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LOK reist zum Saisonauftakt an die Nordseeküste

LOK reist zum Saisonauftakt an die Nordseeküste

 

Das Auftaktspiel der ProB Saison 2017/2018 führt die LOK nach Cuxhaven an die Nordseeküste. Dort werden die Hussitenstädter vom Aufsteiger und ehemaligen Regionalligarivalen Cuxhaven Baskets erwartet. Der Gastgeber hat sein Aufstiegsteam über den Sommer komplett umgebaut und ist damit in der Vorbereitung auf die Partie nur schwer einzuschätzen. Das Spiel beginnt am Samstag um 18 Uhr in Rundturnhalle Cuxhaven.

 

Die letzte Begegnung des SSV LOK BERNAU mit der damals noch als Rot-Weiss Cuxhaven firmierenden Mannschaft aus

Foto: Barnim-plus Lutz Weigelt

Niedersachsen ist mittlerweile fast eineinhalb Jahre her. Am 26. März 2016 ging es in der heimischen Erich-Wünsch-Halle um nicht weniger als die Meisterschaft der 1. Regionalliga Nord und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Basketball Bundesliga ProB. Bernau konnte die umkämpfte Partie damals hauchdünn mit 67:64 für sich entscheiden und so die Vorentscheidung im Aufstiegskampf herbeiführen. Lange sollten sich die Cuxhavener mit der Regionalliga aber nicht zufriedengeben. Direkt in der Folgesaison errungen sie, die im ersten Anlauf verpasste, Regionalligameisterschaft und folgten damit der LOK in die ProB, wo es nun zum Wiedersehen zwischen zwei alten Rivalen kommt.

 

Statt das erfolgreiche Meisterschaftsteam punktuell zu verstärken, entschied man sich an der Nordseeküste zum Komplettumbruch. Headcoach Moris Hadzija wurde durch Markus Röwenstrunk ersetzt, der vorher die BBG Herford in der 1. Regionalliga West trainierte. Der Spielerkader ist zur Vorsaison quasi nicht wiederzuerkennen. Mit dem Spanier Arnau Triginer steht lediglich ein Spieler aus dem Aufstiegsteam im Kader. Der Flügelspieler ist einer von insgesamt vier ausländischen Profis bei den Gastgebern. Als Führungsspieler einzuschätzen sind insbesondere die beiden US-Amerikaner Terence Smith und Coreontae DeBerry. Combo Guard Terence Smith bringt bereits ProB Erfahrung mit. Er war vergangene Saison bester Spieler beim ProB Süd Absteiger Nördlingen. Coreontae DeBerry ist mit 208 cm und 122 kg ein echtes Kraftpaket unter dem Korb, das es für die Bernauer zu bändigen gilt. Zuletzt wurde mit Obi Kyei noch ein Australier mit britischen Pass verpflichtet, der trotz einer Körpergröße von 206 cm sehr beweglich ist und als versierter Scorer besondere Aufmerksamkeit der Defensive auf sich zieht. Auf den deutschen Positionen ist natürlich der Ex-Bernauer Jannes Hundt zu nennen, der im Sommer von der LOK in den hohen Norden wechselte und mit einer Doppellizenz auch für die Eisbären Bremerhaven in der BBL spielberechtigt ist. Somit gibt es auf der Point Guard Position ein spannendes Familienduell, schließlich steht im Bernauer Kader sein jüngerer Bruder Bennet Hundt. Weitere deutsche Leistungsträger sind Moritz Hübner und Florian Wendeler, diehttp://www.massaufmass.de/welcome/ ebenfalls bereits umfangreiche Erfahrung auf ProB Niveau vorweisen können. Insbesondere Moritz Hübner, der letzte Saison noch für den Staffelkonkurrenten SC Rist Wedel auf Korbjagt ging, war einer der Topscorer der Cuxhavener in der Vorbereitung und ist offensiv vielseitig einsetzbar. Zusammen mit dem physisch starken Brettspieler Florian Wendler, der zuvor für die Dragons Rhöndorf auflief, verfügt Cuxhaven über eine qualitativ gut besetzte Rotation. Aufgrund der vielen Neuzugänge könnte man vermuten, dass der Kaderumbau große Eingewöhnungszeit benötigt. Dies scheint jedoch nicht der Fall zu sein. In der Vorbereitung zeigten sich die Cuxhaven Baskets mit Siegen gegen den ProB Ligisten SC Rist Wedel und starken Regionalligisten VFL Stade bereits bestens eingespielt.

 

Trainer René Schilling gibt einen Ausblick auf die Partie: „Es gibt mit Sicherheit angenehmere Aufgaben als im ersten Spiel auswärts nach einer langen Fahrt antreten zu müssen. Trotzdem sind wir der Favorit in diesem Spiel gegen den Aufsteiger aus der Regionalliga Nord, der sich mit unserem letztjährigen Aufbauspieler Jannes Hundt, sowie Moritz Hübner und Florian Wendler auf den Deutschen Positionen gut verstärkt hat. Interessant wird sein, wer welche Rolle bei den vier Ausländern spielt, wovon ja nur zwei gleichzeitig auf dem Feld stehen können. Insgesamt haben wir natürlich nur wenige Informationen über die Baskets aus Cuxhaven, das heißt wir konzentrieren uns in der Trainingswoche auf uns.“

 

Aufgrund kleinerer Blessuren mussten sowohl Ferdinand Zylka als auch Kresimir Nikic unter der Woche einige Trainingseinheiten aussetzen. Robert Glöckner und Konstantin Kovalev sind aufgrund ihrer Verletzungen ohnehin nicht einsatzbereit. Welche Spieler den Weg nach Cuxhaven antreten werden, wird das Coaching Duo Schilling und Trzcionka somit kurzfristig entscheiden. Die Partie in der Rundturnhalle Cuxhaven (Beethovenallee 19, 27474 Cuxhaven) beginnt am Samstag um 18 Uhr.

 

Quelle: S. Schönhoff

Saisoneröffnung des SSV LOK BERNAU

Schlussspurt sichert 70 zu 65 Erfolg über RSV Eintracht Stahnsdorf

 

Die Saisoneröffnung des SSV LOK BERNAU lockte am Samstagabend über 500 treue LOK-Anhänger in die Erich-Wünsch-Halle. In einer intensiven Partie forderte die Gastmannschaft RSV Eintracht Stahnsdorf den Hussitenstädtern alles ab. Erst im Schlussviertel konnte die LOK die Führung erringen und den 70 zu 65 Endstand besiegeln. Bester Bernauer Spieler war US-Neuzugang Dexter Werner mit 20 Punkten, 13 Rebounds und 2 Blocks.

