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BARNIM: Elektroschrottentsorgung ist kostenlos und kinderleicht

Elektroschrottentsorgung ist kostenlos und kinderleicht
Barnimer Dienstleistungsgesellschaft bestens aufgestellt

Zahlreichen Zeitungsartikeln konnte man in den letzten Tagen entnehmen, dass die am 24.07.2016 in Kraft getretene Änderung des Elektrogesetzes, das neuerdings auch Einzelhändler mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern verpflichtet Elektroaltgeräte zurückzunehmen nicht greift und stattdessen viele Händler mit faulen Ausreden oder dem Hinweis auf zu entrichtende Gebühren sich um die Verantwortung drücken.
Wenig überrascht zeigt sich der Geschäftsführer der BDG, Christian Mehnert:
„Unabhängig davon, dass die Händler auf den Verkauf und nicht auf die Rücknahme von Elektroaltgeräten fokussiert sind und ihnen der Preiskampf im Nacken sitzt, ist das geänderte Elektrogesetzt sowieso wenig praktikabel.“ kritisiert Christian Mehnert „Wer hat schon die alte Waschmaschine parat, wenn der Postbote die neue bringt? Und welches Ehepaar trägt schon mal vorsichtshalber seine gebrauchte Waschmaschine mit in den Elektrogroßmarkt, um diese, im Falle eines Neukaufs, gleich dort zu lassen. Kunden sind es gewohnt, ihre Elektroaltgeräte zu einem späteren Zeitpunkt zu entsorgen. Ihre Partner des Vertrauens sind dabei seit jeher die Entsorger.“
Keine Probleme gibt es auf den Recycling- und Wertstoffhöfen der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft in Eberswalde, Bernau, Wandlitz und Werneuchen. Hier können alle Elektrogeräte aus privaten Haushaltungen zu den Öffnungszeiten kostenfrei angeliefert werden. Da viele Bürger den Recyclinghof nutzen um auch andere Abfälle oder Wertstoffe einer geordneten Entsorgung zuzuführen, ist dies der beste Weg, auch für die Elektroaltgeräte. Die Erlöse, die mit dem Verkauf der Elektroaltgeräte erzielt werden, werden dem Gebührenhaushalt gutgeschrieben und nutzen damit jedem Bürger im Landkreis Barnim.
Darüber hinaus bietet die BDG einen kostenpflichtigen Service für Menschen, die ihre Elektroaltgeräte nicht selbst zu den Recyclinghöfen bringen können oder wollen. Für 15 Euro Anfahrtspauschale wird das Gerät nach vorheriger Anmeldung vor der Haustür abgeholt – für weitere 3,50 Euro pro Gerät werden diese sogar aus dem Haushalt desjenigen abtransportiert.
Die Sammlung und Entsorgung von Elektroaltgeräten ist übrigens klar geregelt – gewerbliche Sammlungen und Entsorgungen beim Containerdienst nebenan sind grundsätzlich unzulässig. Fragen rund um das Thema Elektroschrottentsorgung sowie alle anderen Themen rund um die Abfallentsorgung beantworten ihnen die Kundenbetreuer der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft gern telefonisch oder per E-Mail. Die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Internetseite www.bdg-barnim.de oder auf ihrem aktuellen Gebührenbescheid.

Quelle: Pressestelle KVBArnim

Sammelplätze künftig ohne Papiercontainer

Landkreis und kreiseigener Entsorger BDG setzen Papierkampagne fort

Bis Ende 2015 wiel der  Landkreis Barnim seine Papierkampagne umgesetzt haben. Das Ziel ist, das  alle Haushalte im Barnim eine blaue Tonne zur Verfügung haben „Wir haben vor einem Jahr mit der Werbung für unsere Kampagne begonnen. Seitdem haben bereits sehr viele Barnimer die Gelegenheit genutzt und eine blaue Tonne angefordert“, kann Christian Mehnert, Geschäftsführer des kreiseigenen Abfallunternehmens BDG, berichten. Bereits heute liege man bei über 98 Prozent Abdeckung.

