Beiträge

4. Bernauer Dialog fand zum Holocaust- Gedenktag

Pressemitteilung
Der 4. Bernauer Dialog fand zum Holocaust- Gedenktag am 27. Januar 2016 in den Räumen der Galerie Bernau statt.
Vor 71 Jahren wurden an diesem Tag die Überlebenden des KZ-Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau von Soldaten der Roten Armee befreit. In Auschwitz sind Menschen jüdischen Glaubens aus Bernau, aus Lingen an der Ems, aus Lodz ermordet worden. Der Plan für diese gezielte Ermordung ist auch in der Bundesschule Waldfrieden entwickelt worden.

Der Bernauer Bürgermeister André Stahl übersandte ein Grußwort, indem er betonte, wie wichtiger denn je es ist, für Toleranz und Weltoffenheit einzutreten und den öffentlichen Raum nicht denjenigen zu überlassen, die Hass sähen und Vorurteile pflegen.

Über das Leben und die Vernichtung Bernauer Bürger mosaischen Glaubens lasen Dagmar Enkelmann und Margot Ziemann aus dem Bericht „Juden in Bernau“ (Rotary Club Bernau, 2010). 24 Bernauer Bürger wurden ihrer Habe beraubt, enteignet und nach Auschwitz, Warschau und Trawniki deportiert. Nur die Mitglieder Familie Lehmann überlebten durch die Hilfe deutscher und polnischer Mitbürger.
Sören-Ole Gemski, Mitglied des „baudenkmal bundesschule bernau“-Vereins (bbb), berichtete, was über das heutige Baudenkmal Waldfrieden aus der Zeit des Faschismus bekannt ist. 1933 wurde es von SA-Truppen gestürmt und als Reichsführerschule der NSDAP eingeweiht. Ab Mitte 1939 erfolgte in Bernau die Ausbildung von Angehörigen des Sicherheitsdienstes (SD), die nach Beginn des Krieges gegen Polen u. a. für den Einsatz in den besetzten Gebieten vorgesehen waren. Im Sommer 1939 bereitete die Schutzstaffel (SS) der Nazis unter strenger Geheimhaltung spezielle Trupps vor, die „polnische Überfälle“ auf deutsche Einrichtungen in Oberschlesien vortäuschten. Mehrtägige Tagungen des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) fanden in Bernau in den Jahren 1941 bis 1943 statt, an denen die SS-Beauftragten aller besetzten Gebiete teilnahmen. Dort wurden die Vernichtung der Bevölkerung jüdischen Glaubens sowie die Deportations- und Siedlungspolitik in Mittel- und Südosteuropa geplant.
Dieter Korczak las Passagen aus dem Band „Spurensuche“ (Korczak, 2010). Im polnischen Lodz umfasste die jüdische Gemeinde zu Beginn des Krieges 1939 rund 235.000 Menschen. Sie stellte damit 1/3 der Stadtbevölkerung und war wesentlich an der wirtschaftlichen und kulturellen Blüte der Stadt seit der Industrialisierung beteiligt. Diese Menschen wurden unter unwürdigsten Verhältnissen in ein innerstädtisches Zwangslager/Ghetto umgesiedelt und mussten dort bei geringsten Essensrationen Zwangsarbeit verrichten. Rund 45.000 Bewohner des Ghettos starben an Unterernährung, Kälte und Krankheit. Weitere 145.000 Menschen wurden vergast. Überlebt haben nach Schätzungen lediglich 5.000 – 10.000 Menschen. Der nach Ende des Krieges beginnende Prozess der „Enjudaisierung“ in Polen (Engelking/Hirsch, 2008) setzt sich bis heute fort und wirkt wie eine zweite Auslöschung des jüdischen Lebens und der jüdischen Kultur!
Es gab in der Zeit des Faschismus aber auch Beispiele von Zivilcourage und Bürgermut. Peter Hofschröer las aus seiner Biografie, wie in Lingen an der Ems die Personalunterlagen von Mitbürgern jüdischen Glaubens „arisiert“ wurden, wodurch diese Bürger vor der Todesmaschinerie der Nazis gerettet wurden.

