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Barnims Migrations- und Integrationsbeirat nimmt Arbeit auf

Barnims Migrations- und Integrationsbeirat nimmt Arbeit auf

Unterstützung durch Dr. Sylvia Setzkorn als neue Migrations- und Integrationsbeauftragte

Der neu gewählte Beirat für Migration und Integration des Landkreises Barnim will an die Arbeit der vergangene Jahre anknüpfen und hat sich auch für die neue Wahlperiode viel vorgenommen. Das ist das Ergebnis der ersten inhaltlichen Sitzung nach der Wahl. Geplant sind unter anderem mehrere jährlich stattfindende Integrationsveranstaltungen. Dazu zählen etwa Kinder- und Zuckerfeste, Fußballturniere oder Familienkonzerte. Aber auch an der bundesweit organisierten Interkulturellen Woche wollen sich die Mitglieder mit eigenen Veranstaltungen beteiligen.

 

Um Geflüchtete zu unterstützen sind Besuche in den Flüchtlingsunterkünften des Landkreises angedacht. Auch die vielen Initiativen, die sich mit den Belangen von Migranten im Landkreis Barnim beschäftigen, sollen besser miteinander vernetzt werden.

Der Migrationsbeirat

Der Migrationsbeirat ist ein in der Satzung des Landkreises Barnim festgeschriebenes Gremium, durch das die Belange von im Landkreis lebenden Migranten gestärkt werden sollen. So nimmt er etwa Stellung, wenn Beschlüsse des Kreistages Auswirkungen auf die soziale Integration von Ausländern und Menschen mit Migrationshintergrund haben. Er kann in diesem Zusammenhang dem Kreistag, seinen Ausschüssen oder dem Landrat Anregungen vortragen. Der Beirat ist für drei Jahre gewählt.

 

Unterstützt wird der eigenständige Beirat in seiner Arbeit durch die Beauftragte für Migration und Integration des Landkreises Barnim. Diese Aufgabe nimmt seit einigen Wochen Dr. Sylvia Setzkorn wahr. Sie tritt damit die Nachfolge von Marieta Böttger an.

 

Dr. Sylvia Setzkorn ist promovierte Sprach- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitete zuletzt als pädagogische Mitarbeiterin in der Kreisvolkshochschule Barnim. Davor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität Berlin. Sie studierte in Köln, Greifswald, Paris und Florenz und spricht neben Englisch auch fließend Französisch und Italienisch.

 

In ihrer jetzigen Funktion als Migrations- und Integrationsbeauftragte gehört es zu den Aufgaben von Dr. Sylvia Setzkorn Lösungsansätze für ein gutnachbarliches Zusammenleben unterschiedlicher Nationalitäten und Kulturen zu vermittelt und durch ihre Tätigkeit den Abbau der Diskriminierung von Migranten zu fördern. Sie ist  Ansprechpartnerin für Migranten, für ratsuchende Deutsche, Verbände, Vereine und Institutionen sowie Behörden.

 

Zum Tätigkeitsfeld gehören beispielsweise:

 

  • Beratung beim Umgang mit Behörden
  • Beratung und Unterstützung von Verbänden und Initiativen bei der Erarbeitung und Umsetzung von Projekten u.a. zum Thema Integration und Antidiskriminierung
  • Organisation von Veranstaltungen zur Migrationsthematik
  • Unterstützung der Selbstorganisation von Migrantinnen und Migranten
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Projekte zur Förderung interkultureller Öffnung und Verständigung
  • Vernetzung der Angebotsstrukturen

 

Quelle: pressestelle kvbarnim

Winterferien in der Zooschule Eberswalde 2018

Winterferien in der Zooschule vom 5.02. bis 9.02. 2018

Angebote:

Von Montag bis Freitag von 9.30 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00-16.00 Uhr können Kinder in der Zooschule
Kerzen ziehen oder Futterglocken für die Vögel basteln. An den Nachmittagen werden spezielle
Führungen mit Tierfütterungen angeboten.

So können Kinder:
am Montag um 13.00 Uhr Krokodilfütterung ansehen,
am Dienstag um 14.30 Uhr die Pinguine füttern,
am Mittwoch um 13.00 die Erdmännchen füttern,
am Donnerstag um 13.00 Uhr eine Beschäftigung für die Tiger basteln
und am Freitag um 13.00 Uhr die Wölfe füttern.

