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Kampf um Eberswalder Rathausspitze Eberswalde. Wie auch in Bernau findet in Eberswalder neben der Landtagswahl zeitgleich die Bürgermeisterwahl statt. Der Kampf um das die Rathausspitze entscheidet sich zwischen dem Amtsinhaber Friedhelm Boginski (FDP) und den beiden Herausforderern Volker Passoke (DIE LINKE) und Carsten Zinn (ALE, „Alternative Liste Eberswalde“). CDU und SPD stellen selbst keine eigenen Kandidaten, haben sich in den vergangenen Tagen mit Wahlempfehlungen positioniert. So schlagen sich die Christdemokraten auf die Seite des Freidemokraten Boginski, die SPD unterstützt nach kontroverser und intensiver Diskussion Volker Passoke. Wir haben die Kandidaten eingeladen uns die Frage zu beantworten, weshalb sie Bürgermeister der Barnimer Kreisstadt werden sollten und für welche Inhalte sie stehen. Der Rechtsanwalt Volker Passoke sagt von sich selbst, dass er in Eberswalde nicht alles anders, aber vieles besser machen wolle. Er sorgt sich vor allem um die steigenden Mietpreise in der gesamten Stadt. Aber auch eine Beteiligung junger Einwohner mit weniger parlamentarischen Hürden liegt ihm sehr am Herzen ebenso wie ein Jugendclub im Zentrum. Außerdem müsse Eberswalde als Wirtschaftsstandort wieder gestärkt und die kulturelle Entwicklung des Familiengartens vorangetrieben werden. Als langjähriger Stadtverordneter mit juristischer Ausbildung, der eigenen Angaben zu Folge nach überparteilichen Lösungen sucht, sieht er sich mit seinen vielseitigen Erfahrungen im Stande eine Verwaltung zu leiten. Für ihn müsse wieder ein Teamgeist ins Rathaus einziehen, der für ihn bedingt durch Leitungsstil des amtierenden Bürgermeisters verloren gegangen sei. Diese Handlungsfelder bedürfen für Passoke am schnellsten Veränderungen. Für den erwerbslosen erfahrenen Kommunalpolitiker Carsten Zinn gehe es als zukünftiger Bürgermeister vor allem darum, Alternativen aufzuzeigen und konkrete Verantwortung für Eberswalde zu übernehmen, auch wenn diese auf den ersten Blick als utopisch erscheinen könnten. Die aktuelle Rathauspolitik konzentriere sich seiner Ansicht nach nur auf wenige Leuchtturmprojekte, die der Selbstdarstellung dienten. Der Wegfall der Ortsteilvertretungen in Form der Ortsvorsteher nach der Kommunalwahl treibt den rebellischen 57-Jährigen um. Bis Juni 2014 war er selbst Ortsvorsteher des Brandenburgischen Viertels gewesen und fordert nun für alle Stadtteile Eberswaldes Ortsbeiräte, die seiner Meinung nach für eine bessere Bürgerbeteiligung sorgen würden. Am 14. September liegt es in der Hand der Wählerinnen und Wähler, wen sie für die kommenden acht Jahre als ihren Bürgermeister haben wollen.

Kampf um Eberswalder Rathausspitze

Kampf um Eberswalder Rathausspitze

Wie auch in Bernau findet in Eberswalder neben der Landtagswahl zeitgleich die Bürgermeisterwahl statt. Der Kampf um das die Rathausspitze entscheidet sich zwischen dem Amtsinhaber Friedhelm Boginski (FDP) und den beiden Herausforderern Volker Passoke (DIE LINKE) und Carsten Zinn (ALE, „Alternative Liste Eberswalde“). CDU und SPD stellen selbst keine eigenen Kandidaten, haben sich in den vergangenen Tagen mit Wahlempfehlungen positioniert. So schlagen sich die Christdemokraten auf die Seite des Freidemokraten Boginski, die SPD unterstützt nach kontroverser und intensiver Diskussion Volker Passoke.

Wir haben die Kandidaten eingeladen uns die Frage zu beantworten, weshalb sie Bürgermeister der Barnimer Kreisstadt werden sollten und für welche Inhalte sie stehen.

Der Rechtsanwalt Volker Passoke sagt von sich selbst, dass er in Eberswalde nicht alles anders, aber vieles besser machen wolle. Er sorgt sich vor allem um die steigenden Mietpreise in der gesamten Stadt. Aber auch eine Beteiligung junger Einwohner mit weniger parlamentarischen Hürden liegt ihm sehr am Herzen ebenso wie ein Jugendclub im Zentrum. Außerdem müsse Eberswalde als Wirtschaftsstandort wieder gestärkt und die kulturelle Entwicklung des Familiengartens vorangetrieben werden. Als langjähriger Stadtverordneter mit juristischer Ausbildung, der eigenen Angaben zu Folge nach überparteilichen Lösungen sucht, sieht er sich mit seinen vielseitigen Erfahrungen im Stande eine Verwaltung zu leiten. Für ihn müsse wieder ein Teamgeist ins Rathaus einziehen, der für ihn bedingt durch Leitungsstil des amtierenden Bürgermeisters verloren gegangen sei. Diese Handlungsfelder bedürfen für Passoke am schnellsten Veränderungen.

Für den erwerbslosen erfahrenen Kommunalpolitiker Carsten Zinn gehe es als zukünftiger Bürgermeister vor allem darum, Alternativen aufzuzeigen und konkrete Verantwortung für Eberswalde zu übernehmen, auch wenn diese auf den ersten Blick als utopisch erscheinen könnten. Die aktuelle Rathauspolitik konzentriere sich seiner Ansicht nach nur auf wenige Leuchtturmprojekte, die der Selbstdarstellung dienten. Der Wegfall der Ortsteilvertretungen in Form der Ortsvorsteher nach der Kommunalwahl treibt den rebellischen 57-Jährigen um. Bis Juni 2014 war er selbst Ortsvorsteher des Brandenburgischen Viertels gewesen und fordert nun für alle Stadtteile Eberswaldes Ortsbeiräte, die seiner Meinung nach für eine bessere Bürgerbeteiligung sorgen würden.

Am 14. September liegt es in der Hand der Wählerinnen und Wähler, wen sie für die kommenden acht Jahre als ihren Bürgermeister haben wollen.

 

Dank an unseren Gastkorrespondenten Stefan S.