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Direktwahl des Landrates im Landkreis Barnim am 22. April 2018

Direktwahl des Landrates im Landkreis Barnim

am 22. April 2018

Alles zur Landratswahl

 

Am 22.  April sind im Landkreis Barnim rund 155.730 Menschen aufgerufen, ihren Landrat für die nächsten 8 Jahre zu wählen. Es ist die zweite Direktwahl im Barnim.

 

Für die Wahlberechtigten öffnen am Wahlsonntag 198 Wahllokale im Barnim. Etwa 1.450 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden im Kreis die Abstimmung begleiten und später die abgegebenen Stimmen auszählen. Zur gesonderten Ermittlung der Briefwahlergebnisse wurden 9 Briefwahlvorstände gegründet.

 

Fünf Kandidaten stehen zur Wahl:

 

  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Nickel, Othmar

Geburtsjahr 1961, Schuldirektor, Bernau bei Berlin

2          Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Kurth, Daniel

Geburtsjahr 1973, Mitglied des Landtages Brandenburg, Eberswalde

3          BVB / FREIE WÄHLER – Gemeinsam für Barnim! (BVB / FREIE WÄHLER)

Weller, Sven

Geburtsjahr 1974, Konstruktionsmechaniker, Schorfheide

4             Bürgerfraktion Barnim

Matthies, Mark

Geburtsjahr 1974, Diplom-Verwaltungswirt, Ahrensfelde

5          BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE/B 90)  

                Dr. Luthardt, Michael

Geburtsjahr 1957, Diplom-Forstingenieur, Chorin

 

Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Landratswahl:

 

Vor der Wahl und Am Wahltag

Wann ist Landratswahl?

Wahltag ist Sonntag, der 22. April 2018.

Die Wahllokale haben von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

 

Wo kann ich meine Stimme abgeben?

Die Stimme kann in dem Wahllokal abgegeben werden, das auf der Wahlbenachrichtigung angegeben ist. Wer einen Wahlschein hat, kann seine Stimme auch in einem anderen Wahllokal abgeben. Für die Landratswahl ist dies grundsätzlich in jedem Wahllokal des Landkreises möglich.

 

Was bringe ich ins Wahllokal mit?

Die Wahlbenachrichtigung und auf jeden Fall den Personalausweis oder den Reisepass. Für den Fall, dass am 6. Mai 2018 eine Stichwahl stattfindet, wird dem Wähler die Wahlbenachrichtigung zurückgegeben, sie muss dann erneut vorgelegt werden.

 

Wie viele Stimmen habe ich?

Bei der Wahl des Landrates hat man eine Stimme. Die Stimmabgabe erfolgt durch eindeutige Markierung im vorgegebenen Kreis auf dem Stimmzettel für den ausgewählten Kandidaten. In der Regel geschieht dies durch Ankreuzen.

 

Worauf muss ich achten, damit meine Stimme gültig ist?

Auf die eindeutige Markierung kommt es an. Ist bei der Landratswahl mehr als ein Kreuz auf dem Stimmzettel gemacht worden, so ist keine Stimme gültig. Sie werden dann als eine ungültige Stimme gezählt. Außerdem werden Kreuze, die nicht hinreichend deutlich einem Kandidaten zuzuordnen sind, als ungültig gewertet. Stimmen können auch durch Anmerkungen, Kommentare oder Zusätze auf dem Stimmzettel ungültig werden.

 

Briefwahl

Ab wann ist die Briefwahl möglich?

Die Briefwahl ist bereits möglich.

 

Wie lange sind Briefwahlunterlagen erhältlich?

Die Anträge können bis zum 20. April 2018, 18:00 Uhr, gestellt werden. Kann das Wahllokal wegen einer plötzlichen Erkrankung nicht aufgesucht werden, ist die Antragstellung noch am Wahltag bis 15:00 Uhr möglich.

 

Wer darf die Möglichkeit der Briefwahl nutzen?

Alle Wahlberechtigten haben das Recht, ihre Stimme per Brief abzugeben. Die Briefwahl eröffnet auch gerade den Wahlberechtigten, die am Tage der Wahl nicht im Wahllokal wählen können, etwa weil sie verreist oder anderweitig verhindert sind, eine Möglichkeit zu wählen.

 

Wie funktioniert die Briefwahl?

Für die Briefwahl muss ein Antrag gestellt werden. Dieser sollte möglichst frühzeitig bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtbehörde gestellt werden. Die Anschrift der Behörde befindet sich auf der Wahlbenachrichtigung.

 

Besonders einfach ist die Antragstellung mit dem Wahlscheinantrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung.

 

Die Antragstellung ist mündlich (durch direkte Vorsprache) oder schriftlich, aber auch elektronisch per Telefax oder E-Mail möglich. Anstelle der Unterschrift muss der per E-Mail übersandte Antrag das Geburtsdatum des Antragstellers enthalten. Bei vielen Gemeinden oder Städten kann man die Unterlagen auch online anfordern. Eine Antragstellung per Telefon ist nicht zulässig.

 

Wer den Antrag persönlich bei seiner Gemeinde- oder Stadtbehörde stellt, kann bereits dort an Ort und Stelle wählen – auch schon vor dem 22. April 2018.

 

Muss ich den Antrag auf Briefwahl persönlich stellen?

Das ist nicht zwingend nötig. Wer den Antrag für eine andere Person stellt, muss durch eine schriftliche Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist. Die bevollmächtigte Person kann die Briefwahlunterlagen dann auch bei der Gemeinde- oder Stadtbehörde abholen.

 

Was gehört zu meinen Briefwahlunterlagen?

Für die Briefwahl erhält die Wählerin/der Wähler einen Wahlschein, den Stimmzettel, einen amtlichen Wahlumschlag, einen amtlichen Wahlbriefumschlag und eine Anleitung, wie die Stimmabgabe per Briefwahl vorzunehmen ist.

 

Bis wann müssen die Unterlagen wieder bei der Wahlbehörde sein?

