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Angelika Weiz und Band

Alle Konzerte waren ausverkauft, nun ist sie wieder da:

Angelika Weiz und Band „Jazzin the Blues“

Die 1954 in Heiligenstadt geborene Blues-, Jazz- und Soulsängerin ANGELIKA WEIZ erlernte nach ihrer Schulausbildung den Beruf der Fotografin. Nebenbei nahm sie Gesangsunterricht an der Musikhochschule Weimar. Schon als junges Mädchen sang sie im Chor, später im Singeklub und auch in einer Schülerband.

Bereits mit 16 Jahren gehörte sie zur Besetzung der Amateurband MODERN BLUES. Ihre erste Station in einer namhaften Musikgruppe war Mitte der 70er bei der HORST KRÜGER BAND. Dort war sie aber nur kurz und wechselte 1975 zur Erfurter Bluesband ERGO.

Neben Angelika und ihrem damaligen Ehemann Waldemar Weiz gehörten auch Bernd Fränzel (sax), Joachim Degel (fl, ts), Thomas Ludwig (piano), Klaus Peter von Kientzel (dr), Olaf Schulz (bg), Rene
Decker (sax), Eddi Janta (bg) und Bernd Saewe (dr) zur Band. Die Band bekam 1978 und 1979 die Gelegenheit, beim Sender Weimar einige Rundfunkproduktionen zu machen. Der dabei entstandene Song „Knickerbocker“ wurde 1979 auf der AMIGA-Kopplung „Auf dem Wege“ veröffentlicht.

Angelika war bis 1982 Mitglied bei ERGO. Nachdem Waldemar Weiz zum Reservistendienst der NVA eingezogen wurde, zerfiel die Gruppe und Angelika ging nach Berlin um bei Günther Fischer einzusteigen. Beim Günther Fischer-Sextett stand sie mit namhaften Musikern auf der Bühne und entwickelte sich zu einer herausragenden Jazz-Sängerin. Konzertreisen führten sie u.a. in die BRD und nach Österreich.

Im Jahre 1986 machte sich Angelika mit ihrer eigenen Band GOOD VIBRATION ORCHESTRA (später dann in LOUD PEOPLE umbenannt) selbstständig. Das Jahr 1988 wurde ein sehr erlebnisreiches für die Sängerin. Sie wurde als beste Sängerin der DDR ausgezeichnet und setzte durch, dass ihre Band englischsprachige Titel produzieren konnte. Die erste Platte von ANGELIKA WEIZ und ihrer Band war bereits fertig produziert, als sie wegen der kritischen Version des Kinderliedes „Unsere Heimat“ nicht veröffentlicht werden durfte.

Nach der Wende arbeitete die Sängerin mit ihrer Band LOUD PEOPLE weiter und engagierte sich als Vorsitzende für den Verein „Musikszene e.V.“. In dieser Zeit war sie außerdem als Geschäftsführerin der Kulturbrauerei in Berlin maßgeblich an dessen Aufbau beteiligt.

Als Musikerin arbeitete sie ferner mit Reinhard Lakomy († 2013) zusammen und produzierte Kinderlieder. Gemeinsam mit Ines Paulke († 2010) und Anke Schenker bildete sie die SWING SISTERS, die mit einem eigenen Programm auftraten. Mit Ricarda Ulm und Tina Hänsch gründete sie das Gospelprojekt UNITED VOICE und trat gemeinsam mit Henning Protzmann, Zicke Schneider
und Matthias Hessel als JAZZIN‘ THE BLUES auf. Ein weiteres Projekt ist das ANGELIKA WEIZ TRIO, bei dem sie zusammen mit Rene Decker und Wolfgang Fiedler (ehemals Fusion) erfolgreich Konzerte gibt.

Im Jahre 1994 produzierte die Sängerin das Album „Free“, das bis heute in drei Auflagen erschienen ist. Die dritte Auflage erschien erst vor ein paar Jahren. Im Jahre 1998 wurden mit „You Will Be Back“ und im Jahre 2000 mit „Hold The Line“ je eine Maxi CD veröffentlicht. Die zuletzt genannte Single beinhaltet den TOTO-Klassiker „Hold The Line“, den ANGELIKA WEIZ in der ihr eigenen Art neu aufgenommen hat. Mit „Adams Lounge“ produzierte sie bei First Music im Jahre 2003 eine komplette CD. Dabei handelte es sich um ein Auftragswerk des gleichnamigen Clubs mit Jazz-Standards. Die CD war nur für Werbezwecke des Clubs gedacht und ist nie im Handel erhältlich gewesen.

In den letzten Jahren trat die Sängerin auch gelegentlich als Gast der MODERN SOUL BAND auf, und sie begleitete im Frühsommer 2013 Hans die Geige auf seiner Jubiläumstour.