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Radzählungen für Nutzungskonzept Fahrräder

Integration durch Mobilität

Integration durch Mobilität

 

Die Lobetaler Fahrradwerkstatt „INTEGRATION mobil“ hat in den letzten Jahren weit über 200 Fahrräder bedürftigen Menschen zur Verfügung gestellt. Nachdem die beiden ehrenamtlichen Schrauber Gert Ritter und Dr. Jörg Lehmann, ihre Tätigkeit beendet haben, sucht die kleine Werkstatt in Ladeburg dringend ein oder zwei technisch versierte Schrauber und Bastler. „Material und Fahrräder sind vorhanden und es gibt regelmäßigen Bedarf an Reparatur- und Aufbauhilfen.“ sagt Lutz Reimann, aus Lobetal.

Jeden Donnerstag treffen sich Interessierte zum gemeinsamen schrauben und einige können endlich ein eigenes Fahrrad mit nach Hause nehmen. Nun werden dringend eine  geschickte Hand und ein fachmännisches Wissen gesucht. Interessierte melden sich bitte bei der Agentur Ehrenamt Bernau, 033383603137 oder per E-Mail info@ehrenamt-barnim.de

Ehrenamt und viel Musik

Ehrenamt und viel Musik – „Fest des Ehrenamtes“ mit reger Beteiligung

Am 8. September war die Schulmensa Zepernick abends wieder einmal Mittelpunkt des Gemeindelebens. Das „Fest des Ehrenamtes“ ist fast schon Tradition geworden in Panketal. Im Mittelpunkt stehen die vielen engagierten und couragierten Mitbürger unseres Ortes, die – oft auch geräuschlos und unauffällig – das Leben in unserem Ort lebenswert machen. In weit über 50 Vereinen, vom Anglerverein bis Tierschutz, von AWO bis Feuerwehr, von Schulförderverein bis Kleingarten, prägt ehrenamtliches Engagement den Alltag tausender Panketalerinnen und Panketaler.

Mit dabei der 2014 gegründete Verein „Kunstbrücke Panketal – Verein für Kultur und Kunst e.V.“, der in den wenigen Jahren seines Bestehens bereits einen festen Platz im kulturellen Leben unserer Gemeinde eingenommen hat. So war es auch kein Zufall, dass Niels Templin, Musiker und Musiklehrer und Vorsitzender des Vereins den Abend musikalisch eröffnete. Gemeinsam mit seiner Tochter Charlotte und weiteren Musikschülern durchzog das Musikprogramm in verschiedenen kammermusikalischen Ensembles den Abend. Das gesamte Programm war so abwechslungsreich und vielfältig wie die unterschiedlichen Ensemblezusammenstellungen vom Cello-Duo, einem Violin- Quartett bis hin zu Irischer Folklore vorgetragen von 5 Violinen.

Bürgermeister Rainer Fornell eröffnete mit einer launigen Rede und hob die Bedeutung des Ehrenamtes klar und deutlich hervor, indem er darauf hinwies, dass ehrenamtliches Engagement geeignet ist, dazu beizutragen, die Lebenserwartung zu erhöhen. Der Vorsitzende der Gemeindevertretung Uwe Voss betonte die demokratiefördernde Wirkung der dem Gemeinwohl dienenden ehrenamtlichen Tätigkeit, gefolgt von der Ehrung der Ehrenamtler. Blumen und Präsente wurden feierlich überreicht, und die unterschiedlich lang ausgefallenen Begründungen verlesen.

Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war die Vorstellung des neuen E-Pianos durch die „Kunstbrücke“. Mit Musik für 2 Violinen und Klavier von Schostakowitsch und der „Fantaisie Improptu“ für Klavier-Solo von Frederik Chopin wurde es erstmals dem Publikum präsentiert. Die Pianistin Peggy Voigt brachte es hier erstmals zum Klingen. Die Anschaffung dieses vielseitigen Instruments für den Musikunterricht und Veranstaltungen in der Gemeinde wurde ermöglicht durch zahlreiche Spenden von Firmen und Privatpersonen, stellvertretend seien hier genannt Sabine Bache, Theo Roelofs, Reinhard Fahrig, Dr. Norbert Behnke, Thomas Giese, Olaf Pilz, Mirko Müller und die Firma Heiko. Gemäß der Kulturförderrichtlinie wird sich auch die Gemeinde Panketal an den Anschaffungskosten beteiligen.

