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Bürgerbudget ist vergeben

Bürgerbudget ist vergeben

 

Die Entscheidung ist gefallen. Das Bürgerbudget der Stadt Eberswalde für das Jahr 2015 wurde Dienstagabend verteilt. Über eine Zuwendung können sich insgesamt acht Initiativen freuen:

 

– 10.000 EUR gehen an den Studentenclub zur Lärmschutzsanierung
– 15.000 EUR gehen an den SV Tornow 1990 für dessen Sportlerheim
– 15.000 EUR gehen an die Grundschule Schwärzesee für ein Gartenhaus im Schulgarten
– 15.000 EUR gehen an die Kita Villa Kunterbunt für den Krippenspielplatz
– 14.400 EUR gehen an den Siedler-Sport-Club für eine Heizungsanlage
– 15.000 EUR gehen an den 1. SV Eberswalde für einen Kleinbus
– 15.000 EUR gehen an das Eberswalder PunkRockTheater (Zentrum für demokratische Kultur, Jugendarbeit und Schule) für Theatertechnik
– 1.800 EUR an die gemeinnützige Projektwerkstatt „Schöpfwerk“ (Siebdruck, Malerei, Stoff, Schmuck)

 

Ihre Stimme abgegeben haben 1.933 Eberswalder Bürgerinnen und Bürger am Dienstagabend im Familiengarten. „Ich freue mich über das Engagement und die überaus starke Beteiligung der Eberswalder und dass sich die Bürger mit der Idee des städtischen Haushaltes auseinander setzen. Sie diskutieren über die Sinnhaftigkeit einzelner Projekte und werben mit viel Herzblut um Unterstützer“, so Finanzdezernent Bellay Gatzlaff.
Zum vierten Mal wurde in Eberswalde das Bürgerbudget vergeben. Erstmals wurde das „Herzensgeld“ zum Bürgerbudget vergeben. Das Herzensgeld richtet sich an gemeinnützige Projektvorschläge. Prämiert wurden „Mehr Sitzbänke in Eberswalde“, „Ein Hundepark und Abfalleimer“ sowie „Unterstützung für den Weißen Ring“. Über das Herzensgeld entschieden der jüngste und der älteste Teilnehmer des Abends sowie ein Neueberswalder.

 

Insgesamt 101.200 Euro werden auf acht Projekte vergeben. Im Budget verbleiben 400 Euro, die im nächsten Jahr ausgeschüttet werden können.

 Wir danken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Eberswalde

Ergänzung 22.10.2014:

KORREKTUR

Fehler beim Auszählen der Stimmtaler unterlaufen. Während die Freude über den guten Verlauf des Tages der Entscheidung am Dienstagabend groß war, unterlief beim letzten Akt, der Gesamtauszählung der Taler, ein Fehler. Irrtümlicherweise wurde gestern bekannt gegeben, dass 1933 Eberswalder beim Bürgerbudget 2015 ihre Stimme abgegeben haben. Eine vorsorgliche zweite Auszählung heute Vormittag hat ergeben, dass tatsächlich 1265 Eberswalderinnen und Eberswalder beim Tag der Entscheidung abstimmten.

Nichtsdestotrotz verfolgten mehr als 2100 Besucher, vom Kind bis zum Bekannten, das Prozedere vor Ort in der Hufeisenfabrik im Eberswalder Familiengarten. Das ergab eine zusätzliche Zählung der Gesamtbesucher mittels Handzähler am Einlass am gestrigen Abend.

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Pressemitteilung der Jusos Barnim zum Bürgerbudget der Stadt Eberswalde

Probleme erkennen und gezielt handeln!

Die Jusos Barnim begrüßen das Bürgerbudget der Stadt Eberswalde. Es ist ein wichtiges Standbein der lokalen Demokratie in der Kreisstadt geworden und ein Erfolgsmodell, wie man an den steigenden Teilnehmerzahlen sowie an der steigenden Zahl der eingereichten Vorschläge sehen kann. Wir würden uns wünschen, dass auch andere Städte im Barnim, die noch keinen Bürgerhaushalt haben, ein ähnliches Modell der Bürgerbeteiligung auf dem Weg bringen.

Die Verantwortlichen in der Verwaltung und der Kommunalpolitik müssen aus den eingereichten Vorschlägen auch ihre Lehren ziehen, denn man kann anhand von gehäuft auftretenden Vorschlägen zu einem Themenkomplex auch Problemlagen in der Stadt erkennen. Wir fordern eine systematische Auswertung der Vorschläge und einen Masterplan der Verwaltung, wie man die offenbarten Defizite angehen will.

