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: Energieberater Welf Erös (mi.) und Stadtwerke Azubi Hannes Drews (li.) zeigen Interessenten direkt am Service-Bus EnergieTREFF(ER) die Technik und Durchführung einer Thermografie. Vor Ort können alle Fragen rund um die Aktion geklärt werden.

Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau

Auf der Suche nach unsichtbaren Lecks

Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau – Technik live und zum Mitmachen erleben – Anmeldung am Service-Bus EnergieTREFF(ER), per Mail und Telefon möglich

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau haben in diesem Jahr ein Aktionspaket geschnürt, um Energieschlupflöchern auf die Spur zu kommen. Die Thermografie-Aktion des kommunalen Energieversorgers startet am 23. Januar am Service-Bus EnergieTREFF(ER). „Thermografie macht sichtbar, wo Energie am Gebäude verloren geht, wie gut Fenster, Fassade und Dach gedämmt sind und wo dringend Handlungsbedarf besteht“, erklärt Welf Erös, Energieberater der Stadtwerke Bernau. Dazu werden mit einer Infrarotkamera Bilder des Hauses aufgenommen. Das Aktionspaket enthält neben den Aufnahmen auch fachliche Erläuterungen und Tipps zum Beheben der Schwachstellen. „Es sei wichtig, Energie dort zu halten, wo sie auch gebraucht wird. Die Stadtwerke Bernau verstehen sich als Energiedienstleister. Unsere Energieberatung unter der Dachmarke BernauPlus hilft unseren Kunden Energie zu sparen und sie effizient zu nutzen, das schont Klima und Geldbeutel“, beschreibt er das Engagement der Stadtwerke. Die Thermografie-Aktion kostet für Kunden der Stadtwerke Bernau 99 Euro. Alle anderen Interessenten zahlen 139 Euro.

Wissen Sie, wo Ihre Wärme bleibt?

: Energieberater Welf Erös (mi.) und Stadtwerke Azubi Hannes Drews (li.) zeigen Interessenten direkt am Service-Bus EnergieTREFF(ER) die Technik und Durchführung einer Thermografie. Vor Ort können alle Fragen rund um die Aktion geklärt werden.

: Energieberater Welf Erös (mi.) und Stadtwerke Azubi Hannes Drews (li.) zeigen Interessenten direkt am Service-Bus EnergieTREFF(ER) die Technik und Durchführung einer Thermografie. Vor Ort können alle Fragen rund um die Aktion geklärt werden.

„Man kann sich die gesamte Außenhülle eines Gebäudes wie eine Isolierkanne vorstellen, drinnen warm, draußen kalt“, erklärt Welf Erös und fügt an: „In dieser Isolierhülle sind jedoch Löcher – in Form von Fenstern, Türen oder beim Übergang zum Dach. Dort sind mögliche Schwachstellen in der Wärmeisolierung.“ Auch durch defekte Fensterdichtungen, schlecht gedämmte Scheiben oder Risse im Bauwerk kann Wärme entweichen. Die Thermografie-Aufnahmen machen diese Lücken in der Außenhülle von Gebäuden sichtbar.

Technik zum Anfassen

Wie eine Thermografie funktioniert zeigen die Energieberater der Stadtwerke Bernau live und zum Mitmachen am Service-Bus EnergieTREFF(ER). Vom 23. Januar bis 1. Februar steht das mobile Kundenzentrum dienstags in Panketal vor dem Rathaus und donnerstags in Schönow vor dem Rewe. Von 15 bis 19 Uhr können sich alle Interessenten zur Aktion, Ablauf und Durchführung der Thermografie persönlich beraten lassen. Mit dabei haben die Energieberater die Wärmebildkamera. „Schauen Sie bei uns vorbei und lassen Sie untersuchen, wo Ihr Körper, also Ihre Isolierhülle, die meiste Wärme verliert“, macht Welf Erös neugierig und fügt an: „Weil der Spaß nicht zu kurz kommen darf, erwartet Sie passend zur Jahreszeit das Spiel „Der heiße Draht“ mit kleinen „heißen“ Gewinnen zum Aufwärmen.“

Die Thermografie-Aktion richtet sich vor allem an Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter www.stadtwerke-bernau.de, unter der Telefonnummer 0151 140 26 231 oder per Mail an energiedienstleistungen@stadtwerke-bernau.de.

