Beiträge

2 Menschen durch die Rettungshundestaffel gerettet

(Bernau 18.07.2015 und 19.07.2015) Am Wochenende konnte die Rettungshundestaffel der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft des Kreisverbandes Barnim gleich zwei Menschenleben retten.

Am Samstagabend wurden die ehrenamtlichen Helfer nach Bernau- Lobetal gerufen.  Ein demenzkranker Mann wurde seit mehreren Stunden vermisst. Die DLRG Barnim setzte sofort einen Mantrailer/Personenspürhund ein, der anhand eines Geruchgegenstandes des Vermissten, die Spur aufnahm. Der Spürhund verfolgte die Spur durch den Ort und konnte schlussendlich die vermisste Person sicher auffinden. Der Mann konnte der Polizei und den Pflegekräften übergeben werden.

Am darauffolgenden Tag brachte der Einsatz der DLRG Rettungshundestaffel wieder einen Sucherfolg. Ein geistig behinderter Mann wurde in der Region Oberhavel seit dem Vortag vermisst. Die Barnimer DLRG Rettungshundestaffel setzte erneut Spürhunde ein. Die nach alarmierte BRH-Staffel Brandenburg (Bundesverband Rettungshunde e.V.) fand den gesuchten Mann in dem ihr zugewiesenen Suchgebiet und versorgte ihn bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Für die Staffel war dies bereits der dritte Einsatz innerhalb von sechzehn Stunden an diesem Wochenende.

Die DLRG Rettungshundestaffel des Kreisverbandes Barnim möchte sich bei allen Einsatzkräften sowie der Polizei und Rettungsdienst für die sehr gute Zusammenarbeit bedanken.

2015-07-23DLRG KV Barnim

Rettungshundestaffel DLRG KV Barnim

Wir danken Swantje Krüger für diesen Beitrag

Wasserortungshunde der DLRG Rettungshundestaffel im Einsatz

Wasserortungshunde der DLRG Rettungshundestaffel lokalisieren Ertrunkenen auf dem Mündesee.2015-07-09-Wasserorter-im-Einsatz-kl
Fast pausenlos im Einsatz; Rettungshundestaffel der DLRG KV Barnim kam bei 6 Vermisstensuchen innerhalb von 4 Tagen zum Einsatz.

(Angermünde / Eberswalde, 04.07. – 08.07.2015) Am vergangenen Sonnabend wurde die Rettungshundestaffel der Deutschen Lebens-Rettungs- Gesellschaft des Kreisverbandes Barnim zu einem Sucheinsatz zum Mündesee bei Angermünde gerufen. Polizei, Feuerwehr und Rettungshundestaffel suchten nach einem vermissten Urlauber, der offensichtlich nach einem Bad im Mündesee verschwand. Umliegende Flächen wurden sofort durch Flächensuchhunde abgesucht. In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Angermüde sowie der Rettungshundestaffel DLRG OG Hennigsdorf setzten die Hundeführer dann die Suche mit speziell ausgebildeten Hunden, den sog. Wasserortungshunden, auf dem Wasser vom Boot aus erfolgreich fort. Diese Rettungshunde sind für das Aufspüren aufsteigender Geruchsmoleküle von im Wasser befindlichen Verunglückten ausgebildet.
Die Wasserortungshunde der DLRG setzten Markierungspunkte auf dem See für die nachfolgenden Einsatzkräfte. Die Fachgruppe Wasserrettung vom Löschzug Ladeburg, der Feuerwehr Bernau bei Berlin, überfuhr die Punkte mittels Sonartechnik und bestätigte eine leblose Person. Die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes aus Templin überprüfte mit ihren Einsatztauchern bei sehr erschwerten Sichtbedingungen unter Wasser die Markierungspunkte. In den späten Abendstunden wurde die Person durch Einsatzkräfte von Wasserwacht und Feuerwehr geborgen. Die Polizei übernahm weitere Ermittlungen.
Die Zusammenarbeit von DLRG Rettungshunden mit der Polizei, der Feuerwehr Angermünde, dem Löschzug Ladeburg und der Wasserwacht Templin war trotz der hohen Temperaturen von über 35 Grad hervorragend und brachte am Ende die Gewissheit über den Verbleib der Person.2015-07-07-Wasserorter-bei-der-Arbeitkl
Am frühen Sonntagabend kam erneut eine Alarmierung für die DLRG- Hundeführer. Diesmal wurde eine 76-jährige Frau aus der Uckermark, welche bereits seit Sonnabend vermisst wurde, gesucht. Besonders wichtig war bei der hochsommerlichen Hitze das taktisch kluge und kräfteschonende Einsetzen der Rettungshunde. Letztendlich konnte die Frau von Einsatzkräften und Hunden nur noch leblos im Wald aufgefunden werden. Weitere 4 Einsätze folgten unteranderem in der Uckermark, Ostprignitz-Ruppin und Barnim. „Alle Einsätze haben gezeigt, wie gut die übergreifende Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Einsatzkräften funktioniert. Unser ganzes Mitgefühl gilt besonders den Angehörigen“, so Staffelleiter André Winkler. „Wir arbeiten alle ehrenamtlich und stehen 24 Stunden zur Verfügung, dies funktioniert nur mit professionellen und teamfähigen Helfern“, fügt André Winkler hinzu. Für die Einsatzbereitschaft seiner Teams und aller an den Einsätzen mitgewirkten Kräften, bedankt sich der Staffel- und Einsatzleiter nochmals ausdrücklich und kann dieser Leistung nur seine Hochachtung aussprechen.
wir danken der DLRG Rettungshundestaffel für Text und Foto

110. Jahresfest in Lobetal – MITEINANDER

Wir haben heute den ganzen Tag, das 110. Jahresfest in Lobetal begleitet. Das ist seit Jahren ein MUß für uns. Viele Bekannte trifft man dort. Sei es Feuerwehr, die Rettungshundestaffel des DLRG, die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg Diana Golze, die Präsidentin des Landtages Brandenburg Britta Stark, den Landrat vom Barnim Bodo Ihrke, die Dezernentin für Sozial- und Umweltangelegenheiten des Landkreises Barnim Frau Silvia Ulonska, der Bürgermeister von Bernau André Stahl, Mitglieder des Vereins Eltern helfen Eltern, Rumpelstolz, den Lionsclub und viele bekannte Bernauer Gesichter. Alle zusammen an diesem Tag, der unter dem Motto MITEINANDER stand. Hier ein paar Eindrücke: