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Lok fiebert erstem Playoff-Spiel gegen Frankfurt entgegen

 

Der SSV Lok Bernau startet am Samstag um 15.00 Uhr in der Mercedes-Benz Arena in die erste Playoff-Runde der 2. Basketball-Bundesliga ProB. In Deutschlands größter Basketball-Arena treffen die Bernauer auf die FRAPORT SKYLINERS Juniors. Das erste Playoff-Spiel findet im Rahmen eines Doppelspieltags bei Kooperationspartner ALBA BERLIN statt, die anschließend um 18.00 Uhr gegen s.Oliver Würzburg antreten. Alle Eintrittskarten gelten am Samstag für beide Spiele. 

 

Mit einem besonderen Highlight werden die Basketballer des SSV Lok Bernau an diesem Samstag ihre Playoff-Premiere in der 2. Basketball-Bundesliga ProB feiern. Zusammen mit Kooperationspartner ALBA BERLIN findet das erste Spiel der Meisterschaftsrunde in ganz großem Rahmen bei einem gemeinsamen Doppelspieltag in der Mercedes-Benz Arena statt. Die Partnerschaft beider Clubs besteht seit letztem Sommer. Neben einem Pool an Doppellizenzspielern aus ALBAs Profimannschaft sowie den Jugendmannschaften, profitiert das Bernauer ProB-Team auch von anderen Ressourcen, beispielsweise Fahrzeuge für Auswärtsfahrten oder auch die Mitnutzung des ALBA Trainingszentrums. Berlins Sportdirektor Himar Ojeda hatte die Kooperation im letzten Jahr mit auf den Weg gebracht und zeigt sich im Vorfeld des Doppelspieltags sehr zufrieden: „Wer hätte gedacht, dass Aufsteiger Bernau als ProB-Tabellenführer in die Playoffs geht? Aber nicht nur das. Die Kommunikation mit Lok ist hervorragend“, sendet Ojeda lobende Worte an die Verantwortlichen in der Hussitenstadt. Tim Schneider, Ferdinand Zylka, Robert Glöckner und Jannes Hundt sind die jüngsten vier Berliner Talente aus dem ALBA Jugendprogramm, die am derzeitigen Bernauer Erfolg maßgeblich beteiligt sind.

 

Denn der SSV Lok Bernau startet mit der bestmöglichen Ausgangsposition in die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB – mit 17 Siegen und fünf Niederlagen hat Lok die Hauptrunde auf dem ersten Tabellenplatz in der Nordstaffel beendet und sich damit das Heimrecht für die gesamte Meisterschaftsrunde erkämpft. Die Playoffs werden im Modus „Best-of-Three“ ausgetragen. Die Mannschaft, die zuerst zwei Spiele gewinnt, gewinnt die jeweilige Playoff-Runde. Als Gegner warten nun in der ersten Runde die FRAPORT SKYLINERS Juniors. Auch wenn die Nachwuchsbasketballer von Bundesligist Frankfurt „nur“ als Tabellenachter der Südstaffel in die Playoffs eingezogen sind, erwartet Lok Bernau gleich zum Auftakt ein ganz schweres Los. Der 27-Mann starke Frankfurter Kader ist gespickt mit hochkarätigen Talenten, die teilweise schon zum festen Aufgebot in der BBL gehören. Entsprechend schwierig ist die Prognose mit welchen Gesichtern die SKYLINERS Juniors genau anreisen werden. Fest steht allerdings, dass die Basketballer aus der Mainmetropole trotz der vielen jungen Spieler mehr Playoff-Erfahrung haben als Neuling Bernau. Mit Frankfurt steht am Samstag nämlich der amtierende ProB Vize-Meister auf dem Parkett der Mercedes-Benz Arena, denen es angesichts von zuletzt drei Siegen und dem erfolgreichen Last-Minute-Einzug in die Meisterschaftsrunde nicht an Selbstbewusstsein mangeln wird. Mit Mahir Agva (16,8 Punkte) und Niklas Kiel (16,8 Punkte) dominieren zwei der Doppellizenzspieler die Bretter bei den Hessen. Einzig der US-Amerikaner Travis Thompson kommt offensiv auf eine höhere Ausbeute. Der Aufbauspieler sammelt knapp 20 Punkte pro Spiel bei einer überragenden Trefferquote von 49 Prozent aus dem Feld. Aber auch die anderen Schützlinge von SKYLINERS-Trainer Eric Detlev fügen sich nahtlos ein. Nahezu jeder Spieler hat in mindestens einem Spiel zweistellig gepunktet. Darüber hinaus wird Frankfurt ein schnelles und sehr kontrolliertes Spiel mit aggressiver Defensive nachgesagt. Ein besonderes „Nachwuchs-Juwel“ ist der 17-jährige Isaac Bonga, U18-Nationalmannschaftskollege von Ferdinand Zylka. Mit seinen 2,01m kommt der ungewöhnlich große Aufbauspieler auf durchschnittlich zehn Punkte und zusätzlich 4,1 Assists.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Dem Start in die Playoffs fiebert die Mannschaft schon seit einigen Wochen entgegen und im Besonderen natürlich der Kulisse dieses Doppelspieltags bei ALBA BERLIN. Frankfurt wird uns als erster Playoff-Gegner fordern und ganz sicher auch alles abverlangen. Wir werden uns keinesfalls vom Tabellenplatz blenden lassen. In Bestbesetzung gehört Frankfurt zu den Topteams der ProB. Deshalb müssen wir maximal fokussiert in das Spiel gehen – dürfen aber einerseits keine Angst haben und es gleichzeitig auch nicht zu locker angehen.“

 

Die Mannschaft hofft dabei nicht nur auf die Unterstützung der vielen Bernauer Fans, die am Samstag in die Arena am Ostbahnhof reisen werden. Alle erhältlichen Eintrittskarten gelten sowohl für das Playoff-Spiel von Lok Bernau um 15.00 Uhr wie auch für das anschließende Bundesligaduell der Albatrosse gegen s.Oliver Würzburg um 18.00 Uhr. Tickets gibt es zum Sonderpreis von 15.00 EUR in der Geschäftsstelle des SSV Lok Bernau oder über den regulären Vorverkauf bei ALBA BERLIN.