In der Diskussion, die sich der Lesung anschloss, wurde darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, die Jugend und die jungen Erwachsenen mit diesen historischen Schilderungen zu erreichen, um aufklärerisch zu wirken. Vergangenheitsbewältigung ist nie zu Ende. Das reicht bis in die Wortwahl hinein. Den Nazis ist es leider gelungen, Menschen jüdischen Glaubens zu einer eigenen ethischen Gruppe, ungeachtet ihrer Staatszugehörigkeit, zu definieren. So wird bis heute von Deutschen, Polen und Juden gesprochen und nicht von Deutschen und Polen katholischen, evangelischen oder jüdischen Glaubens.
Teilnehmer des Dialogs äußerten die Angst, dass die Menschen, die aktuell in Deutschland Asyl suchen, genauso stigmatisiert und mit Hass verfolgt werden wie damals die Mitbürger jüdischen Glaubens.
Alles Gegenwärtige verweist auf ein Zurückliegendes, Vergangenes wird in der Gegenwart sichtbar. Deshalb braucht Zukunft Erinnerung, damit sich Menschen verachtende Parolen, Gewalt und Mordlust nicht aufs Neue erheben.

Es wurde angeregt, die Zeit des Hitlerfaschismus in Bernau (1933-1945) durch die Aufarbeitung der Stadtgeschichte, unter besonderer Berücksichtigung prägnanter Orte, zu leisten und über Lesereisen in Schulen zu vermitteln. Auch die Einbindung Zeitzeugen wurde als wichtig erachtet.

Foto F.Müller Bernauer Dialog

Foto F.Müller Bernauer Dialog

Bernau erneut mit mehr Einwohnern

Wie uns die Pressestelle der Stadt Bernau bei Berlin eben mitteilt, wachsen die Einwohnerzahlen weiter.

Waren es

2012 noch 37.133 Einwohner sind sie

2013  gewachsen um 286 auf 37.319

2014 weiter gewachsen um 338 auf 37.657 und

2015 noch weiter gewachsen um 755 auf 38.412

In den Zahlen eingerechnet sind alle Neuankömmlinge die sich in Bernau angemeldet haben, sei es Zuzug, Nachwuchs oder Flüchtlinge.

 

Wie der Bürgermeister in vielen Gespräche betonte, wird Bernau weiter wachsen und damit steigen die Herausforderungen. „unser derzeitiges Augenmerk liegt vor allem auf den Bereichen Wohnen und Verkehr. Bernau wächst aufgrund seiner Nähe zu Berlin, wo die Wohnsituation sich seit Jahren verschärft. Die gute Lebensqualität, die sehr guten Schulen und Kitaeinrichtungen, sowie die Entwicklungsmöglichkeiten der Stadt tun ein Übriges, das sich Menschen hier gern niederlassen“, so  Bernaus Bürgermeister André Stahl.

Wünschen wir Bernau weiterhin eine gesunde Entwicklung.

Weiterhin kann die Stadt Bernau auf 422 geborene Kinder im Immanuel Klinikum Bernau verweisen. Davon stärken 222 die männliche Einwohnerschaft und 200 die weibliche.

2014 wurden 424 Kinder geboren.

Bei den Namen liegt bei den Mädchen  Marie mit 11 mal, gefolgt von Charlotte, Lea und Sophie mit 7 mal und Emma mit 6 mal vorn.

Bei den Jungs wurde 11 mal Leo gewählt, gefolgt von Emil und Max mit 7 mal und Elias und Luis mit 6 mal.

Weiter in der Statistik:

es wurden 218 verschiedene Jungensnamen vergeben, aber nur 185 verschiedene Mädchennamen.