 

Die Saisoneröffnungspartie gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf war nicht nur die Heimspielpremiere für das neuformierte LOK Team der Saison 2017/2018, sondern auch die erste Möglichkeit für Headcoach Schilling auf den fast kompletten Kader zurückzugreifen. So standen die ALBA Doppellizenzspieler Bennet Hundt, Ferdinand Zylka, Hendrik Drescher und Kresimir Nikic erstmals zusammen im LOK Kader. Bennet Hundt übernahm auch gleich die Rolle des Starting Point Guards und wurde von Sebastian Fülle, Kory Brown, Dexter Werner und Jonas Böhm zum Tip-off begleitet. Im ersten Viertel zeigten sich beide Mannschaften noch relativ zielsicher, wenngleich sich hier bereits die heutige Freiwurfschwäche der LOK abzeichnete. Insgesamt acht Punkte ließ man nur im ersten Viertel an der Freiwurflinie liegen. Nichtsdestotrotz konnte die LOK den ersten Spielabschnitt mit 20 zu 22 offen gestalten. Im zweiten Viertel wechselte Trainer René Schilling dann munter durch. Am Ende sollten alle zwölf Spieler Einsatzzeit erhalten. Es zeigten sich nun jedoch auch einige Unkonzentriertheiten und Abstimmungsprobleme, die die Stahnsdorfer eiskalt bestraften und zum 32 zu 41 Halbzeitstand enteilten.

 

In der Halbzeitpause schlug dann die Stunde der kleinsten LOK Basketballer, die an der traditionellen Vorstellung aller Bernauer Teams den größten Spaß zu haben schienen. Der SSV LOK BERNAU bedankt sich an dieser Stelle für die rege Teilnahme und wünscht allen Bernauer Korbjägern viel Erfolg in der anstehenden Saison. Neben den kleinen und großen LOK Mitgliedern, gab es an diesem Abend einen weiteren besonderen Gast in der Halle. ALBA Cheftrainer Aito Garcia Reneses war gekommen und verfolgte interessiert die Partie. Der Spanier war im Sommer von ALBA verpflichtet worden und gilt mit 14 spanischen Meistertiteln und diversen Erfolgen auf europäischer Ebene als Legende unter den Basketballtrainern.

 

Auch der Seitenwechsel brachte zunächst keine Verbesserung aus Bernauer Sicht mit sich. Erneut ließen die Hussitenstädter sieben Freiwurfchancen im dritten Viertel ungenutzt, während der RSV sein Spiel routiniert aufzog und auf einen 47 zu 59 Zwischenstand vor Ende des letzten Viertels erhöhte. Angeführt vom bärenstarken Dexter Werner, der neun seiner 20 Punkte im vierten Viertel erzielte, zog nun auch endlich die LOK die Zügel an. Auch dank der Tatsache, dass Stahnsdorf seine beiden US-Amerikaner Michael Holten und Josh Smith in großen Teilen des Schlussviertels schonte, konnte die LOK den vierten Spielabschnitt mit 23 zu 6 für sich entscheiden und so trotz des langen Rückstands am Ende den Heimsieg feiern. Headcoach René Schilling zieht ein Fazit: „Abgesehen vom Ergebnis war es heute ein Spiel mit Licht und Schatten. Wir hatten sowohl offensiv als auch defensiv gute Phase, jedoch mit 20 % eine schwache Dreierquote und mit 11 aus 33 Versuchen eine wirklich unterirdische Freiwurfquote. Auch hätten wir unsere Vorteile unter dem Korb besser ausspielen müssen. Wir können jedoch zufrieden sein, wie uns im Schlussviertel zurück in die Partie gekämpft haben und so einen, wenn auch etwas glücklichen, fünf Punkte Sieg erreicht haben. Ein besonderer Dank gilt daher den über 500 Bernauer Fans, die uns zu jedem Zeitpunkt den nötigen Rückhalt gegeben haben.“

 

Am Samstag, den 23.09 startet der SSV LOK BERNAU dann mit einem Auswärtsspiel bei den Cuxhaven Baskets in reguläre ProB Saison 2017/2018. Bis dahin gilt es für das Team die richtigen Schlüsse aus diesem letzten Testspiel zu ziehen und sich intensiv auf den Gegner aus dem hohen Norden vorzubereiten.

 

Viertelergebnisse: 20:22, 12:19, 15:18, 23:6

 

SSV LOK BERNAU: Dexter Werner (20 Punkte), Jonas Böhm (13), Jonas Mattissek (7), Bennet Hundt (6), Hendrik Drescher (6), Ferdinand Zylka (5), Kory Brown (4), Badu Buck (4),  Sebastian Fülle (3), Robert Kulawick (2), Jacob Knauf (0), Kresimir Nikic (0)

 

Simon Schönhoff
 

 

 

 

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LOK Bernau – Saisonvorbereitung mit kleineren Turbolenzen

Bernauer Saisonvorbereitung mit kleineren Turbolenzen //
Offizielle Saisoneröffnung am 16.09 gegen RSV Eintracht Stahnsdorf

Die ersten dreieinhalb Wochen der Bernauer Saisonvorbereitung können durchaus als holprig beschrieben werden. Drei Niederlagen aus drei Testspielen mögen angesichts zweier Partien gegen höherklassige ProA Teams und den ohnehin frühen Zeitpunkt der Spiele ohne große Wertung bleiben. Verletzungspech, sowohl bei der Lok als auch beim Kooperationspartner ALBA BERLIN, zwangen allerdings bei so mancher Trainingseinheit zum Improvisieren. Ein personeller Wechsel auf der US-Position brachte weitere Unruhe.

Ereignisreiche Wochen liegen hinter den Bernauer Basketballern. Seit dem Trainingsauftakt am 14.08 kommen die Schützlinge von Headcoach René Schilling beinahe täglich zum Mannschaftstraining zusammen. Zudem stehen für die US-Profis Dexter Werner und Kory Brown, sowie die ALBA Doppellizenzspieler diverse individuelle Workouts und teils Einheiten mit dem BBL Team von ALBA auf dem Plan. Diese hohe Belastung hat bei einigen bereits Spuren hinterlassen. Konstantin Kovalev zog sich in einem Testspiel gegen die Hamburg Towers einen Nasenbruch zu und wird voraussichtlich 5 Wochen ausfallen. Ferdinand Zylka und Robert Glöckner müssen aufgrund von Rücken-, respektive Knieproblemen momentan ebenso passen. Zurück im Training hingegen ist der 18-jährige Badu Buck, der in den ersten Wochen der Saisonvorbereitung von Knieproblemen geplagt wurde. Der Kooperationspartner ALBA BERLIN wird ebenfalls vom Verletzungspech verfolgt. Dort fehlen verletzungsbedingt mehrere Leistungsträger, zudem weilt Marius Grigonis noch beim litauischen Nationalteam. Um die entstandene Lücke zu schließen sind Bennet Hundt, Hendrik Drescher und Kresimir Nikic mit dem BBL-Team nach Spanien gereist, um dort eine Testspielserie zu absolvieren. Sie fehlen daher im Bernauer Mannschaftstraining. René Schilling sieht den personellen Umbruch im Training noch gelassen: „Natürlich würden wir lieber mit dem kompletten Team trainieren, jedoch müssen wir den Verletzungen Tribut zollen und das beste aus der Situation machen. Hilfe erhalten wir hier von ALBA Berlin, die uns in der aktuellen Lage mehrere NBBL Spieler schicken, damit wir weiterhin im 5 gegen 5 trainieren können“.