Wichtig ist, dass die Briefwählerin/der Briefwähler den Wahlbrief rechtzeitig zur Post gibt oder bei der auf dem äußeren Wahlbriefumschlag angegebenen Adresse abgibt. Der Wahlbrief muss dort spätestens am Wahlsonntag bis 18:00 Uhr vorliegen, da um 18:00 Uhr die Wahlzeit endet und mit der Auszählung der Stimmen begonnen wird. Deshalb sollte der Wahlbrief spätestens am 19. April 2018 abgeschickt werden. Wer seinen Wahlbrief später abschickt, trägt als Briefwähler/in das Risiko, dass sein Wahlbrief die Wahlbehörde nicht rechtzeitig erreicht und seine Stimme nicht mehr berücksichtigt werden kann.

 

Wer – aus welchem Grund auch immer – am Wahltag doch nicht mehr verhindert ist, kann mit den Briefwahlunterlagen (einschließlich Stimmzettel) auch selbst eine Urnenwahl in einem Wahllokal durchführen.

 

Nach der Wahl

Wann ist mit den ersten Ergebnissen zu rechnen?

Der Kreiswahlleiter rechnet damit, gegen 20:00 Uhr des Wahltages die ersten vorläufigen Ergebnisse bekannt geben zu können. Die Zahlen werden gleichzeitig im Paul-Wunderlich-Haus und im Internet bekannt gegeben.

 

Wer hat gewonnen?

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Wichtig dabei ist: Die Stimmenzahl muss mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten des Landkreises Barnim entsprechen. Das entspricht etwa 23.360 Stimmen.

Erreicht das niemand, findet am 6. Mai 2018 eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen statt. In der Stichwahl gewählt ist dann der Kandidat, der die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Auch hier gilt das 15 Prozent-Quorum.

Wird diese Mindeststimmenzahl auch in der Stichwahl verfehlt, erfolgt die Wahl des Landrates/der Landrätin nach einer dann durchzuführenden erneuten Ausschreibung durch den Kreistag.

 

Wann beginnt der Gewählte seine Arbeit?

Der Gewählte ist Beamter auf Zeit. Das Beamtenverhältnis des direkt gewählten Landrates beginnt grundsätzlich mit Beginn des Tages nach Annahme der Wahl.

 

Der neue Landrat muss einen Diensteid leisten.

Kreiswahlbüro

Das Kreiswahlbüro ist unter den Telefonnummern 03334 214-1750 bzw. 03334 214-1260 zu erreichen.

 

Am 22. April 2018 beziehungsweise bei einer eventuell notwendig werdenden Stichwahl am  6. Mai 2018 ist das Büro ab 8:00 Uhr besetzt.

 

Internet

Alle genannten Infos finden Sie auch im Internet unter www.barnim.de/landratswahl.

 

 

Warum wählen Die bürgerinnen und Bürger Eine Landrätin/Einen Landrat?

 

Die Landrätin/der Landrat ist Repräsentant/in und Ansprechpartner/in, Verwaltungschef/in und Politiker/in.

 

Repräsentant/in des Landkreises und Ansprechpartner/in für ihre/seine Bürgerinnen und Bürger

Das Amt der Landrätin/des Landrates ist ein wichtiges kommunalpolitisches Amt. Die Landrätin/der Landrat ist die/der erste Repräsentant/in unseres Landkreises und hat durch ihre/seine Stellung als Leiter/in der Kreisverwaltung großen und maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Landkreises.

 

Wirtschaft und Unternehmen, Vereine und Initiativen, Parteien und Organisationen – mit allen muss die Landrätin/der Landrat im ständigen Austausch und Gespräch bleiben. Sie/er nimmt Probleme und Anregungen auf und wirkt mit, wenn es ganz konkret um die Lösung geht.

Die Landrätin/der Landrat ist aber auch direkte/r Ansprechpartner/in für die Sorgen und Nöte der Menschen, sei es in einer regelmäßigen Bürgersprechstunde oder per Brief.

 

Chef/in der Verwaltung

Die Landrätin/der Landrat ist Leiter/in einer Verwaltung von derzeit rund 800 Beschäftigten, die für den Vollzug von Staatsaufgaben, wie beispielsweise Baugenehmigungen, Immissions-schutz, Umwelt- und Naturschutz, Katastrophenschutz, Führerscheinangelegenheiten, Kfz-Zulassungswesen und Grundsicherung, zuständig ist. Hinzu kommen viele weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kreiseigenen Gesellschaften.

Die Kreisverwaltung Barnim arbeitet mit den Verwaltungen in den Städten, Ämtern und Gemeinden zusammen. Gemeinsam bemühen sie sich täglich, schnell und effizient Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu erbringen. Hierbei geht es zum einen um Pflichtaufgaben, die sich aus den Gesetzen ergeben. Zum anderen erbringt der Landkreis in Abhängigkeit seines Handlungsspielraumes aber auch zahlreiche freiwillige Leistungen.

Neben dem „Tagesgeschäft“ werden im Landratsamt Visionen und Ideen für die zukünftige Entwicklung der Region erarbeitet. Dort analysiert die Landrätin/der Landrat vorhandene Potenziale, sorgt für den effizienten Einsatz von Fördermitteln und strukturiert das Zusammenwirken der beteiligten Verwaltungen.

Die Landrätin/der Landrat hat Einfluss auf die künftige Entwicklung des Landkreises.

 

Die Wahrnehmung des Amtes ist verbunden mit Weichenstellungen bei so wichtigen Kreisaufgaben wie zum Beispiel den weiterführenden Schulen, den Krankenhäusern, dem Öffentlichen Personennahverkehr, der Jugendhilfe, der Abfallbeseitigung, dem Kreisstraßenbau und vielem mehr.

 

Akteur/in der Politik

Die Landrätin/der Landrat zeichnet für die Leitlinien der kommunalen Entwicklung verantwortlich.

