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Jugendliche aus Bernau bringen Sachspenden nach Serbien

Vier Freiwillige der Jugendbildungs-und Freizeitinitiative Bernau e.V. starteten am 25.Oktober von Bernau aus Richtung Balkan. Mit zwei Transportern und Anhängern, bepackt mit Hilfsmaterialien, wie warme Bekleidung, Decken, Schlafsäcke und Lebensmitteln für die auf der Flucht befindlichen Menschen in Südosteuropa. Die Sachspenden wurden von vielen engagierten Leuten, dem Drucksyndikat Straußberg, dem Alternativen Jugendprojekt 1260 e.V. und der Brockensammlung Lobetal bereitgestellt. Mit Spendengeldern der Brunnenapotheke Bernau, Fog Media und vielen privaten Spenderinnen und Spendern konnten wir die lange Reise an einige Brennpunkte der Europäischen Grenzen antreten und auch Lebensmittel, Getränke und verschiedene Bedarfsgegenstände für die Menschen in Not vor Ort kaufen.
Unser erstes Ziel war ein Hostel in Brežice an der Slowenisch/Kroatischen Grenze. Dort trafen wir auf einige Freiwillige, die sich rund um das Camp in Rigonce und Dobova organisierten (siehe: iha.help). Die Lage vor Ort war von überforderten und teilweise unkooperativen örtlichen Sicherheitsbehörden geprägt. Sie kontrollierten die Grenzübertritte, behielten die Flüchtlinge in Lagern und versuchten für deren schnelle Weiterreise zu sorgen. Den teils sehr geschwächten Menschen war es ohne Essen und Trinken und nach vielen schlaflosen Nächten in eisiger Kälte kaum möglich weiter zu kommen. Aus Angst vor Aufständen und unkontrollierbaren Situationen wurde es den Freiwilligen sehr schwer bis unmöglich gemacht den Menschen Hilfe zukommen zu lassen. Trotzdem haben die sehr engagierten Freiwilligen vor Ort permanent versucht medizinische Versorgung zu organisieren, für Essen und Trinken zu sorgen und Möglichkeiten zu schaffen die Nächte zu überstehen. Wir Bernauer konnten mit den mitgebrachten Trockenlebensmitteln eine Feldküche von Food For Action, welche außerhalb Johannades Camps in Rigonce aufgebaut war, unterstützen.

Unsere Gruppe hatte den Eindruck dass von den großen Organisationen sehr wenig bis keine Hilfe zu sehen bzw. dort zu erwarten war.

Die in Brežice koordinierenden Freiwilligen erzählten uns von der prekären Lage an der Serbisch/ Bulgarische Grenze in Dimitrovgrad. Dort waren zu der Zeit nur zwei Freiwillige vor Ort und unsere Unterstützung von größerer Notwendigkeit. Also machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg nach Dimitrovgrad.

Dort angekommen konnten wir feststellen, dass die Situation deutlich geordneter und menschenwürdiger wirkte. Allerdings wurden wir schnell mit einigen bürokratischen Hürden konfrontiert. Eine Berechtigung zur freiwilligen Hilfe im Camp bedurfte eines größeren Aufwands mit dem wir nicht gerechnet hatten. Somit war es uns nicht möglich im Camp zu helfen. Mit dem Campingbus und dem Wohnanhänger konnten wir eine Freiwilligen-Infrastruktur ermöglichen. Wir bereiteten Essen zu und kauften immer wieder frische Lebensmittel, Getränke und andere Bedarfsgüter. Personen mit Zugang zum Camp konnten diese dort verteilen. Zusätzlich haben wir unzählige Lunchpakete gepackt und damit die flüchtenden Menschen auf ihrer Weiterreise versorgt.

Alle Sachspenden haben wir dem serbischen roten Kreuz übergeben. In der Nähe des Flüchtlingscamps haben sie Lagermöglichkeiten und werden sich in den nächsten Tagen und Wochen um deren Verteilung kümmern.

Zum Beginn unserer siebentägigen Fahrt war es für uns eine Reise ins Ungewisse. Uns war es wichtig zu helfen! Nach der Rückkehr können wir sagen dass wir um viele wichtige Erfahrungen reicher sind und vor Ort ein Netzwerk von Freiwilligen vorgefunden haben. Jetzt wissen welche Hilfe wie und wo gut ankommt und sinnvoll ist.
Für Vermittlung von Kontakten und Erfahrungsaustausch stehen wir gern zur Verfügung unter: druschba@dosto.de

 

Danke Johanna für Text und Foto

 

PS.

Barnim-plus.de hat sich mit einer Spende an der Aktion beteiligt

Brand in Bernau bei Berlin, Ortsteil Schönow

Spendenkonto für Schönower Familie

Wie wir eben erfahren haben hat die Stadt Bernau bei Berlin für die vom Brand in Schönow betroffene Familie ein Spendenkonto eingerichtet

 

Im Folgenden dazu eine kurze Presseinformation:

Spendenkonto für Schönower Familie eingerichtet

 

Für die dreiköpfige Familie, deren Wohnhaus in der Schönerlinder Straße am Freitag durch ein Feuer zerstört wurde, hat die Stadt Bernau heute ein Spendenkonto einrichten lassen. Wer die Familie finanziell unterstützen möchte, kann dies nun mit einer Überweisung an folgende Bankverbindung tun:

IBAN: DE50 1705 2000 0940 0266 60, BIC: WELADED1GZE.

Verwendungszweck: Hilfe für Familie nach Hausbrand

Kontoinhaber ist die Stadt Bernau bei Berlin.

 

Bei Spenden über 200 Euro stellt die Stadt Bernau auf formlosen Antrag bei der Geschäftsbuchhaltung eine Spendenquittung aus. Hierfür genügt eine E-Mail an fibu-225@bernau-bei-berlin.de. Für Summen, die unter 200 Euro liegen, genügt den Finanzämtern in der Regel die Kopie des Überweisungsträgers oder des Kontoauszugs.

 

Brand in Bernau bei Berlin, Ortsteil Schönow

Brand in Schönow – Hilfsaktion

Wir hatten gestern über den Brand in Schönow berichtet, auch von der Hilfsbereitschaft der Nachbarn.

Nachdem wir die Ortsvorsteherin Adelheid Reimann gestern über den Brand informierten, sprach sie sofort mit den Nachbarn und versicherte ihre Hilfsbereitschaft. Der Erste Schritt war dann, Bürgermeister Hubert Handke in Kenntniss zu setzen. Dieser sagte sofort Hilfe zu. Wie wir erfahren haben ist die Hilfsbereitschaft  groß. Mehr darüber am Montag.
Vom REWE-Markt (Schneider)kam eine Soforthilfe in Form von Lebensmitteln, Nachbarn spendeten Sachen zur Überbrückung der ersten Not.

Wir sagen vielen Dank für die schnelle Hilfe

Von Spenden bitten wir derzeit noch abzusehen. Wer Spenden möchte, kann sich gern unter kontakt(at)barnim-plus.de an uns wenden. Wir werden diese Informationen dann gern an die zuständige Stelle weiterleiten. (und nur an diese!)

in diesem einen wichtigen Fall bitte wir darum, diese Information zu teilen, sei es über die sozialen Netzwerke oder andere Kontakte.

Erreichbar sind wir auf –www.Barnim-plus.de–