Mit Austeilen der Blauen Tonnen werden die blauen Papiercontainer von den öffentlichen Stellplätzen reduziert/abgeschafft. „Auch darauf weisen wir im Vorfeld mit großen Werbebannern auf den Containern selbst, aber auch in der Presse oder den örtlichen Amtsblättern hin“, so Mehnert weiter.

Wer seine, dennoch sein Papier an den alten Stellplätzen ablegt, macht sich der illegalen Abfallentsorgung schuldig. Er muss dann mit hohen Bußgeldern rechnen, die in einigen Fällen bereits ausgesprochen wurden

Die Mitarbeiter der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft (BDG) und des Landkreises  sind angehalten zu prüfen und ggfs. zu ahnden.

Anwohner, die illegale Entsorgungen auf den Stellplätzen beobachten, werden gebeten, sich bei der unteren Abfallwirtschaftsbehörde (Telefon 03334 214-1580 und -1581) zu melden und Anzeige zu erstatten.

 

Die Kontaktdaten für die Bestellung einer blauen Tonne sind im Internet unter www.bdg-barnim.de sowie der Abfallfibel zu finden. Das Bestellformular liegt zum download ebenfalls auf der Internetseite der BDG bereit.

2014-05-20-BDG Photovoltaik 2

Photovoltaik-Anlage im Recyclinghof Bernau in Betrieb

Photovoltaik-Anlage in Betrieb
Recyclinghof in Bernau als Standort
Der Landkreis Barnim ist seinem Ziel einer Null-Emissions-Strategie wieder einen Schritt näher gekommen. Die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft (BDG), eine hundertprozentige Tochter

2014-05-20-BDG Photovoltaik 2

BDG Photovoltaik

des Landkreises, hat gestern auf dem Recyclinghof in Bernau eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. „Ich freue mich, dass wir wieder einen Schritt weitegekommen sind und diesen
Teilabschnitt fertigstellen konnten“, sagte Silvia Ulonska, Umweltdezernentin in der Kreisverwaltung, anlässlich der Inbetriebnahme. „In einer Zeit, in der alle beim Thema Energiewende auf die Bremse zu treten scheinen, geben wir ordentlich Dampf“, ergänzte BDG-Geschäftsführer Christian Mehnert.
Auf dem Verwaltungsgebäude und der benachbarten Fahrzeughalle  wurden Insgesamt 210 PV-Module, mit einer Einzelleistung von Watt, montiert. Damit kann eine Gesamtleistung von 52,5 Kilowatt
peak erreicht werden. Die Anlage, die vollständig aus Eigenmitteln der BDG bezahlt wird, hat rund 91.300 Euro gekostet und besitzt eine Amortisationszeit von 11 Jahren. Eine entsprechende Anzeigetafel wird den Bürgern die erzeugten und produzierten Strom- sowie die eingesparten CO₂-Mengen jederzeit anzeigen. Der Strom wird maximal zu 50 Prozent eigengenutzt der Rest wird ins
Netz eingespeist.
Für die Umsetzung des Projektes konnten die Stadtwerke Bernau als Partner vor Ort gewonnen werden. Zum Ende des Jahres 2013 führte diese eine Recherche zur Installation einer entsprechenden
PV-Anlage bei örtlichen Firmen durch. Im Ergebnis konnten drei Angebote zum Vergleich abgefordert werden, auf deren Basis, unter Hinzurechnung der Kosten der Baubegleitung durch die Stadtwerke
Bernau, ein entsprechender Bauerlaubnisvertrag im März 2014 geschlossen wurde. Unter Verantwortung der Stadtwerke Bernau, wurde seit Ende April mit der Errichtung der Photovoltaik-Anlage
auf dem Dach der Fahrzeughalle begonnen. „Wir wollen im Landkreis dieses wichtige Thema Erneuerbare Energien gemeinsam angehen. Deshalb ist dieses Projekt für uns auch nur ein Anfang“,
so Stadtwerke-Geschäftsführerin Bärbel Köhler.

 

Wir danken Herrn  Oliver Köhler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit