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Straßensanierung beendet / Einweihung und Anwohnerfest

Freie Fahrt auf der Walzwerkstraße in Finowfurt

Straßensanierung beendet / Einweihung und Anwohnerfest am 14. Juli 2017
Mit einer feierlichen Straßeneinweihung und einem Anwohnerfest wird am Freitag, den 14. Juli 2017, um 17 Uhr der Abschluss der Ausbauarbeiten in der Walzwerkstraße im Schorfheider Ortsteil Finowfurt gefeiert. Der 1. Bauabschnitt von rund 700 Meter Länge wurde bereits im Januar 2016 übergeben. Nun ist auch der rund 1,2 Kilometer lange zweite Bauabschnitt mit einem Kostenumfang von rund 1,12 Millionen Euro neu hergestellt. Treffpunkt für die Einweihung ist die Straßeneinmündung Brückenstraße/Walzwerkstraße. Anschließend laden die Anwohner zu einem kleinen Fest ein, bei dem sich die Gemeinde Schorfheide und der Baubetrieb RASK Brandenburg an der Getränke- und Essenversorgung beteiligen.
Die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt der Walzwerkstraße hatten am 2. Mai 2016 begonnen. Die neue geräuscharme Asphaltfahrbahn hat eine Breite von 5,50 Meter und ersetzt das alte Pflaster. Auf beiden Seiten der Straße gibt es nun auch mit Rechteckpflaster gestaltete Gehwege. Zudem wurde eine Regenwasserleitung eingebaut. Darüber hinaus haben die Anlieger der Walzwerkstraße im Zuge der Straßensanierung einen Anschluss an das Schmutzwassernetz des ZWA Eberswalde erhalten.
„Das Beispiel Walzwerkstraße beweist, dass am Ende etwas Gutes herauskommt, wenn alle Beteiligten einen kühlen Kopf bewahren und sich an einen Tisch setzen“, betont Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht mit Blick auf die anfänglichen Bedenken von Anliegern gegen eine Straßensanierung. Zugleich dankt er den Anliegern dafür, dass sie die um mehrere Monate verlängerte Bauzeit mit der Unterbrechung im Winter durchgestanden und an der Lösung von Problemen mitgearbeitet haben.
Die Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt liegen bei rund 1,12 Millionen Euro. Die Walzwerkstraße ist eine Haupterschließungsstraße. Das bedeutet: Die Gemeinde trägt 65 Prozent der Kosten und die Anlieger bezahlen einen Ausbaubeitrag von 35 Prozent der Kosten. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt somit rund 730.000 Euro. Davon sind rund 278.000 Euro Fördermittel des Landesbetriebes Straßenwesen. Auf die Anlieger entfallen 390.000 Euro. Bauamtsleiterin Manuela Brandt erklärt dazu, dass die Baukosten trotz der Verzögerungen eingehalten und sich damit auch die angekündigten Anliegerbeiträge nicht erhöhen werden.