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Final Four Turnier der weiblichen D-Jugend des HSV Bernauer Bären

Am Samstag, 23.04.2016 fand in der Bernauer Sporthalle am Wasserturm das Final Four Turnier der weiblichen D-Jugend des Spielbezirkes B statt. Qualifiziert hatten sich dielogo bernauer baeren beiden Gruppen-Ersten die Mannschaften des OHC Oranienburg und des HSV Bernauer Bären sowie die beiden Tabellen-Zweiten die Mannschaften des SV Motor Hennigsdorf und Templiner SV Lok 1951.

Gespielt wurde im Modus 2×10 Minuten in zwei Halbfinals sowie jeweils ein Spiel um Platz 3 und um die Meisterschaft.

160426-BaerenIm ersten Spiel des Tages trafen der OHC Oranienburg sowie die Mannschaft des Templiner SV aufeinander. Es sah schnell danach aus, dass für den OHC alles nach Plan laufen würde. Die Mannschaft aus Templin wirkte nervös und zerfahren, so dass die Mannschaft aus Oranienburg zwischenzeitlich mit drei Toren in Führung lag. In der zweiten Hälfte konnte sich die Mannschaft aus Templin bis kurz vor Schluss auf ein Tor heran kämpfen. In der Schlussminute erzielte die Mannschaft aus Templin dann das ersehnte Ausgleichstor. Somit musste die Entscheidung im 7-Meter-Werfen fallen. Letztlich setzte sich mit dem letzten Wurf die Mannschaft aus Oranienburg durch und stand somit als erster Finalist fest

Im zweiten Halbfinale trafen dann die Mädchen des HSV Bernauer Bären und des SV Motor Hennigsdorf aufeinander. Wie gewohnt spielten die Bernauerinnen aus einer sicheren und guten Abwehr heraus ihr Spiel runter und setzten sich schnell von den Hennigsdorferinnen ab. Am Ende stand ein sicherer und zu keiner Zeit gefährdeter Sieg für die Bärinnen fest. Zur Erleichterung der Trainer blieb den Bärinnen ein 7-Meter-Werfen erspart.

Im Spiel um Platz 3 standen sich somit die Mannschaften des Templiner SV sowie des SV Motor Hennigsdorf gegenüber, welches die Mannschaft aus Templin für sich entscheiden 160426-Baerernkonnte.

Im Finale trafen dann die heimischen Bärinnen und die favorisierten Oranienburgerinnen aufeinander. Da nur 2×10 Minuten gespielt wurde, durfte sich keine Mannschaft einen Fehler erlauben, da dieser sofort und ggf. vom Gegner werden würde. Die Trainer hatten sich, da Oranienburg durch die Spiele in der Staffel mit der zweiten Mannschaft und auch durch „Beobachter“ im letzten Saisonspiel der Bärinnen gegen Templin die Spielweise der Bärinnen kannte, in den letzten Wochen eine neue Taktik einfallen lassen, um die Oranienburgerinnen zu überraschen. Oranienburg lag nach 3 Minuten schnell mit 3:0 in Führung. Die Bernauerinnen hatten bis dato die neue Taktik ausschließlich im Training geübt. Leider ging diese nicht auf, so dass die Trainer nun auf die altbewährte Spielweise umstellten, was auch sofort zum 3:1 führte und die Bärinnen und der zahlreich erschienene Anhang wieder Hoffnung schöpfen konnte. Leider verloren die bis dahin in den anderen drei Spielen souverän agierenden Schiedsrichter ihre Linie. So dass die Bärinnen immer wieder durch Zeitstrafen gebeutelt wurden. Letztlich wurden aber auch zu viele Chancen ungenutzt gelassen. Zwar kämpften sich die Bernauerinnen Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal auf ein Tor heran, aber die Oranienburgerinnen konnten sich bei ihrer sehr guten Torhüterin bedanken, dass es am Ende für den Gewinn der Meisterschaft reichte.

Vielleicht wäre es ein anderes Spiel geworden, wenn im üblichen Turnus von 2×20 Minuten gespielt worden wäre. Mit der verkürzten Spielzeit waren alle Mannschaften nicht wirklich glücklich.

Auch wenn die Bernauer Mädchen am Ende traurig waren, ist der Gewinn der Vize-Meisterschaft ein Erfolg mit dem am Saisonanfang niemand gerechnet hat. Der Staffelsieg der Bärinnen bekommt in Anbetracht des nur knappen Finaleinzugs des OHC eine viel höhere Wertigkeit, so dass die Mädchen des HSV mit Stolz auf die letzte Saison zurückblicken können.

Die Trainer möchten nochmals die Chance ergreifen und sich bei den Eltern, Großeltern, Freunden und Fans für die in dieser Saison geleistete Unterstützung bedanken.

Abschließend gibt es für die nächsten Wochen noch eine Motivation: Ein Titel ist noch zu vergeben und zwar der Pokalsieg. Das Turnier findet am 21.05.2016 in Werneuchen statt. Hier kommt es u. a. auch zu einem Wiedersehen mit dem frischgebackenen Meister aus Oranienburg. Also Gelegenheit zur Revanche

Ergebnisse:

Halbfinale:

 

OHC Oranienburg – Templiner SV

Bernauer Bären – Motor Hennigsdorf

 

Spiel um Platz 3:

 

Templiner SV – Motor Hennigsdorf

 

Finale:

 

OHC Oranienburg – Bernauer Bären

HSV Bernauer Bären gegen Berolina Lychen 16:20 D-Jugend

Handball männliche D-Jugend                       16.April 2016

HSV Bernauer Bären gegen Berolina Lychen 16:20 (07:08)

Vermeidbare Niederlage gegen Lychen

Beim letzte Punktspiel in dieser Saison hatten die Bären die Mannschaft vom Berolina Lychen zu Gast, die unbedingt ein Punkt aus der Hussitenstadt entführen müssen, um am Ende der Saison den zweiten Platz in der Tabelle sicher zu belegen. Das Spiel in Lychen vom 26.02.2016 verloren die Jungen Bären deutlich mit 12:25 Toren. Diese hohe Niederlage war zum Teil noch in den Köpfen der Bernauer Spielern und nun lag es am Trainergespann Riehm, Krause das die Mannschaft locker aber voll konzentriert das Spiel angehen.
Unsere Gäste hatten Anwurf und gingen auch gleich mit 1:0 in Führung und das 2:0 ließ leider nicht lange auf sich warten. Das erste Bernauer Tor warf Lennart Schwedler vom Kreis und verkürzte damit auf  1:2 aus Bernauer Sicht und im Gegenzug erhöhte Lychen wieder auf 1:3. Beim Stand von 2:5 kam eine sehr starke Phase vom halbrechten Bernauer Spieler Tim Schröter, er konnte erst drei Tore in Folge zum 5:5 erzielen und bei nur ein Gegentor.  In der Folgezeit legte Tim noch zwei Tore nach und damit führte der HSV Bernauer Bären zum ersten Mal in diesem Spiel mit 7:6 Tore. Die Führung hatte aber nicht lange bestand denn unsere Gäste konnten bis zur Halbzeitsirene weitere zwei Tore erzielen und damit stand das Halbzeitergebnis mit 7:8 aus Bernauer Sicht auf der Anzeigetafel.
In der Halbzeitpause richtete Trainer Krause lobende Worte an seine Mannschaft, nur darf man den Beginn der zweiten Spielhälfte nicht wieder verschlafen, so seine Worte dann ist eventuell eine dicke Überraschung möglich, so die Hoffnung vom Trainergespann.
Der HSV hatte nun Anstoß zur zweiten Halbzeit und unser jüngster Spieler Yannick Jost erzielte von links Außen das 8:8 Unentschieden. Nicht nur das 8:8 wurde erzielt, nein die Bären legten noch je ein Tor von Tim Schröter und Constantin Kind zum 10:8 nach. Wer nun dachte Lychen gab auf der irrte denn wie schon gesagt unsere Gäste brauchten unbedingt ein Unentschieden um am Ende des Spiels den Platz zwei in der Tabelle sicher zu belegen. Was war plötzlich mit den Bären los? Lychen konnte plötzlich wieder mit 10:11 in Führung gehen. Die Bernauer gingen bis dahin ein sehr hohes Tempo und das war Mitte der zweiten Halbzeit auch deutlich zu merken. Es musste nun öfters gewechselt werden und das brachte Unordnung ins Bernauer Spiel.  Das Gute in dieser Phase des Spiels war, dass auch die jungen Bären einfach nicht aufgaben, denn auch sie wollten den Sieg im letzten Spiel der Saison. Den Ausgleich zum 11:11 erzielte wieder Constantin Kind aber Lychen legte wieder zwei Tore in Folge zum 11:13 aus Bernauer Sicht vor. Wie die junge Mannschaft in diesem Spiel kämpften hat, so hätte sich das Trainergespann das in jedem Spiel gewünscht. Unser Neuzugang Justin Preß konnte den Anschlusstreffer zum 14:15 erzielen  und Valentino Hummel lief von links Außen ein und bekam das Spielgerät und erzielte sein erstes Tor in diesem Spiel und damit das 15:15.  Den letzten Treffer für die Bären in dieser Partie gelang wiederum Tim Schröter zum 16:16. Berolina Lychen war noch lange nicht am Ende, denn vier Tore in der Schlussphase in Folge gab den Bernauern den KO in diesem letzten Spiel der Saison. Das 16:20 aus Bernauer Sicht stand nun deutlich auf der Anzeigetafel. Nach dem Spiel gab es vom Trainergespann ein großes Lob für die Mannschaft für die gezeigte Leistung.
Trotz der Niederlage belegen die D-Jungs des HSV Bernauer Bären am Ende der Saison 2015/2016 mit 17:15 Punkte und  290:251 Toren den vierten Tabellenplatz.
Erfolgreichster Werfer in diesem Spiel mit acht Treffer war Tim Schröter.

Für Bernau war dabei:
im Tor: Jeremy Kutschke,
auf dem Parkett:  Justin Preß 2 Tore,  Lennart Schwedler 2 Tore, Paul Weigelt, Yannick Jost 1 Tor,
Tim Schröter 8 Tore,  Constantin Kind 2 Tore, Valentino Hummel 1 Tor, Felix Ganter, Jeremy Wölk,

Wir sagen danke Lothar

HSV Bernauer Bären gegen Templiner SV Lok 1951 30:24

Ü-38 Männer

HSV Bernauer Bären  gegen Templiner SV Lok 1951   30:24 (17:11)

ein erwarteter Sieg

Das Spiel in der Sporthalle am Bernauer Wasserturm war ein wichtiges für die Bernauer Ü-38 Handballmänner. Mit einem Sieg gegen Templin ist der dritte Tabellenplatz sicher, obwohl noch ein Spiel am 16.04.2016 in Finowfurt gespielt werden muss.
Konzentriert begannen die Bären das Spiel und führten durch Raik Simon, Robert Blasek und Torsten Klotz rasch mit 3:0 Toren, ehe die Gästen aus Templin auf 3:1 verkürzen konnten. Der erste Gegentreffer besorgte den Bernauern keine Kopfschmerzen ganz in Gegenteil sie zogen mit vier Tore in Folge weiter davon. In der ersten Halbzeit kontrollierten die Bernauer Bären das Spielgeschehen deutlich, auch wen hier und da mal eine Unaufmerksamkeit zu sehen war. Vor allem in den letzten paar Minuten vor dem Pausenpfiff ließen die Hussitenstädter die Zügel ein wenig hängen und das sollte sich auch im Ergebnis bemerkbar machen. So stand zur Pause nur ein 17:11 auf der Anzeigetafel.
Bei Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit verkürzten die Gäste weiter auf 12:17 und das sollte auch nicht der letzte Treffer in der Anfangsphase der zweiten Hälfte gewesen sein. Beim Stand von nur 18:14 wachten die Bären endlich wieder auf und erzielten seinerseits sechs Tore in Folge zum Zwischenstand von 24:14.  Das sechsundzwanzigste Tor in dieser Partie für die alten Bären warf Michael Goetzke und damit führte man deutlich mit 26:15. Ganz unverständlich stelle Bernau das Spiel auf Sparflamme, den unsere Gäste aus Templin kam nun besser ins Spiel und sie steckten auch zu keiner Zeit des Spiels auf und so belohnte man sich in der Folgezeit mit zwei Treffer ohne einen Gegentor zu kassieren. Bis zum 30:19 aus Bernauer Sicht plätscherte das Spiel so vor sich hin und nun meinte man wohl dreißig Tore geworfen zu haben wären genug und so stellten die Bären das Tore werfen total ein. Unsere Gäste dagegen dachten nicht daran und setzten ihre Aufholjagd fort und konnten noch Fünf Tore in Folge im Bernauer Kasten unterbringen.
Am Ende stand zwar ein ungefährdeter 30:24 Sieg der Bären auf der Anzeigetafel, aber mit Ruhm hatte man sich nicht bekleckert.
Bester Werfer auf Bernauer Seite war wiedermal Raik Simon mit 6 Treffer und auch Michael Goetzke konnte sechs Tore zum verdienten Sieg beifügen.

Bernau spielte mit:
im Tor Guido Jost, Detlef Ziesemann,
im Feld:  Torsten Rauschning 3 Tore, Werner Hoffmann,  Andreas Görst 1 Tor,  Michael Goetzke 6 Tore, Sören Tünge 4 Tore, Lars Siebert 2 Tore, Robert Blasek 2 Tore, Raik Simon 6 Tore, Torsten Klotz 2 Tore,
Heiko Manzke 4 Tore,

Das nächste und damit auch letzte Punktspiel in dieser Saison findet am 16.April 2016 um 13.00 Uhr in Finowfurt statt.

Spiele der Bernauer Bären

 

HC Neuruppin : HSV Bernauer Bären

36 : 13 (19 : 5)

 

Nach dem Abpfiff der Begegnung feierten die Spieler aus Neuruppin mit ihren treuen und zahlreichen Zuschauern ausgelassen den Aufstieg in die Verbandsliga; herzlichen Glückwunsch!

Treuer Zuschauer haben auch die Bären. Dreizehn Unentwegte hatten sich zur Unterstützung ihrer Mannschaft auf den Weg in die Fontane-Stadt gemacht. Leider vergeblich; die Schützlinge von Christopher Metzdorf hatten ausgerechnet diesmal einen rabenschwarzen Tag erwischt und wurden von den Gastgebern regelrecht an die „Wand gespielt“. Oder ist die Zahl „13“ etwa doch ein schlechtes Omen? 13 treue mitgereiste Fans, 13 Bernauer Namen auf dem Protokoll und mit der mageren Ausbeute von 13 Toren, mussten am Ende alle die Heimreise antreten.

Mit schnellem, druckvollem Spiel und einer stabilen und kompromisslosen Abwehr zeigten die Gastgeber von Anfang an, wie sehr sie die Niederlage aus der Vorwoche gegen Finowfurt schmerzt. Der HSV Bernauer Bären war an diesem Tage genau der richtige Gegner für eine Wiedergutmachung. Die Bären fanden eigentlich nicht statt. Was ihr Aufgebot in Neuruppin an technischen Fehlern u.a. produzierte, war eine Einladung zur Aufbesserung des gegnerischen Torekontos. An eine Überraschung glaubte keiner der dreizehn Bernauer auf der Tribüne mehr, denn bereits nach neun Spielminuten lagen die Bären mit 0:6 im Rückstand. Nach 20 Minuten, der Rückstand war auf 2:14 angewachsen, war alles entschieden. Trotzdem muss man den Bären Kampfgeist zugestehen, eine Verbesserung der spielerischen Leistung und der daraus resultierenden Torgefährlichkeit leider nicht. Christopher Metzdorf machte aus der Not eine Tugend und ließ den Nachwuchsspielern Lorenz Rotermund und Björn-Ole Schröder zur Gewöhnung an die körperliche Gangart im Männerbereich viel Spielzeit zukommen. Das Spiel und das Ergebnis kommentierte der Coach kurz und knapp als Ergebnis, dass vorkommen kann, seine Mannschaft aber nicht aus der Bahn werfen wird.

Die Zahl, der auch zu den Auswärtsspielen den „Bären“ den Rücken stärkenden „Verrückten“ sieht der Trainer wohlwollend so wachsen, wie die Zuschauerzahlen bei den Heimspielen bereits gewachsen sind.

 

Für den HSV Bernauer Bären spielten:

Jens Schönstädt und Jens Mucha im Tor, Andre Billeb (1), Holger Findeisen (1), Krishan Gunawan (2), David Schleicher, Daniel Meier (5), Thomas Wissinger (2), Dennis Bohne (1), Maximilian Prüfer (1), Lorenz Rotermund, Björn-Ole Schröder.

Wir danken Günter Herzberg

 

 

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Letztes Saisonspiel für die C-Jugend

Am Samstag mussten die Jungbären der männlichen C-Jugend zu ihren letzten Punktspiel der Saison in die Uckermark zum gastgebenden SV Fortuna Prenzlau reisen.