Quelle: Stadtwerke Bernau
Polizei

Zahl der Verkehrstoten im Barnim deutlich gestiegen

Zahl der Verkehrstoten im Barnim deutlich gestiegen

Verkehrsunfallkommission will Unfallschwere weiter reduzieren

Das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer im Landkreis Barnim hat im vergangenen Jahr insgesamt 14 Todesopfer gefordert. Das sind zehn Menschen mehr als noch 2016. Allein sechs Verkehrsunfälle mit Todesfolge sind auf überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zurückzuführen. „Wir werten diese Unfälle ortsbezogen aus und versuchen so herauszufinden, wo sich Unfälle häufen, worauf sie zurückzuführen sind und welche Maßnahmen als geeignet erscheinen, um Unfälle zu vermeiden“, erklärt Marcel Kerlikofsky, Leiter der Verkehrsunfallkommission.

Trotz dieser kontinuierlichen Arbeit ist auch die Zahl der schweren Verkehrsunfälle in 2017 gestiegen. Bei den Verletzten ist mit fast 14 Prozent der höchste Anstieg seit Jahren zu verzeichnen. Besonders auffällig sind dabei die schweren Baumunfälle, Radverkehrsunfälle und die Verkehrsunfälle mit Senioren (ab 65 Jahren).

weniger Unfälle mit Kindern

Erfreulich ist hingegen, dass es im vergangenen Jahr erneut wieder weniger Unfälle mit Kindern (0 bis 14 Jahre) gegeben hat. Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim hat im Rahmen des Projektes „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“ sehr viele Schulwege und das direkte Umfeld an den Barnimer Schulen untersucht. An diesem Projekt haben bisher über 600 Schüler mitgewirkt und auf Problemstellen hingewiesen.

(Weiterführende Informationen unter www.barnim.de/ruecksicht)

Entwicklung bei den Motorradunfällen

Die Entwicklung bei den Motorradunfällen ist durchaus positiv zu bewerten. Die erfassten Unfallzahlen sind die niedrigsten seit Jahren. Auch die Schwere ist weiterhin rückläufig. Die Verkehrsunfallkommission Barnim hat in den vergangenen drei Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kradfahrern beschlossen und umgesetzt.

Ungeachtetdessen sind für die Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg (L 291/L 29) weitere Maßnahmen in Planung. An der Klosterbrücke sollen Leitprofile und Kurventafeln den schwer einzuschätzenden Kurvenverlauf besser verdeutlichen. Die hohe Kontrolldichte zur Überwachung der gefahrenen Geschwindigkeiten soll beibehalten werden.

Für den Kurvenverlauf zwischen Liepe und Oderberg wird ein Verkehrsversuch vorbereitet.  Hier sollen Sondermarkierungen mit Rüttelstreifen installiert werden. Diese dienen zur Reduzierung der Geschwindigkeiten und zur Erhöhung der Aufmerksamkeit.

Verkehrsraum soll dabei sicher gestalten werden

Die Verkehrsunfallkommission Barnim folgt bei ihrer Arbeit dem Leitbild der Vision Zero (Vision Null). Der Verkehrsraum soll dabei sicher gestalten werden, dass es keine Verkehrstoten mehr gibt und Unfallfolgen minimiert werden. „Neben der Straße ist für uns der Faktor Mensch von besonderer Bedeutung. Schließlich können die Fahrzeugführer den wirksamsten Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten und zwar durch Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und eine angemessene Geschwindigkeit“, klärt Marcel Kerlikofsky auf.

Ganz konkret diskutieren die Mitglieder der Verkehrsunfallkommission derzeit wie Baumunfälle und die daraus resultierenden Unfallfolgen künftig besser vermieden werden können. „Eine generelle Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, so wie es der Landstraßenerlass für Alleestrecken vorgibt, soll es weiterhin nicht geben“, macht Kerlikofsky jedoch deutlich. Vielmehr setze man etwa auf Schutzplanken, wie sie jetzt als Folge einer Untersuchung der Unfälle entlang der B 158 aufgestellt werden.