 

Die Abgeordneten des Kreistages Barnim und die Vertreter der Kommunen sind dabei die wichtigsten politischen Partner der Landrätin/des Landrates. In den Sitzungen des Kreistages beschließen sie über die Entscheidungsvorlagen der Verwaltung und bringen eigene Beschlussanträge ein.

Zu Beginn jeder Sitzung des Kreistages legt sie/er Rechenschaft über die Tätigkeit der Verwaltung ab. Sie/Er gibt einen Ausblick auf die wichtigsten Themen der zukünftigen Entwicklung und nimmt zu Fragen Stellung.

Um mehrheitliche Zustimmung zu Beschlussanträgen aus Verwaltung oder Politik muss oftmals hart gerungen werden. Hier nimmt die Landrätin/der Landrat nicht selten die Funktion einer Moderatorin/eines Moderators ein. Mit den politischen Vertretern im Land und Bund sowie in den Kommunen arbeitet sie/er zum Wohle des Landkreises vertrauensvoll zusammen.

 

 

DIE ZUKUNFT DES LANDKREISES AKTIV MITBESTIMEN!

 

Mit der aktiven Teilnahme an der Wahl bestimmen die Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft des Landkreises mit.

 

Die Wahlbeteiligung spiegelt also auch das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Weiterentwicklung des Landkreises wider.

 

Machen Sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch!

 

Quelle: KV-Barnim
Krötenzaun Wehrmühlenweg

NABU sucht Helfer für Krötenzaun in Bernau

NABU sucht Helfer für Krötenzaun in Bernau

Mit den jetzt steigenden Temparaturen beginnt die Wanderung der Amphibien zu ihren Laichgewässern
Ein Schwerpunkt der Amphibienwanderung im Landkreis Barnim befindet sich an der Börnicker Chaussee direkt am

Krötenzaun Wehrmühlenweg

Foto Barnim-Plus

Ortsausgang von Bernau.
Seit 1994 werden dort Amphibien im Frühjahr durch Krötenzäune vor dem Überfahren gerettet.
Die Krötenzäune werden täglich kontrolliert und die Amphibien durch ehrenamtliche Helfer über die Straße zu ihren Laichgewässern getragen.
In den letzten Jahren konnten durch die Schutzaktion neun Amphibienarten mit mehreren tausend Tieren gerettet werden. Darunter auch seltene Arten wie der Kammmolch und die Rotbauchunke.
Der Aufbau des Krötenzauns findet in diesem Jahr am Samstag, den 10. März ab 9.00 Uhr statt. Treffpunkt ist an der Börnicker Chaussee Ecke Straße Hasenheide.
Für den Aufbau und die Betreuung sucht der NABU noch dringend Helfer. Eine detaillierte Artenkenntnis ist nicht notwendig. Interessenten können sich bei Andreas Krone, Tel. 0152 27400892 melden.

Menschen mit Behinderungen sollen besser integriert werden

Menschen mit Behinderungen sollen besser integriert werden

Landkreis Barnim und Hoffnungstaler Stiftung Lobetal unterzeichnen Vereinbarung

Menschen mit Behinderungen wollen ganz normal leben. Das klingt einfach, ist es aber häufig nicht. Es gibt noch viele Barrieren im gemeinsamen Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen. Dem Abbau dieser Barrieren hat sich auch die nunmehr sechste Zielvereinbarung zwischen der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und dem Landkreis Barnim verschrieben. Diese wurde nun von Silvia Ulonska, Dezernentin für Sozial- und Umweltangelegenheiten des Landkreises Barnim und Friederike Winter, Geschäftsführerin sowie Martin Wulff, Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal unterzeichnet. „Das sechste Mal bedeutet die Fortsetzung einer guten Tradition, die auf viele sehr respektable Ergebnisse verweisen kann“, erklärte Silvia Ulonska bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

 

Erreicht wurde unter anderem:

 

  • Nach 12 Jahren wohnen viermal mehr Menschen mit Behinderungen trotz Unterstützungsbedarf weiter in der eigenen Häuslichkeit.
  • Drei neue Angebote in denen Menschen mit ganz unterschiedlichen Unterstützungsbedarfen gemeinsam wohnen können, werden erfolgreich erprobt.
  • Bestehende Verwaltungsverfahren werden vereinfacht, um bürokratische Hürden zu vermeiden oder abzubauen.
  • Vorurteile werden abgebaut, da Menschen mit Behinderungen im Alltag oft viel zu wenig zugetraut wird.
Zusammenarbeit ist wegweisend

Die Zusammenarbeit ist wegweisend für den gesamten Landkreis. Manchmal sogar darüber hinaus. Ziel der neuen Vereinbarung ist insbesondere die Verbesserung der vorhandenen Angebote. Geplant ist nun drei bestehende Angebote so umzuwandeln, dass nachbarschaftliches Wohnen von Menschen mit und ohne Behinderungen dort möglich ist. Auch ein Angebot für Eltern mit Behinderung und ihre Kinder soll entwickelt werden. Für Menschen, die zu Hause wohnen, sollen darüber hinaus tagesstrukturierende Angebote entwickelt werden – auch als Alternative zur Werkstatt für behinderte Menschen. Ein weitere Punkt ist die gemeinsame Evaluation, um die Wirksamkeit der alten und neuen Angebote zu überprüfen.

 

QUELLE: pressestelle@kvbarnim.de

Landkreis Barnim vergibt Stipendien

Landkreis Barnim vergibt Stipendien für herausragende Leistungen zum 20. Mal

12 Schüler freuen sich über monatliches Taschengeld

Ein Jahr lang ein monatlicher Lohn in Höhe von 150 Euro ist der Lohn für zwölf Barnimer Schülerinnen und Schüler, die durch besondere schulische Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben. Barnims Landrat Bodo Ihrke und der Vorsitzende des Kreistages, Professor Dr. Alfred Schultz, gaben gestern im Rahmen einer Feierstunde die Namen der Barnim-Stipendiaten bekannt.