Problematisch war eigentlich nur der Termin, da es das letzte Ferienwochenende

war und einige Spieler noch im Urllaub weilten. Also musste die Truppe zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Auswechselspieler die Fahrt antreten. Trotzdem sollte ein Sieg drin sein, um die Spitzenposition erfolgreich zu verteidigen. Mit einem eigentlich jederzeit ungefährdeten 35:25-Erfolg gelang dies  auch recht souverän. Jedoch merkte man den Jungs die zweiwöchige Trainingspause und die Ferien deutlich an. Ihr Können und auch die notwendige Durchschlagskraft zeigten die Schützlinge von Robert Blasek und Marco Gohl jeweils nur in den ersten 10 min jeder Halbzeit, wo sie das Spiel fest im Griff hatten und den Verlauf bestimmten.

Aber der Reihe nach.

Gleich zu Beginn des Spiels gingen sie mit 1:0 in Führung und bauten diese bis zur 12 min kontinuierlich zum 13:7 aus. Der Prenzlauer Jungs nahmen nun einige Positionswechsel vor und konnten so den Rückstand bis zur Pause auf 3 Tore zum 13:16 verkürzen. Prenzlaus bester Spieler, Hannes Nawroth, fand immer wieder Lücken in der Bernauer Abwehr und schloss seine

Aktionen erfolgreich ab.

Die Halbzeitpause wurde dann genutzt, um sich besser auf diese Spielweise der Uckermärker einzustellen und mehr Konzentration einzufordern.

Mit Anpfiff zur zweiten Halbzeit agierten die Jungbären dann auch spritziger und aufmerksamer in der Abwehr. Mit 4 Toren in Folge bauten sie den Vorsprung auf 14:20 aus. Prenzlau lief sich jetzt öfter in der Abwehr fest und so kamen die Jungs aus der Hussitenstadt zu einfachen Torerfolgen. Beim 16:25 in der 38. Spielminute war die Vorentscheidung gefallen. Zeitweise betrug der Vorsprung 11 Tore.

Das 35. Tor für die Bernauer Jungs warf Bernaus bester Spieler in dieser Saison, Jeremy Bläsche. Aus einer tollen Mannschaftsleistung ragte er noch heraus und drückte der Truppe während der gesamten Spielzeit seinen Stempel auf.

Mit diesem Sieg konnten der 1.Tabellenplatz erobert werden.

Allerdings ist dies nur eine Momentaufnahme, da nach Abschluss der Saison bei Punktgleichheit die Spiele gegeneinander zur Ermittlung der Platzierung herangezogen werden und da hat Bernau gegenüber Lychen und dem HSV Oberhavel leider den kürzeren gezogen.

Bernau mit Niklas Banmann im Tor, Michel Euchler (1), Alexander Ludwig (2), Benni Hahn (9), Endric Seltz (2), Markus Baer (5), Jeremy Bläsche (16)

HSV Bernauer Bären <> Oranienburger HC 13:21 (07:07) männliche D-Jugend

Handball männliche D-Jugend

HSV Bernauer Bären gegen den Oranienburger HC 13:21 (07:07)

trotz Niederlage  Platz 4 sicher

Beim vorletzte Punktspiel in dieser Saison hatten die Bären die Mannschaft vom Oranienburger HC zu Gast, die auch  gleich mit ihren ersten Angriff zum Torerfolg kamen, was aber dank Lennart Schwedler nicht lange bestand hatte, denn er konnte vom Kreis zum 1:1 ausgleichen.  Warum verschläft der HSV immer die Anfangsphasen der Halbzeiten ? Auch in diesem Spiel war es so, Oranienburg konnte auf 1:4 davonziehen. Erst Mitte der ersten Halbzeit lief das Bernauer Spiel einigermaßen, denn Justin Preß und Constantin Kind konnten mit ihren Toren zum 4:5 aufschließen. Eine Unaufmerksamkeit auf der rechten Bernauer Abwehrseite bescherte den Bären wieder ein zwei Torrückstand den aber wiederum Lennart Schwedler im Gegenzug auf ein Tor verkürzen konnte. Die Hussitenstädter nahmen wenige Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit noch ihre Auszeit um noch einmal etwas Luft zu schnappen. Kurz vor der Pause konnte noch einmal Oranienburg mit 7:6 in Führung gehen und es war noch genug Zeit auf der Uhr um den Ausgleich zu schaffen. Nach der Freigabe des Balles vom Mittelkreis bekam Constantin Kind das Spielgerät und ging im Alleingang durch die Oranienburger Abwehr und glich zum 7:7 Halbzeitstand aus.
In der Halbzeitpause richtete Trainer Krause lobende Worte an die Mannschaft wie diese nach dem drei Torrückstand wieder ins Spiel gefunden hat, was für die Mannschaft leider nicht immer selbstverständlich ist. Es wurden aber auch die Fehler der ersten Halbzeit angesprochen die weniger werden müssen, wenn man das Spiel positiv gestalten will.
Bei Wiederanpfiff war der HSV in Ballbesitz, verlor diesen und Oranienburg landete in den nächsten Minuten fünf Treffer in Folge zum 7:12.  Nun war es notwendig die Auszeit in Anspruch zu nehmen um wieder Disziplin in die Mannschaft zu bekommen. Klar, nun konnte Tim Schröter sein erstes Tor in diesem Spiel erzielen aber das reichte noch lange nicht. Das Trainergespann Riehm/Krause hoffte immer noch, das endlich ein Ruck durch die Mannschaft geht, aber sie warteten leider vergeblich. Bei einem Rückstand von zehn Toren und nur noch knappe sechs Minuten auf der Uhr, war das Spiel gelaufen. Das Abwehrverhalten in der zweiten Halbzeit fand so gut wie gar nicht statt und das nutzten unsere Gäste aus Oranienburg gnadenlos aus. Den letzten Treffer in der Partie gelang unseren jüngsten Spieler Yannick Jost, der insgesamt zwei Treffer erzielen konnte. Am Ende stand eine verdiente 13:21 Niederlage auf der Anzeigetafel. Bei mehr Konzentration und ein besseres Abwehrverhalten in der zweiten Halbzeit war mehr für den HSV Bernauer Bären drin gewesen. Ob es zum Sieg gereicht hätte ist eine andere Frage, aber ein knapperes Ergebnis war im Bereich des möglichen. Trotz der Niederlage stehen die D-Jungs weiter auf den vierten Tabellenplatz und werden diesen auch nicht mehr verlassen. Außerdem werden noch fünf Mannschaften hinter den HSV platziert sein . Im Vergleich, im letzten Jahr standen die Kits auf den letzten Tabellenplatz was doch eine Steigerung ist.
Erfolgreichster Werfer in diesem Spiel mit sechs Treffer war Constantin Kind.

