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Polnische Gäste beim Europatag in Lobetaler Beruflicher Schule für Sozialwesen

Polnische Gäste beim Europatag in Lobetaler Beruflicher Schule für Sozialwesen

Der Blick über den Tellerrand

Polnische Gäste beim Europatag in Lobetaler Beruflicher Schule für Sozialwesen

„Was heißt eigentlich Paprika auf Polnisch?“ Diesen und anderen sprachlichen Herausforderungen stellten sich am Mittwoch, 7. Mai, die Schülerinnen und Schüler des Lobetaler Bildungsgangs Heilerziehungspflege beim traditionellen Europatag. Die Frage nach der Paprika konnte in Lobetal schnell von den Gästen der polnischen Partnerschule Wojewodzki Zespol Szkol Policealnych Stettin beantwortet werden. Zum Europatag waren 11 Auszubildende mit ihrer Direktorin Malgorzata Gredowicz und einer weiteren Lehrerin nach Lobetal gekommen.

 

„Der Europatag hat bei uns eine lange Tradition“, so Christine Bode, die als Schulleiterin der Beruflichen Schule für Sozialwesen seit zehn Jahren den Kontakt zur polnischen Partnerschule intensiv pflegt. „In diesen Jahren ist durch die regelmäßigen Treffen in Lobetal und Stettin nicht nur eine Partnerschaft entstanden, sondern eine wirkliche Freundschaft“, betonte Christine Bode bei der Begrüßung und erinnerte dabei an vergangene kreative Aktionen, etwa wenn es um die Zubereitung von landestypischen Köstlichkeiten ging. „Das hat uns geholfen, Sprachbarrieren zu überwinden, in andere Traditionen einzutauchen und die kulturellen Unterschiede für uns auch als Bereicherung annehmen zu können“, sagte Frau Bode.

 

Unter der Leitfrage: „Andere Länder – gleiche Sitten?“ wurde die besondere Form des Austauschs über Kochtöpfe, Fußbälle und Musikanlagen hinweg fortgesetzt. In der Lehrküche stellten polnische und deutsche Schülerinnen und Schüler der beiden Fachschulen ein Menü der Leibgerichte in beiden Ländern zusammen. „Unser Leibgericht sind Nudeln mit Bolognese und vegetarischer Soße“, erklärte die angehende Heilerziehungspflegerin Annemarie Tiemann kochlöffelschwingend am Herd. „Außerdem gibt es Schokoladenpudding und Zitronenmuffins.“ Die Verständigung mit den polnischen Gästen, die sich in ihrem Heimatland zu Rettungssanitätern, Ergotherapeuten, Alten- oder Sozialpfleger ausbilden lassen, funktioniere gut. „Man kennt noch einige Worte Schulrussisch, alles andere erfolgt mit Gesten.“ Essen bringt Menschen zusammen, das konnte auch Lehrerin Gabriele Hartmann bestätigen, die die Schüler in der Lehrküche kompetent begleitete und zur Erleichterung der jungen Köche schließlich das Abschmecken der Speisen übernahm. Die polnischen Besucher hatten ihrerseits einen großen Topf Bigos mitgebracht: ein Sauerkrauteintopf mit Fleisch.

 

Dass Körpersprache spielend Landesgrenzen überwindet, stellten die Schülerinnen und Schüler in den beiden weiteren Workshops fest, die neben dem Kochangebot auf dem Programm standen. Vor dem großen Spiegel im Musikraum wurden Choreographien ausprobiert, welche dies- und jenseits der deutsch-polnischen Grenze bereits in den Heimatschulen einstudiert und nun beim gemeinsamen Treffen zu einer eindrucksvollen Darbietung zusammengefügt wurden. In der Sporthalle integrierten Besucher und Gastgeber ihre Namen ins „spielerische Kennenlernen“. „Die größte Herausforderung war das Erklären der Spielregeln, zumal wir selbst auch einige Regeln schon wieder vergessen hatten“, verriet Gastgeberschüler André Hagemann augenzwinkernd. Im Blick auf die aktuellen politischen Ereignisse findet er die Festigung der Partnerschaft in „Richtung Osten“ besonders wichtig.