Ein wichtiger Punkt ist dabei die Jugendsubkultur in Eberswalde. In diesem Jahr gab es gleich mehrere Vorschläge zur Jugendsubkultur, u.a. der Schallschutz im Studentenclub, das Bandhaus im Gewerbepark oder das Schöpfwerk. Diese Projekte sind Teil der Eberswalder Jugend- und Subkultur welche es immer schwieriger hat in Eberswalde zu bestehen. Abseits von den großen geförderten Veranstaltungen der Stadt, die richtig und wichtig sind, haben viele dieser, oft ehrenamtlich organisierten Projekte, finanzielle Sorgen und Schwierigkeiten mit Anwohnern hinsichtlich Lärmschutz. Leider haben diese Projekte oft keine Lobby, denn sie stehen für das Rotzige, das Lärmende, jedenfalls alles andere als den Mainstream. Dabei sind gerade solche Angebote das Sahnehäubchen für eine Stadt, um attraktiv für junge Menschen zu sein und um junge Menschen in die Stadt zu ziehen. Leider tut die Stadt Eberswalde viel zu wenig für die Diversität ihrer Stadtkultur. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns natürlich sehr, dass gerade der Studentenclub den ersten Platz bei der Abstimmung belegt hat.

Man kann auch an anderen Stellen Defizite sehen z.B. bei der Kinderbetreuung in Kitas, welche für junge Familien essentiell ist. Im letzten und in diesem Jahr gab es viele Vorschläge zu den Spielplätzen der Kitas in Eberswalde und zu anderen Bereichen der Kinderbetreuung. Man könnte daraus ein Defizit bei der Ausstattung von Kindertagesstätten ableiten und entsprechend handeln. Ein weiteres Feld scheinen Fahrrad- und Fußwege zu sein, wie viele Vorschläge zum Treidelweg zeigen oder auch die 5 Vorschläge, die mehr Bänke in Eberswalde fordern.

Bei Rückfragen erreichen Sie Florian Görner unter: 0162 200 1576

Mit freundlichen Grüßen Ihre Jusos im Barnim i.A. Florian GörnerVorsitzender

Eberswalder Bürgerbudget

Vorbereitung für den Tag der Entscheidung Eberswalder Bürgerbudget

Der Tag der Entscheidung rückt immer näher. Am 21. Oktober 2014 sind die Eberswalder Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, im Rahmen des Eberswalder Bürgerbudgets ihre Stimme abzugeben. Bereits zum vierten Mal können die Bürger die Entwicklung ihrer Stadt mitbestimmen.

„Ich freue mich, dass das Bürgerbudget von den Eberswalderinnen und Eberswaldern so gut angenommen wird. Kamen zur Premiere noch etwa 40 Leute, waren es im vergangenen Jahr bereits 1200, die über zukünftige Projekte der Stadt abgestimmt haben“, so Finanzdezernent Bellay Gatzlaff zur Teilnehmerentwicklung. Dieses Mal rechnet die Stadt mit noch mehr Teilnehmern, die über Projekte für das kommende Jahr abstimmen wollen. „Um dem erwarteten Ansturm gerecht zu werden, findet die Abstimmung in der Stadthalle im Familiengarten statt. Dort wird es etwa 700 Sitzplätze, eine Spielecke für Kinder und ein kleines Cateringangebot geben“, informiert der Dezernent. Einlass wird ab 17 Uhr sein, die Ausgabe der Stimmtaler endet um 18 Uhr. Die eigentliche Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit einer Einführung in die städtischen Finanzen, Wahl der Bürgerjury und Vergabe des Herzensgeldes. Ca. 18.45 Uhr wird die Abstimmung mit den Stimmtalern beginnen. Als Parkplatz steht das Festgelände an der ehemaligen Chemischen Fabrik zur Verfügung.

Da die Stadt von mindestens genauso vielen Teilnehmern wie im vergangenen Jahr ausgeht, wurde die Zahl der Helfer deutlich aufgestockt. Zum einen gibt es mehr Teams, die die 11.000 Stimmtaler ausgeben. Zum anderen werden Einsatzkräfte vor Ort sein, die die Besucher auf den Weg zur Halle und in der Halle leiten werden. „Nichtsdestotrotz bitten wir die Bürger, eine große Portion Geduld, Ruhe und Stehvermögen mitzubringen, Gedränge wird sich nicht vermeiden lassen. Immerhin können die Bürger über rund 90 Vorschläge abgestimmen, was nun mal Zeit kostet“, sagt Bellay Gatzlaff.

Vermutlich werden nicht alle, die ihre Stimme abgeben wollen, auf einmal in die Halle passen. Deshalb wird die Abstimmung rund um den Tag der Entscheidung technisch ins Freie übertragen. „Um eine Überfüllung der Halle zu vermeiden, wird die Halle ab einer bestimmten Besucheranzahl geschlossen. Deshalb sind die Teilnehmer an diesem Abend gut beraten, auf wetterfeste Kleidung zu achten“, so die Empfehlung des Dezernenten.

Eigens für den 21. Oktober 2014 konnte mit der Barnimer Busgesellschaft abgestimmt werden, dass der O-Busbetrieb zwischen 17 und 20 Uhr verstärkt wird.

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit