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Bernauer gedachten der Opfer des Nationalsozialismus

Der Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns und Völkermordes gedachten heute gut 100 Bernauerinnen und Bernauer. Zu den Kranzniederlegungen am Bahnhofsplatz und auf dem Dorfanger in Schönow hatte Bürgermeister André Stahl aufgerufen.

Der 27. Januar wurde 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Bemerkenswert: Der erst vor Kurzem Verstorbene wird heute beigesetzt – es zeigt, wie sehr Herzog über sein Leben hinaus mit diesem Gedenken verbunden ist.

Ausdrücklich bezogen sich die Reden auf Bernauer Bürger, die diskriminiert, verfolgt, vertrieben oder deportiert worden waren. „Die nationalsozialistische Ideologie hat stets damit gearbeitet, Feindschaft zu schüren. Bei zu vielen Menschen ist ihr das gelungen. Lassen wir uns nicht hineintreiben in Vorurteile, Hass und Gewalt gegen andere Menschen, gegen andere Meinungen oder Überzeugungen.“, hieß es in der von Fanny Behr, Referentin des Bürgermeisters, vorgetragene Ansprache.

Nach diesen Worten legten die Bernauer Blumen und Kränze am Ehrenmal nieder und gedachten still der Opfer des Nationalsozialismus. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Steven Tailor.

Bereits zuvor hatten sich rund zwei Dutzend Teilnehmer auf Einladung des Ortsbeirats zur Gedenkveranstaltung in Schönow versammelt. Der Gedenkstein, das sich auf dem dortigen Dorfanger befindet, erinnert namentlich an sechs Schönower Widerstandskämpfer, die im Kampf gegen den Faschismus ihr Leben gelassen hatten. In seiner Ansprache bezog Dominik Rabe, Vorsitzender des Sozialausschusses, ausdrücklich Stellung gegen die Verdrehung historischer Fakten und die Verhöhnung der Opfer, wie dies leider aktuell wieder zu beobachten ist. Bürgermeister André Stahl und Ortsbeiratsmitglied Harald Ueckert würdigten die Opfer mit Blumen, die sie am Gedenkstein niederlegten.

 

Quelle: Stadt Bernau

Kamingespräch in Bernau

Thema des Kamingespräches war die Kreisgebietsreform,

Auf die Frage des Moderators, was denn nun besser wird wenn die Kreisgebietsreform durchgesetzt wird, gab es von allen Beteiligten keine direkte Antwort. Landrat Bodo Ihrke warb für diese Reform, da ja schon die Kreisreform von 1993 einen großen Schwung ins Land gebracht hätte und sich dies wiederholen könnte. Bernau braucht keinen neuen Landkreis so André Stahl /Bernau/, er werde sich dafür einsetzen, daß es den Bernauer Bürgern nicht schlechter gehen wird, wenn denn die Reform greift. Ein Reformbedarf ist unstrittig, so Rainer Fornell /Panketal/ allerdings sieht er in dem dann entstehenden Landkreis mit 4500 qkm größere Probleme, auch bedingt durch die bisher unterschiedliche Entwicklung. Henryk Wichmann /MdL/ sprach sich gegen die Kreisgbebietsreform aus und möchte statt dessen einen besseren Finanzausgleich. Seine Argumente punkteten bei den Zuhörern.

Alles in Allem ein gutes Gespräch

BERNAU: Presseerklärung von Bürgermeister André Stahl zur Genehmigung des WAV-Wirtschaftsplans 2016

Presseerklärung von Bürgermeister André Stahl

Foto: Die Linke

Foto: Die Linke

zur Genehmigung des WAV-Wirtschaftsplans 2016

„Ich bin froh, dass sich im Land herumgesprochen hat, dass die Wasser- und Abwasserverbände nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von November 2015 in die Lage versetzt werden müssen, die Altanschließerbeiträge zeitnah zurückzuerstatten.
Die jetzt erteilte kommunalrechtliche Genehmigung für den Anfang April vorgelegten Wirtschaftsplan 2016 des Wasser- und Abwasserverbandes ‚Panke/Finow‘ ist die Grundlage für die Rückzahlung in unserem Verbandsgebiet. Der Wirtschaftsplan des WAV sieht dafür eine Kreditaufnahme vor.

Das Gebot der Stunde ist die möglichst zügige Rückabwicklung der rund 16.000 unzulässigen Altanschließerbescheide inklusive Nachveranlagung.

Im Übrigen wird damit dem Beschluss der Bernauer Stadtverordnetenversammlung Rechnung getragen, die mich beauftragt hatte, die Auswirkungen des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes auf den WAV ‚Panke/Finow‘ überprüfen zu lassen und die Rückzahlung zu ermöglichen.

Ich denke, dass damit insgesamt die Voraussetzungen für eine weitere Befriedung in der Stadt geschaffen sind und das Thema Altanschließer bald der Vergangenheit angehören wird.“

Wir danken der Pressestelle Bernau für diese Info

BERNAU: Finanzminister des Landes Brandenburg, Görke in Bernau

Finanzminister Christian Görke:
„Ich möchte, dass Bernau Schule macht“

Zu einem Arbeitsgespräch mit Bürgermeister André Stahl ist der Finanzminister und stellvertretende Ministerpräsident des Landes Brandenburg Christian Görke am Donnerstag nach Bernau kommen. Dabei zeigte er sich beeindruckt von der Entwicklung der Stadt. Bernau habe „erhebliches Zukunftspotenzial“.

Ob beispielsweise Kindertagesstätten, Sportplätze oder Feuerwehrgebäude – Bernau habe in den vergangenen Jahren ordentlich in die soziale Infrastruktur investiert, stellte Görke fest. Der Finanzminister fand es beachtlich, dass 20 Prozent des städtischen Haushaltes auch in diesem Jahr für Investitionen verwendet werden. Hinzu kämen noch die nicht unerheblichen Investitionen der kommunalen Unternehmen.

Einige Neubauprojekte zeigte der Bürgermeister dem Minister bei einer Rundfahrt durch die Stadt. Dazu gehörte die neue Kindertagesstätte „Kindergärtnerei“. Das Gebäude in der Viehtrift soll Ende des Jahres fertig werden und dann Platz für rund 180 Kinder bieten. „Etwa 100 Anmeldungen gibt es schon jetzt“, freute sich André Stahl.

Dass eine solch dynamisch wachsende Stadt aber auch Probleme mit sich bringt, machte der Bürgermeister deutlich. Finanzminister Görke bot daher Unterstützung an. Erst vor wenigen Tagen hatte das Kabinett in Potsdam den von ihm vorgelegten Entwurf des Doppelhaushaltes für 2017/2018 beschlossen. Darin enthalten ist auch die Fortführung des Kommunalen Infrastrukturprogramms (KIP), welches bis Ende 2019 läuft. Das Land fördert damit Infrastrukturmaßnahmen der Kommunen in den Bereichen Bildung, Verkehr, Feuerwehr, Freizeit und Sport. Lediglich 20 Prozent der Investitionskosten müssten laut Görke von der Kommune kofinanziert werden. „Eine gute Alternative zur Belastung der kommunalen Haushalte“, findet der Minister. „Wir werden versuchen, die Sanierung Schulstandortes am Rollberg über dieses Programm zu realisieren“, erklärte André Stahl, der angesichts der steigenden Schülerzahlen auch einen Neubau nicht ausschloss.