Geschwindigkeitsbeschränkung

Auf der Kreisstraße zwischen Tempelfelde und Albertshof wird es zudem zukünftig eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h und teilweise ein Überholverbot geben. Die Straßenverkehrsbehörde hat nach dem Beschluss der Verkehrsunfallkommission die Anordnung vorzubereiten.

Neupflanzungen entlang der Hauptverkehrsstraßen

Besonders kritisch werden von den Experten auch Neupflanzungen entlang der Hauptverkehrsstraßen diskutiert. Das Straßenumfeld sollte so ausgebildet sein, dass ein Abkommen von der Fahrbahn nicht zu schweren Unfallfolgen führt. Ist eine solche Gestaltung nicht möglich, sind Schutzplanken erforderlich. „Beim Pflanzen neuer Bäume in Fahrbahnnähe muss uns bewusst sein, dass diese zu gefährlichen Hindernissen heranwachsen. Sinnvoller wäre es Baumpflanzungen entlang von Radwegen zu fördern, hier spenden sie dem Radler sogar Schatten“, erklärt Kerlikofsky weiter.

Handlungsbedarf  beim Radverkehr

Generell sieht der Leiter Verkehrsunfallkommission beim Thema Radverkehr noch Handlungsbedarf: „Der Radverkehr nimmt beträchtlich zu. Die Verkehrssicherheit ist aufgrund der mangelhaften Infrastruktur jedoch nicht gewährleistet. Das wirkt sich besonders stark auf die schwächeren und unsicheren Radfahrer aus.“ Ohne entsprechende Maßnahmen befürchte Kerlikofsky daher weiterhin steigende Unfallzahlen. Als Schwerpunkte hat er in diesem Zusammenhang die Stadt Bernau und der Gemeinde Wandlitz ausgemacht.

Wie es funktionieren kann, zeigt indes die Stadt Eberswalde. Dort ereigneten sich 2017 nur 53 Radverkehrsunfälle. Das sind immerhin 15,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Stadt Eberswalde hat ein aktuelles Radnutzungskonzept und ist in diesem Bereich wesentlich besser aufgestellt. Aus dem Radnutzungskonzept werden Schritt für Schritt Maßnahmen zur Verbesserung der Situation für die Radfahrenden umgesetzt.

Verkehrsunfälle mit Beteiligung Senioren (+ 65 Jahre)

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit beteiligten Senioren wird auch für das Jahr 2017 ansteigen. In 58 Prozent der Fälle waren die Senioren Hauptverursacher und dieser Anteil ist im Vergleich zu den Vorjahren gleichbleibend. Anders ist es mit der Unfallschwere, diese nimmt weiterhin zu. Nach der Unfallschwere gehören neben den Kindern und Jugendlichen die Senioren zu den besonders gefährdeten Personenkreisen.

„Im Jahr 2000 wurden auf den Straßen Brandenburgs 1544 Verkehrsunfälle registriert, bei denen Personen beteiligt waren, die 65 Jahre und älter waren. Diese Zahl haben wir nun innerhalb eines Jahres allein im Landkreis Barnim erreicht. Deshalb sollten wir unsere Verkehrssicherheitsmaßnahmen stärker an den Bedürfnissen der schwächeren Verkehrsteilnehmer ausrichten oder noch besser bereits bei den Verkehrsplanungen berücksichtigen“, ist sich Marcel Kerlikofsky sicher. Zudem sei es wichtig, die Kraftfahrer noch intensiver über altersspezifische Verhaltensweisen von Kindern und älteren Menschen aufzuklären und sie verstärkt anzuhalten, ihrer Verantwortung gegenüber den schwächeren Verkehrsteilnehmern nachzukommen.

 

Quelle: kvbarnim

 

Barnimer Landwirte beklagen schlechtes Erntejahr

Barnimer Landwirte beklagen schlechtes Erntejahr

Viele Unsicherheitsfaktoren haben Auswirkungen auf Betriebsergebnisse

Weltmarktpreise sowie Witterungs- und Klimafaktoren bleiben für die Barnimer Landwirte die größten Unsicherheitsfaktoren. Das geht aus dem Erntebericht für das vergangene Jahr hervor. Demnach hatten diese Faktoren direkten Einfluss auf die Einkommenssituation der knapp 250 Landwirtschaftsbetriebe im Landkreis.