Treffpunkt für alle Aktivitäten ist die Zooschule.
Dauer Bastelangebot: 1 Stunde
Dauer Führung mit Fütterung: 1 Stunde
Anmeldungen unter der Tel.: 03334 22809 oder E-Mail: zooschule@eberswalde.de

Es warten auf Euch spannende Erlebnisse. Wir hoffen, wir haben eure Neugierde geweckt!

Wir freuen uns auf Eren Besuch!

An der Zookasse sind pro Kind 5,00 € Eintritt zzgl. 1,50 € für die Zooschulkarte zu bezahlen.
Begleitende Erwachsene zahlen den normalen Zooeintritt.

 

Quelle; Zoo Eberswalde

Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht

Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht

Landratswahlen stehen im April 2018 an

Seit 2010 werden die Landräte in Brandenburg von der Bevölkerung direkt gewählt. Für die Durchführung der Wahl der neuen Landrätin bzw. des neuen Landrates des Landkreises Barnim am 22. April 2018 sowie für eine eventuell notwendig werdende Stichwahl am 6. Mai 2018 sucht die Stadt Eberswalde Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die sich in einem der 35 zu bildendenden Wahllokale engagieren wollen.
Alle an der Übernahme eines Wahlehrenamtes interessierten Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich im Wahlbüro der Stadtverwaltung zu melden:
per E-Mail: wahlbuero@eberswalde.de
per Telefon: 03334/64157 oder per Telefax: 03334/64159
oder persönlich bzw. postalisch: Breite Straße 41-44 (Rathaus)

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Mitglieder der Wahlvorstände werden im Vorfeld als Wahlvorsteherinnen bzw. Wahlvorsteher und als deren Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter geschult und am Wahlsonntag in ihre Aufgaben eingewiesen. Wünsche der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer hinsichtlich ihres Einsatzortes und der Funktion werden so weit wie möglich berücksichtigt.

Für ihre Tätigkeit am Wahlsonntag erhalten die Mitglieder der Wahlvorstände ein Erfrischungsgeld. Dieses beträgt gemäß der Brandenburgischen Kommunalverfassung für die Wahlvorsteherinnen und Wahlvorsteher 20 Euro und für alle weiteren Wahlvorstandsmitglieder 15 Euro.

Polizei

Zahl der Verkehrstoten im Barnim deutlich gestiegen

Zahl der Verkehrstoten im Barnim deutlich gestiegen

Verkehrsunfallkommission will Unfallschwere weiter reduzieren

Das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer im Landkreis Barnim hat im vergangenen Jahr insgesamt 14 Todesopfer gefordert. Das sind zehn Menschen mehr als noch 2016. Allein sechs Verkehrsunfälle mit Todesfolge sind auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen. „Wir werten diese Unfälle ortsbezogen aus und versuchen so herauszufinden, wo sich Unfälle häufen, worauf sie zurückzuführen sind und welche Maßnahmen als geeignet erscheinen, um Unfälle zu vermeiden“, erklärt Marcel Kerlikofsky, Leiter der Verkehrsunfallkommission.

Trotz dieser kontinuierlichen Arbeit ist auch die Zahl der schweren Verkehrsunfälle in 2017 gestiegen. Bei den Verletzten ist mit fast 14 Prozent der höchste Anstieg seit Jahren zu verzeichnen. Besonders auffällig sind dabei die schweren Baumunfälle, Radverkehrsunfälle und die Verkehrsunfälle mit Senioren (ab 65 Jahren).

weniger Unfälle mit Kindern

Erfreulich ist hingegen, dass es im vergangenen Jahr erneut wieder weniger Unfälle mit Kindern (0 bis 14 Jahre) gegeben hat. Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim hat im Rahmen des Projektes „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“ sehr viele Schulwege und das direkte Umfeld an den Barnimer Schulen untersucht. An diesem Projekt haben bisher über 600 Schüler mitgewirkt und auf Problemstellen hingewiesen.

(Weiterführende Informationen unter www.barnim.de/ruecksicht)

Entwicklung bei den Motorradunfällen

Die Entwicklung bei den Motorradunfällen ist durchaus positiv zu bewerten. Die erfassten Unfallzahlen sind die niedrigsten seit Jahren. Auch die Schwere ist weiterhin rückläufig. Die Verkehrsunfallkommission Barnim hat in den vergangenen drei Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kradfahrern beschlossen und umgesetzt.