Bildtext: Christian Görke (2. v. r.) ist beeindruckt von der Entwicklung der Stadt. Bürgermeister André Stahl (l.) und Bauamtsmitarbeiter Jörn Seelig (r.) zeigen dem Finanzminister bei seinem Besuch in Bernau die neue Kita „Kindergärtnerei“ Foto: Pressestelle/Behr

Christian Görke (2. v. r.) ist beeindruckt von der Entwicklung der Stadt. Bürgermeister André Stahl (l.) und Bauamtsmitarbeiter Jörn Seelig (r.) zeigen dem Finanzminister bei seinem Besuch in Bernau die neue Kita „Kindergärtnerei“  Foto: Pressestelle/Behr

Neu gebaut hat auch die städtische Wohnungs- und Baugesellschaft Bernau. „Wir wollen den sozialen Wohnungsbau in unserer Stadt weiter vorantreiben. Hierzu gibt es ein klares Bekenntnis der Stadtverordneten und des Gesellschafters“, erläutert WOBAU-Geschäftsführer Jens Häßler bei einer kurzen Stippvisite des Ministers. Und seine Kollegin Antje Mittenzwei verdeutlicht, dass man nach der Fertigstellung der 41 Wohnungen in der Oranienburger Straße bereits in diesem Jahr mit dem nächsten Projekt auf dem Gelände der ehemaligen Metallgenossenschaft an der Ecke Schönower Chaussee/Im Blumenhag beginnen wolle. Hier hofft man auf Unterstützung aus Potsdam, denn noch gibt es im Hinblick auf die Förderung des Landes bei der Errichtung von Sozialwohnungen offene Fragen, die bürokratischen Auflagen sind hoch. Dies hat zur Folge, dass die WOBAU Bernau bislang erst eines von zwei Wohnungsunternehmen im Land ist, das mithilfe von Landesförderung günstige Wohnungen baut.

Christian Görke, der auch Verwaltungsratsvorsitzender der Investitionsbank des Landes Brandenburg ist, sicherte zu, das Thema mit seinen Kollegen aus der Landeshauptstadt zu klären: „Ich möchte, dass das Beispiel Bernau Schule macht im Land und auch andere Kommunen zu ihrer Verantwortung stehen, Wohnungen für Menschen mit ‚kleinerem Geldbeutel‘ zur Verfügung zu stellen und ihnen damit möglicherweise sogar neue Lebensperspektiven zu eröffnen.“

Auch das Thema Altanschließerbeiträge wurde beim Arbeitstreffen nicht ausgespart. Hierzu hat Bürgermeister Stahl klar seine Erwartung artikuliert, dass das Land Brandenburg den Wasser- und Abwasserverbänden zumindest die Verwaltungskosten erstattet, die im Zuge der verfassungswidrigen Erhebung der Beiträge entstanden sind. Minister Görke kündigte an, dieses Ansinnen mit nach Potsdam zu nehmen. Im September wolle sich die Landesregierung dazu verständigen.

Quelle: Pressestelle Stadt Bernau

BERNAU übernimmt die „Tour de Tolérance“ 2016

Bernau übernimmt die „Tour de Tolérance“ 2016

Am 10. September wird Bernau Start- und Zielort der 16. „Tour de Tolérance“ sein. Am Donnerstag übergab Ralf Lehmann, Bürgermeister der Ausrichterstadt 2015 Bad Freienwalde, den Staffelstab an Bernaus Bürgermeister André Stahl.

Bürgermeister André Stahl, zusammen mit Günter Grützner und Heidlinde Benzinger, den Organisatoren der Rundfahrt sowie Ralf Lehmann, Bürgermeister der Stadt Bad Freienwalde bei der Übergabe des Staffelstabs zur "Tour de Tolérance" 2016. (v.l.n.r., Foto: Pressestelle)

Bürgermeister André Stahl, zusammen mit Günter Grützner und Heidlinde Benzinger, den Organisatoren der Rundfahrt sowie Ralf Lehmann, Bürgermeister der Stadt Bad Freienwalde bei der Übergabe des Staffelstabs zur „Tour de Tolérance“ 2016. (v.l.n.r., Foto: Pressestelle)

Ziel der 2001 erstmals ins Leben gerufenen Rundfahrt ist es, Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen und für Toleranz zu werben. Nach 2003 ist Bernau zum zweiten Mal Ausrichterstadt. Die diesjährige Rundfahrt startet am Samstag, dem 10. September um 9 Uhr auf dem Bahnhofsplatz und führt über den neuen Bernauer Ortsteil Waldfrieden, nach Zehlendorf (OHV), dann weiter zum Denkmal Sachsenhausen in Oranienburg, nach Birkenwerder, Schönerlinde und Schwanebeck wieder nach Bernau.