Handlungsbedarf bestand auch auf einer der beiden US-Positionen. James Milliken wusste in der Tryoutphase nicht zu überzeugen und musste die Heimreise antreten. Neu im Team ist dafür sein Landsmann Kory Brown. All diese Umstände sind zu berücksichtigen, wenn man die bisherigen Testspielergebnisse einordnen möchte. In der ersten Woche bestritt die Lok an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein Spiel gegen den ProA Ligisten Chemnitz und den Regionalligisten Aschersleben. Während man sich gegen Chemnitz mit einem 78:83 teuer verkaufte, setzte es gegen Aschersleben eine unerwartete Niederlage mit 70:83, nachdem man sechs Minuten vor Schluss noch mit 18 Punkten führte. René Schilling bewertet dieses Spiel: „Auf den ersten Blick war das Spiel gegen Aschersleben natürlich enttäuschend. Allerdings haben wir auch einige Dinge richtig gemacht, die wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten. Im letzten Viertel leisteten wir uns jedoch gravierende Fehler. So etwas darf uns in der Saison nicht mehr passieren“. Am 26.08 absolvierte die Lok ihr drittes Testspiel gegen den ProA Ligisten Hamburg Towers, welches mit einer 77:97 Niederlage endete. Unser Headcoach fasst den aktuellen Leistungsstand zusammen: „Wir machen täglich Fortschritte und werden auch noch die kommenden zwei Wochen hart arbeiten, um zum Saisonauftakt das gewünschte Leistungsvermögen abzurufen. Die dünne Personaldecke macht dies natürlich nicht einfacher, einige der Jungs werden aber bereits kurzfristig wieder ins Training einsteigen und die Situation wird sich bis zum Saisonstart entspannen“.

Bis zum ersten Saisonspiel am 23.09 bei den Cuxhaven Baskets haben die Hussitenstädter noch dreimal die Gelegenheit ihr Zusammenspiel unter Wettkampfbedingungen zu testen. Bereits am kommenden Wochenende trifft man samstags auf den Ligakonkurrenten Rostock Seawolves (nicht öffentlich). Am Sonntag, den 10.09 ist Lok Bernau dann zu Gast bei der offiziellen Saisoneröffnung der Dresden Titans (17:00 Uhr in der Margon Arena, Dresden).

Am Samstag, den 16.09 hat die basketballfreie Zeit mit der offiziellen Saisoneröffnung des SSV Lok Bernau endlich ein Ende. Um 19:00 Uhr startet das Brandenburger Derby gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf in der Erich-Wünsch-Halle. In der Halbzeitpause werden alle Junioren- und Seniorenteams der Saison 2017/2018 vorgestellt. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Dauerkarten der Spielzeit 2017/2018 haben für die Saisoneröffnung bereits Gültigkeit und können ab sofort in der Geschäftsstelle erworben werden. Alle Preise bleiben unverändert und können auf unserer Website unter http://www.ssv-lok-bernau.de/tickets/preise.html eingesehen werden.

Text: Simon Schönhoff

Foto: Barnim+ Lutz Weigelt

Fünf ALBA-Talente erhalten ProB-Erfahrung in Bernau

Kooperation zwischen ALBA BERLIN und Lok Bernau

 

Im Rahmen der Kooperation zwischen ALBA BERLIN und Lok Bernau erhalten talentierte Nachwuchs-Albatrosse in dieser Saison wieder die Chance, Erfahrungen in Deutschlands dritthöchster Spielklasse ProB zu sammeln und damit den nächsten Schritt zum ALBA-Profispieler in der BBL zu gehen. Ferdinand Zylka, Kresimir Nikic, Badu Buck, Bennet Hundt und Robert Glöckner werden mit einer Doppellizenz ausgestattet, die ihnen Einsätze sowohl in der ProB als auch in der easyCredit BBL und im EuroCup möglich macht. Zudem werden je nach Bedarf weitere ALBA-Talente am Lok-Training teilnehmen und im Kader stehen.

 

Himar Ojeda (Sportdirektor ALBA BERLIN): „Wir freuen uns für die fünf Jungs. Wir wollen junge Spieler entwickeln und geben ihnen die Möglichkeit, professionellen Basketball zu spielen und sich dem BBL-Niveau bei ALBA anzunähern. Sie werden bei uns trainieren und sich in Bernau mit starken und erfahrenen Gegnern in der ProB messen. Ein gutes Beispiel ist Tim Schneider, der letztes Jahr als Doppellizenzspieler in Bernau Verantwortung übernommen hat und nun im ALBA-Profikader steht.“

 

René Schilling (Cheftrainer Lok Bernau): „Mit Bennet Hundt und Badu Buck werden diese Saison zwei sehr junge Guards die Verantwortung in unserem Spielaufbau übernehmen. Beide gehören in ihren Jahrgängen zu den Besten in Deutschland und sollen bei uns den nächsten Schritt in Ihrer Entwicklung machen. Dazu verstärkt uns mit Kresimir Nikic ein junger, talentierter Inside Spieler, der eine gute Grundausbildung aus Zagreb mitbringt. Ihm zur Seite steht Robert Glöckner, von dem ich in dieser Saison den nächsten Schritt erwarte, wenn er verletzungsfrei bleibt. In sein zweites Jahr mit uns wird Ferdinand Zylka gehen, der bei der U19-Weltmeisterschaft diesen Sommer wieder einmal sein offensives Talent zeigte. Jetzt gilt es für ihn, dieses konstant über eine ganze Saison abzurufen und weiter an seinen Schwächen zu arbeiten, um den nächsten Schritt zu den Profis so schnell wie möglich zu schaffen.“

 

Weitere Infos

 

Der 2,15 Meter große Center Kresimir Nikic gehört zu den vielversprechendsten europäischen Talenten und spielte zuletzt für das kroatische Traditionsteam Cibona Zagreb. Die Bernauer Zone bewachen, soll auch  Robert Glöckner. Das Berliner Eigengewächs, das bereits als Siebenjähriger zu ALBA kam, streifte sich bereits in der vergangenen Saison das Lok-Trikot über. Ebenfalls aus dem ALBA-Nachwuchs kommen die deutschen Nachwuchs-Nationalspieler Ferdinand Zylka, Badu Buck und Bennet Hundt. Während Hundt und Zylka mit der U19-Nationalmannschaft  unlängst WM-Fünfter wurden, belegte Badu Buck mit der deutschen U18-Auswahl bei der Europameisterschaft den 11. Platz. Ferdinand Zylka gehörte bereits letzte Saison zu den Leistungsträgern Lok Bernaus – in der ProB erzielte der Guard zwölf Punkte pro Partie.

