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BERNAU: Lok empfängt Schalke 04 im ersten Heimspiel

Duell der ProB-Aufsteiger: Lok empfängt Schalke 04
Im ersten Heimspiel dieser Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB trifft der SSV Lok Bernau am Sonntag auf den FC Schalke 04. Die Gäste aus Gelsenkirchen reisen nach einer knappen Niederlage gegen den Ligafavoriten Artland Dragons im Auftaktspiel in die Hussitenstadt. Das Spiel in der Erich-Wünsch-Halle beginnt am Sonntag um 16.00 Uhr.

Am zweiten Spieltag der ProB kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden Aufsteiger. Der FC Schalke 04 Basketball ist als Aufsteiger der 1. Regionalliga Westpierrebland_rsv-lok in die 2. Basketball-Bundesliga zurückgekehrt. Von 2004 bis 2009 gehörten die Schalker bereits der zweit- und dritthöchsten deutschen Spielklasse an. Mit Raphael Wilder an der Seitenlinie hat man sich 2014 einen erfahrenen Trainer ins Boot geholt und die Rückkehr in die ProB in Angriff genommen. Wilder war vorher als Trainer bei den Schwelmer Baskets aktiv und führte diese ebenfalls zurück in die ProB. Nach einer starken letzten Saison in der Regionalliga West konnten die Königsblauen im Frühjahr wie der SSV als Favorit den Meistertitel und Aufstieg feiern.

Zwar stehen die Gäste aus dem Ruhrpott nach der Auftaktniederlage noch ohne Punkte da, dennoch hatte S04-Trainer Wilder im Spiel gegen die Artland Dragons ein starkes Schlussviertel gesehen. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen, dass sie sich noch einmal so in eine bereits verloren geglaubte Partie zurückgekämpft hat“, sagte Wilder nach der knappen 63:72-Niederlage. Eine entsprechende Gegenwehr erwartet man auch beim SSV Lok Bernau am Sonntag im Duell der ProB-Aufsteiger. Der FC Schalke 04 Basketball hat mit sechs Leistungsträgern den Kern seiner Aufstiegsmannschaft zusammenhalten können.  Mit Marco Buljevic und Courtney Belger hat man zweitligaerfahrene Spieler finden können, die den Kader weiter verstärken. Und auch US-Neuzugang Trent Weaver hat in seinem ersten Spiel mit 14 Punkten, acht Rebounds und vier Assists einen beeindruckenden Einstand gegeben. Der Schalker Kader ist generell sehr erfahren und eingespielt. Mit Patrick Carney steht bei Schalke der zweimalige „Player of the Year“ der Regionalliga West im Aufgebot. Und auch unter den Körben wartet die Wilder-Truppe sowohl offensiv wie defensiv mit viel Physis auf.

„Wir werden von Beginn an wach sein müssen und versuchen unser Spiel durchzusetzen. Am Ende wollen wir den Heimvorteil nutzen, um im Aufsteigerduell zu gewinnen“, erklärt Lok-Headcoach René Schilling. Beim SSV konnte Nino Valentic nach seinem Nasenbeinbruch, den er sich in einem Testspiel zugezogen hatte, wieder ins Training einsteigen. Er wird im Spiel am Sonntag auflaufen können. Das Heimspiel der Bernauer Basketballer findet in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße) statt. Spielbeginn ist 16.00 Uhr.

Quelle: Ricardo Steinicke

Lok Bernau <> Alba Berlin 71:59

Lok gewinnt in der ausverkauften Halle gegen Alba Berlin.

 

Vor dem Spiel überreichte der Lionsclub Bernau einen Scheck in Höhe von 1000,00 Euro für Lok Bernau Kids Nachwuchsarbeit

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Dann ging das Super-Spiel los, Spielbericht folgt noch:

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Lok siegt vor ganz großer Kulisse gegen ALBA

Der SSV Lok Bernau kann seine Heimfestung weiter verteidigen. In einem spannenden Spiel vor ausverkauftem Haus gewannen die Bernauer am Samstag in der 1. Regionalliga Nord gegen ALBA Berlin 71:59 (29:32). In der zweiten Halbzeit erkämpfte sich der SSV die Spielkontrolle und konnte sich absetzen. Beste Werfer waren Pierre Bland (18 Punkte) und Sebastian Fülle (14 Punkte).

 

Mehr als 500 Zuschauer sind am Samstag dem „Lokruf“ in die Erich-Wünsch-Halle gefolgt. Entsprechend meldete der SSV Lok Bernau kurz nach Spielbeginn ein ausverkauftes Haus im Derbyheimspiel gegen die Nachwuchsbasketballer von ALBA Berlin. Lok-Headcoach René Schilling schickte zu Beginn Pierre Bland, Felix Schekauski, Friedrich Lotze, Jonas Böhm und Sebastian Fülle aufs Feld, der sein Heimspieldebüt beim SSV feierte. Gegen die Basketballtalente aus der Hauptstadt taten sich die Bernauer anfangs schwer. Vor allem in der Offensive fehlte der Lok sprichwörtlich Dampf auf dem Kessel. So führte ALBA Berlin schnell mit 7:2 (4. Minute), konnte sich aber gegen die gut stehende Bernauer Defensive nicht absetzen. Mit einem 11:0-Lauf, den Alexander Rosenthal mit seinem ersten umjubelten Dreier in dieser Saison krönte, gaben die Hausherren Mitte des ersten Viertels auch in der Offensive ein Lebenszeichen von sich. Es blieb aber ein offenes Spiel, auch weil Bernau das Wurfglück fehlte und die Berliner energischer zum Rebound gingen. Zur Halbzeit führten die Gäste knapp mit 29:32.

 

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Bernauer einige Punkte liegen. Auf der anderen Seite sorgten Ferdinand Zylka und Robert Glöckner für die höchste ALBA-Führung des Spiels (31:39, 23. Minute). Insgesamt war die Bernauer Wurfquote vor allem aus der Distanz schwach. Und auch an der Freiwurflinie zeigten die Hausherren Nerven. Angetrieben von der lauten Kulisse drehte der SSV nun auf. Mit 12 Punkten binnen zwei Minuten kippte das Spiel. Und wieder war es Alexander Rosenthal, der vom Halbkreis traf (43:41, 26. Minute). Aber auch Sebastian Fülle legte gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen nach. Ihm gelang zum Ende des dritten Viertels die spektakulärste Szene des Spiels. Bei weniger als einer Sekunde Spielzeit bekamen die Bernauer noch einen Einwurf. Der Ball ging zu Fülle, der direkt abdrückt und von der Dreierlinie zum umjubelten 55:46 trifft. Berlin wehrte sich in den Angriffen immer wieder über Robert Glöckner, der am Korb nur schwer zu stoppen war und bei den Gästen mit 17 Punkten und acht Rebounds herausragte. ALBA stoppte die Bernauer Angriffe früh mit Fouls und schickte die Hausherren an die Linie, wo die Hände trotz Führung noch immer zitterten. Der Vorsprung hielt aber bis zum Schluß. Nico Admaczak machte dann per Dreier den Sack zu (67:59, 38. Minute). In den letzten Minuten lief bei den jungen Berlinern dann nichts mehr zusammen, so dass die Lok-Basketballer das Ergebnis verwalten konnten und verdient mit 71:59 gewannen.

 

Der SSV Lok Bernau bleibt somit seit einem Jahr zu Hause ungeschlagen. Nach dem dritten Spieltag führen die Bernauer die Tabelle der 1. Regionalliga Nord zusammen den BSW Sixers an. Lok-Headcoach René Schilling zeigte nach der Schlusssirene erleichtert und lobte die Defensiveinstellung seiner Mannschaft. „Das war die Grundlage für den Sieg heute. ALBA hat wie erwartet stark aufgespielt. Offensiv hätten wir uns noch souveräner präsentieren können“, analysierte er kurz nach dem Spiel. Beim SSV fehlten verletzungsbedingt Nino Valentic und Islem Ajmi. Zumindest Valentic wird in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.

 

Am nächsten Samstag steht ein weiteres Derby an. Der SSV Lok Bernau gastiert in Cottbus bei den White Devils, die erst gestern in die Saison gestartet sind. Bei RW Cuxhaven war für die Brandenburger aber nichts zu holen. Cottbus kassierte eine deutliche 97:54-Niederlage.

 

Viertelstände: 16:14, 29:32, 55:46, 71:59

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (18 Punkte), Sebastian Fülle (14), Nico Adamczak (9), Friedrich Lotze (8), Oumar Sylla (8), Jonas Böhm (7), Alexander Rosenthal (7), Felix Schekauski (0), Thiemo Williams (0), Christoph Meiling (dnp)

 

ALBA Berlin: Robert Glöckner (17 Punkte), Ferdinand Zylka (11), Benedict Turodic (8), Moses Pölking (7), Tim Schneider (5), Aleksandar Dimitrijevic (4), Rijad Avdic (3), Marco Krstanovic (2), Lukas Herwig (2), Jannes Hundt (0), Filip Stanic (dnp)

Ricardo Steinicke

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Lok mit brisantem Adventsderby

Lok zum Jahresabschluss mit brisantem Adventsderby in Cottbus

Im letzten Spiel des Jahres treffen die Basketballer des SSV Lok Bernau am Sonntag auswärts auf die White Devils des BBC Cottbus. Die Bernauer wollen dabei ihre Serie von vier Siegen weiter ausbauen. Besondere Brisanz bekommt die Partie, weil Thomas Krausche als ehemaliger Cottbusser Kapitän erstmals auf sein altes Team trifft.

 

Auch vor dem letzten Spiel des Basketballjahres 2014 hielt Lok-Headcoach René Schilling die Intensität im Training hoch. Zum Finale der Hinrunde reisen die Bernauer Korbjäger am Sonntag zum zweiten Brandenburgrivalen in der Regionalliga BBC Cottbus. Die White Devils sind mit dem Ziel des Klassenerhalts in diese Saison gestartet. Vor dem Duell gegen die Lok stehen die Lausitzer mit einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen und ebenso vielen Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle. Eigentlich können die Gastgeber für das Adventsderby deshalb befreit aufspielen. Ein Garant für die Cottbusser Stärke ist der mannschaftliche Zusammenhalt auf dem Spielfeld. Das weiß auch der Bernauer Headcoach, der das Cottbusser Team jahrelang selbst trainierte. „Cottbus spielt zwar mit einer kleinen Rotation mit wenigen Spielern, ist aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Auf dem Feld kämpft jeder für jeden. Das sind auch unsere Tugenden, mit denen wir nach Cottbus reisen werden. Ich erwarte auf jeden Fall ein umkämpftes Duell“, so Schilling. Beim SSV werden alle Akteure am Start sein. Auch der Bernauer Fanclub hat sich angekündigt und wird den Tabellendritten in der Lausitz im Derby lautstark anfeuern.

Lok zum Jahresabschluss mit brisantem Adventsderby in Cottbus Im letzten Spiel des Jahres treffen die Basketballer des SSV Lok Bernau am Sonntag auswärts auf die White Devils des BBC Cottbus. Die Bernauer wollen dabei ihre Serie von vier Siegen weiter ausbauen. Besondere Brisanz bekommt die Partie, weil Thomas Krausche als ehemaliger Cottbusser Kapitän erstmals auf sein altes Team trifft.   Auch vor dem letzten Spiel des Basketballjahres 2014 hielt Lok-Headcoach René Schilling die Intensität im Training hoch. Zum Finale der Hinrunde reisen die Bernauer Korbjäger am Sonntag zum zweiten Brandenburgrivalen in der Regionalliga BBC Cottbus. Die White Devils sind mit dem Ziel des Klassenerhalts in diese Saison gestartet. Vor dem Duell gegen die Lok stehen die Lausitzer mit einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen und ebenso vielen Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle. Eigentlich können die Gastgeber für das Adventsderby deshalb befreit aufspielen. Ein Garant für die Cottbusser Stärke ist der mannschaftliche Zusammenhalt auf dem Spielfeld. Das weiß auch der Bernauer Headcoach, der das Cottbusser Team jahrelang selbst trainierte. „Cottbus spielt zwar mit einer kleinen Rotation mit wenigen Spielern, ist aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Auf dem Feld kämpft jeder für jeden. Das sind auch unsere Tugenden, mit denen wir nach Cottbus reisen werden. Ich erwarte auf jeden Fall ein umkämpftes Duell“,  so Schilling. Beim SSV werden alle Akteure am Start sein. Auch der Bernauer Fanclub hat sich angekündigt und wird den Tabellendritten in der Lausitz im Derby lautstark anfeuern. Am letzten Wochenende kassierten die White Devils zu Hause gegen den VfL Stade eine denkbar knappe Niederlage (70:72). Nach einem starken Comeback im vierten Viertel musste Cottbus der Aufholjagd am Ende Tribut zollen. Acht Sekunden vor Schluss markierte David Hopkins für Stade den Siegtreffer. Entsprechend wach und bissig sollten die Bernauer am Sonntag in die Partie starten. Besonders für Thomas Krausche wird es ein Spiel mit besonderer Gefühlswelt werden. Im Sommer wechselte der ehemalige Cottbusser Kapitän nach Bernau und steht seinen ehemaligen Mannschaftskollegen, unter anderem auch seinem Bruder, nun zum ersten Mal als Gegner auf dem Feld gegenüber. Neben Krausche sind auch Trainer René Schilling und Dominique Klein einmal vom BBC zur Lok gewechselt. Devils-Trainer Steven Herfurth hat mit US-Flügelspieler Terence Billups den aktuell stärksten Spieler der Liga im Kader. Billups hat mit rund 28 Punkten pro Spiel die Führung in der Rangliste der Topscorer übernommen. Zudem sammelt der US-Boy noch neun Rebounds und führt auch damit das Cottbusser Teamranking an. Dahinter reihen sich Bastian Bloch (15 Punkte), Nico Kaml (12 Punkte) und Michael Möbes (8 Punkte) ein. Neben den stets mannschaftlich geschlossenen Auftritten der Lausitzer, ist auch die vergleichsweise geringe Zahl der Ballverluste ein Grund für die Cottbusser Erfolge in diesem Jahr. Der SSV Lok Bernau stellt sich nach den letzten Siegen über Magdeburg und Charlottenburg auf deutlich mehr Gegenwehr ein. „Cottbus wird ein anderes Kaliber auf dem Feld sein“, bestätigt Schilling. „Sie geben sich nie auf und warten nur auf Fehler vom Gegner, um sich wieder zurück zu kämpfen. Das wird ein hartes Stück Arbeit für uns zum Jahresabschluss.“ Das Advents-Derby findet am kommenden Sonntag um 16.00 Uhr im Grundschulzentrum Cottbus statt (Muskauer Platz 1, 03042 Cottbus).  Ricardo Steinicke