Etwas informeller schloss sich der zweite Teil des Festes an: Die erfahrenen und renommierten Caterer von simple cooking hatten vor der Mensa ein leckeres Grillbuffet aufgefahren. Mit Speis ́ und Trank und angeregter Unterhaltung ging das diesjährige „Fest des Ehrenamtes“ in Panketal beschwingt zu Ende.

Quelle: Verein Kunstbrücke e.V.

Vorschlagsfrist für Auszeichnung besonders engagierter Bürger verlängert

Vorschlagsfrist verlängert

 

Für die Auszeichnung besonders engagierter Bürger können noch bis zum 30. Dezember 2015 Vorschläge eingereicht werden. Bürgermeister Friedhelm Boginski und die Arbeitsgruppe „Ehrenamt“ wollen Anfang des kommenden Jahres erneut besonders ehrenamtliche Bürger der Stadt Eberswalde auszeichnen. Für eine solche Auszeichnung kommen Erwachsene und auch Jugendliche in Frage, die sich bürgerschaftlich engagieren, sei es in Form von Nachbarschaftshilfe, in der Flüchtlingshilfe, in der Selbsthilfe kranker und behinderter Menschen, in der Familienförderung, in der Sport- und Kulturförderung, im Umweltschutz oder in anderen Bereichen. Auch Vereine beziehungsweise Initiativen können geehrt werden, ebenso wie Unternehmen, die sich in besonderem Maße uneigennützig für das Gemeinwohl der Stadt einsetzen.

Die Arbeitsgruppe „Ehrenamt“ bittet um schriftliche Vorschläge mit aussagekräftiger Begründung. Bisher nicht berücksichtigte Vorschläge aus den Vorjahren können erneut eingereicht werden. Die Vorschläge müssen Vor- und Zuname, Adresse, Telefonnummer und möglichst auch Alter der auszuzeichnenden Person enthalten. Bei Vereinen oder Initiativen sollten die Kontaktdaten der beziehungsweise des Verantwortlichen dabei stehen. Wichtig ist auch, dass die Person, Institution oder Initiative, die den Vorschlag einreicht, ebenfalls erreichbar ist.

Die Vorschläge sollten an

Stadt Eberswalde

Barbara Bunge

Breite Straße 41-44

16225 Eberswalde

Email: b.bunge@eberswalde.de

eingereicht werden.

SCHLICHTEN IST BESSER ALS RICHTEN

Ausschreibung für das Ehrenamt der Schiedspersonen und der stellvertretenden Schiedspersonen in der Gemeinde Panketal

In der Gemeinde Panketal sind für die 2 Schiedsstellen die Schiedspersonen und deren Stellvertreter neu zu wählen. Dafür werden vier interessierte Bürger gesucht, die das Ehrenamt einer Schiedsperson/ stellv. Schiedsperson ausüben möchten.

Die Aufgabe der ehrenamtlichen Schiedsstelle ist es, bei streitigen Nachbarschafts-angelegenheiten (z.B. bei Einwirkungen auf das Nachbargrundstück, Überwuchs, Lärm, Grenzbäume) oder auch bei Verletzungen der persönlichen Ehre, Körperverletzung oder Sachbeschädigung eine gütliche Schlichtung zu erreichen. Ziel ist es, den Streit beizulegen und für beide Parteien einen akzeptablen Kompromiss zu finden, ohne dass eine Partei dabei „verurteilt“ wird. Die Schiedsperson führt die Verhandlungen, hat die beteiligten Parteien zu laden, Protokolle zu fertigen, das Kassenbuch zu führen sowie einen Jahresbericht zu fertigen.

Um die in dieser Position tätigen Schiedsleute optimal auf diese Funktion vorzubereiten, ist es möglich, Schulungen und Anleitungen durch den Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen, in dem die Gemeinde Panketal förderndes Mitglied ist, zu erhalten.

Momentan sind die zwei Schiedsstellen mit jeweils einer Schiedsperson sowie einem Stellvertreter besetzt. Die Wahl erfolgt durch die Gemeindevertretung für die Dauer von 5 Jahren. Die Berufung in das Amt und die Verpflichtung erfolgt jedoch durch den Direktor des Amtsgerichtes Bernau.

Für die Tätigkeit gewährt die Gemeinde eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 15 € pro Monat.

Persönliche Voraussetzungen

Die Schiedsperson muss gemäß § 3 des Schiedsstellengesetzes für das Land Brandenburg nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für dieses Amt geeignet sein. Sie muss das Wahlrecht besitzen, soll das 25. Lebensjahr vollendet haben und im Gemeindegebiet wohnen. Sie sollte unparteiisch, vorurteilsfrei, sachlich und geduldig im Umgang mit den Beteiligten sein, zuhören können sowie über die für die Amtsgeschäfte erforderliche Zeit verfügen.

Sollten Sie die Voraussetzungen erfüllen und sich für das mediative Amt berufen fühlen, richten Sie bitte Ihre Bewerbung bis zum 18.09.2015 an die Gemeinde Panketal, Ordnungsamt – Herrn Loboda, Schönower Straße 105 in 16341 Panketal. Die Bewerbung soll ein Motivationsschreiben, ein Lebenslauf, ein Lichtbild und ein Führungszeugnis bzw. den Nachweis über die Beantragung eines Führungszeugnisses enthalten.

Bei Fragen zur Bewerbung oder dem Amt als Schiedsperson können Sie sich gern an Herrn Loboda Tel. 030/94511-224 oder m.loboda@panketal.de wenden.

 

  1. Lehnert

Fachdienstleiterin Öffentliche Ordnung

Ehrenamtler ausgezeichnet

Ausgezeichnetes Engagement der Ehrenamtler in Eberswalde

Bürgermeister Friedhelm Boginski hat am 24. März 2015

  • Sieben ehrenamtlich Tätige,
  • zwei Organisationsgruppen herausragender Ereignisse im Leben der Stadt sowie
  • einen Unternehmer

im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio ausgezeichnet. Er überbrachte ihnen den  Dank der Stadt Eberswalde. „Heute stehen diejenigen im Mittelpunkt, die sich unermüdlich für andere einbringen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Ich bewundere alle, die ehrenamtlich aktiv sind, die sich die Zeit für andere nehmen“, so Bürgermeister Friedhelm Boginski.

Schon im Jahr 2008 hatte die  Stadtverordnetenversammlung beschlossen, engagierte Eberswalderinnen und Eberswalder für ihre ehrenamtliche Arbeit auszuzeichnen. Seit dieser Zeit erfolgt die Ehrung.

Vereine, Institutionen und auch Privatpersonen werden jährlich gebeten, Vorschläge einzureichen. Aus diesen Vorschlägen werden durch  die Arbeitsgruppe „Ehrenamt“  die Geehrten ausgewählt.

Am Dienstagabend sprachen Bürgermeister Friedhelm Boginski und der Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Ehrenamt“ Eckhard Schubert im Rahmen einer offiziellen Feierstunde den Dank an die ehrenamtlich Tätigen aus. Zudem überreichten sie jedem Geehrten die Grafik „Eberswalde Am Markt“ der Eberswalder Künstlerin Catrin Sternberg, die Ehrenamtskarte des Landes Brandenburg und die Urkunde der Stadt Eberswalde.

 

Für besonderes ehrenamtliches Engagement wurden ausgezeichnet:

Organisationsteam Finow-Cup

Seit 20 Jahren ist der Finow-Cup das Ereignis schlechthin für den Jugendfußball in der Region. Im vergangenen Jahr waren 48
D-Juniorenmannschaften aus vier Ländern zum Kicken unter dem Wasserturm angetreten. Mit diesem Turnier setzen die Organisatoren ein großes Zeichen und lassen den Ortsteil Finow und die gesamte Stadt Eberswalde als jugendsportfreundliche Stadt in ganz Deutschland und darüber hinaus erstrahlen.

