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HSV Bernauer Bären <> TSG Liebenwalde 26 : 19 (14 : 12)

HSV Bernauer Bären : TSG Liebenwalde

26 : 19   (14 : 12)

 

Das Landesliga-Team der Bernauer Handball-Männer hatte gegenüber seinen Anhänger etwas gut zu machen. Zum Ersten, weil die Mannschaft vor Wochenfrist einen sicheren Sieg verschenkt hat und zum Zweiten, weil das Hinrundenspiel gegen Liebenwalde mit 21:26 verloren wurde.

Die Begegnung des Tabellendritten aus Liebenwalde und den auf Tabellenplatz 5 agierenden „Bären“ am Sonntag begann mit einem Torerfolg der Gäste. Zu diesem frühen Zeitpunkt ahnte wohl niemand an der Erich-Wünsch-Sporthalle, dass diese auch ihre letzte Führung bleiben würde.

Foto: Bernauer Bären

Foto: Bernauer Bären

Was wie ein leichtes Handball-Spiel klingt, war in Wirklichkeit für den HSV ein hartes Stück Arbeit. In der ersten Halbzeit gelang es dem späteren Sieger nicht, sich weiter als mit zwei Toren Differenz abzusetzen; 5mal schafften die Gäste, zum Remis auszugleichen. In den ersten 30 Spielminuten waren es auf Bernauer Seite vor allem Daniel Meier, Maximilian Prüfer und Krishan Gunawan, die mit ihren Toren die Bären immer wieder auf die Siegesstraße zurückführten. Der 14:12-Pausenstand war aber kein „Ruhekissen“, das 18:13 in der 40. Spielminute dann schon eher.

Doch weit gefehlt; die Liebenwalder konnten den sehr guten Jens Mucha im Tor jedoch dreimal hintereinander überwinden und waren beim 18:16 und 19:17 wieder auf Schlagdistanz. Doch das Bärenaufgebot an diesem Tage war in jeder Phase der Begegnung gewillt, diese Spielfläche nur als Sieger zu verlassen. Zwölf Minuten vor dem Abpfiff und 3 Treffern ohne Gegentreffer war das „Tor“ in Richtung Sieg wieder geöffnet, der Kontrahent aber immer noch nicht besiegt. In der 50. Spielminute verkürzten die Männer von der TSG Liebenwalde zum 22:19. Doch dieser 19. Torerfolg blieb dann auch ihr Letzter an diesem Nachmittag. Auch als Dennis Bohne und Thomas Wissinger zeitgleich mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt wurden, blieben die Schützlinge von Christopher Metzdorf erstaunlich ruhig und waren clever genug, auch in doppelter Unterzahl weitere Tore zu erzielen und unter dem Jubel ihrer vielen Fans einen am Ende sicheren Sieg zu erspielen.

Mut bewies ihr Trainer, als er seinen talentierten, aber noch meilenweit von Routine und „Ausgebufftheit“ entfernten Nachwuchsspieler Björn-Ole Schröder in den Schlussminuten einwechselte. Björn-Ole bedankte sich für das Vertrauen mit einer fehlerfreien Leistung. Seine Mannschaftskameraden beorderten ihn sogar zur Ausführung eines 7-m-Strafwurfs, den er dann auch zum Dank erfolgreich verwandelte. Das letzte Tor zum umjubelten Sieg blieb dem am Sonntag erfolgreichsten und auch besten Bernauer Feldspieler Maximilian Prüfer vorbehalten. Krishan Gunawan spielte abgeklärt und erfolgreich. David Schleicher war wie gewohnt der „Fels in der Abwehr“ und beide Torhüter mit ihren sehr guten Leistungen das Rückgrat für die spielentscheidende Abwehrarbeit.

Dieser Meinung schloss sich der nach dem Spiel um seine Meinung gebetene Coach der Bären, Christopher Metzdorf, an. Er lobte das schnelle Spiel seiner Schützlinge, das Bemühen um die Umsetzung der im Training eingeübten Spielzüge und die mannschaftliche Geschlossenheit.

Das Auftreten und der Siegeswille haben gezeigt, dass die Mannschaft schwache Spiele nicht kommentarlos abhakt, dass sie Kritik verträgt, Selbstkritik übt und aus Niederlagen lernt. Nach diesem rundum beeindruckenden Auftritt freuen wir uns auf die verbleibenden drei Spiele dieser zu Ende gehenden Saison und auf die Spielzeit 2016/ 2017.

