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BERNAU, BARNIM – Tag der offenen Tür im Tierheim Ladeburg

Tag der offenen Tür im Tierheim Ladeburg

Wir waren live vor Ort. Trotz des Wetters waren viele Besucher vor Ort. Viele informierten sich über Tiere die sie eventuell in Pflege nehmen wollen, oder zu sich nach Hause holen. Es lohnt sich das Tierheim heute zu Besuchen, wie auch an den anderen Tagen.

PS. Spenden sind immer willkommen

Tag der offen Tür am 12. August 2017,

von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

  • 10:00 Uhr: Eröffnung
  • 10:45 Uhr. Andre Günther – Hundeschule, Übungen mit jungen Hunden
  • 11:30 Uhr: Hundevorführung Tierheimhunde
  • 12:00 Uhr: Vorstellung „Ehemaliger“ mit ihren Besitzern
  • 13:00 Uhr: Besichtigung des Gnadenhofes
  • 13:00 Uhr: Andre Günther – Hundeschule, Übungen mit erwachsenen Hunden
  • 13:00 Uhr: Bunkerbesichtigung
  • 13:45 Uhr: Hundespaßlauf
  • danach   : Sport und Spiel auf der Rasenfläche

Jugendliche aus Bernau bringen Sachspenden nach Serbien

Vier Freiwillige der Jugendbildungs-und Freizeitinitiative Bernau e.V. starteten am 25.Oktober von Bernau aus Richtung Balkan. Mit zwei Transportern und Anhängern, bepackt mit Hilfsmaterialien, wie warme Bekleidung, Decken, Schlafsäcke und Lebensmitteln für die auf der Flucht befindlichen Menschen in Südosteuropa. Die Sachspenden wurden von vielen engagierten Leuten, dem Drucksyndikat Straußberg, dem Alternativen Jugendprojekt 1260 e.V. und der Brockensammlung Lobetal bereitgestellt. Mit Spendengeldern der Brunnenapotheke Bernau, Fog Media und vielen privaten Spenderinnen und Spendern konnten wir die lange Reise an einige Brennpunkte der Europäischen Grenzen antreten und auch Lebensmittel, Getränke und verschiedene Bedarfsgegenstände für die Menschen in Not vor Ort kaufen.
Unser erstes Ziel war ein Hostel in Brežice an der Slowenisch/Kroatischen Grenze. Dort trafen wir auf einige Freiwillige, die sich rund um das Camp in Rigonce und Dobova organisierten (siehe: iha.help). Die Lage vor Ort war von überforderten und teilweise unkooperativen örtlichen Sicherheitsbehörden geprägt. Sie kontrollierten die Grenzübertritte, behielten die Flüchtlinge in Lagern und versuchten für deren schnelle Weiterreise zu sorgen. Den teils sehr geschwächten Menschen war es ohne Essen und Trinken und nach vielen schlaflosen Nächten in eisiger Kälte kaum möglich weiter zu kommen. Aus Angst vor Aufständen und unkontrollierbaren Situationen wurde es den Freiwilligen sehr schwer bis unmöglich gemacht den Menschen Hilfe zukommen zu lassen. Trotzdem haben die sehr engagierten Freiwilligen vor Ort permanent versucht medizinische Versorgung zu organisieren, für Essen und Trinken zu sorgen und Möglichkeiten zu schaffen die Nächte zu überstehen. Wir Bernauer konnten mit den mitgebrachten Trockenlebensmitteln eine Feldküche von Food For Action, welche außerhalb Johannades Camps in Rigonce aufgebaut war, unterstützen.

Unsere Gruppe hatte den Eindruck dass von den großen Organisationen sehr wenig bis keine Hilfe zu sehen bzw. dort zu erwarten war.

Die in Brežice koordinierenden Freiwilligen erzählten uns von der prekären Lage an der Serbisch/ Bulgarische Grenze in Dimitrovgrad. Dort waren zu der Zeit nur zwei Freiwillige vor Ort und unsere Unterstützung von größerer Notwendigkeit. Also machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg nach Dimitrovgrad.

Dort angekommen konnten wir feststellen, dass die Situation deutlich geordneter und menschenwürdiger wirkte. Allerdings wurden wir schnell mit einigen bürokratischen Hürden konfrontiert. Eine Berechtigung zur freiwilligen Hilfe im Camp bedurfte eines größeren Aufwands mit dem wir nicht gerechnet hatten. Somit war es uns nicht möglich im Camp zu helfen. Mit dem Campingbus und dem Wohnanhänger konnten wir eine Freiwilligen-Infrastruktur ermöglichen. Wir bereiteten Essen zu und kauften immer wieder frische Lebensmittel, Getränke und andere Bedarfsgüter. Personen mit Zugang zum Camp konnten diese dort verteilen. Zusätzlich haben wir unzählige Lunchpakete gepackt und damit die flüchtenden Menschen auf ihrer Weiterreise versorgt.

Alle Sachspenden haben wir dem serbischen roten Kreuz übergeben. In der Nähe des Flüchtlingscamps haben sie Lagermöglichkeiten und werden sich in den nächsten Tagen und Wochen um deren Verteilung kümmern.

Zum Beginn unserer siebentägigen Fahrt war es für uns eine Reise ins Ungewisse. Uns war es wichtig zu helfen! Nach der Rückkehr können wir sagen dass wir um viele wichtige Erfahrungen reicher sind und vor Ort ein Netzwerk von Freiwilligen vorgefunden haben. Jetzt wissen welche Hilfe wie und wo gut ankommt und sinnvoll ist.
Für Vermittlung von Kontakten und Erfahrungsaustausch stehen wir gern zur Verfügung unter: druschba@dosto.de

 

Danke Johanna für Text und Foto

 

PS.

Barnim-plus.de hat sich mit einer Spende an der Aktion beteiligt