Foto Ricardo Steinicke – Rene Schilling_Lok-MD

Am letzten Wochenende kassierten die White Devils zu Hause gegen den VfL Stade eine denkbar knappe Niederlage (70:72). Nach einem starken Comeback im vierten Viertel musste Cottbus der Aufholjagd am Ende Tribut zollen. Acht Sekunden vor Schluss markierte David Hopkins für Stade den Siegtreffer. Entsprechend wach und bissig sollten die Bernauer am Sonntag in die Partie starten. Besonders für Thomas Krausche wird es ein Spiel mit besonderer Gefühlswelt werden. Im Sommer wechselte der ehemalige Cottbusser Kapitän nach Bernau und steht seinen ehemaligen Mannschaftskollegen, unter anderem auch seinem Bruder, nun zum ersten Mal als Gegner auf dem Feld gegenüber. Neben Krausche sind auch Trainer René Schilling und Dominique Klein einmal vom BBC zur Lok gewechselt. Devils-Trainer Steven Herfurth hat mit US-Flügelspieler Terence Billups den aktuell stärksten Spieler der Liga im Kader. Billups hat mit rund 28 Punkten pro Spiel die Führung in der Rangliste der Topscorer übernommen. Zudem sammelt der US-Boy noch neun Rebounds und führt auch damit das Cottbusser Teamranking an. Dahinter reihen sich Bastian Bloch (15 Punkte), Nico Kaml (12 Punkte) und Michael Möbes (8 Punkte) ein. Neben den stets mannschaftlich geschlossenen Auftritten der Lausitzer, ist auch die vergleichsweise geringe Zahl der Ballverluste ein Grund für die Cottbusser Erfolge in diesem Jahr. Der SSV Lok Bernau stellt sich nach den letzten Siegen über Magdeburg und Charlottenburg auf deutlich mehr Gegenwehr ein. „Cottbus wird ein anderes Kaliber auf dem Feld sein“, bestätigt Schilling. „Sie geben sich nie auf und warten nur auf Fehler vom Gegner, um sich wieder zurück zu kämpfen. Das wird ein hartes Stück Arbeit für uns zum Jahresabschluss.“

Das Advents-Derby findet am kommenden Sonntag um 16.00 Uhr im Grundschulzentrum Cottbus statt (Muskauer Platz 1, 03042 Cottbus).