Bürgermeister André Stahl bei der Übergabe: „Die Tour de Tolérance, setzt ein sichtbares Zeichen gegen Vorurteile, Engstirnigkeit und Ablehnung alles Fremden. Quer durch Europa sehen wir vielfältige Tendenzen der Abschottung. Gerade vor diesem Hintergrund sind Zeichen der Toleranz sehr wichtig – wer weltoffen ist, muss und darf sich nicht verstecken!“

Zudem seien Parallelen zwischen dem Radfahren und dem ständigen Üben von Toleranz zu entdecken: „Beides ist mit Arbeit verbunden – das fällt einem nicht in den Schoß. Dafür wird man aber belohnt mit neuen Eindrücken, einem anderen Horizont und mit neuen persönlichen Kontakten“, so das Stadtoberhaupt.

Alt und Jung sind eingeladen, sich an dieser rund 75 Kilometer langen Rundfahrt zu beteiligen. Eine Voranmeldung ist zwar nicht notwendig, aber erwünscht, damit die Organisatoren eine ungefähre Teilnehmerzahl abschätzen können. Zudem empfiehlt sich eine Vor-Ort-Anmeldung, möglich vor dem Start ab 7 Uhr, um den persönlichen Versicherungsschutz abzudecken. Die Anmeldegebühr beträgt 5 Euro. Mitfahrer sollten zudem ausreichend gefrühstückt haben und auch genügend Getränke für die Rundfahrt dabei haben.

Weitere Informationen unter www.tourdetolerance.de.

Quelle: Pressestelle Bernau

BERNAU: Stark mit Ehrenamt

Stark mit Ehrenamt
Lobetal ehrte engagierte Bürgerinnen und Bürger

„Denn uns ist klar: das Gute stammt: fast ausnahmslos vom Ehrenamt!“  heißt es unter anderem in einem Gedicht von J.T. Hübner, mit dem Lobetal Ortsvorsteher,  Dr. Hans-Günther Hartmann die rund 150 jungen und älteren Ehrenamtlichen im Bonhoeffer Haus am 25. Mai begrüßte.
Der Ortsbeirat Lobetal und die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal luden an diesem Tag zu einem Dankeabend für das Ehrenamt ein. „Über 200 Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in Lobetal, und das bei 700 Einwohnerinnen und Einwohnern, damit liegt man weit über dem Bundesdurchschnitt von ca. 30% engagierten Menschen.“, freute sich Dr. Hartmann in seiner Begrüßung. Besonders die gelungene Integration von geflüchteten Menschen in Lobetal  hob er hervor. So sind sie, unter anderem,  in der Ukrainehilfe Lobetal und in der 160530-EhrenamtLandwirtschaft aktiv.
Bernaus Bürgermeister, André Stahl, wies in seinem Grußwort darauf hin, dass Lobetal nicht nur als großer Arbeitgeber, sondern auch durch sein soziales Engagement und das vielfältige Ehrenamt schon sehr lange auch nach Bernau ausstrahlt.
Pastor Dr. Johannes Feldmann, Vorsitzender der Lobetaler Geschäftsführung und Bethel-Vorstand, überbrachte den Dank der Stiftung. „Ohne das Ehrenamt könnten viele gute und wichtige Dinge nicht geleistet werden“ sagte er.
Andreas Rohr, Löschgruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr in Lobetal, nutzte die Gelegenheit, für die Feuerwehr zu werben, und schilderte die Arbeit der Kameradinnen und Kameraden.
„Denn auch in Zukunft Gutes stammt:  fast ausnahmslos vom Ehrenamt“ so endet das Gedicht von J.T. Hübner, und in diesem Sinne bot der Abend eine gute Gelegenheit sich bei bei Essen und Trinken zu stärken und sich über die Arbeit auszutauschen.
Unter den Gästen war auch Bernaus Alt-Bürgermeister Hubert Handke, der über seine Amtszeit hinweg Lobetal auch ehrenamtlich verbunden ist.
Der Abend wurde durch die Stadt, Bernau bei Berlin, die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und viele Lobetaler Vereine unterstützt und ermöglicht.
Für die musikalische Umrahmung sorgte ein begeisterndes Bläsertrio der Musikschule Barnim/ Standort Bernau.

Quelle:

Lutz Reimann Öffentlichkeitsarbeit Koordinator Agentur Ehrenamt Bernau und Ahrensfelde „aNdereRSeits“  – Galerie für Außenseiterkunst

BERNAU: „Erste Bernauer Braugenossenschaft“ gegründet

„Erste Bernauer Braugenossenschaft“ gegründet2016-04-13_LogoBraugenossen-Final-300pix

Der 23. Mai wird als historisches Datum in die Stadt-Annalen eingehen, denn an diesem Tag wurde die Bierbrau-Tradition der Stadt Bernau wiederbelebt.

Bei hochsommerlichen Temperaturen konstituierten 12 Gründungsinitiatoren die „Erste Bernauer Braugenossenschaft“ um 18.15 Uhr in Bernau im Saal des Restaurants Casa Vicini in der Breitscheidstraße. Auf der Sitzung wurden Torsten Rexin als Aufsichtsratsvorsitzender und Sven Schulze sowie Dr. Martin Rothe als seine Stellvertreter gewählt. Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Frank Dietrich berufen, Jörg Barthelmann ist im Vorstand für die Finanzen zuständig. Großer Beifall brandete unter den 120 geladenen Gästen auf, als der Braumeister Ruslan Hofmann zum Produktionsvorstand gewählt wurde. Damit ist nicht nur die kaufmännische und rechtliche sondern auch die brautechnische Kompetenz der Braugenossenschaft gesichert.

Auf der Gründungsveranstaltung konnten die extra für den Anlass in limitierter Auflage gebrauten Biere „Braugenosse Hell“ und „Braugenosse Dunkel“ erworben und getrunken werden. Die Stimmung auf der Veranstaltung war gleichzeitig konzentriert-aufmerksam und erwartungsfroh-ausgelassen. In seinem Grußwort formulierte der anwesende Bernauer Bürgermeister André Stahl: „Es ist erfreulich festzustellen, welche einladende Wirkung Bier hat. Für die Stadt Bernau ist es ein identitätsstiftendes Moment, wenn es gelingt, die alte Bierbrautradition wieder zu beleben.“ Auch die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Dr. Hildegard Bossmann begrüßte die Gründung der „Erste Bernauer Braugenossenschaft“ ausdrücklich und wünschte ihr ein gutes Gelingen für die Zukunft. Unter den Gästen wurden der Landtagsabgeordnete Ralf Christoffers sowie zahlreiche Bernauer Stadtverordnete gesehen, so unter anderem Dr. Dagmar Enkelmann, Daniel Sauer, Thomas Dyhr und Elke Keil. Spontan traten auf der Versammlung 75 Gäste  der Braugenossenschaft bei und zeichneten Anteile. Der Beginn der Produktion ist für den Frühsommer 2017 geplant.

Ortsdurchfahrt in Schönow

Planungen für neue Ortsdurchfahrt in Schönow laufen auf Hochtouren

Auf Hochtouren laufen die Planungen für den Ausbau der Ortsdurchfahrt in Schönow. Am Mittwoch hatten das Bernauer Bauamt und der Landesbetrieb Straßenwesen mit den so genannten Trägern öffentlicher Belange im Rathaus über das Projekt „Instandsetzung der Landesstraße L 30“ gesprochen. Gekommen waren Vertreter der Kreisverwaltung, der Stadtwerke, der Barnimer Busgesellschaft sowie der Polizei.

