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Elf Tonnen Klimaschutz

Elf Tonnen Klimaschutz

Stadtwerke Bernau ziehen positive Bilanz zum Carport nach zwei Jahren Betrieb – Solarmodule erzeugen Strom für Elektroautos – Investition in Mobilität der Zukunft

 

Bernau bei Berlin. 43.000 Kilometer: Soweit sind die Elektrofahrzeuge insgesamt gefahren, die bis dato am Carport der Stadtwerke Bernau getankt haben; er ist seit zwei Jahren in Betrieb. „Das ist gut einmal um die ganze Erde“, wie Bettina Römisch, Pressesprecherin und Vertriebsleiterin der Stadtwerke Bernau vor Augen führt. Sie ist überzeugt von der Elektromobilität. „Wir werden in Zukunft zunehmend elektrisch fahren – das ist sauber, leise und macht Spaß. Ganz davon abgesehen ist es für den Klimaschutz und das Gelingen der Energiewende wichtig, von Diesel und Benzin wegzukommen“, erklärt sie. Der Carport der Stadtwerke Bernau sei deshalb eine Investition in die Zukunft.

 

Sonnenstrom vom Carport-Dach

Die Bilanz des Carports zeigt die zunehmende Beliebtheit von Elektrofahrzeugen. „Das Angebot ist gut angenommen worden; die Abnahme an Fahrzeugstrom nimmt stetig zu“, informiert Bettina Römisch. Über die insgesamt vier Ladepunkte wurden seit Inbetriebnahme des Carports über 6.000 Kilowattstunden Strom abgegeben. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 13 bis 15 Kilowattstunden pro 100 Kilometer ergibt sich eine Fahrleistung von rund 43.000 Kilometer. Der Strom, der dort getankt wird, stammt von der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Carports – ist also 100 Prozent Ökostrom. Die 30 Module des Carports erzeugen mehr elektrische Energie als aktuell getankt wird. Im Moment wird noch etwas mehr als die Hälfte der Erzeugungsleistung in das örtliche Netz eingespeist.

 

Seit der Inbetriebnahme des Carports zur Messe BarnimBau im September 2015 produzierte die Anlage rund 17.300 Kilowattstunden Strom. Gegenüber konventioneller Erzeugung konnten dem Klima mit der Stadtwerke-Anlage rund elf Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid erspart bleiben.

Brillenstudio Reusner

Energiezukunft gestalten
„Klimaschutz geht uns alle an. Bei den Stadtwerken schaffen wir Angebote und Dienstleistungen, die den Menschen helfen, Energie einzusparen und effizienter einzusetzen“, erläutert Bettina Römisch. Damit könne die Energiezukunft nachhaltig und bezahlbar für die Region gestaltet werden, fügt sie an.

Ladeinfrastruktur für Elektromobilität / Stromtankstellen

Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

„Eberswalde wird grün!“ Mit diesem Ausspruch ist nicht nur der beginnende Frühling in der Stadt gemeint, sondern ein weiterer Schritt zur Umsetzung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Eberswalde. Baudezernentin Anne Fellner und Zoodirektor Dr. Bernd Hensch weihten am 6. April 2016 die neue Ladeinfrastruktur für Elektromobilität ein.

In Eberswalde gibt es nun 2  Stromtankstellen für Elektroautos und 3 Ladestationen für E-Bikes . „Am Museum, dem Familiengarten und dem Zoo können Elektroradler ganz einfach ihren Akku aufladen“, so die Baudezernentin.

Bis Ende des Jahres 2016 ist diese Leistung kostenfrei für die Nutzer.

Der E-Biker findet  am Museum und am Familiengarten E-Bike Ladeschränke mit je drei Schließfächern. Am Zoo können Besucher ihre E-Bikes in den bereits vorhandenen Fahrradboxen aufladen, welche auch aufgrund der stetig steigenden Nachfrage mit der entsprechenden Technik nachgerüstet wurden. Im  Eberswalder Zoo wird der  Klimaschutz schon lange gelebt. „Vor acht Jahren haben wir bereits die ersten E-Fahrzeuge angeschafft. In unserer Zooschule informieren wir die Jüngsten, wie wichtig unsere Umwelt ist. Darüber reden wir nicht nur, das leben wir auch“, so Dr. Bernd Hensch.

