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Vorsitzender der Jusos Barnim zum Thema –> Schülerhaushalte

Zum Vorschlag der SPD, Schülerhaushalte einzuführen, der in die Debatte um den Haushaltsplan des Kreises heute eingebracht wird, äußert sich der Vorsitzende der Jusos Barnim, Florian Görner:

„Die Jusos im Barnim begrüßen den Vorstoß der SPD-Fraktion im Barnimer Kreistag, Schülerhaushalte einzuführen, weil wir darin mehrere Vorteile sehen:

  • Junge Menschen haben sonst nur wenige Möglichkeiten sich zu beteiligen und werden sonst nur selten gefragt, wenn Veränderungen an der Schule anstehen.
  • Die begrenzten Mittel für Schulen bedarfsgerecht und sinnvoll eingesetzt, weil die Schüler*innen, die es unmittelbar betrifft, gefragt werden.
  • Auf lange Sicht bekommt die Verwaltung auch einen Blick für Mängel und Probleme: z.B. wenn öfter besseres Essen oder besseres Mobiliar im Schülerhaushalten gefordert werden, kann der Landkreis daraus generell den Schluss ziehen, dass das an unseren Schulen fehlt.

„Trotzdem dürfen die Schülerhaushalte nicht zu Makulatur verkommen. 10.000€ für alle Barnimer Schulen (500€pro Schule im Jahr) sind zu wenig, um damit effektiv arbeiten zu können. Außerdem müssen sie den Schüler*innen echte Mitbestimmung ermöglichen. Vorschläge zur besseren Ausstattung von Schulen allein kann nicht das Einzige sein, was an Mitbestimmung möglich ist. Wenn tatsächlich nur 10.000€ im Haushaltsplan aufzutreiben sind, sollte man damit erst an an einer Schule ein Pilotprojekt finanzieren oder noch besser, das Geld dem Kreisschüler*innenrat als Budget zur Verfügung stellen, damit alle Schüler*innen davon mittelbar profitieren können,“ so Görner abschließend.

Ihre Jusos im Barnim  i.A. Florian Görner  Vorsitzender
Juso Unterbezirk Barnim  c/o SPD Barnim Breite Str. 20  16225 Eberswalde Tel.: 01622001576

11.2.2015 —————-

Diese Forderungen sind heute mit anderen Änderungsvorschlägen im Kreistag. Die Vorschläge, die wir ausgearbeitet haben finden Sie im Anhang. Das Ursprungsdokument finden Sie hier: http://www.barnim.de:8080/kreistag/tops.do?tid=MjyGdvFct8Ur6Ri4GJ

„Es geht nicht, dass Großteile des Busverkehrs im Ländlichen Raum ab 2017 nur noch per Rufbus verkehren. Es muss ein Mindestmaß an Taktverkehr erhalten bleiben. Die Umstellung auf Anrufbus ist eine weitere Hürde für die Fahrgäste, so dass der öffentliche Nahverkehr im ländlichen Raum noch unattraktiver wird. Da ist auch die SPD Barnim in der Pflicht, Versprechungen aus ihrem Wahlprogramm zu halten,“ so Florian Görner.

Görner macht weiterhin auf nötige Qualitätsverbesserungen, gerade im Schülerverkehr, aufmerksam: „ Uns wird von Schülerinnen und Schülern zugetragen, dass sie oft stehen müssen wenn sie in die Schule gebracht werden. Hier muss man dafür sorgen, dass ausreichend Sitzplätze vorhanden sind.“

„Die Jusos kritisieren auch das Verfahren rund um die Erstellung des Nahverkehrsplans im Barnim. In anderen Landkreisen mit ähnlicher Zeitschiene hat man den Entscheidungsträgern mehr Vorlauf gewährt, um über den Nahverkehrsplan zu diskutieren. Im Barnim geht das mal wieder Hauruck durch die kalte Küche. Das geht so nicht!“ ergänzt der Juso-Vorsitzende, der auch Sachkundiger Einwohner im zuständigen Ausschuss für Territorialplanung, Bauen und Wohnen, Gewerbe und Wirtschaft (A4) ist.

Für weitere Fragen können Sie Florian Görner unter 01622001576 oder unter florian.gorner@googlemail.com erreichen.

 

Quelle: Jusos im Barnim