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Kloster Chorin: Rückblick auf die Kräuter-und Keramiktage

Foto Kloster Chorin: Vase Angelika Swodenk

Foto Kloster Chorin: Vase Angelika Swodenk

Zum Abschluss der Kräuter-und Keramiktage am 3. Oktober prämierten Besucher und eine Fachjury von Künstlern zwei keramische Arbeiten.

Die Fachjury entschied sich für eine Arbeit von Juliane Herden, die eine zylindrische Vase aus monochromen, gerissenen Platten im Kirchenschiff präsentierte. Juliane Herden, geboren 1979 in Halle, studierte Kunst mit dem Schwerpunkt Plastik und Keramik an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Ihre Arbeiten sind in öffentlichen Sammlungen vertreten; sie hatte Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen u.a. im Keramikmuseum Westerwald, im Haus der Künste in Frankfurt und in der Galerie „terra rossa“ in Leipzig. Seit 2013 betreibt sie eine Keramikwerkstatt in Berlin-Friedrichshagen. Frau Dr. Siedler übergab im Rahmen der Preisverleihung der Künstlerin die Arbeit „Maritime Linse“ der Keramikkünstlerin Antje Scharfe. Die Ausstellung „Plastik & Keramik“ von Antje Scharfe ist noch bis zum 7. November 2016 im ehemaligen Infirmarium zu sehen.

Die Wahl der Besucher fiel zum zweiten Mal auf die Arbeit der Eberswalder Keramikerin Angelika Sowodenk, die seit 1990 ihre helle Gebrauchs- und Zierkeramik in ihrem Atelier im Kiefernweg 3 herstellt (Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung: Tel. (03334-23 90 97). Ihre Arbeiten waren u.a. auch bisher im Kunstverein Mühle, im Museum Eberswalde und im Rahmen der Landesgartenschau in Eberswalde zu sehen.

Während der Kräuter- und Keramiktage vom 1. und 3. Oktober 2016 gestalteten Keramikerinnen und Keramiker mit ihren schönsten Arbeiten zum Thema

Foto Kloster Chorin: Vase Juliane Herden

Foto Kloster Chorin: Vase Juliane Herden

„Vase“ eine 18 m lange Tafel im Kirchenschiff und verkauften ihre handgefertigte Keramik auf dem Markt. Rund 4650 Besucher konnten sich am ersten Oktoberwochenende auf dem Kräutermarkt und bei Kräuterwanderungen mit Marina Delzer zur Pflege und Anwendung von Pflanzen und Kräutern beraten lassen, das frisch eingeweihte Fledermausquartier besichtigen und die Heilwirkung des gregorianischen Gesangs in einem Workshop erfahren. Mit einer Wanderharfe erzählte das Duo AmbraMyrrha Geschichten vom Herbst und der Ernte. Die Mitglieder des Chorin-Vereins vermittelten in öffentlichen Führungen die Bau(-Geschichte) des ehemaligen Zisterzienserklosters.

Die nächsten Kräuter- und Keramiktage finden am 30.September und 1. Oktober 2017 statt. Für die Teilnahme können sich Keramiker ab sofort unter info@kloster-chorin.org bis Anfang Mai 2017 bewerben. Eine Jury entscheidet über die Teilnahme.

Quelle: Kloster Chorin.