,8 Punkte) und Niklas Kiel (16,8 Punkte) dominieren zwei der Doppellizenzspieler die Bretter bei den Hessen. Einzig der US-Amerikaner Travis Thompson kommt offensiv auf eine höhere Ausbeute. Der Aufbauspieler sammelt knapp 20 Punkte pro Spiel bei einer überragenden Trefferquote von 49 Prozent aus dem Feld. Aber auch die anderen Schützlinge von SKYLINERS-Trainer Eric Detlev fügen sich nahtlos ein. Nahezu jeder Spieler hat in mindestens einem Spiel zweistellig gepunktet. Darüber hinaus wird Frankfurt ein schnelles und sehr kontrolliertes Spiel mit aggressiver Defensive nachgesagt. Ein besonderes „Nachwuchs-Juwel“ ist der 17-jährige Isaac Bonga, U18-Nationalmannschaftskollege von Ferdinand Zylka. Mit seinen 2,01m kommt der ungewöhnlich große Aufbauspieler auf durchschnittlich zehn Punkte und zusätzlich 4,1 Assists.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Dem Start in die Playoffs fiebert die Mannschaft schon seit einigen Wochen entgegen und im Besonderen natürlich der Kulisse dieses Doppelspieltags bei ALBA BERLIN. Frankfurt wird uns als erster Playoff-Gegner fordern und ganz sicher auch alles abverlangen. Wir werden uns keinesfalls vom Tabellenplatz blenden lassen. In Bestbesetzung gehört Frankfurt zu den Topteams der ProB. Deshalb müssen wir maximal fokussiert in das Spiel gehen – dürfen aber einerseits keine Angst haben und es gleichzeitig auch nicht zu locker angehen.“

 

Die Mannschaft hofft dabei nicht nur auf die Unterstützung der vielen Bernauer Fans, die am Samstag in die Arena am Ostbahnhof reisen werden. Alle erhältlichen Eintrittskarten gelten sowohl für das Playoff-Spiel von Lok Bernau um 15.00 Uhr wie auch für das anschließende Bundesligaduell der Albatrosse gegen s.Oliver Würzburg um 18.00 Uhr. Tickets gibt es zum Sonderpreis von 15.00 EUR in der Geschäftsstelle des SSV Lok Bernau oder über den regulären Vorverkauf bei ALBA BERLIN.

 

Der Einlass am Samstag in die Mercedes-Benz Arena beginnt um 14.00 Uhr.

 

 

Ricardo Steinicke Text und Foto

Lok Bernau trifft im Playoff-Achtelfinale auf Frankfurt

Lok Bernau trifft im Playoff-Achtelfinale auf Frankfurt

Zum Abschluss der Hauptrunde ließen die Basketballer des SSV Lok Bernau gegen die Herzöge Wolfenbüttel nichts anbrennen und setzten sich am Ende souverän 94:77 (41:40) durch. Als Tabellenerster der Nordstaffel treffen die Bernauer am kommenden Wochenende zum Auftakt in die Playoffs auf die FRAPORT SKYLINERS Juniors. Der Doppelspieltag mit Partner ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena beginnt Samstag bereits um 15.00 Uhr.

 

Nach einem spannenden letzten Spieltag in der Hauptrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProB stehen endgültig die Teilnehmer für Playoffs und Playdowns fest. Als Tabellenerster der Nordstaffel warten auf den SSV Lok Bernau in der ersten Meisterschaftsrunde die Nachwuchsbasketballer von Bundesligist FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt. Das erste Aufeinandertreffen in der „Best of Three“-Serie wird es am kommenden Samstag im Rahmen des gemeinsamen Doppelspieltags bei ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena geben. Alle erhältlichen Eintrittskarten gelten sowohl für das Playoff-Spiel um 15.00 Uhr wie auch für das anschließende Bundesligaduell der Albatrosse gegen s.Oliver Würzburg um 18.00 Uhr. Tickets gibt es zum Sonderpreis von 15.00 EUR in der Lok-Geschäftsstelle oder über den regulären Vorverkauf bei ALBA BERLIN.

