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Brennendes Ödland auf einer Fläche von rund 20000 Quadratmetern hat am Freitagnachmittag 30 Feuerwehrleute aus Bernau in Atem gehalten. Gegen 17.00 Uhr waren die Feuerwehreinheiten alarmiert worden: Auf dem ehemaligen GUS-Gelände an der Schwabebecker Chaussee sind Bäume, Sträucher und Wiese in Brand geraten. Die Einsatzkräfte aus Bernau Stadtmitte, Birkholz und Schönow waren gut zweieinhalb Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Der Einsatz gestaltet sich schwierig, da der Brandherd schwer zugänglich war und größere Mengen Löschwasser herbeigeschafft werden mussten. In den letzten Tagen kam es vermehrt zu derartigen Bränden, die nur mit großem logistischem Aufwand bekämpft werden konnten. In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr ausdrücklich darauf hin, dass bei längerer Trockenheit und hoher Waldbrandwarnstufe bereits ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe Brände in Wald und Landschaft auslösen können. Das Parken mit Fahrzeugen auf trockenen Wiesen sollte ebenfalls unterlassen werden, da sich Gras am heißen Katalysator entzünden kann.

Brennendes Ödland

 

Brennendes Ödland auf einer Fläche von rund 20000 Quadratmetern hat am Freitagnachmittag 30 Feuerwehrleute aus Bernau in Atem gehalten. Gegen 17.00 Uhr waren die Feuerwehreinheiten alarmiert worden: Auf dem ehemaligen GUS-Gelände an der Schwabebecker Chaussee sind Bäume, Sträucher und Wiese in Brand geraten.

Die Einsatzkräfte aus Bernau Stadtmitte, Birkholz und Schönow waren gut zweieinhalb Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Der Einsatz gestaltet sich schwierig, da der Brandherd schwer zugänglich war und größere Mengen Löschwasser herbeigeschafft werden mussten.

In den letzten Tagen kam es vermehrt zu derartigen Bränden, die nur mit großem logistischem Aufwand bekämpft werden konnten.

In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr ausdrücklich darauf hin, dass bei längerer Trockenheit und hoher Waldbrandwarnstufe bereits ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe Brände in Wald und Landschaft auslösen können. Das Parken mit Fahrzeugen auf trockenen Wiesen sollte ebenfalls unterlassen werden, da sich Gras am heißen Katalysator entzünden kann.

Wir danken der FFW-Bernau  für die Informationen und die Fotos

Foto: Barnim-plus.de

Einsatzmedaillen für Kameraden der FFW Eberswalde

Einsatzmedaillen für Hochwasserhelfer

Für ihren Einsatz beim Elbe-Hochwasser haben Freiwillige Feuerwehrleute aus Eberswalde Einsatzmedaillen des Landes Brandenburg erhalten. Stellvertretend für Ministerpräsident Dietmar Woidke übergaben diese Bürgermeister Friedhelm Boginski und Stadtbrandrat Nikolaus Meier gemeinsam mit Katja Haag, zuständig für den Bevölkerungsschutz im Landkreis Barnim, am 11. November.

„Ich freue mich, dass der Ministerpräsident Ihnen allen diese Ehrung für Ihre Hilfe übermittelt. Für mich ist es ebenso wichtig, ein großes Dankeschön der Stadt Eberswalde für Ihren freiwilligen Einsatz auszusprechen. Sie engagieren sich ehrenamtlich, gehen hin, wo andere Angst hätten. Da ist es das mindeste, Ihnen für Ihr aufopferungsvolles Ehrenamt mit einer Medaille zu danken“, so das Stadtoberhaupt.

Im Juni 2013 haben den Hochwasserschutz in der Prignitz insgesamt 28 Frauen und Männer der freiwilligen Feuerwehren aus Eberswalde unter der Leitung von Hauptbrandmeister Mike Ganzke unterstützt. Sie füllten dort Sandsäcke und stärken damit die Deiche an Elbde und Stepenitz. Die Eberswalder Feuerwehren arbeiteten dabei mit Kameraden aus Trampe und Marienwerder zusammen.

„Am 6. Juni 2013 frühmorgens rückte der vierte Zug unter Leitung von Stadthauptbrandmeister Mike Ganzke in die Prignitz ab. Innerhalb von 24 Stunden haben die Kameradinnen und Kameraden zigtausende Sandsäcke gefüllt und insgesamt auf einer Länge von vier Kilometern verlegt. Ein Teil des Zuges wurde direkt am Elbdeich in Wittenberge eingesetzt, ein anderer hat die Ortschaft Weisen vor herannahenden Fluten geschützt“, berichtet Nikolaus Meier, Leiter der Eberswalder Feuerwehr.

Für den Katastrophenschutz hat der Landkreises Barnim eine 159 Einsatzkräfte starke Brandschutzeinheit aufgestellt. Geführt wird diese Einheit planmäßig vom diensthabenden Schichtführer der Berufsfeuerwehr.

 

Die Einsatzmedaille „Hochwasser 2013“ haben erhalten:

  • Mike Ganzke (Berufsfeuerwehr),

von der Freiwilligen Feuerwehr Eberswalde:

  • Alexander Hennig,
  • Robert Beutler,
  • Madlen Stiebler,
  • Mathias Pudritzki,
  • Jane Luthardt,
  • Christian Hoffmeister,
  • Marcel Gumz,
  • Johannes Hensch,

von der Freiwilligen Feuerwehr Finow:

  • Tobias Günther,
  • Matthias Wegener,
  • Martin Schorsch,
  • Christian Meng,
  • Dustin Lux,
  • Michele Koitsch,
  • Lars Kroll,
  • Jan Joswig,
  • Tobias Holzmüller,
  • Christian Gutsche,
  • Günter Detert,
  • Paul Dahms,

aus der Clara-Zetkin-Siedlung

  • Bernd Kraft und
  • Robert Fehlau,

 

  • außerdem Daniel und Marcel Ueberschaer aus Sommerfelde sowie
  • Marco und Wolfgang Lippe und Christoph Zielke von der Freiwilligen Feuerwehr Tornow.
 
 wir danken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Eberswalde
 

 

Schlendermeile Panketal, Zepernick-2014

mehr Stellen in der Berufsfeuerwehr EW

Verjüngung und Aufstockung bei der Berufsfeuerwehr

 

Für die Umsetzung der EU-Arbeitszeit-Richtlinie bei der Berufsfeuerwehr Eberswalde bahnt sich eine Lösung an. Derzeit wird daran gearbeitet, das 56-Stunden-Modell in eine 48-Stunden-Woche umzuändern. Im Zuge dieser Umstellung zum Jahresbeginn 2015 soll die Belegschaft der Berufsfeuerwehr auf 33 Mann aufgestockt werden. „Diese Veränderung bedeutet 140.000 Euro mehr Personal- und Sachkosten pro Jahr. Außerdem muss der Stellenplan für das Jahr 2015 geändert werden, dieser Änderung wiederum müssen die Stadtverordneten auch zustimmen“, so Finanzdezernent Bellay Gatzlaff. Da die Haushaltslesung erst im Dezember beginnt, wird ein Beschluss zum Stellenplan 2015 im Januar oder Februar 2015 fallen.

Bisher haben die 30 Kollegen der Berufsfeuerwehr Eberswalde in der 56-Stunden-Woche gearbeitet. Dieses Arbeitszeitmodell hatten die Kollegen freiwillig gewählt, weil sie ein besonderes Interesse an der Beibehaltung der 24-Stunden-Schichten und dem resultierenden Frei an den zwei folgenden Tagen hatten. Verschiedene Gerichtsurteile haben zu dem Eindruck geführt, dass die Differenz zwischen 48 Wochenstunden und 56 Wochenstunden als Mehrarbeit zu werten seien. Dementsprechend hat ein Teil der Feuerwehrbeamten sogenannte Leistungswider­sprüche eingelegt, damit dieser Mehrstundenanspruch durch Freizeit oder Geld rückwirkend ab 01.01.2011 abgegolten wird. Ein Freizeitausgleich ist angesichts der Vielzahl der betroffenen Beamten nicht möglich. Bei voller Abgeltung in Geld hätte die Stadtverwaltung 900.000 Euro für alle Feuerwehrbeamten zusammen nachzuzahlen.

Eberswalde ist eine von wenigen Städten in ihrer Größenordnung, die eine Berufsfeuerwehr unterhält. „Wir stehen zu unserer Berufsfeuerwehr und sind dankbar für die Arbeit, die die Kollegen leisten. Dennoch darf man bei aller Wertschätzung die Finanzen nicht aus dem Blick verlieren“, so der zuständige Dezernent.

Aktuell werden Stellen ausgeschrieben. Der zuständige Dezernent ist zuversichtlich, dass sich genügend geeignete Bewerber finden. „Die Stadt freut sich dabei auch auf Bewerber, die bei der Berufsfeuerwehr arbeiten möchten, aber noch nicht die Ausbildung besitzen und deshalb erst ausgebildet werden müssen.“

Bei der Berufsfeuerwehr gab es in der jüngsten Vergangenheit bereits Veränderungen. Im laufe des Jahres wurden bereits neue Feuerwehrmänner eingestellt. Diese ersetzen aus dem aktiven Brandschutzdienst ausgeschiedene Kameraden.

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Eberswalde