 

Über die Kooperation

Die vier bis fünf größten Talente des ALBA-Nachwuchsprogramms sind seit der Saison 2016/2017 fester Teil des ProB-Teams des nordöstlich an Berlin angrenzenden Bernau. Gleichzeitig bleiben sie Teil des ALBA-Programms, trainieren und spielen bei den ALBA-Profis. In diesem Rahmen findet auch ein intensiver Austausch zwischen den Trainerteams beider Vereine statt. ALBA-Coach Sebastian Trzcionka arbeitet in Bernau als Assistenztrainer.

 

Neben der Kooperation in der Leistungsspitze arbeiten beide Clubs auch im Breitensport intensiv zusammen. In den Bereichen Kitasport und Schulbasketball entstehen gemeinsame Initiativen. Die „kinder+Sport Basketball Academy“ ist mittlerweile Teil der Jugendarbeit beider Vereine.

 

Der Kader des SSV LOK BERNAU 2017/18: Jonas Böhm, Sebastian Fülle, James Milliken, Dexter Werner, Robert Kulawick, Konstantin Kovalev, Ferdinand Zylka*, Kresimir Nikic*, Badu Buck*, Bennet Hundt* und Robert Glöckner*

 

*Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

 

Redaktion & Bildrechte: ALBA BERLIN

 

Verstärkung für die Bernauer Basketballer

Dexter Werner verstärkt die Bernauer Basketballer unter den Körben

Der SSV Lok Bernau besetzt vier Wochen vor dem Start der Saisonvorbereitung die zweite US-Position mit Dexter Werner. Der 23-jährige Collegeabsolvent aus North Dakota spielt auf der Position des Power Forwards und soll das Team mit seiner physischen Spielweise stärken.

Dexter Werner heißt die neuste Verpflichtung der Bernauer Basketballer. Der US-Amerikaner kommt als Rookie von der North Dakota State University in die Hussitenstadt und soll für Stabilität auf den großen Positionen sorgen. Dass genau dies die Stärke des 1,98 Meter großen und 110 Kilogramm schweren Kraftpakets ist, hat Werner in der abgelaufen Saison eindrucksvoll in der ersten College Division NCAA I unter Beweis gestellt. Der effektiv und überlegt agierende Brettspieler sammelte in nur 25 Minuten Spielzeit durchschnittlich 12,0 Punkte, 7,3 Rebounds, 1,3 Assists, 1,5 Ballgewinne und 1,0 Blocks für NDSU Bisons. Honoriert wurden diese Leistungen auch von den Coaches und Medienvertretern der „Summit League“, die ihn mit zwei prestigereichen Auszeichnungen belohnten. Dexter Werner wurde zum einen als „Sith Man of the Year“ ausgezeichnet, sprich zum besten Bankspieler der Liga, als auch ins „All Summit League 2nd Team“ berufen und zählt damit zu zehn besten Spielern der Conference.

Beim Kontakt via Telefon und Email machte der heimatverbundene US-Amerikaner einen sehr sympathischen Eindruck und äußert sich zum Engagement bei den Hussitenstädtern wie folgt:
„Ich bin erfreut und dankbar mich dem SSV Lokomotive Bernau anzuschließen. Der Verein ist eine gut etablierte und sehr erfolgreiche Organisation und ich hoffe, dass wir weiterhin so erfolgreich sein werden. Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen für diese Chance bedanken. Es ist eine große Ehre für mich meinen Heimatstaat North Dakota als Profisportler zu repräsentieren. Ich danke Gott, meiner Familie und Freunden, und allen meinen Trainern für Ihre Unterstützung in meiner bisherigeren Amateurkarriere. Ich blicke voraus auf den ersten Schritt in meiner Profikarriere und bin gespannt wohin diese mich führen wird.“

Headcoach René Schilling gibt einen kleinen Ausblick was das Bernauer Publikum von der Neuverpflichtung erwarten kann: „Mit Dexter haben wir einen auf den ersten Blick etwas unorthodox wirkenden Spieler verpflichtet. Aber auf den zweiten Blick ist er ein sehr effektiver Spieler, der auf dem Feld viel Ruhe und Sicherheit ausstrahlt. Er spielt mannschaftsdienlich und fühlt sich sowohl offensiv als auch defensiv in Korbnähe wohl. Diese Eigenschaften passen perfekt in die Art wie wir Basketball spielen wollen und werden uns helfen eine erfolgreiche Saison zu spielen.“

Der Lok Kader 2017/18: Jonas Böhm, Sebastian Fülle, James Milliken, Kresimir Nikic*, Dexter Werner

*Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

Quelle: @ssv-lok-bernau

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Endstation Bochum: Lok verliert entscheidendes Playoff-Spiel 76:77

Endstation Bochum: Lok verliert entscheidendes Playoff-Spiel 76:77

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Der SSV Lok Bernau ist mit einer hauchdünnen Niederlage bei den VfL AstroStars Bochum aus den Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB ausgeschieden. Mit 76:77 (40:37) mussten sich die Bernauer in der „Best-of-Three“-Serie auch im zweiten Spiel geschlagen geben. Durch großen Einsatz und mit der Unterstützung von etlichen Bernauer Fans hatte die Lok über weite Strecken geführt und das Spiel lange offengehalten. Am Mittwoch können alle Bernauer Fans bei einem Fantreffen die Mannschaft in die Saisonpause verabschieden.