 

Der Einlass am Samstag in die Mercedes-Benz Arena beginnt um 14.00 Uhr.

 

 

Ricardo Steinicke Text und Foto

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Lok gewinnt umkämpftes Auswärtsspiel in Itzehoe

Lok gewinnt umkämpftes Auswärtsspiel in Itzehoe

Der SSV Lok Bernau verabschiedet sich mit einem 74:64 (35:41) Auswärtssieg gegen die MTV Itzehoe Eagles in die Weihnachtspause. In einem stets umkämpften Spiel konnte sich der SSV erst im Schlussviertel absetzen. Mit dem zehnten Saisonsieg können sich die Bernauer erstmals die alleinige Tabellenführung der ProB Nord sichern. Pierre Bland ragte bei der Lok mit 21 Punkten und zehn Rebounds heraus.

 

Das Spitzenduo der vergangenen Wochen im Norden der 2. Basketball-Bundesliga ProB geht über die Weihnachtsfeiertage getrennte Wege. Während sich die Artland Dragons Quakenbrück am Samstag den wiedererstarkten ROSTOCK SEAWOLVES in eigener Halle geschlagen geben mussten, konnten die Bernauer mit ihrem Auswärtssieg am Sonntag die Tabellenführung behaupten. Erstmals in dieser Saison führt der SSV Lok Bernau allein das Tableau der ProB Nord an. Ein Verfolgerquartett mit Iserlohn, Oldenburg, Quakenbrück und Bochum liegt mit zwei Punkten Rückstand hinter Bernau.

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Die Bernauer bekamen aber zunächst in Itzehoe wie erwartet jede Menge Gegenwehr zu spüren und mussten bis zum Spielende für den Auswärtssieg kämpfen. Gegen die ähnlich stark besetzten Itzehoe Eagles schickte Lok-Headcoach René Schilling Pierre Bland, Robert Kulawick, Konstantin Kovalev, Tim Schneider und Timajh Parker-Rivera ins Rennen. Den besseren Start erwischten wie auch im Hinspiel die Gastgeber. Sechs Punkte durch Qa’rraan Calhoun und Kaymin Pruitt konnten die Bernauer mit einem Dreipunktspiel durch TJ Parker-Rivera beantworten. Ein sehr gut aufgelegter Konstantin Kovalev setzte für die Lok nach und sorgte für ein offenes Spiel, in dem sich kein Team absetzen konnte. Es war auf beiden Seiten ein physisch geführtes Spiel. Mit der hohen Intensität hatten die Bernauer die größeren Probleme, leisteten sich allein in der ersten Halbzeit 13 Turnover. Eine zwischenzeitliche Führung drehten die Eagles bis zur Pause, wo die Lok-Korbjäger 35:41 hinten lagen.

 

Das Spiel blieb auch nach dem Seitenwechsel zerfahren. Mit einem Dreier eröffnete Nico Adamczak direkt den zweiten Durchgang, musste aber bereits wenig später mit seinem fünften persönlichen Foul auf der Bank Platz nehmen. Die Bernauer kämpften weiter und blieben durch starke Aktionen von Pierre Bland auf Tuchfühlung (43:47, 25. Minute). Mit vier Punkten sorgte Nino Valentic vor dem Schlussviertel für den umjubelten Ausgleich. Zwei Kulawick-Dreier zu Beginn des vierten Viertels brachten die Bernauer dann wieder in Front (58:54, 32. Minute). Der SSV behielt in der hitzigen Schlussphase die Nerven und ließ sich die Führung nicht mehr abnehmen. Mit ihrem schnellen Angriffsspiel konnte sich die Lok zum Ende entscheidend absetzen und mit der Schlusssirene den 74:64 Sieg feiern. Neben Pierre Bland, der mit 21 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double erzielte, punkteten auch Konstantin Kovalev, Robert Kulawick und Tim Schneider zweistellig. Bei den Itzehoe Eagles war Kaimyn Pruitt mit 18 Zählern der erfolgreichste Werfer.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin sehr glücklich und zufrieden über diesen hart erkämpften Sieg. Itzehoe war der erwartet schwere Gegner. Bis ins dritte Viertel hatten wir Schwierigkeiten mit der hohen Intensität mitzuhalten. Wir haben es dann aber als Mannschaft geschafft, uns in dieses Spiel zu kämpfen. Am Ende konnten wir uns mit dem Sieg belohnen.“

 

Tabellenführer Lok Bernau eröffnet nach der Weihnachtspause am ersten Januarwochenende das neue Jahr mit einem Heimspiel gegen den SC Rist Wedel (7. Januar um 19.00 Uhr, Erich-Wünsch-Halle).

 

Viertelstände: 20:20, 35:41, 52:52, 74:64

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (21 Punkte), Konstantin Kovalev (12), Robert Kulawick (11), Tim Schneider (10), Timajh Parker-Rivera (7), Nico Adamczak (6), Nino Valentic (5), Jonas Böhm (2), Jannes Hundt (0), Kevin Wohlrath (0), Lukas Herwig (dnp)

 

MTV Itzehoe Eagles: Kaymin Pruitt (18 Punkte), Frederick Henningsen (15), Konstantin Karamatskos (7), Darren Galloway (7), Mayika Lungongo (6), Johannes Konradt (4), Qa’rraan Calhoun (4), Flavio Stückemann (2), Nick Tienarend (1)

 

Wir danken Ricardo Steinicke für Text und Foto

Doppelt erfolgreicher Einstand: LOK Bernau und Erste Bernauer Braugenossenschaft Mit spektakulären Dunkings haben die Basketballer des SSV Lok Bernau die Winterspielzeit in einem Testspiel gegen den Regionalligisten Aschersleben Tigers eröffnet. 86:50 hieß es am Ende des Spiels für die SSV Lok Bernau. Die vier anwesenden Aufsichtsratsmitglieder der Ersten Bernauer Braugenossenschaft e.G. haben von dem Spiel jedoch nicht sehr viel mitbekommen. Sie waren damit beschäftigt, den durstigen Zuschauern des Spiels während der Pausen insgesamt 110 Liter Braugenossen-Bier auszuschenken. Mit einer eigenen Zapfanlage wurde das feinherbe helle Bier „Braugenosse Kantor“ gekühlt und frisch aus dem Bierfass serviert. Ganz so problemlos wie das Spiel lief das Ausschenken des Biers jedoch nicht. Die Berliner Brauerei, in der der Braumeister der Ersten Bernauer Braugenossenschaft das Bier produziert hat, hat das Bier mit 3 Bar abgefüllt. Üblich ist 1 Bar. Das führte dazu, dass das Kantor-Bier mit sehr viel Schaum aus dem Fass floss, was wiederum gewisse Verzögerungen beim Ausschenken zur Folge hatte. Das beeinträchtigte den Andrang am Bierstand der EBBG jedoch nicht. Ende gut, Alles gut, die Zuschauern des SSV Lok Bernau waren vom Spiel wie vom „Braugenossen Kantor“ begeistert. Text: Dieter Korczak Fotos: Barnim+

BERNAU: erfolgreicher Einstand von LOK Bernau und Erste Bernauer Braugenossenschaft e.G.

Doppelt erfolgreicher Einstand: LOK Bernau und Erste Bernauer Braugenossenschaft

 

Mit spektakulären Dunkings haben die Basketballer des SSV Lok Bernau die Winterspielzeit in einem Testspiel gegen den Regionalligisten Aschersleben Tigers eröffnet. 86:50 hieß es am Ende des Spiels für die SSV Lok Bernau.

Die vier anwesenden Aufsichtsratsmitglieder der Ersten Bernauer Braugenossenschaft haben von dem Spiel jedoch nicht sehr viel mitbekommen. Sie waren damit beschäftigt, den durstigen Zuschauern des Spiels während der Pausen insgesamt 110 Liter Braugenossen-Bier auszuschenken. Mit einer eigenen Zapfanlage wurde das feinherbe helle Bier „Braugenosse Kantor“ gekühlt und frisch aus dem Bierfass serviert. Ganz so problemlos wie das Spiel lief das Ausschenken des Biers jedoch nicht. Die Berliner Brauerei, in der der Braumeister der Ersten Bernauer Braugenossenschaft das Bier produziert hat, hat das Bier mit 3 Bar abgefüllt. Üblich ist 1 Bar. Das führte dazu, dass das Kantor-Bier mit sehr viel Schaum aus dem Fass floss, was wiederum gewisse Verzögerungen beim Ausschenken zur Folge hatte. Das beeinträchtigte den Andrang am Bierstand der EBBG jedoch nicht.

Ende gut, Alles gut, die Zuschauern des SSV Lok Bernau waren vom Spiel wie vom „Braugenossen Kantor“ begeistert.

 

Text: Dieter Korczak, Fotos: Barnim-plus.de

BERNAU: Lok Bernau mit starkem Auftritt zur Generalprobe

Lok Bernau mit starkem Auftritt zur Generalprobe
Dem SSV Lok Bernau gelingt mit einem furiosen 86:50 (48:26) gegen die BG Aschersleben Tigers eine gelungene Generalprobe. Zuvor feierte der SSV mit dem Einlaufen aller Mannschaften die traditionelle Saisoneröffnung. Zum Ligaauftakt in der ProB starten die Bernauer Korbjäger am kommenden Sonntag beim RSV Eintracht.

Die Saisoneröffnungsfeier des SSV Lok Bernau und das große Wiedersehen der Bernauer Basketball-Familie wurde mit einem Einlauf aller Nachwuchsmannschaften eingeläutet. In dieser Saison werden 15 Teams im Brandenburger und Berliner Spielbetrieb teilnehmen. Jede Mannschaft wurde mit viel Applaus von einem Spieler der ProB-Mannschaft in die Halle geführt. Mit dem obligatorischen großen Mannschaftsfoto und den besten Wünschen vom Vereinsvorsitzenden Jörg Düring wurde die Spielzeit damit offiziell eröffnet.

In einem Testspiel gegen Regionalligist Aschersleben Tigers präsentierte sich anschließend die Mannschaft von Lok-Headcoach René Schilling erstmals den Bernauer Fans. Seit Anfang August bereitet sich Aufsteiger Lok Bernau auf die Saison in der ProB vor. Verletzungsbedingt musste Nino Valentic pausieren, der bei einem Testspiel unter der Woche in Dresden einen Nasenbeinbruch erlitten hat. Die ALBA-Doppellizenzspieler Robert Glöckner (verletzt) und Tim Schneider (Einsatz bei Vorbereitungsturnier in Italien) konnten ebenfalls nicht mitwirken. Dafür rückte unter anderem Jacob Knauf aus der ALBA Jugend in die Bernauer Formation.

Nach einem ersten Abtasten fanden die Bernauer schneller ins Spiel und überrollten die Ascherslebener binnen weniger Minuten. Nach drei Dreiern von Pierre Bland, Robert Kulawick und Ferdinand Zylka war auch die Begeisterung auf den Rängen entfacht. Phasenweise konnten die Gäste den Lauf der Lok zwar stoppen, aber nicht aufhalten. Zylka schraubte per Dreier die Führung bereits zur ersten Viertelpause in den zweistelligen Bereich (22:10, 10. Minute). Ein übergreifender 19:0-Lauf der Bernauer zog den Tigers bereits früh die Zähne. Die Mannschaft von Gäste-Trainer Christian Schäfer steckt noch mitten in einer kräftezehrenden Vorbereitung und musste zudem auch auf ihren etatmäßigen Aufbauspieler Leon Dronjak verzichten. Mitte des zweiten Abschnitts sendete Ascherslebens Neuzugang Arunas Sakalauskas mit zwei Distanztreffern ein Lebenszeichen und weckte sein Team wieder auf. Die Lok war hier allerdings bereits weit enteilt (39:16, 16. Minute). Bernau beeindruckte mit einer tiefen Bank und einer starken Trefferquote. Bereits zur Halbzeit wurden von Trainer Schilling alle Spieler eingesetzt und alle hatten bis hierhin auch schon gepunktet. Mit einer 48:26-Führung für die Lok ging es in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Bernauer die Zügel in der Hand und dominierten das Geschehen auf dem Feld. Timajh Parker-Rivera ließ es mehrfach spektakulär per Dunking krachen. Neben seinen acht Zählern, sammelte der US-Amerikaner allein 13 Rebounds. Bester Werfer mit 18 Punkten (davon vier Dreier) war Ferdinand Zylka. Mit 86:50 haben die Bernauer das Spiel am Ende deutlich für sich entschieden. Lok-Headcoach René Schilling zeigte sich nach dem Testspiel zufrieden. „Wir haben schnell gespielt und mit hoher Intensität verteidigt. An unserer Offensive habe ich heute auch wenig zu kritisieren. Ich bin deshalb für den Moment sehr zufrieden“, sagte Schilling nach dem letzten Testspiel vor dem Ligastart.