Vor allem mit dem Wetter hatten die Barnimer Landwirte 2017 zu kämpfen. So wurde der Landkreis Ende April beispielsweise von starken Nachtfrösten bis minus 7 Grad heimgesucht. In dessen Folge erfroren die in Vollblüte stehenden Obstkulturen. Insbesondere bei Süßkirschen und Äpfel kam es dadurch zu Ernteausfällen bis zu 90 Prozent.

Im Juni/Juli gab es dann langanhaltende Starkregen, die zu Überflutungen in wesentlichen Teilen Brandenburgs führten. Im Barnim waren die Auswirkungen aufgrund der lehmigen Sandböden nicht gravierend, dennoch hatten auch hier Landwirte Ausfälle zu verzeichnen. Von der Landesregierung wurden diese Ereignisse als „besonders widrige Witterungsverhältnisse nach EU-Richtlinien“ eingestuft. Landwirte sollen nun über einen Fonds Hilfen bei der Bewältigung der Schäden erhalten. Gegenwärtig läuft dazu das entsprechende Antragsverfahren über die Investitionsbank des Landes Brandenburg.

Stark schwankende Weltmarktpreise

Die Globalisierung mit den weiterhin niedrigen Erzeugerpreisen wirkt einerseits direkt auf die Erlöse in den landwirtschaftlichen Unternehmen und anderseits nachfolgend auch auf das Anbauspektrum der einzelnen Getreidearten.

Die bereits in den Vorjahren festgestellte Erhöhung des Anbauumfanges beim anspruchsvollen Winterweizen hat sich auch im Jahr 2017 fortgesetzt. Es wurden insgesamt um 500 Hektar mehr angebaut. Das ist eine annähernde Verdoppelung dieser ertragreichen Kultur gegenüber dem Anbaujahr 2013.

Der Winterweizen ist damit auch in unserem Landkreis zur Hauptgetreideart avanciert und hat den Winterroggen als vorherrschende Getreideart abgelöst. Die erneute Anbauausweitung ging zu Lasten der Triticale und des Haferanbaus.

Die in den letzten vier Jahren festzustellende Erhöhung des Maisanbaus hat sich nicht mehr fortgesetzt. Der Anbauumfang hat sich 2017 nach vorübergehender Verringerung um 700 Hektar im Anbaujahr 2016, wieder um 585 Hektar erhöht und damit annähernd die Größe des Jahres 2015 erreicht. Daraus ableitend ist für den Landkreis Barnim keine Ausweitung des Maisanbaus als besorgniserregende Monokultur abzuleiten. Auch ein wesentlicher Anstieg bei der Errichtung von Biogasanlagen mit nachfolgend verstärktem Maisanbau in diesen Gebieten ist in naher Zukunft nicht geplant.

Lange Erntezeiten sorgen für Ausfälle

Im milden Winter 2016/17 sind die Kulturen wiederum von langen Kältephasen, ohne eine schützende Schneedecke verschont geblieben und hatten damit eigentlich gute Startbedingungen. Auswinterungsschäden sind nur in geringem Umfang aufgetreten und die Düngungs- und Bestellarbeiten konnten noch zu günstigen Terminen abgeschlossen werden. Die Frühjahrswitterung war lange Zeit von kühlen Temperaturen geprägt und der Vegetationsbeginn setzte erst zu einem späten Zeitpunkt ein.

Insgesamt war das Frühjahr 2017 für die wärmeliebenden gärtnerischen Kulturen zu kalt. Die Getreidekulturen und der Winterraps hatten im Frühsommer normale Wachstumsbedingungen.

Die Ursachen für den nun schon im zweiten Jahr deutlich gesunkenen Ertrag bei Winterraps können wir nicht nur bei der Witterung suchen, hier wirkt sich das seit der Herbstbestellung 2015 bestehende Beizverbot des Saatgutes weiterhin stark negativ aus. Es führte bereits nach der Aussaat zu Auflaufschäden in größerem Umfang, so dass die optimale Bestanddichte für einen Ertrag wie er in den Jahren 2013 – 2015 erreicht wurde, nicht gesichert werden konnte.

Die Sommerkulturen Mais, Sonnenblumen und Kartoffeln, die erst im April/Mai in den Boden gebracht wurden, hatten ebenso mit Auflaufschwierigkeiten zu kämpfen. In der Folge konnten sie sich jedoch gut entwickeln.