 

Wir danken Ricardo Steinicke für Foto und Text
Foto Ricardo Steinicke - JonasBoehm_Lok-BCR_Korbcam

Lok Bernau <> Rendsburg 107 : 59

Ihr Plus für den BarnimLok mit tadelloser Vorstellung gegen Rendsburg

Der SSV Lok Bernau sichert sich gegen Aufsteiger BC Rendsburg mit 107:59 (52:31) den bisher höchsten Heimsieg dieser Saison. Die Bernauer zeigten bis zum Ende des Spiels eine geschlossene Mannschaftsleistung und ließen den Gästen dank starker Verteidigung keine Chance. Bester Werfer war Felix Schekauski mit 23 Punkten, davon fünf Dreier.

 

Foto Ricardo Steinicke - FelixS chekauski1_Lok-BCR

Foto Ricardo Steinicke – FelixSchekauski1_Lok-BCR

Dass es im Spiel gegen den stärksten Aufsteiger in der 1. Regionalliga Nord eine so deutliche Angelegenheit werden würde, hatten im Vorfeld nur die Wenigsten erwartet. Die Schützlinge von Lok-Headcoach René Schilling hatten als Favorit aber offensichtlich keinerlei Motivationsprobleme. Für den SSV schickte der Trainer mit Pierre Bland, Benito Barreras, Felix Schekauski, Alexander Rosenthal und Jonas Böhm eine leicht veränderte Startformation aufs Feld. Mit einer bissigen Defensive ließen die Bernauer den Gästen aus dem hohen Norden nicht den Hauch einer Chance. Die Lok nahm von Beginn an direkt volle Fahrt auf und nutze auch in der Offensive die Chancen hochprozentig. Felix Schekauski stach im ersten Viertel besonders heraus, als er mit seinen Punkten acht und neun zur 18:6-Führung traf. Da waren noch nicht einmal sechs Minuten gespielt. Die Rendsburger kamen gegen die starke Verteidigung nicht ins Spiel. Vor allem die beiden Leistungsträger Peter Marcic und Eric Kibi wurden von den Lok-Basketballern an der kurzen Leine gehalten und blieben deutlich unter ihrem bisherigen Saisonschnitt. Auch der Bernauer Neuzugang Julius Zurna blitze bei seiner Heimpremiere mit seinem Können auf. Zurna ließ die Fans nach schönen Vorlagen auf Oumar Sylla jubeln, der die Bälle routiniert im Korb versenkte. Bereits nach dem ersten Viertel lag der SSV mit 29:9 vorn. Die Rendsburger stemmten sich auf dem Feld gegen die Bernauer Übermacht und fanden im zweiten Abschnitt besser ins Spiel. Nach einem 11:4-Lauf der Gäste rief Schilling seine Spieler zur Auszeit. Die Lok nahm die Zügel danach wieder in die Hand und konnte das Aufbäumen der Gäste stoppen. Die komfortable 20-Punkte-Führung stand zur Halbzeit wieder (52:31).

Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren von Beginn an mit Leidenschaft und Kampfgeist auf dem Feld. Bernaus Trainer schickte mit Thomas Krausche einen weiteren Verteidigungsspezialisten und Scharfschützen ins Spiel, der mit sicherem Händchen direkt vier Zähler markierte. Mit zwei Dreiern in Serie ließ Felix Schekauski dann die Halle aufjubeln und schraubte die Führung uneinholbar nach oben (65:33, 23. Minute). Die Lok ließ in der Folge nicht locker und dominierte das Spiel weiter. Mit Punkten von Alexander Rosenthal und Pierre Bland zogen die Bernauer vor dem letzten Viertel bereits auf 43 Punkte davon. Das offensive Feuerwerk der Gastgeber ließ auch im Schlussabschnitt nicht nach. Fünf Minuten vor dem Ende machte Rosenthal mit einem