Für Bernau war dabei:
im Tor: Jeremy Kutschke,
auf dem Parkett:  Justin Preß 2 Tore,  Lennart Schwedler 2 Tore, Paul Weigelt, Yannick Jost 2 Tore,
Tim Schröter 1 Tor,  Constantin Kind 6 Tore, Valentino Hummel, Felix Ganter,

Das letzte Punktspiel in dieser Saison findet am 16.04.2016 um 12.00 Uhr in Bernau in der Wasserturm Halle statt, wir erwarten die Mannschaft aus Lychen.

danke  Marie-Christin Wegner

HSV Bernauer Bären <> TSG Liebenwalde 26 : 19 (14 : 12)

HSV Bernauer Bären : TSG Liebenwalde

26 : 19   (14 : 12)

 

Das Landesliga-Team der Bernauer Handball-Männer hatte gegenüber seinen Anhänger etwas gut zu machen. Zum Ersten, weil die Mannschaft vor Wochenfrist einen sicheren Sieg verschenkt hat und zum Zweiten, weil das Hinrundenspiel gegen Liebenwalde mit 21:26 verloren wurde.

Die Begegnung des Tabellendritten aus Liebenwalde und den auf Tabellenplatz 5 agierenden „Bären“ am Sonntag begann mit einem Torerfolg der Gäste. Zu diesem frühen Zeitpunkt ahnte wohl niemand an der Erich-Wünsch-Sporthalle, dass diese auch ihre letzte Führung bleiben würde.

Foto: Bernauer Bären

Foto: Bernauer Bären

Was wie ein leichtes Handball-Spiel klingt, war in Wirklichkeit für den HSV ein hartes Stück Arbeit. In der ersten Halbzeit gelang es dem späteren Sieger nicht, sich weiter als mit zwei Toren Differenz abzusetzen; 5mal schafften die Gäste, zum Remis auszugleichen. In den ersten 30 Spielminuten waren es auf Bernauer Seite vor allem Daniel Meier, Maximilian Prüfer und Krishan Gunawan, die mit ihren Toren die Bären immer wieder auf die Siegesstraße zurückführten. Der 14:12-Pausenstand war aber kein „Ruhekissen“, das 18:13 in der 40. Spielminute dann schon eher.

Doch weit gefehlt; die Liebenwalder konnten den sehr guten Jens Mucha im Tor jedoch dreimal hintereinander überwinden und waren beim 18:16 und 19:17 wieder auf Schlagdistanz. Doch das Bärenaufgebot an diesem Tage war in jeder Phase der Begegnung gewillt, diese Spielfläche nur als Sieger zu verlassen. Zwölf Minuten vor dem Abpfiff und 3 Treffern ohne Gegentreffer war das „Tor“ in Richtung Sieg wieder geöffnet, der Kontrahent aber immer noch nicht besiegt. In der 50. Spielminute verkürzten die Männer von der TSG Liebenwalde zum 22:19. Doch dieser 19. Torerfolg blieb dann auch ihr Letzter an diesem Nachmittag. Auch als Dennis Bohne und Thomas Wissinger zeitgleich mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt wurden, blieben die Schützlinge von Christopher Metzdorf erstaunlich ruhig und waren clever genug, auch in doppelter Unterzahl weitere Tore zu erzielen und unter dem Jubel ihrer vielen Fans einen am Ende sicheren Sieg zu erspielen.

Mut bewies ihr Trainer, als er seinen talentierten, aber noch meilenweit von Routine und „Ausgebufftheit“ entfernten Nachwuchsspieler Björn-Ole Schröder in den Schlussminuten einwechselte. Björn-Ole bedankte sich für das Vertrauen mit einer fehlerfreien Leistung. Seine Mannschaftskameraden beorderten ihn sogar zur Ausführung eines 7-m-Strafwurfs, den er dann auch zum Dank erfolgreich verwandelte. Das letzte Tor zum umjubelten Sieg blieb dem am Sonntag erfolgreichsten und auch besten Bernauer Feldspieler Maximilian Prüfer vorbehalten. Krishan Gunawan spielte abgeklärt und erfolgreich. David Schleicher war wie gewohnt der „Fels in der Abwehr“ und beide Torhüter mit ihren sehr guten Leistungen das Rückgrat für die spielentscheidende Abwehrarbeit.

Dieser Meinung schloss sich der nach dem Spiel um seine Meinung gebetene Coach der Bären, Christopher Metzdorf, an. Er lobte das schnelle Spiel seiner Schützlinge, das Bemühen um die Umsetzung der im Training eingeübten Spielzüge und die mannschaftliche Geschlossenheit.