219 Kinder kommen mit einem Vornamen durchs Leben,

176 Kinder können unter 2 Vornamen wählen und

18 Kinder können unter 3 oder mehr Vornamen wählen.

Wir wünschen allen Kindern eine glückliche, friedliche Kindheit und viel Erfolg im Leben – und den Bernauern Mut und Gelingen das die Geburtenzahl 2016 getoppt werden kann

Fördermittelbescheid über 775.000 Euro für Bernau

 

Ministerin brachte Fördermittelbescheid über 775.000 Euro für Bernau mit          

 

Viel Lob für Bernau gab es am Mittwoch von Infrastrukturministerin Kathrin Schneider. „Bernau hat in den letzten 25 Jahren eine sehr gute Entwicklung hingelegt. Es ist Leben in dieser Stadt und es wird noch mehr Leben in diese Stadt kommen“, sagte sie beim Besuch auf der Wobau-Baustelle „Wohnen am Mühlenberg“ in der Oranienburger Straße. Dort entstehen 41 Wohnungen, von denen 31 belegungs- und preisgebunden sein werden. Das heißt, sie werden für 5,50 Euro pro Quadratmeter vermietet. Das etwa 6 Millionen Euro teure Projekt wird mit 4,5 Millionen Euro vom Land gefördert. Und das nicht ohne Grund.

–„Wir brauchen Neubau, wir brauchen sozialen Wohnungsbau – gerade im Berliner Umland“, betonte Ministerin Kathrin Schneider im Gespräch mit Bürgermeister André Stahl sowie den Wobau-Geschäftsführerin Antje Mittenzwei und Jens Häßler.  Fotos: Pressestelle

– „Wir brauchen Neubau, wir brauchen sozialen Wohnungsbau – gerade im Berliner Umland“, betonte Ministerin Kathrin Schneider im Gespräch mit Bürgermeister André Stahl sowie den Wobau-Geschäftsführerin Antje Mittenzwei und Jens Häßler.
Fotos: Pressestelle

„Wir brauchen Neubau, wir brauchen sozialen Wohnungsbau – gerade im Berliner Umland“, betonte die Ministerin. Sie dankte Bürgermeister André Stahl, dass dieser sich dafür einsetzt und der Wohnungs- und Baugesellschaft, dass sie den Bau vorfinanziert hat. Bislang haben in ganz Brandenburg nur zwei Kommunen das Förderangebot des Infrastrukturministeriums zum Bau von Sozialwohnungen genutzt: Potsdam und Bernau. „Für zehn bis zwölf Euro pro Quadratmeter kann jeder bauen“, meinte Wobau-Geschäftsführerin Antje Mittenzwei schmunzelnd. Trotzdem gelte: Jedes Objekt müsse sich rechnen, eine schwarze Null müsse immer geschrieben werden. Und das sei oft eine Gratwanderung.

Auch wenn die 41 Quartiere am Mühlenberg Mitte nächsten Jahres bezogen werden, bleibt die Wohnraumsituation in Bernau erst einmal angespannt. Die Nachfrage ist groß. Daher sollen weitere 70 Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Metallgenossenschaft an der Schönower Chaussee gebaut werden. Und 2019 will die Wobau dann das nächste große Bauvorhaben in Angriff nehmen. In Bernau-Süd sollen etwa 250 Wohnungen entstehen. Die Vorbereitungen dafür laufen schon. „Doch dann gehen uns die Flächen aus“, so Wobau-Geschäftsführer Jens Häßler.

Viel zu tun gibt es nach wie vor auch in der Innenstadt. Insofern war es gut, dass die Infrastrukturministerin nicht mit leeren Taschen nach Bernau kam. Sie überreichte Bürgermeister André Stahl einen Fördermittelbescheid über 775.000 Euro für „Aktive Stadtzentren“. „Das ist wieder ein wesentlicher Beitrag, um weitere Projekte voranzubringen“, freute sich dann auch das Stadtoberhaupt. Verwandt werden soll das Geld unter anderem für den Bau des neuen Rathauses, die Sanierung des Kantorhauses, den barrierefreien Umbau des Treffs 23 und der Bibliothek sowie für City-Management.