Foto Ricardo Steinicke - JonasBoehm_Lok-BCR_Korbcam

Foto Ricardo Steinicke – JonasBoehm_Lok-BCR_Korbcam

Hakenwurf die 100 Punktemarke voll (101:49). Hier hatten sich die Rendsburger bereits ergeben, die gegen die Lok-Defensive keinerlei Mittel fanden. Mit stehenden Ovationen fieberten die Bernauer Fans lautstark der Schlusssirene entgegen. Den Schlusspunkt zum 107:59-Heimsieg setzte am Samstag Thiemo Williams. Entsprechend begeistert zeigten sich nicht nur die Fans, sondern auch Mannschaft und Verantwortliche waren zufrieden. „Das war ein mannschaftlicher Auftritt nahe an der Note sehr gut“, freute sich Lok-Headcoach René Schilling. Alle Spieler bei den Bernauer haben gepunktet, gleich fünf Akteure weisen sogar zweistellige Werte auf. Allen voran war Schekauski mit fünf Dreiern und 23 Punkten erfolgreichster Lok-Werfer. Jonas Böhm kam mit 16 Punkten und elf Rebounds sogar zu einem Double-Double. „Wir haben bis zum Schluss konzentriert und fokussiert verteidigt, genau so hatten wir uns das auch vorgenommen. Die Fans haben uns großartig über das ganze Spiel hinweg gepusht und offensiv lief bei uns sehr viel zusammen“, lobt der Trainer die gezeigte Leistung und hofft zudem, dass seine Spieler „die Konsequenz in der Verteidigung für die kommenden Partien konservieren“ und mit dem gleichen Selbstbewusstsein wie am Samstag auflaufen. Mit dem Sieg festigt der SSV Lok Bernau den dritten Tabellenplatz und bleibt dem Spitzenduo Wolfenbüttel und Aschersleben auf den Fersen.

Foto Ricardo Steinicke - Pierre Bland Lok-BCR Korbcam

Foto Ricardo Steinicke – Pierre Bland Lok-BCR Korbcam

Schon am Wochenende treffen die Bernauer auf das nächste Aufsteigerteam und dem dritten Brandenburg-Vertreter in der Regionalliga. Die Lok-Basketballer gastieren im ersten Brandenburg-Derby dieser Saison bei den Red Dragons Königs Wusterhausen. Das Spiel am kommenden Sonntag beginnt um 18.00 Uhr in der Paul-Dinter-Halle (Jahnstraße, Königs Wusterhausen).

Viertelstände: 29:9, 52:32, 83:40, 107:59

SSV Lok Bernau: Felix Schekauski (23 Punkte), Oumar Sylla (18), Pierre Bland (16), Jonas Böhm (16), Thiemo Williams (7), Thomas Krausche (6), Benito Barreras (4), Julius Zurna (3), Dominique Klein (2)

BC Rendsburg Twisters: Eric Kibi (18 Punkte), Peter Marcic (10), Jannek Schmitt (8), Christoph Brunk (6), Michael Brodersen (5), Alexander Schlemmer (5), Max Hillner (3), Patrick Sopha (3), Björn Rohwer (1), Tim Störtenbecker (0), Dietrich Basylev (0), Christian Rinner (0)

 

Wir danken Ricardo Steinicke für Text und Foto
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Top-Verpflichtung für Lok

Ihr Plus für den BarnimTop-Verpflichtung Julius Zurna verstärkt die Lok

Der SSV Lok Bernau reagiert auf die aktuelle Personalsituation und verpflichtet mit Julius Zurna einen der besten Regionalligaspieler der letzten beiden Jahre. Der Litauer spielte in den vergangenen zwei Saisons für die BG Aschersleben Tigers, war bisher aber noch ohne neuen Vertrag. Zurna ist am Freitag in Bernau eingetroffen und wird voraussichtlich schon am Sonntag in Wolfenbüttel auflaufen.