 

Die AstroStars bleiben für die Lok-Korbjäger in der Saison unschlagbar. Auch im vierten Spiel dieser Spielzeit gelang es den Bernauern nicht, als Sieger von Feld zu gehen. Im entscheidenden zweiten Playoff-Spiel der Viertelfinalserie hatten sich Brandenburger allerdings viel vorgenommen und starteten mit viel Energie in das Spiel. Pierre Bland eröffnete umgehend nach dem gewonnenen Sprungballduell mit einem Korbleger. Er stand zusammen mit Robert Kulawick, Konstantin Kovalev, Tim Schneider und Jonas Böhm in der Bernauer Startformation. Bochum kam nur schwer in Fahrt. Angetrieben von den rund 30 mitgereisten Bernauer Fans, die sich in der ausverkauften Rundsporthalle lautstark Gehör verschafften, kontrollierten die Gäste das erste Viertel. In der dritten Spielminute bat Trainer Kai Schulze seine AstroStars bereits zur ersten Auszeit – da war die Lok schon auf 9:2 enteilt. Die Lok blieb in dieser Phase weiter spielbestimmend. Nach Punkten von Kapitän Jonas Böhm und einem Dreier von Robert Kulawick wuchs der Vorsprung sogar in den zweistelligen Bereich (14:4, 5. Minute). Erst gegen Ende des Viertels kam Bochum besser in Spiel und verkürzte zur ersten Pause auf 18:13 (10. Minute). Bochum legte im zweiten Abschnitt mit einem 5:0-Lauf durch einen Dreier von Artem Shelukha und zwei Zählern von Felix Engel nach (21:20, 13. Minute). Den Vorsprung konnte Bernau bis zur Halbzeit aber verteidigen. Pierre Bland, Robert Kulawick und Nino Valentic fanden in dieser Phase offensiv immer wieder die richtige Antwort. Entschieden war das spannende Playoff-Duell beim Halbzeitstand von 40:37 für den SSV aber noch lange nicht.

 

Robert Kulawick und Tim Schneider eröffneten die zweite Hälfte für die Bernauer. Nach Punkten von Bochums Topscorer Alexander Angerer (17 Punkte) stockte allerdings die Punkteanzeige auf beiden Seiten. Die Mannschaften lieferten sich einen erbitterten Kampf in der Verteidigung. Den kühleren Kopf hatten dabei die Gastgeber, die Punkt um Punkt die Führung erkämpften (46:48, 25. Minute). In dieser Phase konnte ALBA-Youngster Bennet Hundt dem Spiel viele gute Akzente verpassen. Er war für den verletzten Ferdinand Zylka (Kniebeschwerden) in den Kader berufen worden. Der U18-Nationalspieler mit seinen insgesamt elf Punkten sorgte dafür, dass die Bernauer auf Tuchfühlung blieben. Zwei Dreier von ihm brachten kurz vor Ende des dritten Viertels sogar den Ausgleich (56:56, 29. Minute). Alexander Angerer sorgte dann aber noch für eine knappe 56:59 Führung für die Bochumer vor dem Schlussviertel. Die entscheidenden letzten zehn Minuten eröffnete Tim Schneider mit zwei Dreiern in Folge (62:59, 32. Minute). In der hochspannenden Schlussphase meldete sich Bochum aber mit einem 7:0-Lauf zurück und ging wieder in Führung (68:69, 36. Minute). Die Lok war aber noch nicht am Ende und kämpfte noch einmal verbissen darum, mit einem Sieg ein Entscheidungsspiel in der Serie zu erzwingen. Nino Valentic, Jonas Böhm sowie Bennet Hundt legten noch einmal vor, Bochum glich gut eine Minute vor dem Ende aus. Mit zwei verwandelten Freiwürfen sorgte Bennet Hundt für eine hauchdünne 76:74 Führung – noch 28 Sekunden Restspielzeit. Bochums Gary Johnson versenkte dann mit seinem vierten Dreier des Spiels die Bernauer Hoffnungen und beendete damit auch die Saison der Brandenburger. In den verbleibenden Sekunden hatte die Lok zwar noch zwei Chancen, konnte diese aber nicht im Korb versenken. Die Schlusssirene zum 76:77 Endstand ging in der Rundsporthalle im Jubel der Hausherren und des Bochumer Publikums über den vorzeitigen Halbfinaleinzug unter.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Momentan überwiegt bei mir die Enttäuschung. Wir hatten uns natürlich fest vorgenommen, die Serie noch einmal nach Bernau zu holen. Das hat leider nicht geklappt. In den kommenden Tagen können wir sicherlich mit viel Stolz auf die Saison zurückblicken und uns über das Erreichte freuen.“

 

Lok organisiert Fantreffen am Mittwochabend

 

Das Team bedankt sich für die großartige Unterstützung der Bernauer Fans – nicht nur beim letzten Saisonspiel in Bochum – sondern auch während der gesamten Saison. Am kommenden Mittwoch soll es deswegen ein Fantreffen mit der kompletten Mannschaft in der Erich-Wünsch-Halle geben. Alle Fans werden dann noch einmal die Chance haben, die Mannschaft in die Saisonpause zu verabschieden, mit ihren Lieblingsspielern ins Gespräch zu kommen und sich Foto- oder Autogrammwünsche erfüllen zu lassen. Der genaue Beginn des Fantreffens wird noch mitgeteilt.

 

Viertelstände: 18:13, 40:37, 56:59, 76:77

 

SSV Lok Bernau Pierre Bland (15 Punkte), Nino Valentic (12), Bennet Hundt (11), Robert Kulawick (11), Jonas Böhm (10), Tim Schneider (8), Timajh Parker-Rivera (2), Jannes Hundt (2), Nico Adamczak (2), Robert Glöckner (2), Konstantin Kovalev (1), Kevin Wohlrath (0)

 

VfL AstroStars Bochum: Alexander Angerer (17 Punkte), Gary Johnson (16), Chamseddine Korbi (11), Davon Roberts (9), Artem Shelukha (8), Ryon Howard (6), Felix Engel (6), Michael Haucke (2), Raphael Bals (2)

 

Quelle: Ricardo Steinicke

Lok im Viertelfinale: Wiedersehen mit AstroStars Bochum

 

Bereits an diesem Sonntag startet der SSV Lok Bernau ins Playoff Viertelfinale der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Dabei wird es ein Wiedersehen mit den VfL AstroStars Bochum geben, die als einziges Team in der Hauptrunde beide Spiele gegen die Lok gewinnen konnten. Die Ruhrpott-Basketballer aus Bochum haben die erste Playoff-Runde gegen die Bayer Giants Leverkusen mit zwei Auswärtssiegen für sich entschieden. Das Heimspiel in der Erich-Wünsch-Halle beginnt am Sonntag um 17.30 Uhr.

 

Nach dem Einzug in die zweite Playoff-Runde am Dienstag bleiben den Lok-Korbjägern gerade einmal vier Tage Vorbereitung auf die nächste schwere Aufgabe. Gegner im Viertelfinale sind die VfL AstroStars Bochum, „alte Bekannte“ aus der ProB Nordstaffel. Zweimal sind beide Mannschaften in der Hauptrunde schon aufeinandergetroffen, beide Male gewannen die Bochumer. Beim ersten Duell ließen die heimstarken AstroStars den Bernauern in einer mühsam erkämpften Verlängerung keine Chance. Die Lok blieb in der Over Time damals gänzlich ohne Punkte und musste sich am Ende 91:103 geschlagen geben. Das Rückspiel dagegen war von der Defensive auf beiden Seiten geprägt. Die Bochumer bewiesen am Ende Nervenstärke und fügten der Lok mit 63:73 die bisher einzige Heimniederlage dieser Saison zu. In der Playoff-Runde der letzten acht Teams treffen beide Vereine nun wieder aufeinander.

