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In Eberswalde gibt es viele Industriedenkmale. Als wichtiges Industriedenmal wird die Borsighalle genannt. Viele werden sie schon bei ihrem Besuch im Familiengarten gesehen haben. Sie steht, wenn man vom Parkplatz kommt links. Die Halle hat eine lange Geschichte und einen Weg von Berlin hintersich. Erstmals aufgebaut wurde sie, für die Borsigwerke, in Berlin Moabit. Sie wurde dort als Walzwerkhalle genutzt. 1899 mit Verlegung der Borsigwerke nach Tegel, wurde auch diese Halle abgebaut und in Eberswalde als Erweiterungsbau für die Eisenspalterei wieder aufgebaut und bis 1993 genutzt. Sie hat einen Spannweite von ca. 21 Meter ist 55 m lang und 8,80 m hoch. Sie ist die erste freitragende leichtbau Stahlkonstruktion, modular verlängerbar und gilt als Vorbild aller Bahnhofshallen. Dieser Konstruktionstyp findet sich auch in der Halle des Berliner Hauptbahnhofs wieder. Leider ist die Halle in einem nicht sehr guten Zustand, von Unkraut umwuchert und das Dach löst sich auf. Die Initiative "Unser Finowkanal e.V." hat sich dem Bauwerk angenommen. Als erstes wurde gestern (04.11.2014) eine Infotafel angebracht. an dieser gut 4 m² großen Tafel wird die Geschichte der Borsighalle und der Eisenspalterei in deutsch und englisch dargestellt. Prof. Hartmut Ginnow-Merkert, als Initiator freut sich über den ersten Schritt zur Erhaltung der Halle. So wäre es z.B. möglich die Halle, in den Familiengarten mit einzubeziehen. Ein Durchgang unter der Straße ist schon vorhanden. Es gibt viele Pläne auch dieses Gelände zu erhalten und nutzbar zu machen. Wer mehr darüber wissen möchte, kann gern auf das Buch von Kristin Pilz "Ausser Betrieb" - Industriekultur im Finowkanal lesen. oder kommt am Samstag, 15.11.2014, ab 17:00 Uhr ins Museum wo eine Lesung angekündigt ist.

Denkmal Borsighalle

Ihr Plus für den Barnim Industriedenkmal Borsighalle

In Eberswalde gibt es viele Industriedenkmale. Als wichtiges Industriedenmal wird die Borsighalle genannt. Viele werden sie schon bei ihrem Besuch im Familiengarten gesehen haben. Sie steht, wenn man vom Parkplatz kommt links. Die Halle hat eine lange Geschichte und einen Weg von Berlin hinter sich. Erstmals aufgebaut wurde sie, für die Borsigwerke, in Berlin Moabit. Sie wurde dort als Walzwerkhalle genutzt. 1899 mit Verlegung der Borsigwerke nach Tegel, wurde  auch diese Halle abgebaut und in Eberswalde als Erweiterungsbau für die Eisenspalterei wieder aufgebaut und bis 1993 genutzt.

Sie hat einen Spannweite von ca. 21 Meter ist 55 m lang und 8,80 m hoch. Sie ist die erste freitragende leichtbau Stahlkonstruktion, modular verlängerbar und gilt als Vorbild aller Bahnhofshallen.

Dieser Konstruktionstyp findet sich auch in der Halle des Berliner Hauptbahnhofs wieder. Leider ist die Halle in einem nicht sehr guten Zustand, von Unkraut umwuchert und das Dach löst sich auf.

Die Initiative „Unser Finowkanal e.V.“ hat sich dem Bauwerk angenommen. Als erstes wurde gestern (04.11.2014) eine Infotafel angebracht. Auf dieser gut 4 m² großen Tafel wird die Geschichte der Borsighalle und der Eisenspalterei in deutsch und englisch dargestellt.

Prof. Hartmut Ginnow-Merkert, als Initiator, freut sich über den ersten Schritt zur Erhaltung der Halle. So wäre es z.B. möglich die Halle, in den Familiengarten mit einzubeziehen. Ein Durchgang unter der Straße ist schon vorhanden. Es gibt viele Pläne auch dieses Gelände zu erhalten und nutzbar zu machen.

Wer mehr darüber wissen möchte, kann gern auf das Buch von Kristin Pilz „Ausser Betrieb“ –  Industriekultur am Finowkanal zurückgreifen oder kommt am Samstag, 15.11.2014, ab 17:00 Uhr ins Museum wo eine Lesung angekündigt ist.