Top-Verpflichtung Julius Zurna verstärkt die Lok Der SSV Lok Bernau reagiert auf die aktuelle Personalsituation und verpflichtet mit Julius Zurna einen der besten Regionalligaspieler der letzten beiden Jahre. Der Litauer spielte in den vergangenen zwei  Saisons für die BG Aschersleben Tigers, war bisher aber noch ohne neuen Vertrag. Zurna ist am Freitag in Bernau eingetroffen und wird voraussichtlich schon am Sonntag in Wolfenbüttel auflaufen.  Den Bernauer Fans durfte Neuzugang Julius Zurna bekannt sein, denn in den vier Spielen gegen Bernau für seinen alten Club aus Aschersleben war er stets der entscheidende Faktor auf dem  Feld und markierte jedes Mal mindestens 21 Punkte. Sein Spitzenwert gegen die Lok lag bei 29 Zählern. Ab sofort steht der 28-jährige litauische Guard für den SSV Lok Bernau auf dem Parkett. Zurna empfiehlt sich dabei mit hervorragenden Statistikwerten aus der letzten Saison. Er zeichnete sich bei den Tigers für durchschnittlich 20.3 Punkte pro Spiel, 4.4 Assists, 3.4 Rebounds und 2.4 Steals bei einer kombinierten Trefferquote jenseits der 41 Prozent verantwortlich. Der gebürtige Litauer kam 1986 in Mažeikiai zur zur Welt und lernte das Basketballspielen in den Jugendmannschaften in seiner 40.000 Einwohner zählenden Heimatstadt. 2005 wechselte der damals 19-jährige Zurna in die zweite litauischen Liga. Nach zwei Spielzeiten in Klaipėda wechselte er innerhalb der Liga und spielte sich weiter in den Fokus der litauischen Erstligisten. Es folgten insgesamt drei Saisons im Oberhaus unter anderem für Techasas Panevėžio. Neben seinen Scorerqualitäten zeigte er bei allen Stationen auch seine gute Arbeit im Rebound und ein gutes Auge für seine Mitspieler. Seit 2012 war Aschersleben zwei Saisons lang seine erste Station im Ausland. Bisher blieb Zurna seit dem Saisonende noch ohne Vertrag, stand im Sommer aber auch schon mit den SSV–Verantwortlichen in Kontakt. Die Bernauer Verstärkung freut sich auf sein erstes Spiel. „Ich werde alles dafür tun um dem Team zu helfen und ich hoffe die Fans unterstützen uns auf diesem Weg. Ich freue mich außerdem auf die tolle Atmosphäre bei meinem ersten Heimspiel nächste Woche“, so der sympathische Litauer. Auch der Bernauer Trainer René Schilling freut sich über die Zusage des erfahrenen Mannes. „Er wird unseren Kader noch flexibler machen. Er zeichnet sich durch eine sehr professionelle Einstellung aus und bringt sowohl offensiv wie defensiv viel Durchschlagskraft mit. Julius Zurna macht uns ohne Frage viel gefährlicher“, erklärt Schilling die Verpflichtung. Nach dem Abgang von Povilas Gaidys und der Verletzung von Friedrich Lotze reagiert der SSV Lok Bernau damit auf die aktuelle Personalsituation. Der endgültige Befund der MRT-Untersuchung bei Lotze bescheinigt einen Bänderanriss im linken Fußgelenk. Die schlimmsten Befürchtungen eines Bänderrisses bewahrheiten sich somit nicht. Der Bernauer Centerspieler wird voraussichtlich in zwei bis drei Wochen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können.  Ricardo Steinicke

Foto: Ricardo Steinicke / Julius Zurna beim LokTraining

 

Den Bernauer Fans durfte Neuzugang Julius Zurna bekannt sein, denn in den vier Spielen gegen Bernau für seinen alten Club aus Aschersleben war er stets der entscheidende Faktor auf dem Feld und markierte jedes Mal mindestens 21 Punkte. Sein Spitzenwert gegen die Lok lag bei 29 Zählern. Ab sofort steht der 28-jährige litauische Guard für den SSV Lok Bernau auf dem Parkett. Zurna empfiehlt sich dabei mit hervorragenden Statistikwerten aus der letzten Saison. Er zeichnete sich bei den Tigers für durchschnittlich 20.3 Punkte pro Spiel, 4.4 Assists, 3.4 Rebounds und 2.4 Steals bei einer kombinierten Trefferquote jenseits der 41 Prozent verantwortlich.

Der gebürtige Litauer kam 1986 in Mažeikiai zur zur Welt und lernte das Basketballspielen in den Jugendmannschaften in seiner 40.000 Einwohner zählenden Heimatstadt. 2005 wechselte der damals 19-jährige Zurna in die zweite litauischen Liga. Nach zwei Spielzeiten in Klaipėda wechselte er innerhalb der Liga und spielte sich weiter in den Fokus der litauischen Erstligisten. Es folgten insgesamt drei Saisons im Oberhaus unter anderem für Techasas Panevėžio. Neben seinen Scorerqualitäten zeigte er bei allen Stationen auch seine gute Arbeit im Rebound und ein gutes Auge für seine Mitspieler. Seit 2012 war Aschersleben zwei Saisons lang seine erste Station im Ausland.