Bei den Ackerfutterkulturen Klee, Luzerne und deren Gemische sowie auf dem Grünland hat sich die niederschlagsreiche Sommerwitterung auf unseren Sandböden positiv ausgewirkt, so dass sich die Bestände vom Grünmasseertrag ausreichend entwickeln konnten. Aufgrund der ständigen Niederschläge bereitete es den Unternehmen aber Schwierigkeiten, qualitativ gutes Heu für die Winterfütterung zu einzufahren.

Im Ökologischen Landbau lagen die erzielten Erträge wiederum um 30 bis 50 Prozent unter denen die im konventionellen Anbau erzielt wurden.

Die Getreidemahd startete in diesem Jahr am 5. Juli und damit ebenso zeitig wie im Jahr zuvor. Die Qualität der geernteten Druschfrüchte war in diesem Jahr nur für die zuerst geerntete Wintergerste als gut zu bezeichnen. Alle anderen Getreidearten litten unter der anhaltenden Feuchtigkeit und der langen Erntedauer, wobei ein Großteil der geernteten Bestände nur noch Futterqualität erreichten.

Im Obstbau wurden in diesem Jahr unterdurchschnittliche Erträge realisiert. Der bisher in einem solchen Ausmaß nicht gekannte Spätfrost und der kalte Frühlingsbeginn im April war für die Wärme liebenden Obst- und Gartenbaukulturen nicht zuträglich und führte zum teilweisen Totalausfall bei Kern- und Steinobst.

Auch der Anbau von Erdbeeren litt in unserem Landkreis unter den Witterungsbedingungen und brachte den Produzenten eine normale Erntemenge. Im Gegensatz dazu hat die Spargelernte früh begonnen und hat gute bis sehr gute Erträge gebracht. Damit konnte eine höhere Tonnage dieses Edelgemüses für den heimischen Markt bereitgestellt werden.

 

Quelle: KV barnim

Stadtwerke Bernau: Winter mit Rekordzahlen

Winter mit Rekordzahlen

Mehr als 12.000 Besucher und 71 Schulklassen nutzen Eishalle der Stadtwerke Bernau

 

BERNAU BEI BERLIN. Die Eisbahn ist abgetaut, die Lichter sind aus und der Weihnachtsmann ist vom Gaskessel herabgestiegen: Das Winterprogramm der Stadtwerke Bernau hat die Menschen in Bernau durch die Advents- und Weihnachtszeit begleitet, nun ist alles abgebaut. „Die Resonanz auf unsere Winterprojekte war besser denn je. Besonders gut angenommen wurde die Eisbahn“, zieht Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, eine positive Bilanz. Von Ende November bis Anfang Januar haben die „Stadtwerke on Ice“ genau 12.624 Besucher gezählt – rund 54 Prozent mehr als im Vorjahr. „Als kommunales Unternehmen tun wir gerne etwas für die Lebensqualität der Menschen in Bernau und der Region“, betont Bärbel Köhler.

 

Freizeitspaß für Schulen, Vereine und jedermannBotschafter für Bernau - Barnim-plus

Zum neunten Mal in Folge hatten die Stadtwerke Bernau ihre Fahrzeug- und Werkzeughalle geräumt, um sie in eine 300 Quadratmeter große Schlittschuhbahn zu verwandeln. Die Monteure der Stadtwerke, die normalerweise für große Heizungsanlagen zuständig sind, wurden zu Eismachern. Das Konzept des Betriebs hat sich bewährt: Während die Eishalle abends gerne von örtlichen Vereinen reserviert wird und am Nachmittag der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, kann sie morgens von Schulen gebucht werden. 71 Klassen aus 23 unterschiedlichen Schulen haben in dieser Saison von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Am Eisstock-Cup am 6. Dezember nahmen 18 Teams teil, so viele wie noch nie.

 

Weihnachtsbeleuchtung 320 Stunden in Betrieb

Zudem haben sich die Stadtwerke Bernau bereits das dritte Mal um die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt gekümmert. Fünf Wochen lang leuchteten 150.000 Lichtpunkte – alle auf der Basis energiesparender LED-Technik – und erfreuten die Menschen rund 320 Stunden mit ihrem Glanz. „In der Eishalle kann man im nächsten Winter zum zehnten Mal seine Runden drehen. Zu diesem Anlass wird es sogar ein besonderes Programm geben“, verspricht Bärbel Köhler.