Richtfest für die Turnhalle der Grundschule Schönow

Richtfest für die Turnhalle der Grundschule Schönow

Richtfest für die Turnhalle der Grundschule Schönow          

 

Zum Bauprojekt Grundschule Schönow gehört auch die Errichtung einer Zweifeld-Sporthalle. Der Rohbau steht bereits. Vertreter der Schule, der am Bau beteiligten Firmen, des Ortsteils, der Stadt, etliche Stadtverordnete sowie zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Grundschule Schönow trafen sich heute,(2.12.15) umRichtfest für die Turnhalle der Grundschule Schönow Richtfest zu feiern.

„Dieser Neubau ist nicht nur für die Grundschule selbst ein Gewinn, sondern auch für den Breitensport in Schönow“, so Bürgermeister André Stahl in seiner Begrüßung. Neben der Grundschule können auch Vereine die Zweifeld-Sporthalle nutzen – vor allem nachmittags und in den Abendstunden. Auch der stellvertretende Ortsvorsteher Ulf Blättermann sowie Schulleiterin Waltraut Falkenthal freuten sich über das entstehende Gebäude, dessen große Dimension bereits zu erkennen ist.

Den Rohbau der Sporthalle realisierte die Baufirma Groth aus Neustrelitz innerhalb weniger Wochen. Das Gebäude schließt direkt an den Foyer- und Mensabereich der Grundschule an. Zur eigentlichen Spielfläche kommen noch Umkleide-, Dusch-, sowie Geräteräume. Bei planmäßigem Verlauf der weiteren Arbeiten wird die Sporthalle Ende Oktober 2016 fertiggestellt sein. Sie schlägt mit gut 2,7 Millionen Euro zu Buche. Mit Kosten von insgesamt 12 Millionen Euro gehört der Neubau der Grundschule Schönow zu den Großprojekten Bernaus.

Wir danken der Pressestelle Bernau für Text und Foto

Neue Orgel in Lobetaler Kirche

Neue Orgel erklang erstmals im Festgottesdienst in der Lobetaler Kirche

In einem festlichen Gottesdienst wurde am 1. Advent in der voll besetzten Lobetaler Kirche die neue Orgel in den Dienst gestellt. „Heute ist für uns ein ganz

Mit Spannung erwarteter Moment: Foto: Lutz Weigelt die neue Orgel begleitet erstmals den Gesang der Gemeinde

Mit Spannung erwarteter Moment: Foto: Lutz Weigelt
die neue Orgel begleitet erstmals den Gesang der Gemeinde

besonderer Tag“, freute sich Pastor Dr. Johannes Feldmann, Vorstand und Vorsitzender der Geschäftsführung der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. „Wir feiern den Beginn der Adventszeit und zugleich erklingt erstmals unsere neue schöne Orgel zur Ehre Gottes!“ Eine Gemeinde brauche Orte, an denen inne gehalten, gebetet und gesungen werde, fuhr er fort: „Ein solcher Ort ist unsere Lobetaler Kirche.“ Besondere Gäste im Festgottesdienst waren der Vorstandsvorsitzende der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Pastor Ulrich Pohl, und Vorstandsmitglied Christine Rieffel-Braune sowie der Bernauer Bürgermeister André Stahl.

Kinder aus der Lobetaler Gemeinde lösten nach der Psalmlesung die große rote Schleife, die den Orgelprospekt umspannte. Das Kantorenehepaar Ulrike und Daniel Pienkny reichte ihnen einen großen Noten-Schlüssel, damit wurden die Türen des Spieltisches geöffnet und gaben den Blick auf das Manual und die Registratur frei. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit! – mit dem beliebten Adventschoral begann die Orgel ihren musikalischen Dienst. Die Gemeinde fiel mit kräftigem Gesang ein, beeindruckt von der Klangfülle des neuen Instrumentes, das über 1314 Pfeifen und 23 Register verfügt. Gebaut wurde es in mehrmonatiger Arbeit von der namhaften Potsdamer Orgelbaufirma Schuke. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserer neuen ‚Kollegin‘ “, so Ulrike und Daniel Pienkny. Orgeln seien komplizierte Bauwerke, mit denen man sich zunächst einmal vertraut machen müsse.

151129-Orgel-11-15---1500-9730

Freude über das neue Instrument (v.l.): der Lobetaler Geschäftsführer Martin Wulff, Pastor Ulrich Pohl, Christine Rieffel-Braune, Kantorin Ulrike Pienkny, Bürgermeister André Stahl und Kantor Daniel Pienkny / Foto Lutz ‚Weigelt

Die neue Orgel passt sich hervorragend in das schlichte Kirchenschiff ein, „sie ist einfach, aber auch ein wenig modern“, so der Orgelsachverständige der Berlin-brandenburgischen Landeskirche, Oliver Horlitz, der den Bau in allen Phasen begleitet hat. Ins Auge fallen die bemalten Prospektteile neben dem Spieltisch. Sie wurden von behinderten Künstlerinnen und Künstlern gestaltet.

Die Baukosten beliefen sich auf insgesamt etwa 360 000 Euro. Eine großzügige Spende der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel hat dabei zur Finanzierung wesentlich beigetragen.

Die Lobetaler Kirchengemeinde hatte sich im Sonntagsgottesdienst am 30. August von der Vorgängerorgel verabschiedet. Das Werk war im Jahre 1954 als Übungsorgel für die Ausbildung von Gemeindehelferinnen für einen wesentlich kleineren Raum gebaut worden. Vor 50 Jahren war das Instrument aus Berlin in die Lobetaler Kirche umgesetzt worden. In den vergangenen Jahren hatten sich materialbedingte Verschleißerscheinungen gehäuft. Künftig wird die alte Orgel in einer Gemeinde der russischen Stadt Marx Dienst tun.

Bis zum 4. Dezember findet eine Konzertreihe statt, in der die neue Lobetaler Orgel näher vorgestellt wird. Die Konzerte beginnen jeweils um 17.00 Uhr. Interessenten sind herzlich eingeladen!

Wir danken der Öffentlichkeitsarbeit Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Bernau – Louis-Braille-Str. für den Verkehr freigegeben

Heute /2.10.15/ wurde die Louis-Braille und die Roßstraße durch den Bürgermeister André Stahl und beteiligten Firmen für den Verkehr freigegeben.

Die Freigabe erfolgte eine Woche früher als geplant. Gut so denn so kann die Louis Braille Straße gleich als Umleitung genutzt werden. Zu den heute stattfindenden Feiern in Bernau /LokalTour/.

ein paar Daten

  • Baubeginn Anfang April 2015
  •  Kosten etwa 830.00 Euro
  • Finanzierung: Städtebaufördermittel, von Bund, Land und Kommunen
  • grundhafter Ausbau mit Kanalarbeiten
  • komplett Erneuerung der Beleuchtung (die z.Z. noch fehlenden Lampenköpfe werden zeitnah angebaut)
  • Verlegung von Elektrokabeln
  • Erneuerung der Schmutzwasserleitung
  • 2 Säulen-Hainbuchen werden noch dieses Jahr gepflanzt

Es gab mehrere Besonderheiten,  so wurde bei Umbauarbeiten des Stadtkerns 1980 die Louis-Braille-Straße verschoben. Die Roßstraße wurde in beiden Richtungen zur Sackgasse. Begleitet wurden die Baumaßnahmen durch die untere Denkmalschutzbehörde. So wurden alle im unterirdischen Raum befindlichen Zeitzeugnisse dokumentiert. Erst danach konnte weitergebaut werden.

Kunstrasenpplatz in Schönow übergeben

Schönow – Kunstrasenplatz übergeben

Heute (17.9.15) wurde der neue Kunstrasenplatz übergeben. Die Bauzeit betrug 4 Monate. Jürgen Brinkmann vom Bauamt: „Dank des optimalen Wetters lief alles reibungslos“. Auch die Bau ausführende Firma „Schmitt Sportstättenbau“ lobte die gute Zusammenarbeit. Die Stadt Bernau, hat der Bau einschließlich der Panungskosten ca. 540.000 Euro gekostet.

Der neue Rasen hat, im Gegensatz zu einem Naturrasenplatz viel Vorteile, wie z.B.

  • ganzjährige Bespielbarkeit,
  • kein Wässern,
  • kein Nachsähen – Grad im Bereich der Tore
  • kein Mähen
  • durch die gekräuselte Struktur des Kunstrasens kommt er dem Naturrasen sehr nahe und bietet sehr gute Spielbedingungen.
  • somit spart er zukünftig Arbeitszeit und Kosten

Gleichzeitig wurde eine moderne Flutlichtanlage, mit LED, errichtet – die für einen sehr gute Ausleuchtung sorgen soll.

– Die Wettbewerbsjury und Vertreter der Stadt nach dem Rundgang durch das Bauhaus-Gelände. Im Hintergrund das Freibad.

Bernau bewirbt sich für den Titel -Naturparkgemeinde des Jahres 2015-

Um den Titel -Naturparkgemeinde des Jahres 2015- bewerben sich

  • Bernau
  • Biesenthal
  • Eberswalde
  • Mühlenbecker Land
  • Schönwalde
–„Bernau ist eine Stadt, in der man gut leben auch Gäste empfangen kann“, so Monika Müller von der Tourist-Information.

– „Bernau ist eine Stadt, in der man gut leben auch Gäste empfangen kann“, so Monika Müller von der Tourist-Information.

Alle 5 Gemeinden stellten am Donnerstag der Wettbewerbsjury ihr erreichtes vor. 30 Minuten hatte jede Gemeinde Zeit für die Präsentation zu dem Thema: „Erhalt, Entwicklung und Nutzung kulturhistorischer Zeugnisse im Naturpark Barnim“.

André Stahl ist sich mit seinen Mitarbeitern einig, dass Bernau sich sehr gut entwickelt  und sehr viel zu bieten hat. So wurden in den vergangenen 20 Jahre ca 19 Millionen Euro in die Stadtkernsanierung und ca 5 Millionen in die Sanierung des  Gründerzeitrings investiert. Stadtmauer und

–Friedemann Seeger vom Verein baudenkmal bundesschule bernau spricht über Erreichtes und neue Vorhaben.

– Friedemann Seeger vom Verein baudenkmal bundesschule bernau spricht über Erreichtes und neue Vorhaben.

Wallanlagen wurde rekonstruiert und viele Wohnhöfe sind in einem guten Zustand.

„Und nicht nur das“, betonte Monika Müller von der Tourist-Information, „in der Innenstadt ist Leben und gibt es ein reichhaltiges kulturelles Angebot.“

Auch außerhalb der Stadtmauern gibt es viel interessantes zu sehen und berichten. Besucher aus aller Welt, kommen und schauen sich das Bauhaus Denkmal in Bernau Waldfrieden an, darunter viele Studenten. Die ehemalige ADGB-Bundesschule kann in diesem Jahr (2015) ihren 85. Geburtstag feiern. Durch den Eigentümer des Geländes wurden ca. 9,5 Millionen Euro in den vergangenen Jahren dort investiert.

Bürgermeister André Stahl verwies darauf, dass die Stadt vor vier Jahren die Stiftung „Baudenkmal Bundesschule Bernau“ ins Leben gerufen hat und diese über erhebliches finanzielles Potenzial verfüge.

Das Baudenkmal wurde vorgeschlagen in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen zu werden. Die Entscheidung steht für 2017 an.

Seit 2014 können Besucher das für ca. 4 Millionen sanierte Freibad Waldfrieden nutzen.

 

„Eine überzeugende Präsentation“, lobte Naturparkchef Dr. Peter Gärtner abschließend. Noch am Donnerstag wollte die Jury ihre Entscheidung treffen. Wie diese allerdings ausgefallen ist, wird erst am 5. September auf dem Naturparkfest in Biesenthal verkündet.

 

Wir drücken Bernau ganz fest die Daumen – das Team von Barnim-plus

–Die Wettbewerbsjury und Vertreter der Stadt nach dem Rundgang durch das Bauhaus-Gelände. Im Hintergrund das Freibad.

– Die Wettbewerbsjury und Vertreter der Stadt nach dem Rundgang durch das Bauhaus-Gelände. Im Hintergrund das Freibad.

Pressestelle Stadt Bernau/Cornelia Fülling

110. Jahresfest in Lobetal – MITEINANDER

Wir haben heute den ganzen Tag, das 110. Jahresfest in Lobetal begleitet. Das ist seit Jahren ein MUß für uns. Viele Bekannte trifft man dort. Sei es Feuerwehr, die Rettungshundestaffel des DLRG, die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg Diana Golze, die Präsidentin des Landtages Brandenburg Britta Stark, den Landrat vom Barnim Bodo Ihrke, die Dezernentin für Sozial- und Umweltangelegenheiten des Landkreises Barnim Frau Silvia Ulonska, der Bürgermeister von Bernau André Stahl, Mitglieder des Vereins Eltern helfen Eltern, Rumpelstolz, den Lionsclub und viele bekannte Bernauer Gesichter. Alle zusammen an diesem Tag, der unter dem Motto MITEINANDER stand. Hier ein paar Eindrücke:

 

Stadtbrunnen sprudelt

Heute (09.06.15) wurde der neue Stadtbrunnen in Bernau in Betrieb genommen. Die Aufstellung eines Brunnens auf dem Marktplatz existierte schon länger. Es gab dafür und dagegen, seit dem 2008 die ersten Gedanken vorgetragen wurden. 2013 kam es dann zur Durchführung eines Wettbewerbes, an dem 7 Künstler teilnahmen.

Am 4.11.13 wurde als Sieger des Wettbewerbes Jörg Engelhardt aus Wriezen mit einer Figurengruppe, die die Stadt Bernau (die Bären in der Mitte) und Ihre Ortsteile symbolisieren gekürt. Dabei stehen

  • die Schafe stehen für Börnicke,
  • der Pfau für Schönow,
  • der Hase für Lobetal,
  • der Baum mit Vogel für Birkholz, Birkholzaue und  Birkenhöhe.

Die umherstreifende Katze soll das Verbindungsglied zwischen der Stadt und ihren Ortsteilen darstellen.

 

Zur Technischen Seite des Projektes:

  •  Es ist eine Komplettanlage zum Betrieb von Wasserspielen. Sie enthält  einen  800 Liter Wasserspeicher, Pumpe, Filteranlage, Module zur Wasseraufbereitung, Modul zur Algenbekämpfung.
  • Der Brunnen läuft im Umlaufmodus, das heisst, das Wasser wird in den Wasserspeicher zurückgeleitet, gereinigt und erneut in Umlauf gebracht. Die Brunnenanlage läuft über eine Zeitschaltuhr (derzeit 8:00 – 20:00 Uhr eingestellt).
  • Es ist KEIN Trinkwasser

Wir wünschen dem Brunnen lange Zeit Bestand und immer einen vollen Wassertank

Das Team von Barnim-plus.de

 

 

Veranstaltungen

Es konnte leider nichts gefunden werden

Entschuldigung, aber kein Eintrag erfüllt Deine Suchkriterien