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BERNAU: Strassensperrung Zepernicker Chaussee

Wie uns die Deutsche Bahn auf Anfrage mitteilt, wird für  Arbeiten an der  Bahnbrücke in Bernau Zepernicker Chaussee  die Zepernicker Chaussee  unter der Brücke vom 16. bis 22. Juni gesperrt.

(Berlin, 14. Juni 2017) Im Rahmen der Bauarbeiten der Deutschen Bahn für die neue Bahnbrücke über die Zepernicker Chaussee in Bernau wird die Straße unter der Brücke vom 16. bis 22. Juni, vom 1. bis 4. September und vom 29.
September 2017 bis 20. August 2018 für den Autoverkehr gesperrt. Die angrenzenden Seitenwege dienen als Zufahrtswege zur Baustelle und können nur eingeschränkt benutzt werden.
Von den Arbeiten geht unvermeidlich Lärm aus. Betroffene Anwohner können sich an den Baulärmverantwortlichen der Bahn (0160 974 66841) wenden.
Um die vorgeschriebene Durchfahrtshöhe von 4,50 Meter zu erreichen, müssen die Bahngleise etwa 15 Zentimeter angehoben und die Straße rund 25 Zentimeter abgesenkt werden. Die Straße wird auf 10,50 Meter verbreitert. Die Hauptarbeiten dauern bis September nächsten Jahres.

 

Quelle DB

in Ergänzung unsere Information zur Sperrung der Zepernicker Chaussee an der Eisenbahnbrücke in Bernau bei Berlin teilte der Bauleiter Hr. Gille von der Fa. Sächsische Bau GmbH mit, dass die Vollsperrung vom 19. bis 22. Juni 2017 erfolgt. Die Vollsperrung bezieht sich auch auf den Fußgänger- und Radverkehr. Fußgänger und Radfahrer kommen nicht unter der Brücke durch. Sie müssen den Radwanderweg Berlin-Usesdom als Umleitungsstrecke nutzen. Dieser ist über den S-Bahnhof Friedenstal (Lenastr.) und der Zepernicker Ch./Höhe Theodor-Körner-Str. in Bernau bei Berlin zu erreichen.

Auswirkungen für Bahnfahrer durch den Bau des Karower Kreuzes

Pressemitteilung
Zierke informiert über Auswirkungen für Bahnfahrer durch den Bau des Karower Kreuzes

 

Berlin / Uckermark – Ab dem 9. Februar 2017 wird es durch den Neubau des Karower Kreuzes für über ein Jahr zu Behinderungen auf der Regionalbahnstrecke zwischen Bernau und Gesundbrunnen kommen. Stefan Zierke nimmt dies zum Anlass, sich bei der Deutschen Bahn nach dem aktuellen Stand zu erkundigen und darüber zu informieren.
„Nachdem ich die ersten Hinweise zum geplanten Bau des Karower Kreuzes vernahm, erkundigte ich mich umgehend bei der Deutschen Bahn nach den Auswirkungen für die Bahnfahrenden. Auf dem Streckenabschnitt Berlin-Angermünde-Stralsund pendeln täglich Tausende zur Arbeit und zurück. Im Sommer ist sie Hauptstrecke für Urlauber an die Ostsee und dementsprechend sehr stark frequentiert“, unterstreicht Zierke die Wichtigkeit der Bahnstrecke für die Region.
„Aufgrund der Baumaßnahmen am Karower Kreuz werden zwischen Februar 2017 und April 2018 Züge aus Richtung Eberswalde, Prenzlau, Stralsund (RE3) über Lichtenberg und Gesundbrunnen bis zum Berliner Hauptbahnhof umgeleitet. Der Umweg über Lichtenberg ergibt nach Angaben der Deutschen Bahn eine Fahrzeitverlängerung von 15 bis 20 Minuten. Im Berliner Hauptbahnhof wird die Linie geteilt. Das bedeutet, dass die Weiterreise auf dem Südast der Linie erst nach Umstieg erfolgen kann. Die Abfahrtzeiten ab Berlin Hauptbahnhof in Richtung Süden ändern sich nach jetziger Planung nicht. Aus Richtung Norden ist dann aber mit entsprechenden Wartezeiten im Hauptbahnhof Berlin zu rechnen. Für den Weg nach Norden ist geplant, dass die Züge entsprechend 15 bis 20 Minuten früher ab Berlin Hauptbahnhof abfahren und dann ab Bernau die regulären Ankunfts- und Abfahrtzeiten gelten“, erläutert Zierke die von ihm eingeholten Informationen.
„Die S-Bahnlinien sind während der Sperrung am Karower Kreuz erfreulicherweise befahrbar. Allerdings kann es aufgrund von bautechnologischen Gründen auch bei den S-Bahnen zu kleineren Sperrzeiten kommen“, fasst Zierke die Situation für die S-Bahnverkehre zusammen.
„Für die Nutzer der Regionalbahnlinien wird die Sperrung jedoch eine harte Prüfung werden. Pro Tag kann sich ein zeitlicher Mehraufwand für Pendler von bis zu 40 Minuten ergeben“, so Zierke.
Hintergrund:
Mit der Baumaßnahme ab Februar 2017 erfolgen ein zweigleisiger Ausbau zwischen Blankenburg und Karow, ein Ersatzneubau von Brücken, die Erneuerung des Oberbaus und die sicherungstechnische Einbindung des Stellwerkes Karow an das bestehende elektronische Stellwerk. Dadurch wird eine Erhöhung der Streckengeschwindigkeit von 120 km/h auf 160 km/h an dieser Stelle erreicht. In die Baumaßnahmen sind Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner mitinbegriffen. Die Arbeiten dienen unter anderem der Vorbereitung für einen künftigen Haltepunkt am Karower Kreuz.