„Fordern, fördern, anerkennen“, so fasst der Vorsitzende des Barnimer Kreistages, Prof. Dr. Alfred Schultz, die Idee hinter der Vergabe des Barnim-Stipendiums zusammen. „Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern damit einen Anreiz geben und zeigen, dass sich gute Leistungen auch auszahlen.

 Für Landrat Bodo Ihrke Bildung eines der Schlüsselthemen überhaupt. „Es ist eine Ressource, die wir fördern müssen“, sagte er. Aus diesem Grund habe der Landkreis bereits vor zehn Jahren eine eigene Bildungsinitiative ins Leben gerufen. Die erste Früchte dieser Arbeit würden nun eingefahren. „Das spiegelt sich auch im hohen Niveau der Barnim-Stipendiaten wieder“, so der Landrat weiter. „Darauf können wir stolz sein.“

Das Barnim-Stipendium wird im Landkreis bereits seit 20 Jahren vergeben. Der Preis wird an Schüler für ihre außergewöhnlich schulischen Leistungen gezahlt. Über die Schulen können sich Schüler der Sekundarstufe II an Gymnasien, Gesamtschulen oder Oberstufenzentrum in zwei Bereichen bewerben – dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich und dem sprachlich-künstlerische-musische-gesellschaftlichen Bereich. Die Schüler müssen neben ihren Zeugnissen mit entsprechenden Mindestanforderungen auch Teilnahmebestätigungen von Olympiaden und einen Bewerbungsbogen einreichen. In Letzterem bewerten die Schulen auch Eigenschaften wir Zielorientierung, Selbstständigkeit oder Durchsetzungsvermögen. Beworben hatten sich insgesamt 24 Schülerinnen und Schüler.

Bereits zum zweiten Mal wurde in diesem Jahr zudem ein Äquivalent-Stipendium über die Schulstiftung der Sparkasse Barnim vergeben. Dieses ging an Chantal Bohn. Sie stammt ursprünglich aus der Uckermark, besucht jedoch das Humboldt-Gymnasium in Eberswalde. Ihre Auszeichnung nahm Uwe Riediger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Barnim, vor.

Quelle: kvbarnim.de

 

Kindertagesstätten im Barnim mit guten Standards

Standards bereits zu über 75 Prozent erfüllt

Die Qualität von Kindertagesstätten im Landkreis Barnim wird immer besser. „Die Kindertagesstätten und ihre Träger haben sich seit der Qualitätserhebung deutlich auf den Weg gemacht“, erklärt Renate Wolter, Leiterin der Bildungsinitiative Barnim. Insgesamt zeigten die Untersuchungen, dass bereits drei Viertel der untersuchten Standards erfüllt werden. „Dabei setzt fast die Hälfte der Kindertagesstätten bei über 75 Prozent aller Bewertungen die zugrunde gelegten Qualitätsstandards bereits um“, so die Expertin weiter.

Viele Einrichtungen systematisierten beispielsweise die Dokumentation der individuellen Entwicklung der Kinder. Auch an der Definition von Bildungs- und Erziehungszielen als Leitfaden der pädagogischen Praxis wird verstärkt gearbeitet. Einige Kindertagesstätten nehmen außerdem gezielt ihre sprachfördernden Angebote beziehungsweise den bewussten Umgang mit Schrift im Alltag in den Blick. Darüber hinaus verankern immer mehr Einrichtungen gezielt Zeiten zur Vor-und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit im Dienstplan. Die Qualifizierung der Leitungskräfte, der Erzieherinnen und Erzieher wird ferner anhand eines Weiterbildungskonzeptes kurz- mittel- und langfristig geplant. Unterstützt werden die Kindertagesstätten dabei vom Landkreis Barnim durch die Sprach-und Praxisberaterinnen, die Organisation von Fortbildungen und die Bereitstellung von Materialien, zum Beispiel zur Beobachtungs- und Entwicklungsdokumentation oder zur Sprachförderung.

Zur Steuerung des Qualitätsentwicklungsprozesses stellten viele Träger zudem finanzielle und personelle Ressourcen bereit. So hat unter anderem die Gemeinde Ahrensfelde eine Qualitätsbeauftragte benannt und eine Arbeitsgemeinschaft „Qualität“ ins Leben gerufen. Ähnlich sieht es bei der Stadt Eberswalde aus, die durch eine pädagogische Fachkraft den Qualitätsprozess zur Thematik Entwicklungsdokumentation zentral moderiert. Die Gemeinde Wandlitz setzte für jede Kita eine eigene Leitungskraft ein, intensivierte ihre eigene fachliche Begleitung und erhöhte das Budget für Fortbildungen. Darüber hinaus unterstützen viele öffentliche und freie Träger ihre Einrichtungen durch das Angebot von Fachforen und Bildungstagen. Auch werden gezielt Mittel für Teilnahmen an spezifischen Weiterbildungsangeboten und zur Verbesserung der Ausstattung zur Verfügung gestellt. Vorreiter im Qualitätsentwicklungsprozess sind unter anderem das Kompetenzteam zur Qualitätsentwicklung der Johanniter-Unfall-Hilfe und die trägereigene Praxisberatung des AWO Kreisverbandes Bernau.

Quelle: pressestelle kvbarnim

Der Barnim wird Modellregion

Kooperation von Baukultur und Tourismus

Modellvorhaben startet im Landkreis Barnim

Regionale Baukultur ist ein wichtiges Fundament für einen qualitätsvollen Tourismus. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) führen deshalb mit dem Forschungsprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) regionale Akteure aus dem Baubereich und dem Tourismus zusammen. Gefördert werden sollen dadurch innovative Planungen und Maßnahmen zu wichtigen städtebau- und wohnungspolitischen Themen.

„Dahinter steckt die Idee, dass sich „Baukultur“, das heißt qualitätsvolles Planen und Bauen, und Tourismus im ländlichen Raum wechselseitig positiv beeinflussen können“, erläutert Dr. Wilhelm Benfer, Leiter des Barnimer Strukturentwicklungs- und Bauordnungsamtes. „Gerade in ländlichen Regionen Deutschlands wird das gewinnbringende Potenzial einer solchen Zusammenarbeit bislang häufig nicht wahrgenommen.“ Mit der Beteiligung an dem Forschungsfeld macht sich der Barnim und die Uckermark gemeinsam mit dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin auf den Weg, Tourismus und qualitätsvolles Planen und Bauen zum Wohle der regionalen Entwicklung stärker zu verflechten, so Benfer weiter.

