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Gemeinsam gegen Windräder

Die Wandlitzer Bürgermeisterin Frau Dr. Radant und der Bernauer Bürgermeister André Stahl trafen sich kürzlich zu einem Gespräch. Ziel war es, ein gemeinsames Vorgehen gegen den Bau von Windrädern im Liepnitzwald anzusprechen, gemeinsam etwas zu tun, das der gesamte Liepnitzwald aus der Planung herausgenommen wird.

Beiden Gemeinden gehört ein Stück Wald das weiterhin beplant werden soll. Die Bürgerinitiative -Hände weg vom Liepnitzwald-, hatte es kürzlich geschafft, den Wandlitzer Bereich aus der Planung herauszunehmen. Nun geht es um den Rest des Waldes. Dieser Bereich ist zum Teil hochwertiger, als der bereits herausgenommene, so André Stahl. Im Liepnitzwald befinden sich streng geschützte Laubwaldflächen und ein Mischwald Forst mit mehr als 71 %. Diesen Flächen sind ein willkommenes Erholungsgebiet für Patienten der Brandenburg Klinik, Barnimer, Berliner und deren Gäste. Was wäre der Liepnitzsee ohne seinen Wald?, werden sich viel Fragen.
Dabei geht es nicht nur um die Flächen die das Windrad zum Aufstellen benötigt, nein es müssen auch Schneisen für die Leitungen geschlagen werden. Diese Schneisen werden dann wohl nicht bepflanzt werden können, so das sie bestehen bleiben.

Die Abstandsflächen zur Wohnbebauung, die gesetzlich vorgeschrieben sind, sind wie jeder der einmal an einem solchen Ort in der Nähe von Windrädern gewesen ist, recht relativ. Entsprechend der vorherrschenden Windrichtung wird man den Lärm der Windräder weiter hören, als die Planer wohl gedacht haben.
Kommt das neue Windeignungsgebiet, das zwischen den Ortsteilen Lobetal, Rüdnitz und Ladeburg entstehen soll, so sind Bernauer Planungen für Wohngebiete in Gefahr. Die Abstände zwischen den Windrädern und den geplanten Wohngebieten wären zu kurz um bauen zu können. Da die Landesplanungen vor gehen, könnten die Ortsteile von Bernau, ihre Baupläne einstampfen.

Klar ist wir brauchen Energie und der Bedarf wird weiter wachsen – ABER wirklich Energie mit aller Macht?

Gerade die Jungen müssten aufwachen und sich mit der Sache beschäftigen. Ist es doch ihre nahe Zukunft, die wenn nicht zerstört, so doch in ihrer Schönheit, Artenvielfalt auf Jahrzehnte zerstört wird. Immer wichtiger werden diese Gebiete für die Zunkunft. Schauen wir doch wieviele Städter sich jetzt schon in den Wäldern erholen und dort Ruhe finden.