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Lobetaler Schüler leiteten in Eigenregie einen Wohnbereich

Ganz praktisch „Verantwortung tragen“

Schülerinnen und Schüler der Altenpflegeschule des Diakonischen Bildungszentrums Lobetal leiteten in Eigenregie einen Wohnbereich im Haus Esther

 

Ein liebevoll ausgestaltetes und farbenfrohes Fest unter dem Motto „Die 50er und 60er Jahre“ feierten Schülerinnen und Schüler der Lobetaler Altenpflegeschule mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses Esther des Seniorenwohnparks Am Kirschberg. Es bildete den abschließenden Höhepunkt eines dreiwöchigen Schulprojektes unter dem Motto „Verantwortung tragen“.

 

Im Rahmen eines dreiwöchigen Praxiseinsatzes hatten sie die Aufgabe, bisher erworbenes Wissen, Kenntnisse und Fähigkeiten in die Praxis umsetzen und im Hinblick auf die anstehende Abschlussprüfung im Sommer zu überprüfen und zu trainieren. Die angehenden Fachkräfte hatten hierbei den Dienstplan zu gestalten und sicher zu stellen, die gesamten pflegerischen Tätigkeiten auszuführen sowie das Betreuungsangebot sicherzustellen. Einen besonderen Schwerpunkt stellte die Teambildung dar. Dass dieser Prozess nicht völlig frei von Spannungen und Reibungen verlief, liegt in der Natur der Sache. Zumal sich die Belegschaft aus Schülerinnen und Schülern zweier Klassen zusammensetzte, die bisher wenig Kontakt miteinander hatten und sich erst allmählich kennenlernen mussten.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung, die zur Hoffnungstaler Stiftung Lobetal gehört, ist das Projekt inzwischen nichts Neues mehr. Bereits zum fünften Mal konnten sie die Schüler zum Projekt in ihrem Haus begrüßen. Frau F. empfing die Schülerinnen und Schüler mit den Worten: „Feiern wir auch wieder ein Fest?“ Frau F. wurde am Ende nicht enttäuscht.

Große Unterstützung bekamen die Schülerinnen und Schüler von den Praxisanleiterinnen und der Leitung des Hauses, sowie den Lehrkräften der Altenpflegeschule. Sie begleiteten die Auszubildenden über den gesamten dreiwöchigen Zeitraum, beantworteten geduldig Fragen und lieferten wertvolle Tipps. Davon profitierten u.a. auch diejenigen Schüler, denen nach einem Auswahlverfahren eine Leitungsfunktion übertragen worden war und die sich zunächst noch unsicher auf dem für sie ungewohnten Terrain bewegten.

Die Schülerinnen und Schüler zogen am Ende des Projektes das Fazit: „…Jeder von uns hat viel Neues dazu gelernt, wir konnten unser Wissen auf die Probe stellen und haben uns untereinander unterstützt, wo wir nur konnten. Es war eine supertolle Erfahrung und wir sind ein bisschen traurig, dass es nun schon zu Ende ist.“

 

16-03-18-lobetal

Unser Foto:

Rote T-Shirts im Seniorenheim: Schülerinnen und Schüler der Lobetaler Altenpflegeschule stellten in einem mehrwöchigen Praxistest ihre Fähigkeiten unter Beweis.

Foto: Lutz Weigelt,

Schon einen Arbeitsvertrag in der Tasche

P R E S S E M I T T E I L U N G

 

 

Schon einen Arbeitsvertrag in der Tasche

 

Erfolgreicher Abschluss der Lobetaler Altenpflegehilfeausbildung eröffnet sehr gute Berufschancen

 

12 Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer erhielten am Mittwoch, 30. April, im Diakonischen Bildungszentrum Lobetal ihre Abschlusszeugnisse, verbunden mit der staatlichen Anerkennung. In Lobetal haben sie ein Jahr lang in Theorie und Praxis zielstrebig auf dieses Ziel hin gearbeitet und mit großer Begeisterung für den Pflegeberuf alle Hürden der Ausbildung erfolgreich genommen. Unter den Umschülerinnen war auch eine „Schlecker-Frau“, die nun voller Stolz und Freude in ihr zweites Berufsleben startet.

 

Das Ergebnis kann sich auch insgesamt sehen lassen: Viele Schüler haben bereits einen Arbeitsvertrag oder stehen kurz vor Vertragsabschluss. Zwei Schülerinnen möchten die Ausbildung zur Altenpflegefachkraft fortsetzen. Das bedeutet in jedem Falle: Die einjährige Ausbildung hat sich gelohnt!

 

Altenpflegehelferausbildung in Lobetal abgeschlossen: freudige Gesichter bei den 12 Absolventinnen und Absolventen

Foto: Lutz Weigelt, Bernau

 

Weitere Informationen:
Hoffnungstaler Stiftung Lobetal
Diakonisches Bildungszentrum
Altenpflegeschule
Bethelweg 6
OT Lobetal
16321 Bernau bei Berlin

Tel.  (03338) 66 653
www.lobetal.de

 

und eine weiter Meldung:

Lobetal: Ausbildung in der Heilerziehungspflege „aus einer Hand“

 

Gute Vorbereitung auf das künftige Arbeitsleben „aus einer Hand“: 13 Schülerinnen und Schüler der Heilerziehungspflege, die ihre Ausbildung an der Beruflichen Schule für Sozialwesen in Lobetal absolvieren, haben praktische Erfahrungen ebenfalls im Lobetaler Bereich gesammelt – in den Hoffnungstaler Werkstätten in Biesenthal, die zur Hoffnungstaler Stiftung Lobetal gehören. Im Rahmen einer siebenwöchigen Projektarbeit, die jetzt zu Ende ging, wurden den dort beschäftigten Menschen mit Behinderungen Angebote zur Arbeitsbegleitung gemacht: gemeinsame Aktionen in den Arbeitspausen, etwa Bewegungsangebote mit Musik oder mit einem Schwungtuch.

Diese Angebote der künftigen Heilerziehungspflegenden bedeuten für die Menschen mit Behinderungen nicht nur Abwechslung im Arbeitsalltag, sondern auch die Chance, dass sich Beschäftigte und Schüler durch persönliche Begegnungen kennenlernen. Das gesamteProjekt wurde von den Schülerinnen und Schülern im zweiten Ausbildungsjahr geplant, geleitet und ausgewertet – ständige Kompetenzerweiterung ist nicht nur in der Ausbildung, sondern auch im Beruf wichtig. Die Hoffnungstaler Werkstätten umfassen an mehreren Standorten 850 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen, denen damit Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht und Chancen zur Persönlichkeitsentwicklung geboten werden.

Weitere Informationen über die Ausbildung in der Heilerziehungspflege an der Beruflichen Schule für Sozialwesen in Lobetal: Telefon 033 38 – 66 – 251 und www.lobetal.de

 

Lobetal, den 02. Mai 2014

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

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