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Richtfest in Oderberg

In Oderberg wurde Richtfest für das Asylbewerberheim gefeiert.

Die  Botschaft  des  Richtspruches  war  kurz  und  prägnant:  „Dem Haus und seinen Bewohnern soll kein Leid geschehen“, hieß es  am   Freitag   beim   Richtfest   für   das   Asylbewerberheimes   in Oderberg.

Das Heim wird im Auftrag des Landkreises Barnim vom  Evangelischen  Jugend- und  Fürsorgewerk (EJF) gebaut. Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk ist ein diakonisch sozialer Träger mit über 100 Einrichtungen in Berlin, Brandenburg,   Niedersachsen,   Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern, Polen und Tschechien.

Das EJF wird das Heim in Zukunft betreiben. Ab Ende Juni soll es fertig sein, so dass die ersten Flüchtlinge einziehen können. „Wir  sind  mit  den  Arbeiten  voll  im  Zeitplan,  können  nach derzeitigem  Stand  die  ersten  Flüchtlinge  im  Juni  aufnehmen“,  freute  sich Sirgid  Jordan-Nisch,  die für  das EJF  das  Bauprojekt in  Oderberg  betreut.
Barnims  Sozialdezernentin  Silvia  Ulonska  geht davon aus, daß das Heim ein Zugewinn für Oderberg wird. Profitieren werden die 80 Flüchtlinge ebenso wie die Oderberger.

 

Auf dem Gelände eines ehemaligen Ferienlagers in Joachimsthal entsteht zur Zeit eine weitere Einrichtung die auch vom EJF betreut wird. Dort sollen 120 Flüchtlinge untergebracht werden.

Sind die Unterkünfte fertig und bezogen wird das Übergangswohnheim in Althüttendorf im Laufe des Jahres geschlossen.

„Die Einrichtung stand schon lange in der Kritik und entsprach nicht mehr den Anforderungen“, so Silvia Ulonska. „Darauf haben wir als Landkreis reagiert. Nach den derzeitigen Planungen wird der Vertrag mit dem Träger Mitte des Jahres auslaufen.“

Foto: Pressestelle Richtfest-Oderberg

Foto: Pressestelle Richtfest-Oderberg