 

Zuvor gaben in der wieder einmal sehr gut gefüllten Erich-Wünsch-Halle noch die Herzöge Wolfenbüttel ihre Visitenkarte ab und erwiesen sich lange Zeit als der befürchtet hartnäckige Gegner. Nach zuletzt drei Siegen am Stück wollten die Gäste ihre minimale Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt und den Einzug in die Playoffs wahren. Die benötigte Schützenhilfe aus den zeitgleich laufenden Spielen blieb am Ende allerdings aus. Dennoch bereiteten die Herzöge den Hausherren vor allem in der ersten Halbzeit auf dem Feld einige Schwierigkeiten. Bernau startete mit Pierre Bland, Robert Kulawick, Kevin Wohlrath, Timajh Parker-Rivera und Jonas Böhm. Es entwickelte sich direkt ein munteres und ausgeglichenes Spiel. Ein Zwischenlauf Anfang des zweiten Viertels bescherte Wolfenbüttel und seinen mitgereisten Fans ein kleines Punktepolster und ließ die Playoff-Hoffnungen aufflammen (24:29, 15. Minute). Der bis dahin noch unauffällige Ferdinand startete dann den Lok-Turbo. Ein 11:0-Lauf mit sieben Punkten allein durch Zylka brachte Bernau wieder in Führung (35:29, 17. Minute). Jonas Böhm und Jannes Hundt sorgten bis zur Halbzeit für die weiteren Bernauer Zähler. Ein Dreier vom Herzöge-Playmaker Demetrius Ward, der am Ende mit 23 Punkten überzeugte, sorgte auf der Anzeige für einen ausgeglichenen 41:40 Halbzeitstand.

 

Lok Bernau kam konzentrierter aus der Kabine und konnte sich nach schnellen Punkten von Kapitän Jonas Böhm und einem Zylka-Dreier auf 46:40 absetzen. Die Antwort der Wolfenbütteler kam prompt mit einem Doppelpack von Khalil Kelley. Erst gegen Ende des dritten Viertels nach Dreipunktspiel von Jannes Hundt und zwei starken Korbaktionen von Robert Glöckner erspielte sich Bernau einen beständigen Vorsprung (64:55, 28. Minute). Kurz danach erhöhte Robert Kulawick per Dreier erstmals zu einer zweistelligen Führung. Zu Beginn des Schlussviertels ließ es Timajh Parker-Rivera zweimal spektakulär per Dunking krachen. Die Weichen waren hier bereits auf Sieg gestellt, auch wenn die Herzöge noch auf Tuchfühlung blieben und den Rückstand konstant hielten. Bernau suchte jetzt die großen Leute am Brett und konnte den Vorsprung ausbauen. Und auch Pierre Bland fand jetzt immer wieder den freien Weg zum Korb. Ferdinand Zylka und Timajh Parker-Rivera machten den Deckel auf den 17. Saisonsieg und jubelten am Ende über einen souveränes 94:77 gegen die Herzöge Wolfenbüttel. Youngster Ferdinand Zylka war mit 21 Punkten bester Punktesammler der Lok.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir konnten uns gegen Wolfenbüttel in der zweiten Halbzeit deutlich steigern, weshalb ich mit dem Ergebnis absolut zufrieden bin. Vor der Pause haben wir vor allem in der Defensive nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Dazu kamen dann viele kleine Nachlässigkeiten. Wir können jetzt aber mit positiver Stimmung in die Playoffs gehen und den Fokus auf unseren Gegner Frankfurt richten. Die Serie wird eine große Herausforderung – was wir bisher wissen, spielen sie einen sehr strukturierten Basketball. Es ist ein junges Team mit vielen Talenten, die bereits in der Bundesliga Erfahrung sammeln. Der Tabellenplatz der Hauptrunde spiegelt keineswegs die Stärke dieses Teams wieder.“

 

Viertelstände: 22:24, 41:40, 69:61, 94:77

 

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (21 Punkte), Pierre Bland (13), Jonas Böhm (12), Timajh Parker-Rivera (9), Tim Schneider (9), Robert Kulawick (9), Jannes Hundt (9), Rober Glöckner (8), Konstantin Kovalev (2), Nico Adamczak (2), Kevin Wohlrath (0), Nino Valentic (0)

 

Herzöge Wolfenbüttel: Demetrius Ward (23 Punkte), Khalil Kelley (21), Marius Pöschel (9), Luis Figge (9), Lars Lagerpusch (5), Constantin Ebert (4), Tom Alte (2), Niklas Bilski (2), Jörn Wessels (2), Henje Knopke (0), Yassin Mahfouz (dnp)

 

DAnke an Ricardo Steinicke für Text und Bild

Logo SSV Lok Bernau

Lok Bernau sichert sich Tabellenspitze und Playoff-Heimrecht

Lok Bernau sichert sich Tabellenspitze und Playoff-Heimrecht

Der SSV Lok Bernau gewann das Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord bei den Artland Dragons deutlich mit 86:66 (51:24). Dank einer starken Mannschaftsleistung und einer nahezu perfekten ersten Halbzeit ließ man dem Aufstiegsaspiranten am Samstagabend vor 3.000 Zuschauern keine Chance. Pierre Bland und Tim Schneider stachen bei den Brandenburgern mit jeweils 16 Punkten heraus.