Quelle: Stadtwerke Bernau

LOK BERNAU startet mit Sonntagsspiel ins neue Jahr

LOK BERNAU startet mit Sonntagsspiel ins neue Jahr

 

Am Sonntag, den 7. Januar um 17 Uhr begrüßen die Bernauer Korbjäger den Tabellenzehnten SC Rist Wedel in der Erich-Wünsch-Halle. Im Hinspiel unterlag die LOK den Schleswig-Holsteinern auswärts mit 71:79 und wird sich als Neujahrsresolution die Revanche auf die Fahnen schreiben.


Nach dem Sieg gegen die Hussitenstädter im Oktober 2017 setzte es für die Gäste aus Wedel eine herbe Niederlagenserie von ganzen sieben Pleiten in Folge, die sie erst im letzten Spiel des abgelaufenen Jahres mit einem Auswärtssieg gegen Essen brechen konnten. Ein Grundstein für die Kehrtwende war unteranderem die Nachverpflichtung des US-Flügelspielers William Darley, der Mitte Dezember vom ProA-Ligisten Hamburg Towers nach Wedel wechselte und in Essen gleich elf Punkte, sieben Rebounds und drei Assists zum Sieg beisteuerte. Neben dem 2,03 Meter großen Darley baut der spanische Headcoach Felix Banorbe wie bereits im Hinspiel auf das Trio Nino Celebic, Aurimas Adomaitis und Vincent Kittmann. Der serbische Aufbauspieler Nino Celebic gilt als pfeilschnell und agiert mit viel Spielwitz. Im bisherigen Saisonverlauf steht er durchschnittlich knapp 30 Minuten auf dem Feld und ist mit 18,2 Punkten, 4,2 Assists und 3,3 Rebounds der wichtigste Akteur im Wedeler Spiel. Statistisch gesehen zweiteffektivster Spieler des SC Rist Wedel ist der litauische Big Men Aurimas Adomaitis. Der kräftige 2,05 Meter Mann aus dem Baltikum zeichnet für 11,1 Punkte und 7,7 Rebounds in nur 22 Minuten Einsatzzeit pro Spiel verantwortlich. Dritteffektivster Akteur ist der erfahrene deutsche Flügelspieler Vincent Kittmann, der 9,3 Punkte und 5,9 Rebounds erzielt. Neben diesen drei Optionen und der Neuverpflichtung William Darley dürfen die Bernauer aber auch den erfahrenen Guard Steffen Kiese, sowie die beiden Nachwuchshoffnungen Marius Behr und Osaro Jürgen Rich Igbineweka, die beide auch mit einer Doppellizenz für den ProA-Ligisten Hamburg Towers ausgestattet sind, nicht außer Acht lassen. Auffällig im Spiel der Gäste sind die häufig kleinen Aufstellungen von Trainer Banobre, die den Ball gut bewegen und mit knapp 27 Dreiern pro Spiel die meisten Würfe der Liga jenseits der 6,75 Meter Marke nehmen. Defensiv wechseln die Schleswig-Holsteiner häufig einer Mann-Mann-Verteidigung und einer Zonenverteidigung und stellen den Gegner damit immer wieder vor neue Herausforderungen.

Headcoach René Schilling nennt die Schlüssel zu einem erfolgreichen Jahresauftakt: „Defensiv heißt es für uns aufmerksam in der Transition-Verteidigung zu sein und die Werfer gut zu verteidigen. Außerdem müssen wir Lösungen finden wie wir mit unseren Großen gegen die eher kleinen Aufstellungen der Rister verteidigen. Offensiv müssen wir gute Lösungen gegen die wechselnde Verteidigung der Gäste finden und wir sollten versuchen unseren Vorteil am Brett auszuspielen.“

Fraglich ist unterdessen der Einsatz von Point Guard und ALBA-Doppellizenzspieler Bennet Hundt, der sich am Montag beim Training mit den ALBA-Profis auf Gran Canaria eine Fußverletzung zuzog. Weitere Erkenntnisse wird die genaue Untersuchung in Berlin ergeben.