Die zwei Pkw-Stromtanstellen ermöglichen ein so genanntes Schnellladen. Innerhalb von ein bis zwei Stunden sind die Akkus aufgetankt! Aufgetankt wurde im Rahmen der Einweihung auch das neue E-Fahrzeug der Stadt, ein Renault Zoe. „zum Fuhrpark der Stadtverwaltung gehören seit längerem Erdgas betriebene Fahrzeuge. Doch nach und nach wollen wir die Flotte auf Strom umstellen“, so Anne Fellner.

Die Stromtankstellen für Elektroautos befinden sich auf den öffentlichen Parkplätzen am Zoo und am Familiengarten. Sie ermöglichen nicht nur ein „schnelles“ Stromtanken (22KW), sondern auch ein gleichzeitiges Auftanken von zwei Elektrofahrzeugen.

Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner demonstriert das Auftanken des E-Fahrzeuges. Quelle: Stadt Eberswalde

Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner demonstriert das Auftanken des E-Fahrzeuges. Quelle: Stadt Eberswalde

Und so funktioniert das Stromtanken: Um den Tankvorgang zu starten, werden das Fahrzeug und die Ladestation mit dem eigenen Kabel verbunden. Die Berechtigung zum Laden wird ganz unkompliziert und barrierefrei mit Hilfe des eigenen Telefons hergestellt. Nach Versenden einer SMS mit dem entsprechenden Code der Ladesäule, startet der Ladevorgang automatisch. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, einen Zugang mit einer entsprechenden Chip-Karte (RFID) zu erhalten. RFID-Karten sind gegen eine geringe Leihgebühr an den Kassen des Zoos, des Familiengartens sowie im Museum erhältlich.

„Mit der Bereitstellung der Infrastruktur für E-Fahrzeuge und mit dem E-Auto wollen wir als Verwaltung unserer Vorbildfunktion gerecht werden, die Bürger der Stadt zur Nachahmung motivieren und gleichzeitig für die Zukunft eine nachhaltigere Mobilität im Stadtgebiet gewährleisten“,  informiert die Baudezernentin weiter. „Dazu trägt auch bei, dass ausschließlich grüner Strom aus den Ladesäulen fließt, denn nur dann macht Elektromobilität wirklich Sinn.“

Der Aufbau einer bedarfsgerechten, öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektromobilität in Eberswalde ist Teil des „Aktionsplans Elektromobilität“, welcher  im Dezember 2015 zur Umsetzung beschlossen wurde. Der Aktionsplan bündelt Maßnahmen aus den fünf Handlungsfeldern Fuhrpark, Sharing von E-Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur, Rechtliche/Politische Rahmenbedingungen und Öffentlichkeitsarbeit.

 

 Quelle: Stadt Eberswalde

Bund sucht Ideen zum Nationalen Radverkehrsplan

Der Bund sucht auch dieses Jahr wieder förderfähige Projektideen zur Umsetzung der Ziele des Nationalen Radverkehrsplans.

 

Der Bund stellt  pro Jahr 3,2 Millionen Eur0 bereit um innovative und nicht investive Modellprojekte im Radverkehr zu fördern. Dazu sind gern auch Barnimer Ideen gefragt. Themenschwerpunkte sind:

  • Elektromobilität und
  • Rad und Raum

Zu diesen förderfähigen Projekten zählen insbesondere

  1. Informations- und Kommunikationskampagnen,
  2. z.B. zur Verbesserung des Verkehrsklimas ebenso
  3. Wettbewerbe,
  4. technische Innovationen,
  5. Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
  6. sowie andere Vorhaben, die der Koordinierung und Förderung des Radverkehrs dienen.

Details hier: http://www.nationaler-radverkehrsplan.de/foerderung-bund/foerderung-nrvp/

„Nehmen Sie aktiv am Förderprogramm teil und senden Sie Ihre Ideen ein. Nur so können neue Ansätze gefunden und umgesetzt werden“, ergänzt der Angeordnete Zierke. „Radfahren schont das Klima, fördert die Gesundheit und vermeidet Staus. Nicht zuletzt steigert die infrastrukturelle Verbesserung des Radverkehrs die Attraktivität des Tourismus in den Regionen“.

 

 

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