Die Tabellenspitze in der ProB Nord bleibt auch nach dem 20. Spieltag fest in Bernauer Hand. Mit dem Sieg beim direkten Konkurrenten in Quakenbrück ist der SSV Lok Bernau alleiniger Spitzenreiter. Bei noch zwei ausbleibenden Spielen in der Hauptrunde sind die Artland Dragons fast abgehängt. In den beiden Heimspielen gegen RSV Eintracht und Wolfenbüttel reicht der Lok ein Sieg, um auch als Tabellenerster in die erste Playoff-Runde einzuziehen. Die Bernauer haben dafür das Heimrecht sicher und können in der KO-Runde mögliche Entscheidungsspiele zu Hause vor eigenem Publikum austragen.

 

Bei den Artland Dragons sind die Lok-Basketballer in Bestbesetzung angetreten. Lok-Headcoach René Schilling stand der komplette Kader zur Verfügung. Vor der stimmungsvollen Kulisse in der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Arena startete der SSV mit Pierre Bland, Ferdinand Zylka, Robert Kulawick, Tim Schneider und Jonas Böhm. Nach einem kurzen Abtasten zeigten sich die Brandenburger Gäste von der großen Kulisse wenig beeindruckt. Nach den ersten beiden Lok-Dreiern von Robert Kulawick und Tim Schneider übernahm Bernau das Zepter auf dem Feld (5:8, 4. Minute). Die Brandenburger spielten auf beiden Seiten des Feldes wie aus einem Guss und ließen bei den Gastgebern nur wenige gute Würfe zu. Dank einer starken Offensivleistung wuchs der Vorsprung schon im ersten Viertel in den zweistelligen Bereich. Robert Glöckner mit einem Alley Oop Dunk und Nico Adamczak per Dreier sorgten für eine deutliche 30:14 Führung nach zehn Minuten. Die gut 20 mitgereisten Bernauer Fans konnten sich nach diesem Zwischenstand auch auf den Rängen bemerkbar machen. Die Gastgeber erholten sich nicht von diesem Schock und fanden keinerlei Mittel gegen die Lok-Offensive, die überragend traf. Jannes Hundt eröffnete das zweite Viertel mit einem Dreier, Konstantin Kovalev legte nach, bevor Tim Schneider mit einem krachenden Dunking einen 10:0-Lauf einläutete (43:18, 16. Minute). Die Dragons wurden förmlich überrollt und die Führung wuchs vor der Halbzeit sogar bis auf 29 Punkte an. Maximilian Rockmann auf Seiten der Artländer konnte zum Seitenwechsel noch auf 51:24 verkürzen. Bernau dominierte nicht nur wegen einer Trefferquote von fast 70 Prozent aus dem Feld. Vor allem am Brett ackerte die Lok konzentriert und ergatterte sich in der ersten Hälfte mehr als doppelt so viele Rebounds wie Artland (25:11).

 

Trotz des deutlichen Rückstands haben die Gastgeber das Spiel nach der Pause nicht weggeschenkt. Die Arena peitschte ihr Team im Kampf um die Tabellenführung weiter lautstark nach vorn. Mit einem schnellen Dreier setzte allerdings Robert Kulawick das erste Ausrufezeichen der zweiten Halbzeit. Die Quakenbrücker kamen nun besser in Spiel boten einen offenen Kampf. Matt Reid, Gregory Graves und Chris Frazier setzten zur Aufholjagd an. Der Vorsprung hielt aber stets der 20 Punktemarke stand. Auch im Schlussabschnitt ließ sich Lok Bernau den hoch verdienten Auswärtssieg nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein souveränes 86:66 im Spitzenspiel.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin heute sehr zufrieden und stolz. Das war ein sehr überzeugender Sieg. Wir haben die Herausforderung als Mannschaft gemeistert, vor allem ist alles das, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben, aufgegangen. Es war die wohl beste Halbzeit, die wir in dieser Saison gespielt haben. Wir werden den Fokus nun auf die letzten Spiele richten, um unsere gute Ausgangssituation und den ersten Tabellenplatz auch ins Ziel zu bringen.“

 

In den verbleibenden zwei Hauptrundenspielen trifft Lok Bernau jeweils vor eigenem Publikum auf Stahnsdorf und Wolfenbüttel. Den Anfang macht das Brandenburg-Derby am kommenden Wochenende gegen den RSV Eintracht. Das Sonntagsspiel beginnt um 16.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.