Das gemeinsame Vorhaben ist eines von bundesweit acht Modellprojekten. In diesen sollen nun die Grundlagen für dauerhafte Kooperationen und Netzwerke gelegt werden. Dies ist zum Beispiel die Förderung der Entwicklung historischer und moderner Architektur zu touristischen Anziehungspunkten.

Zu den weiteren Modellprojekten gehören die Elbe-Weser-Region, der Landkreis Lüchow-Dannenberg, die Region Mecklenburg-Strelitz, das Lausitzer Neisseland mit der Stadt Weißwasser, das Sauerland, die Stadt Mainbernheim und die „Kooperation Südschwarzwald“.

Zur Auftaktveranstaltung des Modellvorhabens trafen sich Anfang Februar nun Vertreter aus allen acht Regionen. Im Mittelpunkt des Treffens stand zunächst die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses zum Begriff Baukultur. Die Ergebnisse der Gruppenarbeiten dienen als Ansatzpunkt für die nun zu entwickelnden Strategien, Methoden und Maßnahmen vor Ort.

 

Quelle: KVBarnim

BARNIM: Abfallbehörde sucht intensiv nach Umweltsündern

Abfallbehörde sucht intensiv nach Umweltsündern – Erneut zahlreiche illegale Müllentsorgungen im Niederbarnim
Illegale Müllentsorgungen bereiten der unteren Abfallbehörde des Landkreises Barnim immer wieder Sorgen. Bereits im Frühsommer kippten Umweltsünder ihren Müll rund um den Bernauer Ortsteil Birkholz wiederholt in die Landschaft.
Darunter auch gefährliche Stoffe wie etwa Asbest oder Dachpappe mit einem hohen Teer-Anteil. Aber auch Abbruchholz und Bauschutt fanden die Mitarbeiter der Behörde in den immer etwa 8 bis 10 Kubikmeter großen Hinterlassenschaften.
In den vergangenen Wochen gab es nun erneut eine Häufung von illegalen Entsorgungen – wieder rund um den Bernauer Ortsteil Birkholz. Insgesamt sieben Mal wurden die Mitarbeiter der Barnimer Abfallbehörde bislang gerufen.
Datum Örtlichkeit Menge und Material
12.9.2016 Schwanebeck, L200,
Autobahnbrücke
5 m³ Styropor12.9.2016 Ahrensfelde, OT Lindenberg,
Birkholzer Allee
5 m³ Styropor und Tapetenreste
20.9.2016 Blumberg, Richtung Birkholzaue 5 m³ Styropor
20.9.2016 Schwanebeck, Richtung Birkholz 5 m³ Styropor und Dämmmaterial
22.9.2016 Bernau, Börnicker Landweg 2 m³ Styropor und Dachelemente
26.9.2016 Birkholz, Richtung Blumberg 4 m³ Styropor
26.9.2016 Ahrensfelde, OT Mehrow,
Altlandsberger Weg
7 m³ Styropor und andere Bauabfall (Bad)
„Wegen der Strafbarkeit dieser Müllablagerungen hat der Landkreis Barnim Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Polizei erstattet“, erklärte Joachim Hoffmann, stellvertretender Leiter des Bodenschutzamtes, bereits im Sommer, wie gegen die Umweltsünder vorgegangen werde. Der Landkreis sei im
Interesse der Bürger intensiv bemüht, „den Verursacher der Müllablagerungen zu ermitteln und ihn finanziell zur Verantwortung zu ziehen“. Auch dieses Mal wurde in jedem einzelnen Fall eine Anzeige gefertigt.
Um erfolgreich gegen Umweltsünder vorzugehen, ist die Behörde auch auf Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen. Der Landkreis Barnim bittet daher
Bürgerinnen und Bürger, die während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich bei der Polizei oder bei der unteren Abfallwirtschaftsbehörde unter 03334 214-1506 zu melden.

Quelle: KV Barnim

Konzerte der Musikschule des Landkreises Barnim beim 23. Festival Alter Musik in der St. Marienkirche Bernau

Konzerte der Musikschule des Landkreises Barnim beim 23. Festival Alter Musik  in der St. Marienkirche Bernau

Donnerstag, 15. September 2016, 18.30 Uhr
Vorabendkonzert – URAUFFÜHRUNG

Wir lüften das Geheimnis um „Dr. Keinsteins Koffer“ .
Eigentlich will die kleine Alina nur ihren Großvater zu der gefährlichen Kinderkrankheit „Augenmumps“ befragen, um ihr Referat für die Schule vorzubereiten. Dabei stoßen die Beiden auf den alten Koffer des ehemaligen Krankenhausprofessors Dr. Alberto Keinstein. Die merkwürdigen Gegenstände darin führen immer wieder in das Jahr 1961 und enthüllen einen wahren Skandal…
Aus einer ersten inhaltlichen Idee ist ein vielfältig instrumentiertes Musiktheaterstück mit    außergewöhnlichen Charakteren, unterhaltsamen Texten und mitreißender Musik geworden.
Das Stück wurde entwickelt und komponiert von Kindern und Jugendlichen der Musikschule Barnim.
Sie spielen es erstmals am 15. September 2016 am Vorabend des Festivals Alter Musik um 18:30 Uhr in der St. Marien Kirche Bernau.