 

Quelle:

Deutscher Bundestag Stefan Zierke, MdB

Urlaubsexpress an die Ostsee gesichert

Auch Reisende in der Uckermark und im Barnim profitieren vom verbesserten Angebot

Berlin – Nach intensiven Gesprächen und Bemühungen freut sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke mitteilen zu können, dass die Deutsche Bahn ab dem 29. März wieder zusätzliche und direkte Fernverkehrszüge an die Ostseeküste anbietet.

„Der von vielen Urlaubsreisenden geschätzte IC „UrlaubsExpress Mecklenburg-Vorpommern“, der auch viele Stationen in der Uckermark und im Barnim ansteuert, kann nun für Hin- und Rückfahrten wieder angeboten werden. Bislang wurde dieser Zug nur für die Rückfahrt angeboten“, so Zierke.

„Insgesamt wird das Angebot der DB Fernverkehr für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern in diesem Zeitraum um rund zehn touristische Züge sowie weitere Fahrtverlängerungen wie z.B. zur Insel Rügen verstärkt“, informiert der Abgeordnete.

„Besonders freut mich, dass die Fahrpläne speziell auf die Reisegewohnheiten der Feriengäste abgestimmt sind und so die Möglichkeit bieten, schnell, bequem und umweltfreundlich in die jeweiligen Urlaubsregionen zu reisen. Darunter sind bewährte Direktverbindungen wie z.B. nach Warnemünde und dem Ostseebad Binz, aber auch einige ganz neue Reisemöglichkeiten“, erläutert Stefan Zierke.

Quelle: Pressemitteilung

Pressemitteilung der Stadt Eberswalde zur Schließung des Werkes Eberswalde der DB Fahrzeuginstandhaltung.

Abstimmung zur Rettung des Werkes Eberswalde

Abstimmung zur Rettung des Werkes Eberswalde der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH

 

Die Rettung des Werkes Eberswalde der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH ist das erklärte Ziel, dass einen Tag nach der Schließungsmitteilung, von Politik und Gewerkschaft verkündet wird. Auf Initiative von Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski trafen sich heute Vormittag Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger, Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers, der Betriebsratsvorsitzende des Werkes Eberswalde, Ulf Boehnke, sowie Barnims Landrat Bodo Ihrke zu einem Krisengespräch. Vertreter aus dem

Fotos (Stadt Eberswalde): Betriebsratsvorsitzender Ulf Boehning, Amtsleiter für Wirtschaftsförderung Jan König, Bürgermeister Friedhelm Boginski, Minister Ralf Christoffers und Jörg Vogelsänger sowie Landrat Bodo Ihrke

Fotos (Stadt Eberswalde): Betriebsratsvorsitzender Ulf Boehning, Amtsleiter für Wirtschaftsförderung Jan König, Bürgermeister Friedhelm Boginski, Minister Ralf Christoffers und Jörg Vogelsänger sowie Landrat Bodo Ihrke

Vorstand der Deutschen Bahn sagten ihre Teilnahme kurzfristig ab.