 

Viertelstände: 30:14, 51:24, 71:49, 86:66

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (16 Punkte), Tim Schneider (16), Robert Kulawick (14), Robert Glöckner (9), Jonas Böhm (8), Ferdinand Zylka (6), Jannes Hundt (6), Nico Adamczak (4), Kevin Wohlrath (3), Timajh Parker-Rivera (2), Konstantin Kovalev (2), Nino Valentic (0)

 

Artland Dragons: Gregory Graves (20 Punkte), Chris Frazier (13), Maximilian Rockmann (12), Stacy Wilson (7), Matt Reid (6), Benjamin Fumey (6), Mark Nwakamma (2), Thorben Döding (0), Blanchard Obiango (0), Danelius Lavrinovicius (0), Johann Potratz (0)

 

Ricardo Steinicke

Logo SSV Lok Bernau

Lok gastiert zum Hinrundenabschluss in Wolfenbüttel

Lok gastiert zum Hinrundenabschluss in Wolfenbüttel

Zum Abschluss der Hinrunde in der 2. Basketball-Bundesliga ProB gastiert der SSV Lok Bernau am Sonntag um 17.00

Logo SSV Lok Bernau

Logo SSV Lok Bernau

Uhr beim Tabellenelften MTV Herzöge Wolfenbüttel. In der vorletzten Saison war Wolfenbüttel in der Regionalliga im Aufstiegskampf der ärgste Rivale der Lok. Als Tabellenführer der Nordstaffel reisen die Bernauer favorisiert nach Niedersachsen zum Auswärtsspiel.

 

janneshundt2_lok-old-002Sowohl auf Seiten der Herzöge wie auch bei den Bernauern erinnert man sich noch sehr gut an die letzte gemeinsame Saison in der 1. Regionalliga Nord. Die Teams leisteten sich in der Spielzeit 2014/2015 ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstiegsplatz in die ProB. Am Ende führten beide Vereine punktgleich die Tabelle an. Aufgrund des direkten Vergleichs konnten die Herzöge sowohl Meisterschaft wie auch die Rückkehr in die 2. Basketball-Bundesliga feiern. In diesem Jahr folgte dann der SSV Lok Bernau den Niedersachsen in die dritthöchste Spielklasse.

Mit drei Siegen aus den bisher zehn Spielen suchen die Wolfenbütteler allerdings noch immer ihre Vorjahresform. Der letztjährige Hauptrundenzweite in der ProB Nord wartet seit inzwischen vier Spielen auf ein neues Erfolgserlebnis und ist in der Tabelle auf den elften Platz abgerutscht. Besonders bitter waren dabei die beiden hauchdünnen Niederlagen gegen Iserlohn (80:81) und Wedel (83:84). Dass mit der Mannschaft von Ralf Rehberger zu rechnen ist, zeigten sie aber am letzten Wochenende. Dank einer großen Moral, die das Team auszeichnet, hielten die Herzöge gegen den Topfavoriten Artland Dragons (76:82) bis zum Schluss mit.