 

Für den HSV traten an:

Jens Schönstädt und Jens Mucha im Tor, Andre Billeb, Holger Findeisen, Krishan Gunawan (4), David Schleicher (2), Björn-Ole Schröder (1), Markus Lenz (1), Daniel Meier (5), Thomas Wissinger (5), Dennis Bohne, Jerome Roder, Maximilian Prüfer (8).

 

Günter Herzberg

SV Berolina Lychen : HSV Bernauer Bären 21 : 21

Handball männliche B-Jugend

 

SV Berolina Lychen : HSV Bernauer Bären

21 : 21 (9: 10)

 

Am vergangenen Samstag endete die siebenwöchige Handballpause für die von Nicole Neissner, Jens Schönstädt und Christian Berndt betreuten Jugendspieler der HSV Bernauer Bären. Die geringe Anzahl der für diese Saison gemeldeten Mannschaften und drei Abmeldungen in der laufenden Spielzeit führten dazu, dass wahrscheinlich nur noch vier Teams die Spielzeit beenden werden.

Bei der Auseinandersetzung in Lychen trafen die beiden besten Teams dieser Staffel aufeinander. Wer diesen Kampf für sich entscheiden kann, hat gute Chancen die Meisterschaft zu gewinnen.

Da dieses Spiel aber mit einem Remis endete, ist noch nichts entscheiden; allerdings mit leichten Vorteilen für die Jungbären des HSV.

Zum Spielverlauf:

Den Torreigen eröffnete nach 120 Sekunden Alexander Weimann, doch postwendend stellte Lychens wurfgewaltiger Aufbauspieler Konrad Kuss den Ausgleich wieder her. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wechselte die Führung ständig, aber kein Team konnte sich so wirklich absetzen. Gefährlich für die Bären wurde es, als Jakob Schmidt und Sekunden später auch noch Max Skladny mit Strafzeiten belegt wurden. Aus einem zwei-Tore-Vorsprung wurde für die Gäste ganz schnell ein zwei-Tore-Rückstand. Doch ein energischer Zwischenspurt mit vier Toren in Folge sicherte dann noch die knappe Pausenführung der Bären.

Die ersten 10 Minuten der 2. Spielhälfte gehörten wieder den Gästen. Unter dem Jubel der 32 mitgereisten Großeltern, Eltern und Fans erspielten und erkämpften sie sich erneut einen 4-Tore-Vorsprung. Doch nach dem 16:12-Stand verfielen die Hussitenstädter wieder in die Fehler aus Halbzeit 1; nämlich der katastrophalen Chancenverwertung.

Lychens Kampf gegen eine drohende Niederlage wurde belohnt. Beim 16:17 aus Bernauer Sicht waren nun wieder die Schönstädt-Schützlinge die Verfolger. Den Ausgleich zum 17:17 schaffte Marcel Leistikow, der den guten gegnerischen Torhüter mit einem frechen, sehenswerten Heber überlistete. In der Schlussphase gelang es keinem Team, sich noch einmal entscheidend abzusetzen. In dem nun offenen Schlagabtausch standen die Bernauer kurz vor dem Schlusspfiff mit 21:20 dicht vor dem gewünschten Auswärtssieg. Doch Lychens erfolgreichster und auffälligster Spieler, Darku Vasavic schaffte den verdienten Ausgleich zum am Ende rechten Remis.

Auf Bernauer Seite waren Torhüter Maximilian Fietz mit vielen guten Paraden und Marwin Damrich mit 10 Toren die auffälligsten Akteure.

Es war, wie bereist „gesagt“ ein gerechtes Remis. Aber die Bären müssten darüber nachdenken, wie viel Chancen sie benötigen, um ein Tor zu erzielen. Chancen hatten sie genügend.

 

Aufstellung und Torerfolge:

Maximilian Fietz im Tor, Jakob Schmidt, Marcel Leistikow (2), Jan-Eric Hübner (1), Markus Baer (1), Nils Lehmberg (2), Marwin Damrich (10), Alexander Weimann (1), Jeremy Bläsche (2), Nico Klotz, Max Skladny (2).

 

unser Dank gilt Günter Herzberg

SV Motor Hennigsdorf gegen HSV Bernauer Bären 18:20 (08:06) männliche D-Jugend

Handball männliche D-Jugend                       21.Februar 2016

SV Motor Hennigsdorf gegen HSV Bernauer Bären 18:20 (08:06)

Sehr starke zweite Halbzeit

Alle hatten noch das Hinspiel gegen Hennigsdorf in den Köpfen das ja wie alle wussten knapp mit 19:20 verloren ging, um so schöner das beide wichtige Punkte mit in die Hussitenstadt Bernau heim genommen werden konnten. An das starke Heimspiel am letzten Wochenende gegen Schwedt sollte die junge Mannschaft um das Trainergespann Riehm – Krause unbedingt anknüpfen wenn sie beide Punkte mit nach Hause nehmen 16-02-21-Lina-Euchlerwollen. Verstärkt wurde die Truppe wieder mit vier Spielerinnen der weiblichen D-Jugend.
Der HSV Bernau hatte die Seitenwahl für sich entscheiden können und sie nutzten auch gleich die Chance durch Lennart Schwedler zum 1:0, postwendend fiel aber dann das 1:1. Auch der zweite und dritte Angriff war für den HSV erfolgreich und so stand es aus Bernauer Sicht 3:1.  Plötzlich kam Hektik auf, nichts ging mehr, der Gastgeber konnte in der darauf folgende Spielzeit fünf Tore in Folge erzielen und so stand es ganz schnell 6:3 für Hennigsdorf. Im weiteren Spielverlauf konnten die Gäste aus Bernau den Spielstand nicht wesentlich verkürzen, zwar traf mann wieder das gegnerische Tor aber den drei Tore Rückstand dezimieren   die Mannschaft bis zur Halbzeit zwei Tore. So stand ein Halbzeitergebnis von 8:6 für unseren Gastgeber  auf der Anzeigetafel.
Die Halbzeitpause verbrachte die Mannschaft in der Kabine mit vielen Gespräche die auch Früchte tragen sollte. Auch eine Umstellung wurde in der Mannschaft vorgenommen um wieder unseren Gegner auf neue Herausforderungen zu stellen.
Bei Wiederanpfiff war nun Hennigsdorf in Ballbesitz, vertändelten das Spielgerät und Jasmin Buckow konnte mit ihrem zweiten Tor ein Gegenstoß laufen und sicher verwandeln. Die Bären standen nun etwas besser in der Abwehr und konnte zum 9:9 ausgleichen. Nun kam wohl die stärkste Zeit der Hussitenstädter, Jasmin Buckow zum Beispiel spielte traumhaft auf und bediente vier mal in Folge unsern rechts Außen Tim Schröter der auch alle Würfe ins gegnerische Tor unterbringen konnte. Auch Sie selbst und Yannick Jost kam in dieser Phase zum Torerfolg und so stand ein 15:11 für den HSV auf der Anzeigetafel. Es standen noch gute acht Minuten auf der Uhr, Motor Hennigsdorf nahm ihre zweite Auszeit um wohl noch einmal sich zu sammeln. Beide Mannschaften warfen in der Folgezeit je zwei Tore, plötzlich hatte Bernau wieder eine kleine Schwächephase und musste beim Stand von 17:13 für Bernau drei Tore zum 17:16 hinnehmen. Nun war Bernau gefordert, eine genommene Auszeit von den Bären sollte wieder Stabilität ins Bernauer Spiel bringe. Die Zeit lief ständig runter und der HSV Bernauer Bären schaffte noch zwei Tore mit nur ein Gegentreffer, den Schlusspunkt aber setzte Jasmin Buckow mit ihrem sechsten Treffer. Am Ende stand auf der Anzeigetafel ein 20:18 Erfolg der Bernauer Bären.
In diesem Spiel war Tim Schröter mit sieben Treffer erfolgreichster Werfer.
Mit diesem Sieg steht der HSV Bernauer Bären mit 16:08 Punkte und 231:167 Toren auf einen hervorragenden vierten Tabellenplatz.

Für Bernau war dabei:
im Tor: Jeremy Kutschke,
auf dem Parkett:  Yannick Jost 1 Tor, Jeremy Wölk 1 Tor,   Lennart Schwedler 2 Tore, Valentino Hummel
Jasmin Buckow 6 Tore, Leonard Huke, Emelie Gust 1 Tor, Lina Euchler 2 Tore, Tim Schröter 7 Tore, Pia Oehmke, Paul Weigelt,

Das nächste Punktspiel findet am 27.02.2016 um 15.30 Uhr in Lychen statt. Treffpunkt ist die Halle Gunter Liche Halle um 13.30 Uhr

HSV Bernauer Bären - HSV Müncheberg / Buckow 28 zu 28 / Lutz Weigelt für www.barnim-plus.de

HSV Bernauer Bären – HSV Müncheberg / Buckow

HSV Bernauer Bären – HSV Müncheberg / Buckow 28 zu 28

in einem kampfbetonten aber fairen Spiel trennten sich heute die beiden Mannschaften 28 : 28

HSV Bernauer Bären

 

An MOZ

 

HSV Bernauer Bären : HSV Müncheberg/ Buckow

28 : 28   (13 : 16)

 

Das erste Spiel im neuen Jahr war gleichzeitig die letzte Begegnung der Hinrunde für die Bernauer Bären und endete mit einem Remis gegen das bisherige Schlusslicht der Staffel Müncheberg/ Buckow.