 

Die VfL AstroStars Bochum haben die Hauptrunde der Nordstaffel als Tabellenfünfter abgeschlossen und sich im Playoff-Achtelfinale mit zwei Auswärtssiegen in die nächste Runde gekämpft. Verletzungen sorgten in den vergangenen Wochen bei den Ruhrpott-Basketballern für einige Turbulenzen. Vier der letzten fünf Hauptrundenspiele gingen verloren. Pünktlich zu den Playoffs meldete sich dann mit Ryon Howard aber ein wichtiger Leistungsträger wieder fit. Bochum zeichnet sich nicht nur durch die drittbeste Defensive der Nordstaffel aus, die geschlossene Offensive hat das Team über weite Strecken der Saison getragen. Ein Großteil der Mannschaft spielt bereits seit Jahren zusammen und Trainer Kai Schulze selbst steht seit 2004 ununterbrochen an der Seitenlinie. Der effektivste Spieler bei den AstroStars ist Gary Johnson. Der 34-jährige Deutsch-Amerikaner bringt elf Jahre Erfahrung aus der ProA und ProB mit und führt mit knapp 15 Punkten pro Spiel führt er das teaminterne Ranking zwar. Mit Clayton Wilson, Michael Haucke, Alexander Angerer, Felix Engel und auch dem wiedergenesenen Ryon Howard punkten dazu gleich fünf weitere Mannschaftskollegen ebenfalls zweistellig.

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir erwarten einen ganz anderen Gegner als zuletzt Frankfurt. Bochum hat viele erfahrene Spieler im Kader, was wir in den bisherigen beiden Saisonspielen zu spüren bekommen haben. Es bleibt nur eine verkürzte Trainingswoche, um uns bis Sonntag auf die neue Herausforderung vorzubereiten. Der mögliche Erfolg zum Start in die neue Serie wird auf alle Fälle auch davon abhängen, ob wir es schaffen mit dem gleichen Fokus und der gleichen Intensität wie am Dienstag ins Spiel zu gehen.“

Lok Bernau wird zum Auftakt in das Viertelfinale wieder auf Robert Kulawick setzen können. Der Routinier nahm unter der Woche an der internationalen Sportmeisterschaft der Luftwaffe in Amsterdam teil. Das Heimspiel am Sonntag beginnt um 17.30 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße).

 

Quelle: Ricardo Steinicke

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Lok fiebert erstem Playoff-Spiel gegen Frankfurt entgegen

 

Der SSV Lok Bernau startet am Samstag um 15.00 Uhr in der Mercedes-Benz Arena in die erste Playoff-Runde der 2. Basketball-Bundesliga ProB. In Deutschlands größter Basketball-Arena treffen die Bernauer auf die FRAPORT SKYLINERS Juniors. Das erste Playoff-Spiel findet im Rahmen eines Doppelspieltags bei Kooperationspartner ALBA BERLIN statt, die anschließend um 18.00 Uhr gegen s.Oliver Würzburg antreten. Alle Eintrittskarten gelten am Samstag für beide Spiele. 

 

Mit einem besonderen Highlight werden die Basketballer des SSV Lok Bernau an diesem Samstag ihre Playoff-Premiere in der 2. Basketball-Bundesliga ProB feiern. Zusammen mit Kooperationspartner ALBA BERLIN findet das erste Spiel der Meisterschaftsrunde in ganz großem Rahmen bei einem gemeinsamen Doppelspieltag in der Mercedes-Benz Arena statt. Die Partnerschaft beider Clubs besteht seit letztem Sommer. Neben einem Pool an Doppellizenzspielern aus ALBAs Profimannschaft sowie den Jugendmannschaften, profitiert das Bernauer ProB-Team auch von anderen Ressourcen, beispielsweise Fahrzeuge für Auswärtsfahrten oder auch die Mitnutzung des ALBA Trainingszentrums. Berlins Sportdirektor Himar Ojeda hatte die Kooperation im letzten Jahr mit auf den Weg gebracht und zeigt sich im Vorfeld des Doppelspieltags sehr zufrieden: „Wer hätte gedacht, dass Aufsteiger Bernau als ProB-Tabellenführer in die Playoffs geht? Aber nicht nur das. Die Kommunikation mit Lok ist hervorragend“, sendet Ojeda lobende Worte an die Verantwortlichen in der Hussitenstadt. Tim Schneider, Ferdinand Zylka, Robert Glöckner und Jannes Hundt sind die jüngsten vier Berliner Talente aus dem ALBA Jugendprogramm, die am derzeitigen Bernauer Erfolg maßgeblich beteiligt sind.

 

Denn der SSV Lok Bernau startet mit der bestmöglichen Ausgangsposition in die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB – mit 17 Siegen und fünf Niederlagen hat Lok die Hauptrunde auf dem ersten Tabellenplatz in der Nordstaffel beendet und sich damit das Heimrecht für die gesamte Meisterschaftsrunde erkämpft. Die Playoffs werden im Modus „Best-of-Three“ ausgetragen. Die Mannschaft, die zuerst zwei Spiele gewinnt, gewinnt die jeweilige Playoff-Runde. Als Gegner warten nun in der ersten Runde die FRAPORT SKYLINERS Juniors. Auch wenn die Nachwuchsbasketballer von Bundesligist Frankfurt „nur“ als Tabellenachter der Südstaffel in die Playoffs eingezogen sind, erwartet Lok Bernau gleich zum Auftakt ein ganz schweres Los. Der 27-Mann starke Frankfurter Kader ist gespickt mit hochkarätigen Talenten, die teilweise schon zum festen Aufgebot in der BBL gehören. Entsprechend schwierig ist die Prognose mit welchen Gesichtern die SKYLINERS Juniors genau anreisen werden. Fest steht allerdings, dass die Basketballer aus der Mainmetropole trotz der vielen jungen Spieler mehr Playoff-Erfahrung haben als Neuling Bernau. Mit Frankfurt steht am Samstag nämlich der amtierende ProB Vize-Meister auf dem Parkett der Mercedes-Benz Arena, denen es angesichts von zuletzt drei Siegen und dem erfolgreichen Last-Minute-Einzug in die Meisterschaftsrunde nicht an Selbstbewusstsein mangeln wird. Mit Mahir Agva (16,8 Punkte) und Niklas Kiel (16,8 Punkte) dominieren zwei der Doppellizenzspieler die Bretter bei den Hessen. Einzig der US-Amerikaner Travis Thompson kommt offensiv auf eine höhere Ausbeute. Der Aufbauspieler sammelt knapp 20 Punkte pro Spiel bei einer überragenden Trefferquote von 49 Prozent aus dem Feld. Aber auch die anderen Schützlinge von SKYLINERS-Trainer Eric Detlev fügen sich nahtlos ein. Nahezu jeder Spieler hat in mindestens einem Spiel zweistellig gepunktet. Darüber hinaus wird Frankfurt ein schnelles und sehr kontrolliertes Spiel mit aggressiver Defensive nachgesagt. Ein besonderes „Nachwuchs-Juwel“ ist der 17-jährige Isaac Bonga, U18-Nationalmannschaftskollege von Ferdinand Zylka. Mit seinen 2,01m kommt der ungewöhnlich große Aufbauspieler auf durchschnittlich zehn Punkte und zusätzlich 4,1 Assists.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Dem Start in die Playoffs fiebert die Mannschaft schon seit einigen Wochen entgegen und im Besonderen natürlich der Kulisse dieses Doppelspieltags bei ALBA BERLIN. Frankfurt wird uns als erster Playoff-Gegner fordern und ganz sicher auch alles abverlangen. Wir werden uns keinesfalls vom Tabellenplatz blenden lassen. In Bestbesetzung gehört Frankfurt zu den Topteams der ProB. Deshalb müssen wir maximal fokussiert in das Spiel gehen – dürfen aber einerseits keine Angst haben und es gleichzeitig auch nicht zu locker angehen.“