Am Ende des Tages formulierte die künftige Heilerziehungspflegerin Claudia-Kristin Kühnel als Antwort auf die Leitfrage dieses besonderen Tages: „Es war ein erfrischender und spannender Tag. Wir haben festgestellt, dass wir vieles mit unseren Gästen gemeinsam haben, zum Beispiel die Freude am Lachen, und wir freuen uns über die Einladung unserer Partnerschule, die wir im Oktober besuchen werden.“ Für diesen Gegenbesuch kündigte Direktorin Malgorzata Gredowicz schon einige Überraschungen an. Außerdem freute sie sich mit Christine Bode über den neuen Kooperationsvertrag für die nächsten drei Jahre, dessen Inhalt vor allem im Erfahrungsaustausch zwischen Schülern und Lehrern der beiden Schulen besteht.

 

Kathrin Wacker

 

Bildtext:

SchülerInnen der Lobetaler Beruflichen Schule und der polnischen Partnerschule aus Szczecin. Bildmitte untere Reihe: Die beiden Leiterinnen Christine Bode und Malgorzata Gredowicz

(Foto: Lutz Weigelt, Bernau)

Schon einen Arbeitsvertrag in der Tasche

P R E S S E M I T T E I L U N G

 

 

Schon einen Arbeitsvertrag in der Tasche

 

Erfolgreicher Abschluss der Lobetaler Altenpflegehilfeausbildung eröffnet sehr gute Berufschancen

 

12 Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer erhielten am Mittwoch, 30. April, im Diakonischen Bildungszentrum Lobetal ihre Abschlusszeugnisse, verbunden mit der staatlichen Anerkennung. In Lobetal haben sie ein Jahr lang in Theorie und Praxis zielstrebig auf dieses Ziel hin gearbeitet und mit großer Begeisterung für den Pflegeberuf alle Hürden der Ausbildung erfolgreich genommen. Unter den Umschülerinnen war auch eine „Schlecker-Frau“, die nun voller Stolz und Freude in ihr zweites Berufsleben startet.

 

Das Ergebnis kann sich auch insgesamt sehen lassen: Viele Schüler haben bereits einen Arbeitsvertrag oder stehen kurz vor Vertragsabschluss. Zwei Schülerinnen möchten die Ausbildung zur Altenpflegefachkraft fortsetzen. Das bedeutet in jedem Falle: Die einjährige Ausbildung hat sich gelohnt!

 

Altenpflegehelferausbildung in Lobetal abgeschlossen: freudige Gesichter bei den 12 Absolventinnen und Absolventen

Foto: Lutz Weigelt, Bernau

 

Weitere Informationen:
Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
Diakonisches Bildungszentrum
Altenpflegeschule
Bethelweg 6
OT Lobetal
16321 Bernau bei Berlin

Tel.  (03338) 66 653
www.lobetal.de

 

und eine weiter Meldung:

Lobetal: Ausbildung in der Heilerziehungspflege „aus einer Hand“

 

Gute Vorbereitung auf das künftige Arbeitsleben „aus einer Hand“: 13 Schülerinnen und Schüler der Heilerziehungspflege, die ihre Ausbildung an der Beruflichen Schule für Sozialwesen in Lobetal absolvieren, haben praktische Erfahrungen ebenfalls im Lobetaler Bereich gesammelt – in den Hoffnungstaler Werkstätten in Biesenthal, die zur Hoffnungstaler Stiftung Lobetal gehören. Im Rahmen einer siebenwöchigen Projektarbeit, die jetzt zu Ende ging, wurden den dort beschäftigten Menschen mit Behinderungen Angebote zur Arbeitsbegleitung gemacht: gemeinsame Aktionen in den Arbeitspausen, etwa Bewegungsangebote mit Musik oder mit einem Schwungtuch.