Das Auftreten und der Siegeswille haben gezeigt, dass die Mannschaft schwache Spiele nicht kommentarlos abhakt, dass sie Kritik verträgt, Selbstkritik übt und aus Niederlagen lernt. Nach diesem rundum beeindruckenden Auftritt freuen wir uns auf die verbleibenden drei Spiele dieser zu Ende gehenden Saison und auf die Spielzeit 2016/ 2017.

 

Für den HSV traten an:

Jens Schönstädt und Jens Mucha im Tor, Andre Billeb, Holger Findeisen, Krishan Gunawan (4), David Schleicher (2), Björn-Ole Schröder (1), Markus Lenz (1), Daniel Meier (5), Thomas Wissinger (5), Dennis Bohne, Jerome Roder, Maximilian Prüfer (8).

 

Günter Herzberg

HSV Bernauer Bären vs. Templiner SV Lok 1951 (weibl. D-Jugend) (22:12)

Geglückte Revanche und furioser Sieg – HSV Bernauer Bären vs. Templiner SV Lok 1951 (weibl. D-Jugend) (22:12)

Am Sonntag, 20.03.2016 traf die D-Jugend Mädchen Mannschaft des HSV Bernauer Bären im Rückspiel auf den Tabellenzweiten aus Templin. Das Hinspiel ging im Dezember 18:10 für die Bärinnen verloren. Somit sollte im Rückspiel alles anders werden und der erste Tabellenplatz verteidigt werden, um in den Final Fours auf den vermeintlich schwächeren Gegner (Tabellenzweiten der Staffel A) zu treffen.

Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen. Templin hatte Anwurf, konnte jedoch den ersten Angriff nicht erfolgreich abschließen. Auch die Bernauerinnen konnten ihren ersten Angriff nicht zum Torerfolg umsetzen. Man merkte beiden Mannschaften an, dass nicht mit offenem Visier gekämpft werden sollte. So dauerte es fast zwei Minuten bis das 1:0 für die Bärinnen fiel und weitere drei Minuten bis Templin dann zum 1:1 ausglich.

Foto: Baeren

Foto: Baeren

Beim Stand von 3:1 für die Bärinnen nahm Templin seine Auszeit und hatte damit auch Erfolg und erzielte postwendend den Anschlusstreffer zum 3:2. Zur Mitte der ersten Halbzeit konnten die Bärinnen einen drei Tore Vorsprung heraus arbeiten. Templin kam in der Folgezeit maximal bis auf zwei Tore heran. Grundlage für das gute Spiel der Bernauerinnen war mal wieder die sehr gute Abwehrarbeit. Dies zeigte sich insbesondere darin, dass die Kreisspielerin und die beiden Außenspielerinnen von Templin nicht zum Zuge kamen. So dass das Spiel von Templin im Grunde von den drei Rückraumspielerinnen gestaltet wurde. Die fehlenden Anspielstationen führten dazu, dass die Schiedsrichter drei Mal Zeitspiel anzeigten und Templin dadurch kurzfristig und überhastet abschließen musste. Der Halbzeitstand von 8:6 für die Bärinnen ging somit völlig in Ordnung.

Auch heute waren die Mädchen aus Bernau die Ersten, die aus der Kabine kamen. Der erste Angriff in der zweiten Halbzeit konnte gleich dazu genutzt werden, denn drei Tore Vorsprung für die Bärinnen wieder herzustellen. Im Grunde glichen die ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit dem Spielverlauf in der ersten Halbzeit, der drei Tore Vorsprung konnte verteidigt werden. Wie es dann manchmal so kommt, erzielten die Templinerinnen zwischen der 24. und 27. Minute drei Tore in Folge und auf einmal stand es 11:11. Nun hatte man die Befürchtung das Spiel könnte kippen. Nein, Templin konnte den psychologischen Vorteil nicht nutzen und machte es den Bärinnen stattdessen leicht. Templin leistete sich im Angriff zwei Abspielfehler, welche die Bernauerinnen per Konter in einen erneuten zwei Tore Vorsprung umsetzen konnten. Kurios war das Tor zum 13:11. Die Templinerinnen wechselten gerade die Torhüterin, so dass nach Ballverlust im Angriff, dass Templiner Tor leer war.

Nach dem 15:11 in der 29. Spielminute war der Widerstand der Templinerinnen endgültig gebrochen. Auch die zweite Auszeit konnte keine Wende für die Mannschaft aus Templin mehr bringen. In den letzten zehn Minuten konnte Templin nur noch ein Tor erzielen. Die Bärinnen jedoch noch weitere fünf.

Die letzten 30 Sekunden des Spieles wurden unter Standing Ovations des zahlreich erschienen Bernauer Publikums runter gespielt. Der klare Sieg von 22:12 war sicherlich von niemandem in dieser Höhe erwartet worden, geht aber auf Grund des kämpferischen und spielerischen Einsatzes der Bernau Mädchen auch in der Höhe in Ordnung. Die Freude bei den Mädchen und dem Trainergespann war groß.

Die Mädchen sind somit mit 18:2 Punkten als Tabellenerste für die Final Fours am 23.04.2016 qualifiziert und treffen dann auf den Tabellenzweiten der Staffel A. Dies wird die Mannschaft aus Hennigsdorf sein.

Die Mädchen und die Trainer bedanken sich für die lautstarke Unterstützung bei allen, die dem Aufruf des Vereins gefolgt sind. Am 23.04.2016 würde die Mannschaft sich freuen, wenn bei den Final Fours eine ebenso große Kulisse sie unterstützt. Die Entscheidung, wo das Turnier stattfinden wird, fällt in den nächsten Tagen.