Für den SSV Lok Bernau beginnt das Abenteuer ProB am kommenden Sonntag direkt mit einem Brandenburg-Derby beim RSV Eintracht. Das Auftaktspiel der 2. Basketball-Bundesliga beginnt am 25.9.2016 um 17.30 Uhr in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School (BBIS) in Kleinmachnow.

Viertelstände: 22:10, 48:26, 68:41, 86:50

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (18 Punkte), Robert Kulawick (13), Pierre Bland (10), Timajh Parker-Rivera (8), Jannes Hundt (8), Jacob Knauf (7), N. Sikiras (7), Jonas Böhm (6), Konstantin Kovalev (6), Nico Adamczak (3)

Aschersleben Tigers: Arunas Saklauskas (14 Punkte), Ljubisa Markovic (12), Aner Levron (8), Boyan Tenev (7),  Sebastian Harke (5), Sharif Hudson (4), Sebastian Knippertz (0), Jörg Soyk (0), Richard Wache (0)

Dank an Ricardo Steinicke für Text und Bild

Dank an Ricardo Steinicke für Text und Bild

 

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SSV Lok Bernau <> Bremerhaven

Mit einem ungefährdeten 134:71 (66:36) Auswärtssieg hat der SSV Lok Bernau am Samstag in Bremerhaven seinen Siegeszug in der 1. Regionalliga Nord fortgesetzt. Nächste Woche am Ostersamstag kommt es zum entscheidenden Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Rot-Weiß Cuxhaven.

Die vermeintliche Pflichtaufgabe beim Tabellenvorletzten haben die Lok-Korbjäger am Samstagnachmittag in Bremerhaven ohne Probleme gemeistert. Bernaus Trainer René Schilling musste dabei auf Nico Adamczak verzichten, der nicht mit an die Nordseeküste reiste. Wie in den letzten Spielen, zeigten die Schilling-Schützlinge eine souveräne Leistung gegen die BSG. Von Beginn nahm der Tabellenführer das Zepter in die

Foto: Ricardo Steinicke

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Hand und kontrollierte das Spiel.  In der ersten Halbzeit ragten Alexander Rosenthal und Sango Niang aus der geschlossenen Mannschaftsleistung heraus und hatten bereits eine zweistellige Punkteausbeute. Rosenthal zeigt sich mit drei Dreiern auch aus der Distanz wieder sehr treffsicher. Die deutliche Dominanz der Bernauer beim Rebound war wieder ein Grund für einen zur Halbzeit vorentscheidenden 30 Punkte Vorsprung (66:36, 20. Minute). Auf Seiten der Gastgeber lief in der Offensive Anell Alexis heiß. Zur Pause kam er dank starker Einzelaktionen bereits auf 20 Punkte.

Der SSV ließ auch nach dem Seitenwechsel nicht nach und spielte seine Vorteile in der Offensive konsequent aus. In der Defensive konnte man den Bremerhavener Topscorer bei nur noch neun Punkten halten. Insgesamt kam Alexis auf 29 Zähler. Für Sebastian Fülle war die Partie allerdings bereits vor Ende des dritten Viertels beendet. Der 24-jährige Dreierspezialist knallte bei einer Defensivaktion mit dem Kopf aufs Parket und zog sich eine Platzwunde zu. Aber auch ohne Fülle, der nur noch zuschauen konnte, rollte die Offensive der Bernauer ungehindert in Richtung des 22. Saisonsieges. Bereits zu Beginn des Schlussviertels hatte die Lok den einhundertsten Punkt auf der Habenseite. Mit 21 Punkten und zehn Assists avancierte Sango Niang mit einem Double-Double zum besten Punktsammler der Bernauer. Nach dem verdienten und ungefährdeten 134:71 Sieg über die BSG Bremerhaven gehen die Bernauer nun in die Vorbereitung auf das wichtige Spitzenspiel am nächsten Wochenende.

Am Ostersamstag gastiert der Tabellenzweite Rot-Weiß Cuxhaven in der Hussitenstadt. Im entscheidenden Topspiel geht es um die vorzeitige Meisterschaft und den Aufstiegsplatz in die 2. Basketball-Bundesliga ProB. Cuxhaven ist seit Saisonbeginn der ärgste Verfolger der ungeschlagenen Bernauer. Nach zuletzt zwei überraschenden Niederlagen der Cuxhavener hat der SSV als Tabellenführer mit einem Sieg im Topspiel die Chance sich uneinholbar abzusetzen. Das Heimspiel gegen Cuxhaven beginnt am Ostersamstag um 19.00 Uhr.

Viertelstände: 33:16, 66:36, 100:55, 134:71

SSV Lok Bernau: Sango Niang (21 Punkte), Pierre Bland (18), Friedrich Lotze (18), Alexander Rosenthal (17), Jonas Böhm (16), Oumar Sylla (11), Thiemo Williams (10), Sebastian Fülle (10), Felix Schekauski (7), Nino Valentic (6)

BSG Bremerhaven: Alexis (29 Punkte), Evans (16), Macherski (8), Hübner (7), Behr (6), Ribeiro (3), Radtke (2), Bashiri (0)

SSV Lok Bernau <> BBC Magdeburg

Lok erfüllt die Pflicht gegen Magdeburg
Der SSV Lok Bernau startete am Samstag mit einem 75:51 (38:30) Auswärtssieg gegen den BBC Magdeburg in das neue Jahr. Die Bernauer bleiben damit in der 1. Regionalliga Nord ungeschlagen und behaupten die Tabellenführung. Pierre Bland war mit 17 Punkten bester Werfer beim SSV.

Die Lok-Basketballer sind mit einem Auswärtssieg bei Tabellenschlusslicht BBC Magdeburg in das Jahr 2016 gestartet und haben den 14. Saisonsieg eingefahren. Der SSV wurde seiner Favoritenrolle gerecht, auch wenn mit Jonas Böhm, Felix Schekauski und Nino Valentic gleich drei Akteure nicht dabei waren. Magdeburg wartet seit Wochen auf den zweiten Saisonsieg und den Startschuss zu einer Serie, um den Abstieg aus der 1. Regionalliga Nord doch noch abwenden zu können. Motiviert und ohne Angst starteten die Gastgeber gegen

Foto: Ricardo Steinicke

Foto: Ricardo Steinicke

die ungeschlagenen Bernauer. Bis Mitte des ersten Viertels ließ sich die Mannschaft von Trainer Kamil Piechucki auch nicht abschlagen und hielt sich tapfer im Spiel (10:11, 6. Minute). Danach zündete der SSV die erste Offensivrakete und konnte sich mit Dreiern von Nico Adamczak, Sebastian Fülle und Sango Niang absetzen. Den 13:0-Lauf der Bernauer stoppte auf Magdeburger Seite Lachezar Karadzhov mit einem Dreier und verkürzte zum 23:13. Im zweiten Viertel konnte sich der SSV zwar auf seine Defensive verlassen, in der Offensive blieben aber viele Punkte liegen. Lok-Headcoach René Schilling kritisierte in der Halbzeit, dass seine Schützlinge „viele offene Würfe verweigerten und es versäumten den Vorsprung auszubauen.“

Beim Stand von 38:30 wechselten die Mannschaften die Seite und die Lok kam deutlich stärker aus der Kabine. In der Defensive gestattete man den Hausherren im dritten Abschnitt nur magere sechs Punkte und zog nun deutlich und standesgemäß davon. Nico Admaczak (vier Dreier) und Sango Niang (drei Dreier) zeigten am Samstag aus der Distanz ein gutes Händchen und auch die Freiwürfe der Bernauer fielen ohne einen Fehlwurf sehr sicher. Nach 30 Minuten war man den Anhaltinern in eigener Halle auf 55:36 enteilt. Magdeburg stemmte sich mit allen Kräften vor den rund 70 Zuschauern gegen die Niederlage. Bernau verteidigte den Vorsprung aber souverän, ohne wirklich glänzen zu müssen. Das sah auch der Bernauer Trainer so, der mit dem Ergebnis zwar zufrieden war, aber dennoch etliche Fehler sah. „Es war kein schönes Spiel. Wir haben diese vermeintliche Pflichtaufgabe am Ende aber als Team gemeistert“.  Der SSV Lok Bernau  setzte sich am Ende verdient mit 75:51 durch.

Nach einem spielfreien Wochenende wartet in der übernächsten Woche ein schweres Auswärtsspiel bei ALBA Berlin auf die Bernauer Korbjäger. Am 23. Januar um 15.00 Uhr trifft der  SSV in der Max-Schmeling-Halle auf die Nachwuchsbasketballer aus der Hauptstadt. Auch wenn die ALBA-Talente eine eher durchwachsene Saison spielen, waren die Duelle stets umkämpft. „Wir müssen und werden jeden Gegner ernst nehmen. Nur so werden die Tabellenspitze verteidigen können“, sagt der Bernauer Trainer mit Blick auf das Berlin-Brandenburg-Derby in zwei Wochen.

Viertelstände: 23:13, 38:30, 55:36, 75:51

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (17 Punkte), Nico Adamczak (15), Sango Niang (13), Sebastian Fülle (11), Oumar Sylla (10), Friedrich Lotze (6), Alexander Rosenthal (3), Thiemo Williams (0)

BBC Magdeburg: Tyshawn Bell (15 Punkte), Arturo Pascual (10), Yuli Arabazhiyski (9), Jandell Hersesia (8), Lachezar Karadzhov (5), Dimitri Kongbo (4), Ignas Sijanas (0)

Ricardo Steinicke

Lok-Basketballer beenden „perfektes Jahr“ ohne Niederlage

Lok-Basketballer beenden „perfektes Jahr“ ohne Niederlage
Der SSV Lok Bernau konnte trotz großer Personalsorgen im letztem Spiel des Jahres triumphieren und verabschiedet sich aus 2015 gänzlich ohne Niederlage. Gegen die Hannover Korbjäger setzten sich die Bernauer vor heimischer Kulisse dank einem überragendem Dreierfeuerwerk mit 93:82 (52:38) durch. Aus der starken Mannschaftsleistung ragte am Ende Sebastian Fülle mit 22 Punkten heraus.

Rund 500 Zuschauer kamen am Samstag in die Erich-Wünsch-Halle, um den Weihnachtsheimsieg des SSV Lok Bernau mitzuerleben. Dabei standen die Vorzeichen alles andere als gut. Alexander Rosenthal war unter der Woche im Training umgeknickt und musste seinen Einsatz bei der ohnehin dünnen Personaldecke zum letzten Spiel des Jahres absagen. Neben Rosenthal fehlte auch Jonas Böhm verletzungsbedingt. Kapitän Felix Schekauski und Thiemo Williams waren beruflich verhindert. Lok-Headcoach René Schilling rekrutierte allerdings Thomas Krausche in den Mannschaftskader und ging mit acht Spielern in die Partie. Nach einem vorsichtigen Abtasten zu Beginn legten drei Dreier von Sebastian Fülle den Grundstein für den 13. Saisonsieg der Lok (15:6, 6. Minute). Die Hannoveraner konnten ihre Vorteile unter den Körben gegen die dezimierten Hausherren ausnutzten und blieben auf Tuchfühlung. Allerdings brannte der SSV mit seinen Distanztreffern ein wahres Offensivfeuerwerk ab. Laut umjubelt sorgten Nico Adamczak, Friedrich Lotze und Pierre Bland mit ihren Dreiern für die verdiente 28:10 Führung nach dem ersten Viertel. Als Sango Niang ebenfalls zwei Dreier in Serie einstreute, riss es nahezu jeden Zuschauer von den Sitzen (34:18, 11. Minute). Bis zur Halbzeit pendelte sich der Vorsprung bei 14 Zählern ein, auch weil Kalvis Sprude die Gäste immer wieder im Spiel hielt. 52:28 hieß es beim Seitenwechsel.