Diese Angebote der künftigen Heilerziehungspflegenden bedeuten für die Menschen mit Behinderungen nicht nur Abwechslung im Arbeitsalltag, sondern auch die Chance, dass sich Beschäftigte und Schüler durch persönliche Begegnungen kennenlernen. Das gesamteProjekt wurde von den Schülerinnen und Schülern im zweiten Ausbildungsjahr geplant, geleitet und ausgewertet – ständige Kompetenzerweiterung ist nicht nur in der Ausbildung, sondern auch im Beruf wichtig. Die Hoffnungstaler Werkstätten umfassen an mehreren Standorten 850 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen, denen damit Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht und Chancen zur Persönlichkeitsentwicklung geboten werden.

Weitere Informationen über die Ausbildung in der Heilerziehungspflege an der Beruflichen Schule für Sozialwesen in Lobetal: Telefon 033 38 – 66 – 251 und www.lobetal.de

 

Lobetal, den 02. Mai 2014

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Pressestelle

Tel. 033 38 – 66 – 781

Presse@lobetal.de

 

Bild: Lesen macht Spaß! – Gabriele Keil (Lesezauber), Elke Keil (Bündnis für Familien), Marga Schmidt (Lesezauber), Lutz Reimann (Agentur Ehrenamt) und Eva-Maria Rebs (AWO Bernau) Bildquelle: Lutz Weigelt

„Lesezauber Bernau“ gegründet

Interesse an Büchern wecken und für das Lesen begeistern

„Lesezauber Bernau“ gegründet

Pünktlich zum Vorabend des Welttages des Buches, der alljährlich am 23. April begangen wird,  gründete sich am Dienstag, 22.  April, in Bernau die Vorleseinitiative „Lesezauber Bernau“. Unter dem Dach der Agentur Ehrenamt der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal haben sich inzwischen 30 interessierte Barnimer bereit gefunden, großen und kleinen Menschen Bücher und Geschichten nahe zu bringen.

Bereits vor dem offiziellen Start vom „Lesezauber“ gibt es viele Einrichtungen,  die sich auf den Besuch der „Lesepaten“ freuen. Vor allem Kindergärten und Senioreneinrichtungen gehören zu den Einsatzorten, aber auch Schulen haben ein Interesse signalisiert. Ziel ist es, bei Kindern das Interesse an Büchern zu wecken und sie für das Lesen zu begeistern. In Senioreneinrichtungen geht es um die Wiederbegegnung mit „alten Bekannten“ und um das Vermitteln von neuer Literatur unterschiedlichster Art. Auch das Vorlesen aus der Tageszeitung ist ein möglicher Schwerpunkt.

„Wir konnten für die Leitung der Initiative zwei Ehrenamtliche gewinnen.“ sagte Lutz Reimann, Leiter der Agentur Ehrenamt und Initiator der Aktion. „Gabriele Keil kümmert sich um die Koordinierung der Einsatzorte und Marga Schmidt steht mit Ihrer jahrelangen Erfahrung als Vorleserin bereit“, so Reimann weiter.

Die Bernauer Stadtbibliothek hat dem „Lesezauber“ einen kostenlosen Nutzerausweis zur Verfügung gestellt und Silvia Pyrlik, Inhaberin der Buchhandlung Schatzinsel, gibt mit Buchempfehlungen gute Hinweise.

Träger von „Lesezauber Bernau“ ist die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Die Initiative wird vom Bündnis für Familien  Bernau, der AWO Bernau, Apotheker Andreas Wassmann,  dem Immanuel Klinikum Bernau und dem „Lesezauber“ der Bürgerstiftung Barnim-Uckermark unterstützt.

Wer Lust am Vorlesen hat oder Vorleser sucht, wendet sich an die Agentur Ehrenamt unter 03338/709713 oder an ehrenamt@bernaunet.de

Bild: Lesen macht Spaß! – Gabriele Keil (Lesezauber), Elke Keil (Bündnis für Familien), Marga Schmidt (Lesezauber), Lutz Reimann (Agentur Ehrenamt) und Eva-Maria Rebs (AWO Bernau)

Bildquelle: Lutz Weigelt

 

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal Pressestelle