 

Die Mannschaft hofft dabei nicht nur auf die Unterstützung der vielen Bernauer Fans, die am Samstag in die Arena am Ostbahnhof reisen werden. Alle erhältlichen Eintrittskarten gelten sowohl für das Playoff-Spiel von Lok Bernau um 15.00 Uhr wie auch für das anschließende Bundesligaduell der Albatrosse gegen s.Oliver Würzburg um 18.00 Uhr. Tickets gibt es zum Sonderpreis von 15.00 EUR in der Geschäftsstelle des SSV Lok Bernau oder über den regulären Vorverkauf bei ALBA BERLIN.

 

Der Einlass am Samstag in die Mercedes-Benz Arena beginnt um 14.00 Uhr.

 

 

Ricardo Steinicke Text und Foto

Lok Bernau trifft im Playoff-Achtelfinale auf Frankfurt

Lok Bernau trifft im Playoff-Achtelfinale auf Frankfurt

Zum Abschluss der Hauptrunde ließen die Basketballer des SSV Lok Bernau gegen die Herzöge Wolfenbüttel nichts anbrennen und setzten sich am Ende souverän 94:77 (41:40) durch. Als Tabellenerster der Nordstaffel treffen die Bernauer am kommenden Wochenende zum Auftakt in die Playoffs auf die FRAPORT SKYLINERS Juniors. Der Doppelspieltag mit Partner ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena beginnt Samstag bereits um 15.00 Uhr.

 

Nach einem spannenden letzten Spieltag in der Hauptrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProB stehen endgültig die Teilnehmer für Playoffs und Playdowns fest. Als Tabellenerster der Nordstaffel warten auf den SSV Lok Bernau in der ersten Meisterschaftsrunde die Nachwuchsbasketballer von Bundesligist FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt. Das erste Aufeinandertreffen in der „Best of Three“-Serie wird es am kommenden Samstag im Rahmen des gemeinsamen Doppelspieltags bei ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena geben. Alle erhältlichen Eintrittskarten gelten sowohl für das Playoff-Spiel um 15.00 Uhr wie auch für das anschließende Bundesligaduell der Albatrosse gegen s.Oliver Würzburg um 18.00 Uhr. Tickets gibt es zum Sonderpreis von 15.00 EUR in der Lok-Geschäftsstelle oder über den regulären Vorverkauf bei ALBA BERLIN.

 

Zuvor gaben in der wieder einmal sehr gut gefüllten Erich-Wünsch-Halle noch die Herzöge Wolfenbüttel ihre Visitenkarte ab und erwiesen sich lange Zeit als der befürchtet hartnäckige Gegner. Nach zuletzt drei Siegen am Stück wollten die Gäste ihre minimale Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt und den Einzug in die Playoffs wahren. Die benötigte Schützenhilfe aus den zeitgleich laufenden Spielen blieb am Ende allerdings aus. Dennoch bereiteten die Herzöge den Hausherren vor allem in der ersten Halbzeit auf dem Feld einige Schwierigkeiten. Bernau startete mit Pierre Bland, Robert Kulawick, Kevin Wohlrath, Timajh Parker-Rivera und Jonas Böhm. Es entwickelte sich direkt ein munteres und ausgeglichenes Spiel. Ein Zwischenlauf Anfang des zweiten Viertels bescherte Wolfenbüttel und seinen mitgereisten Fans ein kleines Punktepolster und ließ die Playoff-Hoffnungen aufflammen (24:29, 15. Minute). Der bis dahin noch unauffällige Ferdinand startete dann den Lok-Turbo. Ein 11:0-Lauf mit sieben Punkten allein durch Zylka brachte Bernau wieder in Führung (35:29, 17. Minute). Jonas Böhm und Jannes Hundt sorgten bis zur Halbzeit für die weiteren Bernauer Zähler. Ein Dreier vom Herzöge-Playmaker Demetrius Ward, der am Ende mit 23 Punkten überzeugte, sorgte auf der Anzeige für einen ausgeglichenen 41:40 Halbzeitstand.

 

Lok Bernau kam konzentrierter aus der Kabine und konnte sich nach schnellen Punkten von Kapitän Jonas Böhm und einem Zylka-Dreier auf 46:40 absetzen. Die Antwort der Wolfenbütteler kam prompt mit einem Doppelpack von Khalil Kelley. Erst gegen Ende des dritten Viertels nach Dreipunktspiel von Jannes Hundt und zwei starken Korbaktionen von Robert Glöckner erspielte sich Bernau einen beständigen Vorsprung (64:55, 28. Minute). Kurz danach erhöhte Robert Kulawick per Dreier erstmals zu einer zweistelligen Führung. Zu Beginn des Schlussviertels ließ es Timajh Parker-Rivera zweimal spektakulär per Dunking krachen. Die Weichen waren hier bereits auf Sieg gestellt, auch wenn die Herzöge noch auf Tuchfühlung blieben und den Rückstand konstant hielten. Bernau suchte jetzt die großen Leute am Brett und konnte den Vorsprung ausbauen. Und auch Pierre Bland fand jetzt immer wieder den freien Weg zum Korb. Ferdinand Zylka und Timajh Parker-Rivera machten den Deckel auf den 17. Saisonsieg und jubelten am Ende über einen souveränes 94:77 gegen die Herzöge Wolfenbüttel. Youngster Ferdinand Zylka war mit 21 Punkten bester Punktesammler der Lok.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir konnten uns gegen Wolfenbüttel in der zweiten Halbzeit deutlich steigern, weshalb ich mit dem Ergebnis absolut zufrieden bin. Vor der Pause haben wir vor allem in der Defensive nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Dazu kamen dann viele kleine Nachlässigkeiten. Wir können jetzt aber mit positiver Stimmung in die Playoffs gehen und den Fokus auf unseren Gegner Frankfurt richten. Die Serie wird eine große Herausforderung – was wir bisher wissen, spielen sie einen sehr strukturierten Basketball. Es ist ein junges Team mit vielen Talenten, die bereits in der Bundesliga Erfahrung sammeln. Der Tabellenplatz der Hauptrunde spiegelt keineswegs die Stärke dieses Teams wieder.“

