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Eberswalde Fairtrade Stadt

Eberswalde ist Fairtrade-Stadt

Erste Fairtrade-Stadt in Brandenburg

 

Seit dem 12. Juni kann Eberswalde sich offiziell Fairtrade-Stadt nennen. Die Kreisstadt des Barnim erfüllt somit als erste im Land Brandenburg die Kriterien für das Siegel des fairen Handels. Bürgermeister Friedhelm Boginski und Initiatorin Claudia Ibisch nahmen die Ernennungsurkunde im Eberswalder Wald-Solar-Heim entgegen.

„Eberswalde wird Fairtrade-Stadt. In einer Welt, die mehr und mehr zusammen rückt, ist das ein Zeichen. Transparenz, Nachhaltigkeit und Verantwortung für den Einzelnen sind uns wichtig. Fairer Handel greift das auf. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bauern und Beschäftigten sollen durch Fairtrade-Preise verbessert und das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit unterstützt werden. Nach wie vor gilt es, nachzujustieren. Wir müssen uns fragen: Wie viel kommt vom Preis wirklich beim Produzenten an?“, so das Stadtoberhaupt.

Nach Erfüllung einer Reihe von Kriterien, erhielt Eberswalde die Anerkennung als Fair-Trade-Stadt. Die Stadtverordnetenversammlung hatte im Oktober 2013 beschlossen, sich der Initiative anzuschließen und den fairen Handel zu unterstützen. Bei öffentlichen Sitzungen wird etwa fair gehandelter Kaffee ausgeschenkt. Wichtig sind zudem das Angebot fair gehandelter Produkte im Einzelhandel sowie der Gastronomie oder die Bildungsarbeit an Schulen. Eine lokale Steuerungsgruppe aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft koordiniert die Aktivitäten vor Ort. Ihr gehören etwa der evangelische Pfarrer Hanns-Peter Giering, Vera Clauder von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde, Torsten Pelikan (Inhaber des Globus Naturkost-Ladens), Josefine Adel vom Studentenklub, Dirk Seifert (Freie Montessorischule Barnim) und Jan König, Amtsleiter für Wirtschaftsförderung und Tourismus der Stadt, an.

Wir danken Herrn Alexander Leifels für die freundliche Zusammenarbeit