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Zukünftig kein Einsatz von Glyphosat auf kommunalen Pachtflächen der Gemeinde Wandlitz

Zukünftig kein Einsatz von Glyphosat auf kommunalen Pachtflächen der Gemeinde Wandlitz

Neue Vertragsklausel bei Neuabschlüssen und Vertragsanpassungen

 

künftig nicht mehr im Einsatz

Das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat soll auf kommunalen Pachtflächen der Gemeinde Wandlitz künftig nicht mehr zum Einsatz kommen. In neu abgeschlossenen Verträgen mit Landwirten und auch bei notwendigen Vertragsanpassungen wird deshalb ein Passus enthalten sein, der den Einsatz von Glyphosat verbietet. Auf existierende Verträge wirkt sich die neue Regelung aber nicht aus. Und selbstverständlich ist auch, dass die Gemeinde auf ihren selbst genutzten Grünflächen das umstrittene Unkrautvernichtungsmittel ebenfalls nicht einsetzt.

für 43 ha Land Pachtverträge

Insgesamt hat die Gemeinde Wandlitz für 43 ha Land Pachtverträge mit 13 Pächtern abgeschlossen. Darunter größere landwirtschaftliche Betriebe u.a. in Schönwalde, Klosterfelde oder Zerpenschleuse genauso wie z.B. private Pferdehalter. „In der Mehrheit der Fälle handelt es sich bei den landwirtschaftlichen Flächen, die wir verpachtet haben, um nicht allzu große Flurstücke. Oftmals sind es ehemalige Wege oder Grabenflurstücke. Wirklich große zusammenhängende Flächen wurden den Kommunen nach der Wiedervereinigung nicht zugeordnet, “ erläutert Kämmerer Christian Braungard, in dessen Zuständigkeit auch der Fachbereich Liegenschaften gehört.

Pflanzenschutzmittel Glyphosat

Das Pflanzenschutzmittel Glyphosat wird bereits seit 1974 in Deutschland, vorwiegend in der Landwirtschaft, zur Bekämpfung von Unkraut verwendet. Zwar hat die EU die Zulassung des Pestizids erst im November 2017 um weitere fünf Jahre verlängert, dennoch verbieten immer mehr deutsche Kommunen das Unkrautvernichtungsmittel auf ihren Flächen. Umweltschutzverbände wie der Bund Naturschutz sprechen von „erheblichen Risiken für Natur und menschliche Gesundheit“. Glyphosat verändere das Erbgut, schädige menschliche und tierische Zellen, beeinträchtige das Hormonsystem und begünstige bestimmte Krebsarten.

Die Frage, ob Glyphosat krebserregend ist, stand für uns gar nicht so im Mittelpunkt der Diskussion. Es geht eher um einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und natürlich um die Vorbildfunktion, die wir als Gemeinde haben“, erläutert Bürgermeisterin Jana Radant die Entscheidung.

angepasste Landpachtverträge

Schon nicht mehr ganz so neu ist die Regelung in Wandlitz, in neue oder anzupassende Landpachtverträge eine Klausel aufzunehmen, die den Pächter verpflichtet, auf den Anbau von gentechnisch veränderten Kulturpflanzen zu verzichten. Seit 2014 unterstützt die Gemeinde nämlich die Initiative „Gentechnikanbaufreie Region südlicher Barnim“. Für circa 15 Hektar verpachtete landwirtschaftliche Fläche gilt diese Regelung bereits. Mit der Initiative „Gentechnikanbaufreie Region südlicher Barnim“ soll die Lücke geschlossen werden zwischen der bereits bestehenden Region Uckermark-Barnim und dem Bezirk Berlin-Pankow, der auf seinen kommunalen Flächen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen untersagt hat. Insgesamt gibt es in Deutschland bereits 188 gentechnikfreie Regionen mit über 1 Million Hektar landwirtschaftliche Fläche.

 

Quelle:  Gemeinde Wandlitz

http://www.kanzlei-bernau.de/

Eselwanderung für Familien

…über die Felder und durch die Wälder der Gemeinde Wandlitz

„Esel weigern sich, die Distel Unkraut zu nennen!“

Der Sommer ist angekommen im Naturpark Barnim! Die Sonne lacht fast jeden Tag. Menschen, Tiere und Pflanzen erfreuen sich des Lebens und das Wasser in unseren zahlreichen Badeseen ist klar und erfrischend. Die Kinder freuen sich jetzt besonders, denn die großen Ferien fangen am 20. Juli an…
Die Sommerferien 2017 möchten wir mit Ihnen und Ihren Kindern feiern, bei einem entspannten Ausflug mit den lieben, handzahmen Eseln von Animal-Trekking durch den blühenden Naturpark Barnim.
Fünf Esel und deren menschliche Begleiter werden unsere Gruppe auf einer Entdeckungstour im wunderschönen Sommerwald Richtung Liepnitzsee begleiten. Verschnaufpausen wird es genügend geben und die Strecke ist auch für kurze Kinderbeine gut zu schaffen.
In der Mittagspause wird am See eine leckere Brotzeit für alle Teilnehmer serviert. Die Dauer der Esel-Tour ist ein wenig flexibel denn wir dürfen nicht vergessen: Die Esel bestimmen das Tempo!

 

 

Treffpunkt & Anmeldung
Samstag, 26.08.2017, 11:00 Uhr am Bhf. Wandlitz. Der Startzeitpunkt ist mit der Ankunft der Heidekrautbahn abgestimmt.
Dauer: 3 Stunden
Teilnahmegebühr: 24,95 € für Erwachsene, 9,95 € für Kinder
Bitte wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk mitbringen!
Eine Anmeldung bei der Touristinformation Wandlitz ist erforderlich.
Anmeldungen und weitere Informationen unter:
Tourist-Information Wandlitz
Bahnhofsplatz 2 16348 Wandlitz
Telefon: 03 33 97 / 67 27 7
Email: info@barnim-tourismus.de
www.barnim-tourismus.de

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