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BERNAU: Eröffnung Netto-Filiale in Bernau-Süd

Netto öffnet Mitte September in Bernau-SüdBernau_Logo

Für Mitte September ist die Eröffnung der Netto-Filiale in Bernau-Süd geplant. Wie Christina Stylianou, Leiterin Unternehmenskommunikation von Netto Marken-Discount, weiter informiert, können sich die Kunden aus diesem Anlass auf attraktive Aktivitäten und Eröffnungsangebote

Die Stadt lässt eine behindertengerechte Rampe bauen, die vom Neptunring auf den Parkplatz vor Netto führt

Die Stadt lässt eine behindertengerechte Rampe bauen, die vom Neptunring auf den Parkplatz vor Netto führt

freuen. Die Filiale in der Merkurstraße wird voraussichtlich Montag bis Samstag zwischen 7 und 20 Uhr geöffnet sein.

Netto Marken-Discount ist Mieter einer ehemaligen Verkaufsfläche der Kaiser’s Tengelmann GmbH. „Diese wird momentan in Zusammenarbeit mit dem Vermieter auf Basis unserer Baubeschreibung umfangreich saniert, um unseren Kunden künftig mittels einer modernen Netto-Filiale hinsichtlich Lage, Erreichbarkeit, Größe und Gestaltung eine attraktive Nahversorgung zu bieten“, so Christina Stylianou. Die Filiale in der Merkurstraße wird die Filiale in der Bahnhofspassage ersetzen.

Laut der Unternehmenssprecherin gehört Netto Marken-Discount mit 4.180 Filialen, fast 75.000 Mitarbeitern, wöchentlich mehr als 21 Millionen Kunden und einem Umsatz von 12,4 Milliarden Euro zu den führenden

Mitte September soll die Netto-Filiale in Bernau-Süd öffnen.

Mitte September soll die Netto-Filiale in Bernau-Süd öffnen.

Unternehmen in der Lebensmitteleinzelhandelsbranche.

Die Stadt lässt derzeit eine behindertengerechte Rampe bauen, die den Neptunring mit dem etwa 1,50 Meter tiefer liegenden Parkplatz vor Netto verbindet. Mitte September soll alles fertig sein. Auch eine neue Treppe führt dann zum Parkplatz.

Fotos.Text: Pressestelle/cf

BERNAU: Planungen zur Entlastungsstraße vorgestellt

Planungen zur Entlastungsstraße vorgestellt

Parallel zur Bahnstrecke soll in Bernau ab 2018 eine Entlastungsstraße gebaut und der Bereich der Bahnhofspassage umgestaltet werden. Beide Projekte stellte das Stadtplanungsamt in einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstagabend zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern im Ratssaal vor.

Die Entlastungsstraße wird den Planungen zufolge zwischen die Weißenseer Straße (L 200) mit der Börnicker Chaussee (L 30) direkt verbinden und damit die derzeit stark frequentierte Breitscheidstraße entlasten. Sie wird schon bald als Umgehungsstrecke gebraucht, wenn die Deutsche Bahn AG ab 2020 die Eisenbahnbrücken im Bernauer Stadtgebiet erneuert. Die benötigte Kapazität der Straße wird derzeit in verschiedenen Modellen berechnet.

Planungsamtsleiterin Sylvia Hirschfeld dazu: „Die geplante Straße ist keine Ortsumgehung im klassischen Sinne. Sie ist eine Entlastungsstraße für den Innenstadtbereich, vergleichbar mit einem Bypass.“ Wie ein Bypass, der zwischen zwei Aorten angebracht wird, um einem Infarkt vorzubeugen, entlastet sie die stark befahrene Breitscheidstraße und führt einen großen Teil des Verkehrs am Zentrum Bernaus vorbei.

Auch Bürgermeister André Stahl sieht dem Bau der seit rund 20 Jahren angedachten Entlastungsstraße erwartungsvoll entgegen: „Derzeit sind wir in der ganzen Region und speziell in Bernau mit einem starken Bauboom konfrontiert. Um dieses Wachstum in vernünftige Bahnen zu lenken und die Mobilität der Bernauer zu erleichtern, müssen die Verkehrswege ausgebaut werden.“

Da die Entlastungsstraße dicht neben der Bahnstrecke auf dem Bahndamm verlaufen soll, werden die tiefer gelegenen Kleingärten daneben nicht betroffen sein. Nur zwei von ihnen, nahe der Bahnhofspassage, könnten von den Planungen berührt werden. Alle Gärten entlang des Bahndamms werden weiterhin über den Schwarzen Weg erreichbar bleiben.

Auch für den Bereich der Bahnhofspassage gibt es umfangreiche Planungen. So soll die Entlastungsstrecke im Bereich der Unterführung am Bahnhof nach einer Kurve um das bestehende Einkaufszentrum herum und bis an den Kreisverkehr an der Börnicker Chaussee herangeführt werden. Die Bahnhofspassage selbst wird um 2.000 auf 19.500 Quadratmeter Verkaufsfläche erweitert. Als ökologische Ausgleichsmaßnahmen sind im Zuge der gesamten Bauarbeiten an der Bahnhofspassage Baum- und Gehölzpflanzungen sowie Dachbegrünungen vorgesehen.

Im Anschluss an die Diskussion wurden die Pläne aufgrund ihrer Bedeutung zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit im Rathaus (1. Etage vor dem Eingang zum Ratssaal) ausgelegt. Bis zum Donnerstag, dem 11. August sind sie dort während der Dienstzeiten einsehbar. Diese sind Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7 bis 16.30 Uhr, Dienstag von 7 bis 18.30 Uhr und Freitag von 7 bis 13.30 Uhr.

Die Planungsunterlagen und Entwurfszeichnungen sind auch online einsehbar unter www.bernau.de > Bürgerportal > Rathaus > Planen/Bauen > Stadtplanung > Beteiligung der Öffentlichkeit.

Quelle Stadt Bernau