Freitagtag, 16. September 2016, 19.00 Uhr
Eröffnungskonzert

Die beiden Musikschulen Eberswalde und Bernau fusionierten im Jahr 2006 zur Kreismusikschule des Landkreises Barnim und als solche begeht sie 2016 ihr 10jähriges Bestehen.
In dieser Zeit hat die Musikschule Barnim einen festen Platz im Programm des Festivals Alter Musik Bernau eingenommen. Zum achten Mal präsentieren sich jugendliche Ensembles verschiedenster Besetzungen – darunter auch zwei 1. Bundespreisträgerinnen des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ 2016 –  mit Werken aus alter Zeit und der Gegenwart im Eröffnungskonzert.  Ein besonderes „Bonbon“ in der Vorbereitung war auch diesmal die inspirierende kreative Probenarbeit mit Musikern der Lautten Compagney Berlin. Zum zweiten Mal werden die Musikschüler mit diesem renommierten Barockensemble gemeinsam auf der Bühne stehen.
Dialoge – Doppelkonzerte von Georg-Phillip Telemann  – Maurice Steger (Blockflöte) und die Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Musikschule Barnim.

Quelle: Pressestelle LK BArnim

Polizei

24-Stunden-Blitzermarathon im Barnim

24-Stunden-Blitzermarathon im Barnim

Landkreis beteiligt sich auch 2016 an der bundesweiten Aktion

Beim sogenannten „24-Stunden-Blitz-Marathon“ der vom  21. bis zum  22. April an mehreren tausend Stellen im gesamten Bundesgebiet durchgeführt wird beteiligt sich auch der Landkreis Barnim. Dabei wirdkontrolliert, ob sich die Verkehrsteilnehmer an die Geschwindigkeitsvorgaben halten.

„Bei der Verkehrsüberwachung geht es in erster Linie um die Verkehrsunfallprävention. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist immer noch die Hauptunfallursache“, weiß Marcel Kerlikofsky, Leiter der Kfz-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde im Landkreis Barnim, zu berichten. „Die Überwachungen werden daher an Unfallhäufungsstellen und Stellen mit besonderer Gefährdung, wie vor Schulen und Kitas durchgeführt.“

Nicht nur die Polizei, sondern auch die Kommunen werden diese Akti0n durchführen. Die  drei Standorte der Kontrollen sind

  • Bernau bei Berlin OT Schönow Dorfstraße
  • Ahrensfelde OT Lindenberg, Ahrensfelder Straße
  • L 31, Blumberger Chaussee

Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, das auch noch an anderen Standorten kontrolliert wird.

2015 wurden an drei benannten Stellen im  Landkreis Barnim  in zwölf Stunden 1147 Fahrzeuge gemessen.  Leider mussten bei 176 Fahrzeugen Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden. Davon befanden sich149 Überschreitungen im Verwarnungsgeld- und 27 im Bußgeldbereich.

Mit der gemeinsamen länderübergreifenden Durchführung des 24-Stunden-Blitz-Marathon wird ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Verkehrssicherheit geleistet. Seit Einführung der Aktion sind die geschwindigkeitsbedingten Unfälle rückläufig. Der „24-Stunden-Blitz-Marathon“ findet in diesem Jahr bereits das vierte Mal statt.

 

 

 

Kfz-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde kundenfreundlichere Öffnungszeien ab 1.3.16

Kfz-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde mit anderen Öffnungszeiten

Zeiten werden an Wünsche der Kunden angepasst

 

In der Kfz-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde des Landkreises Barnim gelten ab dem 1. März 2016 neue Öffnungszeiten. „Die Behörde bearbeitet jährlich mehr als 80.000 Bürgeranliegen und richtet mit dieser Entscheidung ihren Service weiterhin an den Wünschen der Bürger aus“, erklärt Ordnungsamtsleiterin Ilka Zerche-Roch. Für die Bürger und Zulassungsdienste bleibe der Service also erhalten. „Die beliebten Stunden an den Sonnabenden werden sogar erweitert“, so Ilka Zerche-Roch weiter.

Einige Öffnungszeiten werden aber angepasst und etwas eingeschränkt. Da z.B. Donnerstags  60 Prozent der Tagesangelegenheiten am Vormittag bearbeitet wurden wird die Behörde schon ab 08.00 öffnen. Aber auch Freitag und Samstag wird ab 08.00 geöffnet sein

Dafür schließt die Behörde Donnerstag bereits ab 15.00 Uhr.

Durch diese Veränderungen der Öffnungszeiten könnten die Wartzeiten sinken. Auch ist es seit einiger Zeit möglich, online unter www.barnim.de/kfz Termine zu vereinbaren. Auch das spart Wartezeit.

 

Kundenbefragung für dieses Jahr geplant

Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 55136 Bürger in die beiden Niederlassungen der Kfz-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Bernau und Eberswalde.  Um dem Servicegedanken künftig weiter Rechnung zu tragen, soll es in diesem Jahr eine Kundenbefragung geben. Bereits in den vergangenen Jahren konnten die Wünsche nach den alten Kreiskennern, Kennzeichen mit vier Ziffern oder die Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Wartebereichen berücksichtigt werden.

Veranstaltungen

Direktwahl des Landrates im Landkreis Barnim

Direktwahl des Landrates im Landkreis Barnim

am 22. April 2018

Alles zur Landratswahl

 

Am 22. April sind im Landkreis Barnim rund 155.730 Menschen aufgerufen, ihren Landrat für die nächsten 8 Jahre zu wählen. Es ist die zweite Direktwahl im Barnim.

 

Für die Wahlberechtigten öffnen am Wahlsonntag 198 Wahllokale im Barnim. Etwa 1.450 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden im Kreis die Abstimmung begleiten und später die abgegebenen Stimmen auszählen. Zur gesonderten Ermittlung der Briefwahlergebnisse wurden 9 Briefwahlvorstände gegründet.

 

Fünf Kandidaten stehen zur Wahl:

 

  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Nickel, Othmar

Geburtsjahr 1961, Schuldirektor, Bernau bei Berlin

2 Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Kurth, Daniel

Geburtsjahr 1973, Mitglied des Landtages Brandenburg, Eberswalde

3 BVB / FREIE WÄHLER – Gemeinsam für Barnim! (BVB / FREIE WÄHLER)

Weller, Sven

Geburtsjahr 1974, Konstruktionsmechaniker, Schorfheide

4 Bürgerfraktion Barnim

Matthies, Mark

Geburtsjahr 1974, Diplom-Verwaltungswirt, Ahrensfelde

5 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE/B 90)

Dr. Luthardt, Michael

Geburtsjahr 1957, Diplom-Forstingenieur, Chorin

 

Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Landratswahl:

 

Vor der Wahl und Am Wahltag

Wann ist Landratswahl?