Nach Pause suchten die Gastgeber in Brettnähe Oumar Sylla, der das Punktepolster ausbauen konnte. Bis auf 22 Punkte zogen die Bernauer im dritten Viertel davon (67:45, 27. Minute). Die kleine Rotation zeigte nun langsam aber ihre Wirkung. Die Korbjäger aus Hannover kämpften sich Punkt um Punkt zurück und bewiesen, dass sie in dieser Saison zu den Topteams der Liga zu zählen sind. Kalvis Sprude und Rads Rassmussen brachten ihre Mannschaft vor dem Schlussviertel wieder ins Spiel. Die Aufholjagd ging weit bis ins vierte Viertel, als Rassmussen bis auf 75:71 verkürzen konnte (35. Minute). Friedrich Lotze und Sebastian Fülle gaben per Dreier eine eindrucksvolle Antwort. Den zweistelligen Vorsprung verteidigten die Schützlinge von René Schilling souverän über die Zeit und hielten die weiße Weste für das Jahr 2015 absolut sauber. Mit dem 93:82 gegen die Hannover Korbjäger bleibt der SSV weiter ungeschlagen und hält die ziemlich genau 400 Tage andauernde Siegesserie bis ins neue Jahr hinein aufrecht. Entsprechend glücklich und stolz zeigte sich der Bernauer Trainer nach dem Spiel in der Analyse. „In der ersten Halbzeit haben wir offensiv eine wahre Meisterleistung gezeigt. Angesichts unserer Personalsorgen, haben wir die Aufgabe sehr sehr gut gelöst. Unsere 17 getroffenen Dreier sprechen für sich. Jeder Spieler hat sich heute nahtlos gefügt und Verantwortung übernommen. Ich bin einfach nur stolz“, sagte René Schilling. „Wir haben uns die Weihnachtspause absolut verdient und werden die Tage zur Erholung nutzen. Im Namen des Teams geht ein großes Danke an alle Fans für die tolle Unterstützung“.

Mit 22 Punkten ragte am Samstag einmal mehr Sebastian Fülle heraus. Der 23-jährige Berliner traf fünf Dreier, genauso viel wie Friedrich Lotze, der auf 15 Zähler kam. Pierre Bland überzeugte mit einem Double-Double (zweistellige Werte in zwei Statistikkategorien) und kam auf überragende 17 Punkte, sechs Rebounds sowie zehn Assists.

Nach einer einwöchigen Weihnachtspause steigt der ungeschlagene Tabellenführer der 1. Regionalliga Nord noch vor dem Jahreswechsel wieder ins Training ein und nimmt die Vorbereitung auf die Rückrunde auf. Am 9. Januar gastieren die Bernauer bei Schlusslicht BBC Magdeburg. Das nächste Heimspiel gegen den BBC Cottbus findet am 31. Januar um 16.00 Uhr statt.

Viertelstände: 28:18, 52:38, 70:57, 93:82

SSV Lok Bernau: Sebastian Fülle (22 Punkte), Pierre Bland (17), Friedrich Lotze (15), Sango Niang (14), Oumar Sylla (12), Nico Adamczak (11), Nino Valentic (2), Thomas Krausche (0)

Hannover Korbjäger: Kalvis Sprude (20 Punkte), Vinent Garrett (14), Mads Rassmussen (14), Zygimantas Simonis (13), Arminas Kelmenis (10), Leonhard Öhlmann (4), Tim Brauner (4), Ishmael Fontaine (3), Samuel Mpacko (0), Bart Zents (0)

Ricardo Steinicke

Bernauer Siegesserie hält auch gegen ASC Göttingen

Mit einem ungefährdeten 101:68-Heimsieg am Sonntagnachmittag über den ASC 46 Göttingen bleibt die Siegesserie des SSV Lok Bernau bestehen. Seit mehr als einem Jahr haben die Bernauer kein Pflichtspiel mehr verloren. Neuzugang Sango Niang gab ein starkes Debüt im Lok-Trikot. Mit 26 Punkten war Sebastian Fülle einmal mehr Topscorer beim SSV.

 

Die Mannschaft von Lok-Headcoach René Schilling hat ihrer Ankündigung vor dem Heimspiel Taten folgen lassen. „Im Gegensatz zum letzten Spiel gegen Thiemo Williams_Lok-ASCAschersleben, wollen wir diesmal von Anfang an mehr in die Verteidigung investieren und schneller ins Spiel finden.“, waren die Worte des Trainers vor dem Spiel. Nach dem Heimsieg am Sonntag gegen den ASC Göttingen sprach Schilling vom „wohl besten Spielviertel überhaupt“ in dieser Saison. Mit 33:8 überrannten die Lok-Basketballer die Gäste förmlich in den ersten zehn Minuten und sorgten sofort für klare Verhältnisse auf dem Feld. Mit einer starken Defensive und großen Vorteilen beim Rebound dominierte Bernau das Spiel. Für eine Schrecksekunde sorgte Pierre Bland, der nach einem Korbleger unglücklich mit dem Hinterkopf aufs Feld prallte und liegen blieb. So kam Sango Niang schneller als vom Trainer geplant zu seinem ersten Einsatz. Und er gab dem Spiel auf Anhieb gute Impulse und wirbelte die Göttinger Verteidigung mit seiner Schnelligkeit eindrucksvoll durcheinander. Pierre Bland konnte nach Verschnaufpause und Behandlung weiterspielen. Auch im zweiten Viertel hielten die Hausherren die Intensität hoch und schraubten den Vorsprung auf 33 Punkte (44:11, 16.Minute). Angesichts der hohen Führung schalteten die Bernauer Korbjäger einen Gang zurück und leisteten sich kleinere Fehler, die die Gäste mehr und mehr ins Spiel brachten. Bis zur Halbzeit verkürzte der ASC dank zehn Punkten am Stück von Philipp Hadenfeldt auf 51:29.