 

Viertelstände: 22:24, 41:40, 69:61, 94:77

 

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (21 Punkte), Pierre Bland (13), Jonas Böhm (12), Timajh Parker-Rivera (9), Tim Schneider (9), Robert Kulawick (9), Jannes Hundt (9), Rober Glöckner (8), Konstantin Kovalev (2), Nico Adamczak (2), Kevin Wohlrath (0), Nino Valentic (0)

 

Herzöge Wolfenbüttel: Demetrius Ward (23 Punkte), Khalil Kelley (21), Marius Pöschel (9), Luis Figge (9), Lars Lagerpusch (5), Constantin Ebert (4), Tom Alte (2), Niklas Bilski (2), Jörn Wessels (2), Henje Knopke (0), Yassin Mahfouz (dnp)

 

DAnke an Ricardo Steinicke für Text und Bild

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Lok gastiert zum Hinrundenabschluss in Wolfenbüttel

Lok gastiert zum Hinrundenabschluss in Wolfenbüttel

Zum Abschluss der Hinrunde in der 2. Basketball-Bundesliga ProB gastiert der SSV Lok Bernau am Sonntag um 17.00

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Uhr beim Tabellenelften MTV Herzöge Wolfenbüttel. In der vorletzten Saison war Wolfenbüttel in der Regionalliga im Aufstiegskampf der ärgste Rivale der Lok. Als Tabellenführer der Nordstaffel reisen die Bernauer favorisiert nach Niedersachsen zum Auswärtsspiel.

 

janneshundt2_lok-old-002Sowohl auf Seiten der Herzöge wie auch bei den Bernauern erinnert man sich noch sehr gut an die letzte gemeinsame Saison in der 1. Regionalliga Nord. Die Teams leisteten sich in der Spielzeit 2014/2015 ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstiegsplatz in die ProB. Am Ende führten beide Vereine punktgleich die Tabelle an. Aufgrund des direkten Vergleichs konnten die Herzöge sowohl Meisterschaft wie auch die Rückkehr in die 2. Basketball-Bundesliga feiern. In diesem Jahr folgte dann der SSV Lok Bernau den Niedersachsen in die dritthöchste Spielklasse.

Mit drei Siegen aus den bisher zehn Spielen suchen die Wolfenbütteler allerdings noch immer ihre Vorjahresform. Der letztjährige Hauptrundenzweite in der ProB Nord wartet seit inzwischen vier Spielen auf ein neues Erfolgserlebnis und ist in der Tabelle auf den elften Platz abgerutscht. Besonders bitter waren dabei die beiden hauchdünnen Niederlagen gegen Iserlohn (80:81) und Wedel (83:84). Dass mit der Mannschaft von Ralf Rehberger zu rechnen ist, zeigten sie aber am letzten Wochenende. Dank einer großen Moral, die das Team auszeichnet, hielten die Herzöge gegen den Topfavoriten Artland Dragons (76:82) bis zum Schluss mit.

Als Kooperationspartner der Basketball Löwen Braunschweig (BBL) stehen den Herzögen fünf talentierte Doppellizenzspieler zur Verfügung. Lars Lagerpusch (17 Jahre), Niklas Bilski (18 Jahre) und Constantin Ebert (20 Jahre) sind die Nachwuchsspieler, die in der ProB viel Verantwortung übernehmen. Ebert lenkt nicht nur routiniert den Spielaufbau, sondern steuert im Schnitt auch elf Punkte, vier Assists und rund drei Rebounds bei. Flügelspieler Luis Figge (9,7 Punkte) kommt bereits regelmäßig in der Bundesliga zum Einsatz, musste in den letzten vier Wochen wegen einer Fußverletzung sowohl in der BBL wie auch ProB pausieren. Wie wichtig er für das Wolfenbütteler Spiel ist, zeigt, dass die Herzöge die drei Spiele gewinnen konnten, in denen Figge mitgewirkt hat. Viel Erfahrung unter dem Korb bringt auch das Braunschweiger Eigengewächs Jörn Wessels mit. Der 25-jährige Center gilt auch als guter Distanzschütze und kommt auf rund acht Punkte pro Spiel. Die Hauptlast in der Offensive liegt derzeit allerdings auf den Schultern der beiden US-Amerikaner im Team, die sich für gut die Hälfte aller Herzöge-Punkte verantwortlich zeigen. Unangefochtener Anführer auf dem Feld ist Demetrius Ward, der seine fünfte Saison im weiß-roten Trikot der Niedersachsen spielt. Publikumsliebling Ward ist der effektivste Spieler in Wolfenbüttel und kommt pro Spiel auf beeindruckende 22.7 Punkte und sechs Rebounds. Dazu verteilt er auch noch fast vier Assists. Einer der Passempfänger in Korbnähe ist sein Landsmann Khalil Kelley, der im Sommer aus Leipzig kam. Der Centerspieler dominiert mit durchschnittlich 17.8 Punkten sowie neun Rebounds die Bretter. Kelley trifft dabei 59 Prozent seiner Würfe. Zudem gibt es am Sonntag ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Lok-Spieler Yassin Mahfouz (3.8 Punkte), der auch in seiner zweiten Saison für die Herzöge immer wieder wichtige Impulse von der Bank ins Spiel bringt.

Lok-Headcoach René Schilling: „Die Herzöge Wolfenbüttel gehören für mich zu den Teams, die derzeit noch unter dem Radar fliegen. Das Team ist viel stärker, als es der bisherige Tabellenplatz zeigt. Wir gehen als Tabellenführer zweifelsohne als Favorit in das Spiel. Wir dürfen aber weder unseren Gegner, noch die Aufgabe unterschätzen, die uns in Wolfenbüttel erwartet.“

Das Auswärtsspiel beim MTV Herzöge Wolfenbüttel beginnt am Sonntag um 17.00 Uhr in der Lindenhalle (Halberstädter Straße 1a, 38300 Wolfenbüttel).

 

 

unser Dank gilt Ricardo Steinicke für Text und Bild

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