„Die derzeitige Situation ist nicht akzeptabel. Politik und Gewerkschaft müssen jetzt zusammenarbeiten. Wir müssen gemeinsam den Druck erhöhen, denn in meinen Augen agiert das Bundesunternehmen unverantwortlich“, äußerte sich Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski. Politik aus Stadt, Kreis und Land sowie Werksbelegschaft haben seit einem Jahr Aktivitäten zur Rettung des Werkes unternommen. Erst vor drei Monaten wurde der Deutschen Bahn AG vom Werk Eberswalde ein Konzept zum Erhalt und zum Ausbau des Standortes vorgelegt. Landrat Bodo Ihrke bezeichnete die Vorgehensweise der Deutschen Bahn AG als empörend: „Es wurde keine Alternative geprüft. Wir müssen jetzt so schnell wie möglich in den Arbeitsmodus kommen.“

Als erstes Resultat des Gespräches wurde die Bildung eines Arbeitskreises beschlossen. Unter der Leitung des Wirtschaftsministeriums werden das Infrastrukturministerium, das Arbeitsministerium, die Zukunftsagentur Brandenburg zusammen mit der Stadt Eberswalde und dem Landkreis Barnim gemeinsam daran arbeiten, dass der Standort in Eberswalde erhalten bleibt. Die Einladung zur Zusammenarbeit haben noch am gleichen Tag Klaus-Dieter Hommel, der stellvertretende Vorsitzende der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, und Jens Schwarz, der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates der Deutschen Bahn AG, ausdrücklich angenommen.

Die Gewerkschafter wollen nicht einen Standort gegen den anderen ausspielen, sie wollen einem Teil der Beschäftigten vor Ort eine realistische Chance ermöglichen. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Werk Ende Dezember 2016 geschlossen wird“, sagte Jens Schwarz.

Besonders bitter im Gesamtkontext der geplanten Schließung des Eberswalder Werkes der Fakt, dass der Großteil der Belegschaft bereits Erfahrungen mit Schließungen und Arbeitsplatzumsiedlungen haben.

Am Mittwoch gab die Deutsche Bahn AG offiziell bekannt, dass die zwei Werke Eberswalde und Zwickau der DB Fahrzeuginstandhaltung bis Ende 2016 geschlossen werden.

 

Wir danken der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Eberswalde
Pressemitteilung der Stadt Eberswalde zur Schließung des Werkes Eberswalde der DB Fahrzeuginstandhaltung.

Deutsche Bahn schließt Werk in Eberswalde

 

 Deutsche Bahn schließt Werk in Eberswalde mit rund 400 Mitarbeitern

 

Berlin / Uckermark / Barnim –

Die Deutsche Bahn hat am 08. Oktober 2014 bekanntgegeben, dass das Werk Eberswalde mit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wegen rückläufigen Instandhaltungsleistungen bis Dezember 2016 geschlossen wird. Aufgrund von Effizienzsteigerungen der Güterwagen, einer optimierten Flottenplanung und verkürzten Ausfallzeiten sei die Schließung in der Konsequenz die wirtschaftliche Lösung.

 Zierke: „Schließung des DB Werks Eberswalde grundlegend falsche Entscheidung“

Stefan Zierke reagiert darauf mit Unverständnis und fordert den Erhalt des Standortes:

„Nach 25 Jahren friedlicher Revolution und einem stetig wachsendem Angleichungsprozess, ist die Schließung des Werks Eberswalde eine grundlegend falsche Entscheidung. Ich erwarte, dass die Deutsche Bahn die Schließung des Standortes Eberswalde überdenkt und nach alternativen Möglichkeiten sucht, die Arbeitsplätze in Eberswalde zu halten.

Die Deutsche Bahn zieht sich mehr und mehr aus dem Osten zurück. Der Ausbau vieler Bahnlinien in die neuen Länder verläuft stockend, was die Verbindung Berlin – Stettin exemplarisch verdeutlicht. Auch die fehlende Erhöhung der Regionalisierungsmittel durch die Absage des CDU-geführten Finanzministeriums ist im Ergebnis falsch, da wir somit nicht mehr Verkehre von der Straße auf die Schiene bringen, so wie es der Koalitionsvertrag jedoch fordert.

Ich sehe die Deutsche Bahn in der Pflicht ihre Unternehmenspolitik für Ostdeutschland zu überdenken. Der Bedarf für einen weiteren Ausbau des Schienenverkehrs ist vorhanden, wenn ich die wachsende Entwicklung der letzten Jahre sowie die Prognosen für die kommenden Jahre im Güterverkehr und im Personenverkehr betrachte. Daher kann ich es nicht nachvollziehen, dass die Bahn keine alternativen Verwendungsmöglichkeiten für das Werk in Eberswalde sieht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Eberswalde können sich darauf verlassen, dass wir um ihre Arbeitsplätze weiterhin kämpfen werden“.

Trotz des prognostizierten Wachstums im Schienengüterverkehr von 1-2%, wird neben dem Werk in Eberswalde auch das Instandhaltungswerk in Zwickau geschlossen.

 
Pressemitteilung MdB Stefan Zierke