Wahltag ist Sonntag, der 22. April 2018.

Die Wahllokale haben von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

 

Wo kann ich meine Stimme abgeben?

Die Stimme kann in dem Wahllokal abgegeben werden, das auf der Wahlbenachrichtigung angegeben ist. Wer einen Wahlschein hat, kann seine Stimme auch in einem anderen Wahllokal abgeben. Für die Landratswahl ist dies grundsätzlich in jedem Wahllokal des Landkreises möglich.

 

Was bringe ich ins Wahllokal mit?

Die Wahlbenachrichtigung und auf jeden Fall den Personalausweis oder den Reisepass. Für den Fall, dass am 6. Mai 2018 eine Stichwahl stattfindet, wird dem Wähler die Wahlbenachrichtigung zurückgegeben, sie muss dann erneut vorgelegt werden.

 

Wie viele Stimmen habe ich?

Bei der Wahl des Landrates hat man eine Stimme. Die Stimmabgabe erfolgt durch eindeutige Markierung im vorgegebenen Kreis auf dem Stimmzettel für den ausgewählten Kandidaten. In der Regel geschieht dies durch Ankreuzen.

 

Worauf muss ich achten, damit meine Stimme gültig ist?

Auf die eindeutige Markierung kommt es an. Ist bei der Landratswahl mehr als ein Kreuz auf dem Stimmzettel gemacht worden, so ist keine Stimme gültig. Sie werden dann als eine ungültige Stimme gezählt. Außerdem werden Kreuze, die nicht hinreichend deutlich einem Kandidaten zuzuordnen sind, als ungültig gewertet. Stimmen können auch durch Anmerkungen, Kommentare oder Zusätze auf dem Stimmzettel ungültig werden.

 

Briefwahl

Ab wann ist die Briefwahl möglich?

Die Briefwahl ist bereits möglich.

 

Wie lange sind Briefwahlunterlagen erhältlich?

Die Anträge können bis zum 20. April 2018, 18:00 Uhr, gestellt werden. Kann das Wahllokal wegen einer plötzlichen Erkrankung nicht aufgesucht werden, ist die Antragstellung noch am Wahltag bis 15:00 Uhr möglich.

 

Wer darf die Möglichkeit der Briefwahl nutzen?

Alle Wahlberechtigten haben das Recht, ihre Stimme per Brief abzugeben. Die Briefwahl eröffnet auch gerade den Wahlberechtigten, die am Tage der Wahl nicht im Wahllokal wählen können, etwa weil sie verreist oder anderweitig verhindert sind, eine Möglichkeit zu wählen.

 

Wie funktioniert die Briefwahl?

Für die Briefwahl muss ein Antrag gestellt werden. Dieser sollte möglichst frühzeitig bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtbehörde gestellt werden. Die Anschrift der Behörde befindet sich auf der Wahlbenachrichtigung.

 

Besonders einfach ist die Antragstellung mit dem Wahlscheinantrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung.

 

Die Antragstellung ist mündlich (durch direkte Vorsprache) oder schriftlich, aber auch elektronisch per Telefax oder E-Mail möglich. Anstelle der Unterschrift muss der per E-Mail übersandte Antrag das Geburtsdatum des Antragstellers enthalten. Bei vielen Gemeinden oder Städten kann man die Unterlagen auch online anfordern. Eine Antragstellung per Telefon ist nicht zulässig.

 

Wer den Antrag persönlich bei seiner Gemeinde- oder Stadtbehörde stellt, kann bereits dort an Ort und Stelle wählen – auch schon vor dem 22. April 2018.

 

Muss ich den Antrag auf Briefwahl persönlich stellen?

Das ist nicht zwingend nötig. Wer den Antrag für eine andere Person stellt, muss durch eine schriftliche Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist. Die bevollmächtigte Person kann die Briefwahlunterlagen dann auch bei der Gemeinde- oder Stadtbehörde abholen.

 

Was gehört zu meinen Briefwahlunterlagen?

Für die Briefwahl erhält die Wählerin/der Wähler einen Wahlschein, den Stimmzettel, einen amtlichen Wahlumschlag, einen amtlichen Wahlbriefumschlag und eine Anleitung, wie die Stimmabgabe per Briefwahl vorzunehmen ist.

 

Bis wann müssen die Unterlagen wieder bei der Wahlbehörde sein?

Wichtig ist, dass die Briefwählerin/der Briefwähler den Wahlbrief rechtzeitig zur Post gibt oder bei der auf dem äußeren Wahlbriefumschlag angegebenen Adresse abgibt. Der Wahlbrief muss dort spätestens am Wahlsonntag bis 18:00 Uhr vorliegen, da um 18:00 Uhr die Wahlzeit endet und mit der Auszählung der Stimmen begonnen wird. Deshalb sollte der Wahlbrief spätestens am 19. April 2018 abgeschickt werden. Wer seinen Wahlbrief später abschickt, trägt als Briefwähler/in das Risiko, dass sein Wahlbrief die Wahlbehörde nicht rechtzeitig erreicht und seine Stimme nicht mehr berücksichtigt werden kann.

 

Wer – aus welchem Grund auch immer – am Wahltag doch nicht mehr verhindert ist, kann mit den Briefwahlunterlagen (einschließlich Stimmzettel) auch selbst eine Urnenwahl in einem Wahllokal durchführen.

 

Nach der Wahl

Wann ist mit den ersten Ergebnissen zu rechnen?

Der Kreiswahlleiter rechnet damit, gegen 20:00 Uhr des Wahltages die ersten vorläufigen Ergebnisse bekannt geben zu können. Die Zahlen werden gleichzeitig im Paul-Wunderlich-Haus und im Internet bekannt gegeben.

 

Wer hat gewonnen?

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Wichtig dabei ist: Die Stimmenzahl muss mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten des Landkreises Barnim entsprechen. Das entspricht etwa 23.360 Stimmen.

Erreicht das niemand, findet am 6. Mai 2018 eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen statt. In der Stichwahl gewählt ist dann der Kandidat, der die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Auch hier gilt das 15 Prozent-Quorum.

Wird diese Mindeststimmenzahl auch in der Stichwahl verfehlt, erfolgt die Wahl des Landrates/der Landrätin nach einer dann durchzuführenden erneuten Ausschreibung durch den Kreistag.

 

Wann beginnt der Gewählte seine Arbeit?

Der Gewählte ist Beamter auf Zeit. Das Beamtenverhältnis des direkt gewählten Landrates beginnt grundsätzlich mit Beginn des Tages nach Annahme der Wahl.

 

Der neue Landrat muss einen Diensteid leisten.

Kreiswahlbüro

Das Kreiswahlbüro ist unter den Telefonnummern 03334 214-1750 bzw. 03334 214-1260 zu erreichen.

 

Am 22. April 2018 beziehungsweise bei einer eventuell notwendig werdenden Stichwahl am 6. Mai 2018 ist das Büro ab 8:00 Uhr besetzt.

 

Internet

Alle genannten Infos finden Sie auch im Internet unter www.barnim.de/landratswahl.

 

 

Warum wählen Die bürgerinnen und Bürger Eine Landrätin/Einen Landrat?

 

Die Landrätin/der Landrat ist Repräsentant/in und Ansprechpartner/in, Verwaltungschef/in und Politiker/in.

 

Repräsentant/in des Landkreises und Ansprechpartner/in für ihre/seine Bürgerinnen und Bürger

Das Amt der Landrätin/des Landrates ist ein wichtiges kommunalpolitisches Amt. Die Landrätin/der Landrat ist die/der erste Repräsentant/in unseres Landkreises und hat durch ihre/seine Stellung als Leiter/in der Kreisverwaltung großen und maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Landkreises.

 

Wirtschaft und Unternehmen, Vereine und Initiativen, Parteien und Organisationen – mit allen muss die Landrätin/der Landrat im ständigen Austausch und Gespräch bleiben. Sie/er nimmt Probleme und Anregungen auf und wirkt mit, wenn es ganz konkret um die Lösung geht.

Die Landrätin/der Landrat ist aber auch direkte/r Ansprechpartner/in für die Sorgen und Nöte der Menschen, sei es in einer regelmäßigen Bürgersprechstunde oder per Brief.

 

Chef/in der Verwaltung

Die Landrätin/der Landrat ist Leiter/in einer Verwaltung von derzeit rund 800 Beschäftigten, die für den Vollzug von Staatsaufgaben, wie beispielsweise Baugenehmigungen, Immissions-schutz, Umwelt- und Naturschutz, Katastrophenschutz, Führerscheinangelegenheiten, Kfz-Zulassungswesen und Grundsicherung, zuständig ist. Hinzu kommen viele weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kreiseigenen Gesellschaften.

Die Kreisverwaltung Barnim arbeitet mit den Verwaltungen in den Städten, Ämtern und Gemeinden zusammen. Gemeinsam bemühen sie sich täglich, schnell und effizient Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu erbringen. Hierbei geht es zum einen um Pflichtaufgaben, die sich aus den Gesetzen ergeben. Zum anderen erbringt der Landkreis in Abhängigkeit seines Handlungsspielraumes aber auch zahlreiche freiwillige Leistungen.

Neben dem „Tagesgeschäft“ werden im Landratsamt Visionen und Ideen für die zukünftige Entwicklung der Region erarbeitet. Dort analysiert die Landrätin/der Landrat vorhandene Potenziale, sorgt für den effizienten Einsatz von Fördermitteln und strukturiert das Zusammenwirken der beteiligten Verwaltungen.

Die Landrätin/der Landrat hat Einfluss auf die künftige Entwicklung des Landkreises.

 

Die Wahrnehmung des Amtes ist verbunden mit Weichenstellungen bei so wichtigen Kreisaufgaben wie zum Beispiel den weiterführenden Schulen, den Krankenhäusern, dem Öffentlichen Personennahverkehr, der Jugendhilfe, der Abfallbeseitigung, dem Kreisstraßenbau und vielem mehr.

 

Akteur/in der Politik

Die Landrätin/der Landrat zeichnet für die Leitlinien der kommunalen Entwicklung verantwortlich.

 

Die Abgeordneten des Kreistages Barnim und die Vertreter der Kommunen sind dabei die wichtigsten politischen Partner der Landrätin/des Landrates. In den Sitzungen des Kreistages beschließen sie über die Entscheidungsvorlagen der Verwaltung und bringen eigene Beschlussanträge ein.

Zu Beginn jeder Sitzung des Kreistages legt sie/er Rechenschaft über die Tätigkeit der Verwaltung ab. Sie/Er gibt einen Ausblick auf die wichtigsten Themen der zukünftigen Entwicklung und nimmt zu Fragen Stellung.

Um mehrheitliche Zustimmung zu Beschlussanträgen aus Verwaltung oder Politik muss oftmals hart gerungen werden. Hier nimmt die Landrätin/der Landrat nicht selten die Funktion einer Moderatorin/eines Moderators ein. Mit den politischen Vertretern im Land und Bund sowie in den Kommunen arbeitet sie/er zum Wohle des Landkreises vertrauensvoll zusammen.

 

 

DIE ZUKUNFT DES LANDKREISES AKTIV MITBESTIMEN!

 

Mit der aktiven Teilnahme an der Wahl bestimmen die Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft des Landkreises mit.

 

Die Wahlbeteiligung spiegelt also auch das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Weiterentwicklung des Landkreises wider.

 

Machen Sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch!

 

Quelle: KV-Barnim