 

Für den HSV Bernauer Bären spielte:

 

Im Tor: Nina Krause – Emilie Gust (4 Tore), Florentine vom Wege, Angelina Pekar (4), Jasmin Buckow (7), Leah Fukarek, Pia Oehmke, Katharina Dyck, Julie Leuschner, Isabella Arndt, Tessa Beer (1), Lina Euchler (6), Michelle Spieckermann

 

Trainergespann: Rene Hackl, Marcus Doer

SV Berolina Lychen vs. HSV Bernauer Bären 14:27

Spielbericht weibliche D-Jugend                                                                   12.03.2016

logo bernauer baerenSV Berolina Lychen vs. HSV Bernauer Bären 14:27   (7:14)

Zu morgendlicher Stunde am Samstag, 12.03.2016 (7.45 Uhr!) trafen sich die Mädchen des HSV Bernauer Bären. Nachdem sich die Mädchen (C und D Jugend) gemäß ihres Fahrzieles auf die Autos verteilt hatten, ging es für die 9 D-Mädchen in Richtung Lychen. Drei Spielerinnen der D-Mädchen Mannschaft durften bei den C-Mädchen aushelfen, da diese zeitgleich in Neuruppin zu ihrem Punktspiel antreten mussten.

Die Beifahrer nutzten die gut 75 Minuten Fahrzeit dazu, sich per Whatsapp zu bespassen, „Opfer“ war mal wieder der Trainer, welcher den Weg nach Lychen jedoch kannte. Gegen 9.00 Uhr trafen dann alle am Spielort ein. Für die folgenden Spielzeiten muss jedoch noch geübt werden, wie man gemeinschaftlich in Kolonne den Spielort erreicht.

Da Lychen für seine weniger guten Schiedsrichter-Leistungen bekannt ist, war den Mädchen und dem Trainer die Anspannung anzumerken. So ging es z. B. in dieser Saison dem bisherigen Tabellenführer aus Templin, welcher nach eigener Aussage regelrecht „verpfiffen“ wurde. Eines vorweg, dieses Spiel gehörte, von den Leistungen der Schiedsrichter aus Lychen, zu den besseren.

Lychen ging zwar 1:0 nach dem ersten Angriff in Führung, dies sollte jedoch die letzte Führung für die Gastgeberinnen in diesem Spiel sein. Bernau glich im Gegenzug aus und ging anschließend das erste Mal in Führung. In den ersten 10 Minuten entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe, so dass es so aussah, dass es ein enges Spiel werden würde. Nach dem 5:4 Anschlusstreffer für Lychen konnten die Bernauerinnen sich bis zur Halbzeit jedoch mit 14:7 absetzen. Grundlage war die gute Abwehrarbeit und die gute Chancenverwertung.

In der zweiten Halbzeit ließen die jungen Bärinnen jedoch nichts mehr anbrennen. Auch wenn es die eine oder andere diskussionwürdige Schiedsrichterentscheidung gab, ließen die Mädchen sich nicht beirren und spielten ein ums andere Mal die Angriffe erfolgreich zu Ende und setzten sich weiterhin ab. Positiv zu erwähnen ist, dass die Bärinnen von 4 ihnen zu gesprochenen 7 Metern drei sicher verwandelten. Auf der Gegenseite führte nur ein von zwei 7 Metern zum Erfolg. Weiterhin konnten die eingeübten Spielzüge genutzt werden, um die gutstehende Abwehr aus Lychen zu überwinden.

Grundstein für den Sieg war mal wieder die sehr gute Abwehrarbeit gegen die zum Teil körperlich überlegenen Spielerinnen aus Lychen. Bis zum Ende der Partie war Lychen ein kämpferischer Gegner. Das Spiel endete dann leistungsgerecht mit 27:14 für die jungen Bärinnen, welche nun vor dem letzten Spieltag die neuen Tabellenführerinnen sind.

Die Mädchen konnten trotz der frühen Stunde wieder auf die Unterstützung der zahlreich mitgereisten Fans vertrauen.

Oranienburger HC III : HSV Bernauer Bären

Oranienburger HC III : HSV Bernauer Bären logo bernauer baeren

21 : 21 (12 : 12)

 

Es war ein abwechslungsreiches Handballspiel, was die Zuschauer am Samstagabend zu sehen bekamen.

Kurios, was die Torfolge betrifft, kurios der ständige Führungswechsel und aus Bernauer Sicht eher ein verschenkter Sieg als ein erkämpftes Unentschieden.

Nach der ausgeglichenen Anfangsphase, in der die Gäste vorlegten und ihre Gastgeber bis zum 4:2 hinterher liefen, drehte Oranienburg das Spiel mit 5 in Folgen erzielten Treffern zu seinem Vorteil.

Nach 21 Spielminuten besannen sich die Bären ihrer Stärken bei Tempogegenstößen und bei Angriffskombinationen und versöhnten ihre mitgereisten Anhänger mit dem Remis zur Pause.

In dieser muss Trainer Christopher Metzdorf die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Mannschaft schien auf dem Weg zu einer Wiederholung ihres klaren Sieges beim Heimspiel. Zwölf Minuten lang verhinderten die Bären einen Gegentreffer, erzielten aber in dieser Zeitspanne 4 Tore. Nur 4 Tore, denn in dieser Phase der Begegnung hätten sie sich richtig absetzen können. Zu viele leichtfertig vergebene Chancen, darunter der zweite vom Oranienburger Torhüter gehaltene 7m-Strafwurf, verhinderten das. Doch bis zum Schlusspfiff waren noch 18 Minuten zu spielen. Nach dem ersten Torerfolg für die Oranineburger nach ihrer langen „Torpause“ zum 13:16 aus ihrer Sicht, war die Bernauer Offensive noch nicht am Ende. Neun Minuten vor der Schlusssirene waren, nein, schienen die Bären beim 21:15 auf dem richtigen Weg. Was dann folgte, war ein von den Bären-Fans noch nicht erlebter Einbruch. Ohne die Leistung der Gastgeber auch nur andeutungsweise herabsetzen zu wollen, wer neun Minuten vor dem Ende der Partie mit sechs Toren vorn liegt, sollte in der Lage sein, diesen erspielten und erkämpften Vorsprung über die Zeit zu bringen. Es sein denn, und das mussten die über 35 zur Unterstützung ihrer Mannschaft mitgereisten Anhänger erleben, man macht den Gegner durch eigene Fehler stark. Die Oranienburger Reserve der Reserve war clever genug, dieses „Geschenk“ anzunehmen und schaffte das schier Unmögliche, -den Ausgleich.