Ungeachtetdessen sind für die Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg (L 291/L 29) weitere Maßnahmen in Planung. An der Klosterbrücke sollen Leitprofile und Kurventafeln den schwer einzuschätzenden Kurvenverlauf besser verdeutlichen. Die hohe Kontrolldichte zur Überwachung der gefahrenen Geschwindigkeiten soll beibehalten werden.

Für den Kurvenverlauf zwischen Liepe und Oderberg wird ein Verkehrsversuch vorbereitet.  Hier sollen Sondermarkierungen mit Rüttelstreifen installiert werden. Diese dienen zur Reduzierung der Geschwindigkeiten und zur Erhöhung der Aufmerksamkeit.

Verkehrsraum soll dabei sicher gestalten werden

Die Verkehrsunfallkommission Barnim folgt bei ihrer Arbeit dem Leitbild der Vision Zero (Vision Null). Der Verkehrsraum soll dabei sicher gestalten werden, dass es keine Verkehrstoten mehr gibt und Unfallfolgen minimiert werden. „Neben der Straße ist für uns der Faktor Mensch von besonderer Bedeutung. Schließlich können die Fahrzeugführer den wirksamsten Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten und zwar durch Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und eine angemessene Geschwindigkeit“, klärt Marcel Kerlikofsky auf.

Ganz konkret diskutieren die Mitglieder der Verkehrsunfallkommission derzeit wie Baumunfälle und die daraus resultierenden Unfallfolgen künftig besser vermieden werden können. „Eine generelle Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, so wie es der Landstraßenerlass für Alleestrecken vorgibt, soll es weiterhin nicht geben“, macht Kerlikofsky jedoch deutlich. Vielmehr setze man etwa auf Schutzplanken, wie sie jetzt als Folge einer Untersuchung der Unfälle entlang der B 158 aufgestellt werden.

Geschwindigkeitsbeschränkung

Auf der Kreisstraße zwischen Tempelfelde und Albertshof wird es zudem zukünftig eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h und teilweise ein Überholverbot geben. Die Straßenverkehrsbehörde hat nach dem Beschluss der Verkehrsunfallkommission die Anordnung vorzubereiten.

Neupflanzungen entlang der Hauptverkehrsstraßen

Besonders kritisch werden von den Experten auch Neupflanzungen entlang der Hauptverkehrsstraßen diskutiert. Das Straßenumfeld sollte so ausgebildet sein, dass ein Abkommen von der Fahrbahn nicht zu schweren Unfallfolgen führt. Ist eine solche Gestaltung nicht möglich, sind Schutzplanken erforderlich. „Beim Pflanzen neuer Bäume in Fahrbahnnähe muss uns bewusst sein, dass diese zu gefährlichen Hindernissen heranwachsen. Sinnvoller wäre es Baumpflanzungen entlang von Radwegen zu fördern, hier spenden sie dem Radler sogar Schatten“, erklärt Kerlikofsky weiter.

Handlungsbedarf  beim Radverkehr

Generell sieht der Leiter Verkehrsunfallkommission beim Thema Radverkehr noch Handlungsbedarf: „Der Radverkehr nimmt beträchtlich zu. Die Verkehrssicherheit ist aufgrund der mangelhaften Infrastruktur jedoch nicht gewährleistet. Das wirkt sich besonders stark auf die schwächeren und unsicheren Radfahrer aus.“ Ohne entsprechende Maßnahmen befürchte Kerlikofsky daher weiterhin steigende Unfallzahlen. Als Schwerpunkte hat er in diesem Zusammenhang die Stadt Bernau und der Gemeinde Wandlitz ausgemacht.

Wie es funktionieren kann, zeigt indes die Stadt Eberswalde. Dort ereigneten sich 2017 nur 53 Radverkehrsunfälle. Das sind immerhin 15,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Stadt Eberswalde hat ein aktuelles Radnutzungskonzept und ist in diesem Bereich wesentlich besser aufgestellt. Aus dem Radnutzungskonzept werden Schritt für Schritt Maßnahmen zur Verbesserung der Situation für die Radfahrenden umgesetzt.

Verkehrsunfälle mit Beteiligung Senioren (+ 65 Jahre)

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit beteiligten Senioren wird auch für das Jahr 2017 ansteigen. In 58 Prozent der Fälle waren die Senioren Hauptverursacher und dieser Anteil ist im Vergleich zu den Vorjahren gleichbleibend. Anders ist es mit der Unfallschwere, diese nimmt weiterhin zu. Nach der Unfallschwere gehören neben den Kindern und Jugendlichen die Senioren zu den besonders gefährdeten Personenkreisen.