Nachdem das von der Stadt beauftragte Ingenieurbüro Börjes die Entwurfsplanung für die Strecke vom Kreisverkehr bis zum Lanker Weg mit all ihren Besonderheiten vorgestellt hatte, gab es aus der Runde einige Hinweise dazu. Dabei ging es um den Radverkehr, um Ersatzpflanzungen für gefällte Bäume und um die Frage, wie die Linienbusse am besten umgeleitet und künftige Haltestellen platziert werden können. Frequentiert wird die Straße im Übrigen von etwa 5.500 Fahrzeugen am Tag.

„Ein Bauvorhaben in dieser Komplexität wird allen Beteiligten einiges abverlangen“, weiß Bürgermeister André Stahl und bat um größtmögliche Kompromissbereitschaft.

Finanziert wird der Ausbau gemeinsam von der Stadt und dem Landesbetrieb Straßenwesen. Eine Vereinbarung dazu wurde ebenfalls am Mittwoch unterzeichnet. Insgesamt muss mit Baukosten in Höhe von etwa 2 Millionen Euro gerechnet werden.
Marek Breternitz vom Landesbetrieb brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass das Projekt dank der Aufnahme in das 100-Millionen-Euro-Programm für Landesstraßen nun in Angriff genommen werden kann. Schließlich sei das ein lang gehegter Wunsch vieler Schönower.

Mit vorbereitenden Arbeiten wurde schon begonnen. Doch jetzt muss erst einmal die Entwurfsplanung abgeschlossen werden. „Wir hoffen, dass die Bernauer Stadtverordneten dann im April den Ausbaubeschluss fassen und wir mit den Ausschreibungen loslegen können“, so Bernaus Bauamtsleiterin Simone Rochow. Baubeginn soll im Spätsommer sein. Vorher müssen Trinkwasserleitungen neu verlegt werden. Bis Ende 2017 soll dann alles fertig sein.

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Machen Nägel mit Köpfen: Bürgermeister André Stahl (r.) und Christoph Büchtemann vom Landesbetrieb Straßenwesen unterzeichnen eine Vereinbarung zum Bau der Ortsdurchfahrt.

Foto: Pressestelle/Cornelia Fülling

Öffentliche Mitgliederversammlung „Barnimer MittelstandsHaus“

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„Die Entwicklung des Wirtschaftsraumes Bernau-Panketal-Biesenthal“

Öffentliche Mitgliederversammlung „Barnimer MittelstandsHaus“

Das Barnimer MittelstandsHaus ergreift erneut die Initiative, um die Debatte über die Entwicklung  des Wirtschaftsraumes Bernau-Panketal-Biesenthal weiter voranzubringen.

Dieses Thema ist aus Sicht des Unternehmerverbandes vor allem von Rang, weil schon heute und in nächster Zeit wichtige Entscheidungen zur weiteren Gestaltung der Region und zum gemeinsamen Wirken für die Region, in der insgesamt rund 70 000  Menschen zuhause sind, zu treffen sein werden. Dabei sind auch Chancen und Risiken gegenwärtiger Entwicklungen und politischer Projekte zu bestimmen, die die wirtschaftliche Entwicklung des Wirtschaftsraumes erheblich beeinflussen können.

Dabei werden im Mittelpunkt des Gesprächs insbesondere diese Aspekte stehen:

1.    Die gegenwärtige Situation und Schwerpunkte zur Entwicklung des wirtschaftlichen Wachstums in der Region
2.    Konzepte für eine effiziente, kompetente und erfolgreiche kommunale Wirtschaftsförderung
3.    Einschätzungen zum Stand und der Weiterentwicklung der weichen Standortfaktoren in der Region
4.    Visionen zur Entwicklung der Region bis 2030 ff
5.    Position zur Perspektive des WAV „Panke-Finow“ in der Region und Gedanken zu einer stärkeren Zusammenarbeit

Hierzu werden der Bürgermeister der Stadt Bernau bei Berlin, Herr André Stahl, der Bürgermeister der Gemeinde Panketal, Herr Rainer Fornell, der Amtsdirektor von Biesenthal-Barnim, Herr André Nedlin sowie der Bürgermeister der Stadt Biesenthal, Herr Carsten Bruch ihre Überlegungen vorstellen und diskutieren.