Die Gäste nutzten ihren Anwurf zum Spielbeginn bereits nach 30 Sekunden zum 1.Torerfolg. Nach  5 Spielminute übernahmen die Gastgeber durch einen Treffer von Holger Findeisen zum 2:1-Zwischenstand erstmalig die Führung. Das wiederholte Thomas Wissinger 2 Minuten später mit seinem Tor zum 3:2, der letzten Führung für sehr lange 53 Spielminuten. In der Zwischenzeit liefen die Bären einem ständigen bis auf fünf Tore anwachsenden Rückstand hinterher. Verzweifelt fragten sich ihre Anhänger, ob hier die gleiche Mannschaft agierte, die bei ihren Auftritten gegen Angermünde, Oranienburg und selbst bei der knappen Niederlage in Wittstock viel Beifall bekam. Es lief im Spiel der Bären nicht viel zusammen; technische Fehler häuften sich, beste Torchancen wurden vergeben und dem Kontrahenten für das Spiel die Initiative überlassen, der die Gunst der Stunde natürlich dankbar nutzte. Bereits nach 15 Spielminuten verließ Jens Schönstädt entnervt sein Tor und machte Platz für seinen „Mitstreiter“ Jens Mucha. Auch diese Maßnahme brachte keine Ruhe in die Aktionen der Hausherren, beide Torhüter wurden zu oft von der an diesem Tag ungewohnt schwachen Abwehr allein gelassen.

Nach Ablauf der 1. Halbzeit und dem 13:16-Rückstand war natürlich noch nichts entschieden. Doch die mit Beginn der 2. Spielhälfte erwartete Offensive der Bären blieb aus, ohne viel Mühe bauten die Müncheberger ihren Vorsprung nach wenigen Spielminuten weiter aus. Bis zum Schlusspfiff waren aber noch 20 Minuten zu spielen, genügend Zeit also, um über den Kampf das Ergebnis zu korrigieren. Und tatsächlich!  Ein Zwischenspurt mit 4 Torerfolgen für die Bernauer ohne Gegentor innerhalb von 4 Minuten ließ die Hoffnung aufkommen, dass der HSV seiner Favoritenrolle doch noch gerecht werden wird. Doch was im Angriff mühevoll erreicht wurde, verschenkte die Mannschaft in der Defensivarbeit. Langsam aber stetig waren nicht nur die Gastmannschaft, sondern auch die Zeit ein Konkurrent für die Bären. Zwei Minuten vor dem Ende war auf der Anzeigetafel der aktuelle Spielstand 25:27 abzulesen. Doch 28 Sekunden vor dem Abpfiff konnte Maximilian Prüfer zum 27:27 ausgleichen und genau 20 Sekunden später erzielte der an diesem Tage erfolgreichste Werfer der Gastgeber Thomas Wissinger das umjubelte 28:27. Den Gästen verblieben aber nach dem Anwurf noch 12 Sekunden, um wenigstens einen Punkt zu retten. Und siehe da, diese Zeit genügte dem HSV Müncheberg/ Buckow, um mit dem verdienten Remis die Heimreise antreten zu können.

Der HSV Bernauer Bären sollte dieses Ergebnis in eigener Spielstätte gegen ein Team aus dem unteren Tabellenteil jedoch als Niederlage betrachten. Es ist zu hoffen, dass der erschreckende Leistungsabfall einiger Leistungsträger schnell wieder ins Gegenteil umschlägt und die am Sonntag verhinderten Aktiven bereits am 17. Januar wieder dabei sind. Dann beendet die Landesliga-Mannschaft den um 10.00 Uhr beginnenden langen Handballtag mit dem Spiel gegen die Reserve aus Freienwalde.

Anpfiff für diese Begegnung ist um 16.00 Uhr. Spielort für den Tag ist die Sporthalle am Wasserturm.

 

Für den HSV traten an:

Jens Schönstädt und Jens Mucha im Tor, Andre Billeb, Holger Findeisen (2), David Schleicher (1), Markus Lenz, Daniel Meier (4), Thomas Wissinger (10), Dirk Brendel, Dennis Bohne (1), Jerome Roder, Maximilian Prüfer (10).

 

Günter Herzberg