Als Kooperationspartner der Basketball Löwen Braunschweig (BBL) stehen den Herzögen fünf talentierte Doppellizenzspieler zur Verfügung. Lars Lagerpusch (17 Jahre), Niklas Bilski (18 Jahre) und Constantin Ebert (20 Jahre) sind die Nachwuchsspieler, die in der ProB viel Verantwortung übernehmen. Ebert lenkt nicht nur routiniert den Spielaufbau, sondern steuert im Schnitt auch elf Punkte, vier Assists und rund drei Rebounds bei. Flügelspieler Luis Figge (9,7 Punkte) kommt bereits regelmäßig in der Bundesliga zum Einsatz, musste in den letzten vier Wochen wegen einer Fußverletzung sowohl in der BBL wie auch ProB pausieren. Wie wichtig er für das Wolfenbütteler Spiel ist, zeigt, dass die Herzöge die drei Spiele gewinnen konnten, in denen Figge mitgewirkt hat. Viel Erfahrung unter dem Korb bringt auch das Braunschweiger Eigengewächs Jörn Wessels mit. Der 25-jährige Center gilt auch als guter Distanzschütze und kommt auf rund acht Punkte pro Spiel. Die Hauptlast in der Offensive liegt derzeit allerdings auf den Schultern der beiden US-Amerikaner im Team, die sich für gut die Hälfte aller Herzöge-Punkte verantwortlich zeigen. Unangefochtener Anführer auf dem Feld ist Demetrius Ward, der seine fünfte Saison im weiß-roten Trikot der Niedersachsen spielt. Publikumsliebling Ward ist der effektivste Spieler in Wolfenbüttel und kommt pro Spiel auf beeindruckende 22.7 Punkte und sechs Rebounds. Dazu verteilt er auch noch fast vier Assists. Einer der Passempfänger in Korbnähe ist sein Landsmann Khalil Kelley, der im Sommer aus Leipzig kam. Der Centerspieler dominiert mit durchschnittlich 17.8 Punkten sowie neun Rebounds die Bretter. Kelley trifft dabei 59 Prozent seiner Würfe. Zudem gibt es am Sonntag ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Lok-Spieler Yassin Mahfouz (3.8 Punkte), der auch in seiner zweiten Saison für die Herzöge immer wieder wichtige Impulse von der Bank ins Spiel bringt.

Lok-Headcoach René Schilling: „Die Herzöge Wolfenbüttel gehören für mich zu den Teams, die derzeit noch unter dem Radar fliegen. Das Team ist viel stärker, als es der bisherige Tabellenplatz zeigt. Wir gehen als Tabellenführer zweifelsohne als Favorit in das Spiel. Wir dürfen aber weder unseren Gegner, noch die Aufgabe unterschätzen, die uns in Wolfenbüttel erwartet.“

Das Auswärtsspiel beim MTV Herzöge Wolfenbüttel beginnt am Sonntag um 17.00 Uhr in der Lindenhalle (Halberstädter Straße 1a, 38300 Wolfenbüttel).

 

 

unser Dank gilt Ricardo Steinicke für Text und Bild

Logo SSV Lok Bernau

Lok Bernau siegt mit Offensivfeuerwerk gegen Oldenburg

 Lok Bernau siegt mit Offensivfeuerwerk gegen Oldenburg

Mit einem 95:79 (58:52) Heimsieg gegen die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB hat der SSV Lok Bernau die Tabellenführung in der 2. Basketball-Bundesliga ProB verteidigt. Die beiden offensivstarken Mannschaften boten sich am Samstag lange einen offenen Schlagabtausch. Die Bernauer profitierten von einer überragenden Trefferquote aus der Distanz. Ferdinand Zylka war mit 24 Punkten bester Werfer und setzte eine persönliche Bestmarke.

 

Zufriedene Gesichter beim Bernauer Trainergespann René Schilling und Sebastian Trzcionka gab es am Samstag nach dem Spiel. Die Lok-Korbjäger setzten

ferdinand zylka , Foto Ricardo Steinicke

ferdinand zylka , Foto Ricardo Steinicke

sich mit einer starken Offensivleistung gegen Oldenburg durch und sicherten sich den 29. Heimsieg in Folge. Dabei fand die Bernauer Defensive erst in der zweiten Halbzeit ins Spiel. Lok-Headcoach René Schilling musste im Spiel gegen den Tabellenvierten auf Jonas Böhm verzichten, der unter der Woche im Training umgeknickt war. Nach der Spielpause am Samstag, soll er aber wieder ins Training einsteigen können. Für Böhm rückte aus der ALBA Jugend Centerspieler Jacob Knauf in den Bernauer ProB-Kader.

 

Beide Teams kamen offensiv sehr schnell in Fahrt und boten sich ein offenes Spiel. Dabei zeigten sich sowohl bei den Oldenburgern als auch bei den Bernauern die Youngster als besonders treffsicher. Haris Hujic und Ferdinand Zylka sammelten bereits im ersten Viertel eine zweistellige Punkteausbeute. Neben Hujic bereitete Routinier Philip Zwiener der Lok große Probleme. Der ehemalige Nationalspieler zeigte seine Klasse und war in Korbnähe nur schwer zu stoppen. Neun Mal wechselte die Führung in den ersten zehn Minuten. Das zweite Viertel eröffnete Nico Admamczak für die Lok mit seinem zweiten Dreier im Spiel. Oldenburgs Trainer Artur Gacaev rief nach 23 gespielten Sekunden seine Mannschaft zur Auszeit (30:28, 11. Minute). Adamczak legte wenig später mit zwei weiteren laut umjubelten Dreiern in Folge nach. Bernau konnte sich damit kurzeitig etwas absetzen (38:32, 13. Minute). Unter den Körben ackerte auf Bernauer Seite TJ Parker-Rivera. Er sammelte bis zur Halbzeit nicht nur acht seiner insgesamt elf Rebounds. Durch sein beherztes Nachgehen im Angriff, sorgte er mit zwei Abstaubern vor der Pause für die 58:52 Führung.

 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren wacher aus der Kabine. Bernau zeigte sich vor allem defensiv stärker als in der ersten Hälfte. Ferdinand Zylka und Tim Schneider schraubten die Führung erstmals in den zweistelligen Bereich (69:56, 24. Minute). Der Vorsprung hielt bis ins Schlussviertel hinein. Allerdings zeigten die Oldenburger, warum sie als „Comeback-Mannschaft“ so gefürchtet sind. Mit einem 9:0-Lauf brachten sich die Niedersachsen noch einmal gefährlich nah auf Schlagdistanz heran (75:71, 34. Minute). Nico Adamczak konnte per Dreier zwar den Oldenburger Lauf stoppen, die Gäste blieben aber auf Tuchfühlung. In den letzten fünf Spielminuten lief dann die Bernauer Offensive noch einmal heiß. Ferdinand Zylka, Tim Schneider und Pierre Bland stellten die zweistellige Führung wieder her und sorgten für die Vorentscheidung (90:77, 39. Minute). Mit einem krachenden Dunking sorgte Timajh Parker-Rivera auf Bernauer Seite für den Schlusspunkt zum 95:79 Heimsieg über die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB. Parker Rivera besiegelte damit auch sein Double-Double mit 16 Punkten und elf Rebounds. Insgesamt kamen bei der Lok fünf Spieler auf eine zweistellige Punkteausbeute. Mit einer Trefferquote von fast 60 Prozent bei den Dreiern (16 von 27) sowie einer Feldwurfquote von über 50 Prozent erwischte die Bernauer Offensive einen ganz starken Tag. Youngster Ferdinand Zylka traf fünf seiner sieben Dreierversuche und stellte am Ende mit 24 Punkten eine persönliche Saisonbestleistung auf.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir sind ganz klar mit dem Ergebnis und dem Spiel zufrieden. Es war ein sehr offensiv geprägtes Spiel, vor allem am Anfang. Oldenburg hat sich als individuell und mannschaftlich sehr starker Gegner präsentiert. Wir konnten uns defensiv nach der Halbzeit deutlich steigern und haben es geschafft sie in den entscheidenden Phasen des Spiels zu stoppen.“

 

Nach zehn Spielen führt der SSV Lok Bernau punktgleich vor den Artland Dragons die Nordstaffel der ProB an. Der haushohe Ligafavorit ist nach holprigem Saisonstart auf Kurs und inzwischen seit sechs Spielen ungeschlagen. Zum Abschluss der Hinrunde reisen die Bernauer Basketballer in kommenden Woche zum ärgsten Rivalen der vorletzten Saison, wo man sich in der Regionalliga mit dem MTV Herzöge Wolfenbüttel ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstieg bot. Momentan liegt das Team von Trainer Ralf Rehberger mit nur drei Siegen auf dem zehnten Tabellenplatz. Am Sonntag um 17.00 Uhr kommt es auswärts in der Lindenhalle zu einem Wiedersehen (Halberstädter Straße 1a, 38300 Wolfenbüttel).

 

Viertelstände: 27:28, 58:52, 73:62, 95:79

 

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (24 Punkte), Timajh Parker-Rivera (16), Nico Adamczak (15), Pierre Bland (13), Tim Schneider (12), Kevin Wohlrath (6), Robert Kulawick (5), Nino Valentic (2), Jacob Knauf (2), Jannes Hundt (0), Konstantin Kovalev (dnp)

 

Baskets Akademie Weser-Ems/OTB: Haris Hujic (23 Punkte), Till Isemann (15), Philip Zwiener (13), Lucien Schmikale (10), Marko Bacak (6), Armin Musovic (5), Robert Drijencic (5), Piet Niehus (2), Jacob Albrecht (0), Jacob Hollatz (0)

 

 

Ricardo Steinicke

Veranstaltungen

Es konnte leider nichts gefunden werden

Entschuldigung, aber kein Eintrag erfüllt Deine Suchkriterien