Es darf dabei nicht unterschlagen werden, dass es die Bären ihrem Torhüter Jens Mucha zu verdanken haben, dass sie noch einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten. Diese Aussage betrifft aber nicht nur die Schlussphase, denn Jens Schönstädt hatte schon nach 12 Spielminuten für seinen „Kollegen“ Platz gemacht und dieser lief dann zu beeindruckender Form auf.

Bernaus Coach Christopher Metzdorf muss nun herausfinden, warum sein Team in den Schlussminuten so komplett von der Rolle war und wie sich Ähnliches in den restlichen vier Begegnungen nicht wiederholt. Kontrahenten sind noch der Tabellenerste und Tabellenzweite sowie zwei gegen den Abstieg kämpfende Mannschaften.

Es bleibt also für den HSV Bernauer Bären spannend bis zum letzen Spieltag der Saison.

 

Für den HSV Bernauer Bären spielten:

Jens Schönstädt und Jens Mucha im Tor, Andre Billeb, Holger Findeisen, Krishan Gunawan (3), David Schleicher (1),  Markus Lenz, Daniel Meier (6), Thomas Wissinger (2), Dennis Bohne (1), Jerome Roder (1), Maximilian Prüfer (7), Daniel Meier (6)Björn-Ole Schröder, .

 

Günter Herzberg

SV Berolina Lychen : HSV Bernauer Bären 21 : 21

Handball männliche B-Jugend

 

SV Berolina Lychen : HSV Bernauer Bären

21 : 21 (9: 10)

 

Am vergangenen Samstag endete die siebenwöchige Handballpause für die von Nicole Neissner, Jens Schönstädt und Christian Berndt betreuten Jugendspieler der HSV Bernauer Bären. Die geringe Anzahl der für diese Saison gemeldeten Mannschaften und drei Abmeldungen in der laufenden Spielzeit führten dazu, dass wahrscheinlich nur noch vier Teams die Spielzeit beenden werden.

Bei der Auseinandersetzung in Lychen trafen die beiden besten Teams dieser Staffel aufeinander. Wer diesen Kampf für sich entscheiden kann, hat gute Chancen die Meisterschaft zu gewinnen.

Da dieses Spiel aber mit einem Remis endete, ist noch nichts entscheiden; allerdings mit leichten Vorteilen für die Jungbären des HSV.

Zum Spielverlauf:

Den Torreigen eröffnete nach 120 Sekunden Alexander Weimann, doch postwendend stellte Lychens wurfgewaltiger Aufbauspieler Konrad Kuss den Ausgleich wieder her. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wechselte die Führung ständig, aber kein Team konnte sich so wirklich absetzen. Gefährlich für die Bären wurde es, als Jakob Schmidt und Sekunden später auch noch Max Skladny mit Strafzeiten belegt wurden. Aus einem zwei-Tore-Vorsprung wurde für die Gäste ganz schnell ein zwei-Tore-Rückstand. Doch ein energischer Zwischenspurt mit vier Toren in Folge sicherte dann noch die knappe Pausenführung der Bären.

Die ersten 10 Minuten der 2. Spielhälfte gehörten wieder den Gästen. Unter dem Jubel der 32 mitgereisten Großeltern, Eltern und Fans erspielten und erkämpften sie sich erneut einen 4-Tore-Vorsprung. Doch nach dem 16:12-Stand verfielen die Hussitenstädter wieder in die Fehler aus Halbzeit 1; nämlich der katastrophalen Chancenverwertung.

Lychens Kampf gegen eine drohende Niederlage wurde belohnt. Beim 16:17 aus Bernauer Sicht waren nun wieder die Schönstädt-Schützlinge die Verfolger. Den Ausgleich zum 17:17 schaffte Marcel Leistikow, der den guten gegnerischen Torhüter mit einem frechen, sehenswerten Heber überlistete. In der Schlussphase gelang es keinem Team, sich noch einmal entscheidend abzusetzen. In dem nun offenen Schlagabtausch standen die Bernauer kurz vor dem Schlusspfiff mit 21:20 dicht vor dem gewünschten Auswärtssieg. Doch Lychens erfolgreichster und auffälligster Spieler, Darku Vasavic schaffte den verdienten Ausgleich zum am Ende rechten Remis.

Auf Bernauer Seite waren Torhüter Maximilian Fietz mit vielen guten Paraden und Marwin Damrich mit 10 Toren die auffälligsten Akteure.

Es war, wie bereist „gesagt“ ein gerechtes Remis. Aber die Bären müssten darüber nachdenken, wie viel Chancen sie benötigen, um ein Tor zu erzielen. Chancen hatten sie genügend.

 

Aufstellung und Torerfolge:

Maximilian Fietz im Tor, Jakob Schmidt, Marcel Leistikow (2), Jan-Eric Hübner (1), Markus Baer (1), Nils Lehmberg (2), Marwin Damrich (10), Alexander Weimann (1), Jeremy Bläsche (2), Nico Klotz, Max Skladny (2).

 

unser Dank gilt Günter Herzberg