Die Veranstaltung findet

am Dienstag, 15. März 2016, 19.00 Uhr, im Bernauer Ofenhaus, Weinbergstraße 3,

statt.

Alle interessierten Bürger sind zu einer konstruktiven Diskussion zum Thema eingeladen.

 

Presseinfo BMH

Das Leben des August Wilhelm Petsch

Das Leben des August Wilhelm Petsch: „Eine schöne Verbindung von Selbstständigkeit und Bürgersinn“

Für Dr. Manfred Drücke war der 8. Februar ein besonderer Tag. Der 75-jährige Heidelberger besuchte zum ersten Mal in seinem Leben Bernau. Die Stadt, in der seine Vorfahren lebten und deren Bürgermeister sein Ururgroßvater August Wilhelm Petsch von 1854 bis 1857 war. Zur Verabschiedung aus seinem Ehrenamt erhielt der Handwerksmeister dereinst einen silbernen Pokal. Und dieses Familienerbstück schenkte sein Ururenkel jetzt dem aktuellen Bürgermeister André Stahl. Einzige Bitte: Der Pokal möge einen würdigen Platz finden. Und dies sicherte ihm das Stadtoberhaupt gern zu.

Interessante Zeitdokumente sind auch die alten Fotos, die der Arzt als Geschenk mitbrachte. Besonders wertvoll dürfte für Bernau das Tagebuch seines Vorfahren sein, aus dem Dr. Drücke einige Passagen vorlas. Unter anderem die von der Amtsübergabe. „1857 den 1. April ist der neugewählte Bürgermeister Lange aus 16-02-09_Manfred_Drücke_Presse2Nauen hier aus dem Rathause von den verschiedenen städtischen Behörden durch den Vertreter des Landrates, Baron von Knobelsdorf, in sein Amt öffentlich eingeführt worden, und legte ich die städtische Verwaltung, die ich 2 Jahre und 4 Monate als kommissarischer Bürgermeister unentgeltlich geführt hatte, in dessen Hände nieder. Nach der Vereidigung des neuen Bürgermeisters wurde mir von den städtischen Behörden als Zeichen der Anerkennung für meine Leistungen ein silberner Ehrenpokal mit schöner Inschrift überreicht, wodurch ich überaus überrascht und sehr ergriffen, – aber auch wahrhaft erfreut wurde!, denn es ist wohlthuend, sich von Mitbürgern geehrt und geliebt zu wissen!“

August Wilhelm Petsch war nicht nur Bernauer Bürgermeister, sondern drei Jahrzehnte lang Mitglied des Magistrats der Stadt, dem er eine Zeit lang als Ältester vorstand. Privat galt der Inhaber eines Eisenwaren-Ladens als fleißig, sparsam und geschäftstüchtig. Die Familie wohnte im Raumschen Haus am Markt, das in den 1950er Jahren abgerissen wurde. Petsch starb 1870 im Alter von 81 Jahren in Bernau und wurde auf dem Kirchhof im Erbbegräbnis der Familien Petsch-Raum beigesetzt. Wenn sein Ururenkel auf das Leben seines Vorfahren zurückblickt, dann sieht er „eine schöne Verbindung von Selbstständigkeit und Bürgersinn“. Nach Bernau übrigens wird er gern noch einmal kommen: vielleicht zum Hussitenfest.

Text und Fotos: Pressestelle Stadt Bernau/Cornelia Fülling

Bildtext:
Dr. Manfred Drücke (r.) überreicht Bürgermeister André Stahl und Museumsleiter Bernd Eccarius den silbernen Pokal, mit dem sein Ururgroßvater würdevoll aus dem Amt als Bernauer Bürgermeister verabschiedet wurde.

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