Top-Verpflichtung Julius Zurna verstärkt die Lok Der SSV Lok Bernau reagiert auf die aktuelle Personalsituation und verpflichtet mit Julius Zurna einen der besten Regionalligaspieler der letzten beiden Jahre. Der Litauer spielte in den vergangenen zwei  Saisons für die BG Aschersleben Tigers, war bisher aber noch ohne neuen Vertrag. Zurna ist am Freitag in Bernau eingetroffen und wird voraussichtlich schon am Sonntag in Wolfenbüttel auflaufen.  Den Bernauer Fans durfte Neuzugang Julius Zurna bekannt sein, denn in den vier Spielen gegen Bernau für seinen alten Club aus Aschersleben war er stets der entscheidende Faktor auf dem  Feld und markierte jedes Mal mindestens 21 Punkte. Sein Spitzenwert gegen die Lok lag bei 29 Zählern. Ab sofort steht der 28-jährige litauische Guard für den SSV Lok Bernau auf dem Parkett. Zurna empfiehlt sich dabei mit hervorragenden Statistikwerten aus der letzten Saison. Er zeichnete sich bei den Tigers für durchschnittlich 20.3 Punkte pro Spiel, 4.4 Assists, 3.4 Rebounds und 2.4 Steals bei einer kombinierten Trefferquote jenseits der 41 Prozent verantwortlich. Der gebürtige Litauer kam 1986 in Mažeikiai zur zur Welt und lernte das Basketballspielen in den Jugendmannschaften in seiner 40.000 Einwohner zählenden Heimatstadt. 2005 wechselte der damals 19-jährige Zurna in die zweite litauischen Liga. Nach zwei Spielzeiten in Klaipėda wechselte er innerhalb der Liga und spielte sich weiter in den Fokus der litauischen Erstligisten. Es folgten insgesamt drei Saisons im Oberhaus unter anderem für Techasas Panevėžio. Neben seinen Scorerqualitäten zeigte er bei allen Stationen auch seine gute Arbeit im Rebound und ein gutes Auge für seine Mitspieler. Seit 2012 war Aschersleben zwei Saisons lang seine erste Station im Ausland. Bisher blieb Zurna seit dem Saisonende noch ohne Vertrag, stand im Sommer aber auch schon mit den SSV–Verantwortlichen in Kontakt. Die Bernauer Verstärkung freut sich auf sein erstes Spiel. „Ich werde alles dafür tun um dem Team zu helfen und ich hoffe die Fans unterstützen uns auf diesem Weg. Ich freue mich außerdem auf die tolle Atmosphäre bei meinem ersten Heimspiel nächste Woche“, so der sympathische Litauer. Auch der Bernauer Trainer René Schilling freut sich über die Zusage des erfahrenen Mannes. „Er wird unseren Kader noch flexibler machen. Er zeichnet sich durch eine sehr professionelle Einstellung aus und bringt sowohl offensiv wie defensiv viel Durchschlagskraft mit. Julius Zurna macht uns ohne Frage viel gefährlicher“, erklärt Schilling die Verpflichtung. Nach dem Abgang von Povilas Gaidys und der Verletzung von Friedrich Lotze reagiert der SSV Lok Bernau damit auf die aktuelle Personalsituation. Der endgültige Befund der MRT-Untersuchung bei Lotze bescheinigt einen Bänderanriss im linken Fußgelenk. Die schlimmsten Befürchtungen eines Bänderrisses bewahrheiten sich somit nicht. Der Bernauer Centerspieler wird voraussichtlich in zwei bis drei Wochen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können.  Ricardo Steinicke

Foto: Ricardo Steinicke / Julius Zurna beim LokTraining

Bisher blieb Zurna seit dem Saisonende noch ohne Vertrag, stand im Sommer aber auch schon mit den SSV–Verantwortlichen in Kontakt. Die Bernauer Verstärkung freut sich auf sein erstes Spiel. „Ich werde alles dafür tun um dem Team zu helfen und ich hoffe die Fans unterstützen uns auf diesem Weg. Ich freue mich außerdem auf die tolle Atmosphäre bei meinem ersten Heimspiel nächste Woche“, so der sympathische Litauer. Auch der Bernauer Trainer René Schilling freut sich über die Zusage des erfahrenen Mannes. „Er wird unseren Kader noch flexibler machen. Er zeichnet sich durch eine sehr professionelle Einstellung aus und bringt sowohl offensiv wie defensiv viel Durchschlagskraft mit. Julius Zurna macht uns ohne Frage viel gefährlicher“, erklärt Schilling die Verpflichtung.

Nach dem Abgang von Povilas Gaidys und der Verletzung von Friedrich Lotze reagiert der SSV Lok Bernau damit auf die aktuelle Personalsituation. Der endgültige Befund der MRT-Untersuchung bei Lotze bescheinigt einen Bänderanriss im linken Fußgelenk. Die schlimmsten Befürchtungen eines Bänderrisses bewahrheiten sich somit nicht. Der Bernauer Centerspieler wird voraussichtlich in zwei bis drei Wochen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können.

 

Wir danken Ricardo Steinicke für Text und Bild