„Im Jahr 2000 wurden auf den Straßen Brandenburgs 1544 Verkehrsunfälle registriert, bei denen Personen beteiligt waren, die 65 Jahre und älter waren. Diese Zahl haben wir nun innerhalb eines Jahres allein im Landkreis Barnim erreicht. Deshalb sollten wir unsere Verkehrssicherheitsmaßnahmen stärker an den Bedürfnissen der schwächeren Verkehrsteilnehmer ausrichten oder noch besser bereits bei den Verkehrsplanungen berücksichtigen“, ist sich Marcel Kerlikofsky sicher. Zudem sei es wichtig, die Kraftfahrer noch intensiver über altersspezifische Verhaltensweisen von Kindern und älteren Menschen aufzuklären und sie verstärkt anzuhalten, ihrer Verantwortung gegenüber den schwächeren Verkehrsteilnehmern nachzukommen.

 

Quelle: kvbarnim

 

Einladung zum Machbarschaftstag in Eberswalde

Machbarschaftstag

Was wollen wir in Eberswalde gemeinsam bewegen?

 

Foto: Barnim-plus.de

Absichtserklärung zur möglichen Übernahme der Schleusen am Finowkanal

Absichtserklärung beschlossen

 

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Eberswalde hat auf ihrer Abschlusssitzung in diesem Jahr, am 14. Dezember 2017, die Absichtserklärung zur möglichen Übernahme der Schleusen am Finowkanal mit großer Mehrheit beschlossen. „Damit senden wir ein ganz wichtiges Signal an den Bund und sind einen wichtigen Schritt weiter“, so Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski, der als Vorsitzender der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal zugleich als Verhandlungsführer der Anrainerkommunen fungiert.

Seit drei Jahren wird über die mögliche Übernahme des Finowkanals in kommunale Hand verhandelt. Dabei wurden in der Foto: Lutz Weigelt für www.barnim-plus.de / der FinowkanalVergangenheit die verschiedenen Varianten von der kompletten Übernahme des Kanals bis zur Übernahme der Schleusen besprochen. Mit der Erklärung bekunden die Mitglieder der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Finowkanal als auch der Bund die Absicht der Übertragung der Schleusen an einen zu gründenden Zweckverband. „Das Thema ist sehr komplex und für alle Beteiligten eine große Herausforderung, vor allem, weil der Blick in die Zukunft, die finanziellen Auswirkungen für die Kommunen so schwer zu definieren sind. Umso mehr danke ich den Stadtverordneten der Stadt Eberswalde für ihr Vertrauen, das sie gestern mit einem positiven Votum gegeben haben“, so Bürgermeister Friedhelm Boginski. Aus seiner Sicht war es wichtig, dass der Dezernatsleiter Entwicklung Nebenwasserstraßen, Wassertourismus in der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Hans Bärthel an der Versammlung teilnahm und Fragen der Stadtverordneten beantwortete sowie weitere Zusammenhänge erklären konnte.

Nachdem die Stadt Eberswalde der Absichtserklärung zugestimmt hat, stehen die Votierungen der weiteren KAG-Mitgliedskommunen noch an. Als weitere Schritte stehen anschließend ein umfangreicher Workshop mit den Stadtverordneten Eberswaldes zum Finowkanal an sowie die Arbeit an einer Umsetzungsstrategie bevor.

 

 

Quelle: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Stadt Eberswalde

Spendenkonto für Sanierungen der Kathedrale in Gorzów

Spendenkonto eingerichtet

Sanierung

Für die Sanierungen der Kathedrale in Gorzów werden Spenden gesammelt, ein Spendenkonto ist eingerichtet.