Team der KinderUni Barnim Uckermark

Angelika Röder, Vera Clauder, Rosemarie Kramer, Christiane Wenzel und Bettina Bloem-Trei liegt die Stärkung der Kinderrechte durch Bildung am Herzen. Seit 2008 stieg das Interesse an der KinderUni in Eberswalde von anfänglich gut 400 auf über 1.000 Mädchen und Jungen in den vergangenen Jahren. Neben der zehnten KinderUni hat das Organisationsteam in diesem Jahr bereits auch die vierte JugendUni in die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde gebracht.

 Roswitha Winkelmann

Seit zwölf Jahren leitet Roswitha Winkelmann die Eberswalder Gruppe „Frauenselbsthilfe nach Krebs“. Sie ist mit ihren Erfahrungen, Kontakten und mit ihrem Wissen eine wichtige Stütze im Ringen um die Stärkung der Patienten, selbstbewusst den eigenen Weg nach der Krankheit zu finden.

Joachim Lerch

Joachim Lerch ist seit 1983 Mitglied im Verein Problemkreis Alkohol. Er leitet die Selbsthilfegruppe für abstinent lebende Alkoholkranke, die dreimal wöchentlich zusammenkommt. Er ist ein aufmerksamer Gesprächspartner für Betroffene und Angehörige. Zudem arbeitet er zusammen mit den Suchtstationen in den Kliniken der Region.

Karl-Dietrich Laffin

Karl-Dietrich Laffin ist seit vielen Jahren ehrenamtlich tätig und ein unermüdliches Vorstandsmitglied im Förderverein Finower Wasserturm und sein Umfeld. Im Zuge des unerwarteten Vorstandswechsels war er um den öffentlichen Betrieb des Wasserturms an jedem Wochenende in der Saison 2014 bemüht. Die neue Ausstellung im Wasserturm trägt seine Handschrift. Karl-Dietrich Laffin ist darüber hinaus seit vielen Jahren ehrenamtlich Vorsitzender des Eberswalder Kulturbundes.

Arnold Kuchenbecker    

Ein Stück Eberswalder Geschichte hat Arnold Kuchenbecker durch seinen persönlichen Einsatz der Stadt bewahrt. Zum Erhalt des Finower Wasserturms und dessen Umfeld hat er den gleichnamigen Förderverein gegründet. Engagiert hat sich Arnold Kuchenbecker nicht nur für die Finower als deren langjähriger Ortsvorsteher, auch um die Erinnerung an die jüdische Geschichte der Messingwerksiedlung hat er sich verdient gemacht.

Thea Annette Kuttert

Als jüngstes Mitglied hat Thea Annette Kuttert im Jahr 2001 die Leitung der Selbsthilfegruppe Parkinson übernommen. Sie hat den Kontakt zur deutschen Parkinsonvereinigung hergestellt und so die fachliche Anleitung ihrer Gruppe gesichert. Mit viel Fingerspitzengefühl leistet Thea Annette Kuttert die oft sehr emotionale Arbeit mit den Betroffenen.

Günter Kämpfe

Seit der Gründung der Ortsgruppe Eberswalde des Brandenburgischen Seniorenverbandes im Jahr 1991 ist Günter Kämpfe im Vorstand tätig und organisiert Kultur- und Freizeitangebote in hoher Qualität. Besonders hervorzuheben ist sein großes Engagement für die Pflege und die Entwicklung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Seniorinnen und Senioren von Eberswalde und Gorzow.

Horst Ehmke

Horst Ehmke ist Gründungsmitglied des „Partnerschaftskreises Delmenhorst“ in Eberswalde, dessen Vorsitzender beziehungsweise stellvertretender Vorsitzender er von 1996 bis 2013 war. Er hat mit seinem unermüdlichen Einsatz die Partnerschaft zwischen Eberswalde und Delmenhorst, deren 25. Jubiläum in diesem Jahr begangen wird, maßgeblich geprägt und mit Leben erfüllt.

 

Udo Muszynski

Udo Muszynski hat mit seinem unermüdlichen Einsatz dazu beigetragen, dass Eberswalde zu einem Mittelpunkt der Kultur in der Region gewachsen ist. Formate wie Guten Morgen Eberswalde, Jazz in E. oder PurPur, sind eng mit seinem Namen und seinem Engagement verbunden und haben sich zu Anziehungspunkten und Markenzeichen von Eberswalde entwickelt.

Quelle: Stadt Eberswalde