Simon Schönhoff

Einladung zum Machbarschaftstag in Eberswalde

Machbarschaftstag

Was wollen wir in Eberswalde gemeinsam bewegen?

 

Kulturhaus Heidekrug 2.0 Joachimsthal – „angesagter Kulturclub“

Kulturhaus Heidekrug 2.0 Joachimsthal – „angesagter Kulturclub“

Jahresrückblick 2017 / Ausblick 2018

In seinem siebten, gar nicht verflixten Veranstaltungsjahr konnte der Verein Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. zu fünfundsechzig Kulturveranstaltungen insgesamt mehr als 2.700 Besucher im Joachimsthaler Heidekrugsaal und im Skulpturengarten begrüßen. Für ein ausschließlich ehrenamtlich betriebenes Kulturhaus ist das enorm. Doch es hat sich für die Vereinsaktiven gelohnt, ihre Freizeit dem ambitionierten Unternehmen zu widmen. Das Publikum ist dafür sehr dankbar. In einem Beitrag von rbb24 wurde der Heidekrug als „angesagter Kulturclub“ bezeichnet und das ist er auch – weit über Joachimsthal hinaus.
Im kommunalen Kino gab es ein abwechslungsreiches zweites Kinojahr mit insgesamt 45 sehenswerten Filmen. Der Freitagabend hat sich als Kinoabend herumgesprochen; es hat sich ein Stammpublikum aus der ganzen Region zusammengefunden. Höhepunkt war die Vorführung von Toni Erdmann im Februar mit mehr als 100 Zuschauern. Gelegentliche Dokumentarfilme wie „ Rabbi Wolff“, „Parchim International“, „Zwischen den Stühlen“ und „I Am Not Your Negro“ wurden ebenfalls interessiert angenommen.

Ferienkino-Veranstaltungen

Eine gute Tradition sind auch die Ferienkino-Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub der Stadt Joachimsthal, die von insgesamt 210 Kinder besucht wurden. Dazu kam noch das Kinderkino an Nikolaus mit den Grüffelo-Filmen, zu dem 150 Kinder aus den Kindergärten in den Heidekrug kamen. In den Sommerferien bestand ein Drittel des fast hundertköpfigen Publikums aus Feriengästen, deren Urlaub in Joachimsthal auf diese Weise bereichert wurde.
Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Jugendclub wurde im Oktober ein Workshop „Digitale Fotografie“ durchgeführt, bei dem 15 begeisterte Teilnehmer im Heidekrug und davor auf Motivsuche gingen.
Publikumsmagnet waren wie schon in den Vorjahren die Gastspiele der Uckermärkischen Bühnen Schwedt – seien es die Stücke aus dem Ekel-Alfred-Zyklus oder die Kinderproduktionen. Zu den Vorstellungen von „Der Sittenstrolch“ im März, „Die Bombe“ im November und „Peter Pan“ am ersten Advent war der Saal rappelvoll.
Seit dem ersten Veranstaltungsjahr gehören die beliebten Konzerte des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde zum Programm des Heidekrugs. Das Konzert „Die Welt der Musicals“ im Mai begeisterte etwa 40 Zuschauer. Das traditionelle Weihnachtskonzert – diesmal am dritten Advent, weil der vierte auf den Heiligabend fiel – war wie in den Jahren zuvor bereits Wochen im Voraus ausverkauft.

Konzerte

Weitere Konzerte gab es mit KRISPIN im März, Attila & Friends im September und zum Musikfest MUSAIK im Mai mit Harry‘s Freilach und den Polkaholix. Die Resonanz war gut, hätte aber für alle Bands noch besser sein können.
Die traditionelle Outdoor-Aktivität war 2017 das Überqueren eines künstlichen Tals – ein Pilotprojekt des Kletterwaldes Schorfheide, das allen Beteiligten viel abverlangt und gerade deswegen Spaß gemacht hat.
Ein weiterer Höhepunkt des Jahres waren TENGU DAIKO – die Japan-Trommler aus Hamburg im Skulpturengarten am 30. Juli mit mehr als 180 Zuschauern. Die großen Trommeln waren in ganz Joachimsthal zu hören. Ebenfalls in den Skulpturengarten kam im August zum dritten Mal die Magirus-Deutz-Feuerwehr des Wanderkinos – diesmal mit Filmen von Charlie Chaplin und Buster Keaton.
Im September wurde im Rahmen des Programms „Queeres Brandenburg“ ein Themenwochenende „Queeres Joachimsthal“ durchgeführt. Am 22.09. wurde der Film „Looping“ von Leonie Krippendorf gezeigt, mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin. Am 23.09. gastierte das Theater „oliv“ aus Mannheim mit seinem Lebensbild des Ludwigshafener Transsexuellen Liddy Bacroff in Joachimsthal.

Daumenkino

Unvergesslich wird allen, die es miterlebt haben, Volker Gerlings Daumenkino bleiben – ein weiterer Höhepunkt des Veranstaltungsjahres 2017.
Für 2018 sind bereits zahlreiche Veranstaltungen geplant. Das Kommunale Kino startet nach der Winterpause am 2. März mit dem neuen Dokumentarfilm „Inschallah“ von Judith Keil und Antje Kruska, der bei den Duisburger Filmfestspielen 2017 den Publikumspreis gewann. Der Film begleitet einen Neuköllner Imam durch seinen Alltag. Sofern es dem Verein gelingt, Fördermittel zu akquirieren, werden die Regisseurinnen zum Gespräch nach Joachimsthal kommen.
Am 24. März tritt Gerhard Schöne mit seinem Programm „Ich pack in meinen Koffer“ im Heidekrug auf.
Am 15. April, einem Sonntagnachmittag, wird es ein weiteres Musicalkonzert mit dem Brandenburgischen Konzertorchester geben. Auch das traditionelle Weihnachtskonzert am Vierten Advent, der 2018 auf den 23.12. fällt, ist bereits geplant. Theatergastspiele sind ebenfalls in Vorbereitung.

„Outdoor“-Wochenende im April

Für das jährliche „Outdoor“-Wochenende im April steht schon die Fotoshow „Siddhartha Highway“ mit Misha Schoeneberg am 20. April fest und für MUSAIK, das Joachimsthaler Musikfest am 25. Mai „Vorwärtsfolk“ mit FloBêr. Das Wanderkino wird am 23. August wieder mit Stummfilm mit Livemusik in den Skulpturengarten kommen.
Für September ist eine „Lange Nacht der Lausitz“ in Vorbereitung mit den Dokumentarfilmen „Erinnerung an eine Landschaft“ von Kurt Tetzlaff (1984) und „Träume der Lausitz“ von Bernhard Sallmann (2009).
Sofern dafür Fördermittel zur Verfügung stehen, ist auch eine Neuauflage von „Queeres Joachimsthal“ angedacht.
Das Organisieren und Durchführen so vieler Veranstaltungen macht Spaß, ist aber mit erheblichem Aufwand verbunden. Wie in den Vorjahren gilt deshalb auch dieses Jahr wieder: Es werden kulturinteressierte Menschen aus Joachimsthal und Umgebung gesucht, die die eine oder andere Aufgabe übernehmen und sich mit eigenen Ideen einbringen wollen. Eine Mail an info@heidekrug.org genügt. Oder sprechen Sie die Vereinsmitglieder bei den Veranstaltungen an. Sie können den Saal auch für eigene Veranstaltungen oder Feierlichkeiten mieten.

Spenden

Außerdem wird weiterhin um Spenden gebeten. Zum einen musste für die Sanierung im Rahmen der LEADER-Förderung für den aufzubringenden Eigenanteil ein Kredit in Höhe von 50.000 Euro aufgenommen werden, für den eine monatliche Rate fällig wird. Zum anderen reichen die Eintrittsgelder und die geringfügige Förderung der Kulturprojekte kaum für die Bezahlung der Künstler und der Unkosten. Die Vereinsmitglieder selbst arbeiten ausschließlich ehrenamtlich.
Spenden können auf das Konto des Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. bei der Sparkasse Barnim Eberswalde eingezahlt werden (IBAN: DE68 1705 2000 3000 0555 91, BIC: WELADED1GZE). Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und berechtigt, Spendenquittungen auszustellen. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite unter www.heidekrug.org. Dort findet sich auch das aktuelle Programm mit ausführlichen Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen.

 

Quelle Kulturhaus Heidekrug Foto: Ulrike Hahn

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