Seit 16 Jahren ist die polnische Stadt Gorzów Wielkopolski Partnerstadt von Eberswalde. Die Partnerschaft wird seit jeher durch Vereinsaktivitäten und durch die Verwaltungen gepflegt. Am 1. Juli 2017 kam es während des Festgottesdienstes im Rahmen der 760-Jahrfeierlichkeiten der Stadt Gorzów zu einem Brand im Kirchturm der Kathedrale St. Maria. Die Kathedrale ist das Symbol der Stadt, erstmals erwähnt wurde sie bereits im Jahr 1297. Aufgrund des großen Brandes wurden alle Feierlichkeiten abgesagt, bis in den Sonntagnachmittag hinein zogen sich die Löscharbeiten. Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski stattete im November der Partnerstadt einen Besuch ab und konnte sich ein Bild von den Schäden machen. Gorzóws Stadtpräsident Jacek Wójcicki berichtete, dass Kirchturm und Kirchenschiff zwar gerettet werden konnten, jedoch so stark beschädigt wurden, dass eine Nutzung der Kirche seitdem nicht mehr möglich ist. Die Kosten der Sanierung werden auf mindestens 20 Millionen Zloty geschätzt und da es sich um ein Gebäude der Kirche handelt, sind keine Fördermittel einsetzbar. „Der Stadtpräsident berichtete mir, dass Hilfe nötig ist. Er hat sich sehr über die finanzielle Unterstützung des BSV Eberswalde in Höhe von 400 Euro gefreut. Ich hoffe, dass wir in Eberswalde noch mehr Geld sammeln können, um unserer Partnerstadt zu helfen“, so Friedhelm Boginski.

 

Spendenkonto

Die Stadt hat aus diesem Grunde ein Spendenkonto eingerichtet:

 

Sparkasse Barnim

IBAN: DE97170520002510010002

BIC: WELADED1GZE

Verwendungszweck: Spende für Kathedrale in Gorzow

 

Quelle: Stadt Eberswalde

enkeltaugliche Landwirtschaft mitgestalten

Eine enkeltaugliche Landwirtschaft aktiv in Eberswalde mitgestalten

Woran mangelt es, um die regionale Lebensmittelproduktion anzukurbeln? Welche Investitionen sind nötig, um diese Lücken im Eberswalder Raum zu füllen? – Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) lädt zusammen mit der Regionalwert AG Berlin-Brandenburg und dem Hebewerk am 18. Januar 2017 Bürger*innen ein, sich für eine ökologische und regionale Lebensmittelversorgung vor Ort aktiv einzubringen.
Aktien als Schlüssel zur Unterstützung lokaler Landwirtschaft und Gastronomie im Raum Eberswalde – wie soll das gehen? Um diese Frage zu beantworten, hat das Hebewerk e.V. zusammen mit der HNEE Timo Kap-hengst, freiberuflicher Berater und Sprecher des Ernährungsrates Berlin, eingeladen. Er stellt die Idee der Re-gionalwert Arbeitsgemeinschaft (AG) Berlin-Brandenburg vor, die sich zum Ziel gesetzt hat, mittels Bürgerkapi-tal die Agrar- und Ernährungswende voranzubringen. „Vor über 10 Jahren ist die Idee in Freiburg entstanden und dort wie auch mittlerweile in München, Hamburg und im Rheinland umgesetzt worden“, berichtet Timo Kaphengst. Durch die Aktien, die von Bürger*innen getragen werden, denen eine ökologische und regionale Lebensmittelversorgung wichtig ist, wird in junge Betriebe – von der Landwirtschaft bis zur Gastronomie – inves-tiert. „Dadurch können Betriebe gestärkt, Kooperationen gefördert und ein Regionalverbund für gesunde Le-bensmittel geschaffen werden“, zählt der Sprecher des Ernährungsrates Berlin auf.
Erstmals soll nun eine AG in Brandenburg und Berlin etabliert werden. Initiator*innen aus Unternehmen, Wis-senschaft, Öko-Verbänden sowie engagierte Einzelpersonen bereiten derzeit eine Gründung für das Frühjahr 2018 vor. „Wir wollen das Projekt vorstellen, weil es vor allem Bürger*innen von hier ermöglicht, aktiv Entwick-lungsprozesse auf regionaler Ebene anzuschieben und sich mit Expert*innen auszutauschen“, ergänzt Prof. Dr. Heike Walk, Dozentin an der HNEE, die gemeinsam mit dem Hebewerk e.V. die Veranstaltung namens „Ge-sprächskreis Transformation“ ins Leben gerufen hat. Der Verein ist bereits seit Oktober dieses Jahres in Sa-chen solidarische Landwirtschaft aktiv und unterstützt das Eberswalder Projekt „Transition Thrive“*. Zwei Ver-treterinnen dieses Klimaschutz-Projektes werden ebenfalls vor Ort sein und sich an einer Diskussionsrunde beteiligen.
Der Gesprächskreis Transformation findet am 18.01.2018 um 19 Uhr im Café des Bürgerbildungszentrum (Amadeu-Antonio-Haus), Puschkinstr. 13, 16225 Eberswalde statt und ist für alle Besucher*innen kostenlos.
Weitere Informationen: www.regionalwert-berlin.de

 

Quelle: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

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