 

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Bernauer wieder den Druck. Sie konnten sich schnell auf 30 Punkte absetzen und den Vorsprung souverän bis zum Schluss verteidigen. Neben Sebastian Fülle, der mit 26 Punkten davon sechs Dreier, auf Bernauer Seite bester Werfer war, konnte auch Thiemo Williams mit einem starken Auftritt überzeugen. Williams kam am Ende auf 13 Zähler und punktete genau wie Pierre Bland sowie Jonas Böhm ebenfalls zweistellig. Dennoch wollte der Bernauer Headcoach keine Einzellobe verteilen. „Es war eine ganz starke Mannschaftsleistung, die wir heute gezeigt haben. Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Natürlich gab es aber auch Phasen im Spiel, die mir als Trainer nicht so gut gefallen haben und an denen wir arbeiten müssen. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau“, resümierte René Schilling. Unter tosendem Jubel konnte Pierre Bland in der letzten Spielminute per Dreier den lautstark geforderten hundertsten Punkt einnetzen und die Bernauer Fans von den Sitzen reißen. Mit 101:68 fährt der SSV Lok Bernau den achten Saisonsieg ein und bleibt weiter ungeschlagener Tabellenführer der 1. Regionalliga Nord.

Am nächsten Sonntag reisen die Lok-Basketballer zum VfL Stade zu einem echten Spitzenspiel. Stade rangiert mit nur einer Niederlagen derzeit auf dem dritten Platz und bildet mit Rot-Weiß Cuxhaven das Verfolgerduo in der Regionalliga. Den SSV erwartet an der Elbe also ein echter Prüfstein.

Viertelstände: 33:8, 51:29, 75:45, 101:68

SSV Lok Bernau: Sebastian Fülle (26 Punkte), Pierre Bland (13), Thiemo Williams (13), Jonas Böhm (10), Oumar Sylla (9), Nico Adamczak (9), Sango Niang (6), Nino Valentic (6), Alexander Rosenthal (5), Felix Schekauski (3), Friedrich Lotze (1)

ASC 46 Göttingen: Philipp Hadenfeldt (17 Punkte), Nick Boakye (12), Anthony Okao (12), Alexander Bruns (8), Philipp Sprung (7), Daniel Borchers (5), Fredrik Kramp (4), Johannes Menzel (3), Lukas Jörgens (0)

 

SSV Lok Bernau 87:69 (40:39) gegen BG Aschersleben Tigers

Lok zeigt heißen Tanz mit Aschersleben Tigers

Der SSV Lok Bernau setzte sich am Samstagabend mit 87:69 (40:39) gegen die BG Aschersleben Tigers durch. In einem offenen und spannenden Spiel konnten sich die Bernauer dank einer Leistungssteigerung verdient durchsetzen. Sebastian Fülle und Nico Adamczak waren mit 18 Zählern die erfolgreichsten Werfer bei den Hausherren.

 

Mit einer gruselig bunten Spieleröffnung überraschte das Cheerdance-Team der Blue White Swans die Bernauer Fans und Spieler zur Mannschaftsvorstellung. Zu Gast war am Samstag mit den Aschersleben Tigers jene Mannschaft, die den Bernauer Basketballern in der Vorsaison die letzte Heimniederlage bescherte. Zum Halloween-Tag hatten sich die Schützling von Lok-Headcoach René Schilling viel vorgenommen. Die Tigers glaubten gegen den ungeschlagenen Tabellenführer ganz fest an eine Überraschung und reisten gut vorbereitet nach Bernau. Die Hausherren mussten auf ihren Neuzugang Sango Niang verzichten, der die Freigabe aus Argentinien nicht mehr rechzeitig vor dem Spiel bekam.

 

Die Gäste kamen gut ins Spiel und boten sich mit den favorisierten Bernauern einen offenen Schlagabtausch. Dabei sahen die Zuschauer ein hochklassiges Spiel. Die Bernauer zeigten sich in Person von Sebastian Fülle besonders treffsicher. Neun Punkte, allesamt von der Dreierlinie, sammelte der Berliner allein im ersten Viertel. Die Gäste hielten mit ihren beiden Routiniers Sebastian Harke und Ljubisa Markovic dagegen, die ihre Größe am Korb problemlos ausspielen konnten (22:24, 10. Minute). Vor allem in der Defensive tat sich die Lok schwer. Und auch beim Rebound fehlte es an der gewohnten Durchschlagskraft. So zogen die Gäste nach einem Dreier von Sharif Hudson auf acht Punkte davon (24:32, 13. Minute). Mit deutlichen Worten mahnte und weckte der Bernauer Trainer sein Team auf, das sofort eine Reaktion zeigte. Die Verteidigung wurde stärker und ließ bis zur Halbzeit nur noch sieben Punkte zu. Auf der anderen Seite markierten Sebastian Fülle, Nico Adamczak und Friedrich Lotze mit einem laut umjubelten Dreierpack die knappe 40:39 Halbzeitführung. Das Spiel, das eigentlich zu Gunsten der Gäste lief, war gekippt.

 

Und auch nach dem Seitenwechsel blieben die SSV-Korbjäger am Ball. Die Aschersleben Tigers ließen sich zwar nicht abschütteln, aber zumindest auf Distanz halten. „Es war eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, an der wir heute gewachsen sind. Aschersleben war definitiv ein sehr starker Gegner“, analysierte Lok-Headcoach René Schilling. Die Bernauer erspielten sich jetzt mehr und mehr Chancen am Brett. Als Jonas Böhm seinen Korbleger zur ersten zweistelligen Führung traf, kochte Stimmung in der Halle (60:50, 28. Minute). Allerdings stemmten sich Gäste noch einmal mit aller Kraft gegen die drohende Vorentscheidung. Aschersleben-Trainer Christian Schäfer musste seinen Topscorern nun Verschnaufpausen auf der Bank geben. Harke und Markovic hatten bis hierhin durchgespielt. Und die Tigers kämpften sich sogar no einmal bis zum 69:69 Ausgleich heran (33. Minute). Allerdings behielt Friedrich Lotze einen kühlen Kopf und legte mit sieben Punkten nach. Auch defensiv konnten die Lok-Korbjäger nun noch einmal nachlegen und sämtliche Chancen von müden Ascherslebenern verhindern. So konnten Sebastian Fülle und zweimal Felix Schekauski per Dreier den Sack zu machen. Fülle zeigte sich mit insgesamt sechs verwandelten Dreiern besonders treffsicher. Der SSV Lok Bernau gewann am Ende auch wegen einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient mit 87:69 und kann seine Heimserie verteidigen.

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FelixSchekauski_Lok-ASL Foto: R.Steinicke

Der Bernauer Trainer war mit dem Endergebnis zufrieden. „Wir haben uns im Spiel klar steigern können. Und das war auch ausschlaggebend, um gegen die Mannschaft von Aschersleben am Ende zu bestehen. Es gibt immer Dinge, wir noch besser machen können. In den wichtigen Phasen haben wir heute als Einheit auf dem Feld die richtigen Entscheidungen getroffen. Aber auch die Stimmung und die Unterstützung der Fans haben uns heute nach vorn gepeitscht“, sagte Schilling. Am kommenden Wochenende haben die Bernauer Basketballer spielfrei und können das Ligageschehen als Tabellenführer entspannt beobachten. Am 15. November empfängt die Lok dann in einem Sonntagsheimspiel den ASC 46 Göttingen.

 

Viertelstände: 22:24, 40:39, 65:59, 87:69

 

SSV Lok Bernau: Sebastian Fülle (18 Punkte), Nico Adamczak (18), Friedrich Lotze (12), Jonas Böhm (10), Pierre Bland (8), Felix Schekauski (6), Oumar Sylla (6), Alexander Rosenthal (5), Thiemo Williams (2), Nino Valentic (2)

 

Aschersleben Tigers: Sebastian Harke (20 Punkte), Ljubisa Markovic (18), Sharif Hudson (15), Mikhel Kurg (6), Pascal Wolfram (4), Kurt Morris (4), Marko Primorac (2), Aleks Correira (0), Richard Wache (0), Karl Democh (dnp), Sebastian Knippertz (dnp)

 

Wir danke Ricardo Steinicke für Text und Bild
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BBC Cottbus – SSV Lok Bernau – 41 : 102

Lok holt ohne Mühe den vierten Saisonsieg

Der SSV Lok Bernau bleibt in der Erfolgsspur und erteilte dem BBC Cottbus im Brandenburg-Derby am Samstag eine Lehrstunde. Die Bernauer Basketballer gewannen mühelos 102:41 (57:21). Gleich fünf Spieler punkteten zweistellig. Mit 18 Zähler war Friedrich Lotze der beste Lok-Werfer.

 

2015-10-11-SebastianFülle_Lok-CBMit einem so deutlichen Unterschied hatte im Vorfeld des Brandenburg-Derbys kaum einer gerechnet. Gastgeber Cottbus ist erst vor einer Woche in die Saison gestartet und hatte bereits in Cuxhaven eine deutliche Niederlage kassiert. An der Motivation der Hausherren hatte es sicher nicht gelegen, dass die Bernauer sich schnell absetzen konnten und sich als Favorit präsentierten. BBC-Trainer Steven Herfurth rief seine Mannschaft schon früh zur ersten Auszeit zusammen, konnte aber in der Folge nicht viel ausrichten (10:4, 5. Minute). Die Bernauer ließen sich nicht aufhalten und zeigten eine starke Defensivleistung. Auch offensiv punkteten die Schützlinge von René Schilling aus allen Lagen hochprozentig. Nach zehn Minuten führte der SSV mit 26:12. Vor allem beim Rebound dominierte Bernau mit das Spiel und bestrafte die Cottbusser Fehler. Die Gastgeber kamen im zweiten Viertel nur noch auf neun Punkte, während die Bernauer weit vor der Halbzeit die 50er Marke knackte und die Vorentscheidung herbeiführten. Der SSV war in allen Belangen überlegen und führte zum Seitenwechsel verdient mit 57:21. Bereits hier führten Friedrich Lotze, Pierre Bland und Sebastian Fülle das Scouting mit zweistelligen Punkten an.

 

Die zweite Hälfte konnte Lok-Headcoach Schilling recht entspannt im Sitzen verfolgen. Seine Mannschaft hielt den Druck in der Defensive hoch und schraubte die Führung direkt nach der Pause mit einem 12:0-Lauf unaufholbar nach oben (21:69, 23. Minute). Bernau ließ nicht locker und suchte immer weiter den Weg zum Korb gegen sichtlich unterlegene Lausitzer. Die „White Devils“ kamen im dritten Viertel in eigener Halle nur auf vier erzielte Punkte. Mit Einzelaktionen betrieben die Hausherren im Schlussviertel noch Ergebniskosmetik, kamen aber nicht über ein 102:41 heraus.

 

Der Bernauer Trainer war mit dem Auftritt seines Teams zufrieden, weil „wir unserer Favoritenrolle gerecht geworden sind. Alle Spieler haben ihren Anteil an diesem sehr deutlichen Sieg. Es war sicherlich ein Pflichtsieg, dennoch haben wir es geschafft, das gesamte Spiel zu kontrollieren und den Fokus hochzuhalten“, analysierte René Schilling. Der SSV Lok Bernau bleibt nach dem vierte Saisonsieg ungeschlagener Tabellenführer in der 1. Regionalliga Nord. Jetzt gilt es sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. „Nächste Woche erwartet uns ein ganz anderes Kaliber. Ab morgen werden wir unsere Konzentration auf das Heimspiel gegen Königs Wusterhausen legen.“ Das zweite Brandenburg-Derby dieser Saison verspricht ein spannendes Spiel zu werden. Die Red Dragons gelten als unangenehmer Gegner und kommen mit einem Auswärtssieg gegen ALBA Berlin nach Bernau. Das Heimspiel beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße).

Viertelstände: 26:12, 57:21, 85:26, 102:41

 

SSV Lok Bernau: Friedrich Lotze (19 Punkte), Pierre Bland (16), Ouar Sylla (16), Sebastian Fülle (15), Nico Adamczak (11), Jonas Böhm (6), Alexander Rosenthal (6), Thiemo Williams (5), Felix Schekauski (4), Nico Valentic (4)

 

BBC Cottbus: Chris Iles (14), Luis Taya (6), Daniel Krausche (5), Christopher Thomas (5), Michael Möbes (4), Mario Lindner (4), Marcel Stölzel (3). Yuriy Vasylyev (0), Karim El-Sayed (0)

 

Wir danken Ricardo Steinicke für Text und Bild

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