Beiträge

Barnimer Unternehmen unterstützen Lesezauber Bernau

Barnimer Unternehmen unterstützen Lesezauber Bernau

Bereits vor Weihnachten gab es für den Lesezauber Bernau großen Grund zur Freude. Steve Schwedler, Inhaber des Panketaler Immobilien- und Finanzdienstleistungsunternehmens „1a beraten“, und Lutz Reimann, Leiter der Lobetaler Agentur Ehrenamt, unterzeichneten eine Sponsoringvereinbarung. Herr Schwedler unterstützt die Vorleseinitiative der Agentur Ehrenamt mit 750 Euro. Bereits Anfang Dezember konnte Marga Schmidt, ehrenamtliche Mitarbeiterin im Lesezauber Bernau, von Andrea Schröder, Inhaberin des gleichnamigen Bernauer Verlags, großformatige Illustrationen für das „Kamishibai-Erzähltheater“ entgegen nehmen. Die zehn Bilder sind von Kindern einer 5. Klasse aus Zepernick gemalt worden und illustrieren die Geschichte „Wo ist der Weihnachtsmann“ des jungen Bernauers Friedrich-Maximillian Rühlemann. Passend zum Thema werden ehrenamtliche Vorleserinnen diese Geschichte bei einer Weihnachtsfeier am 18. Dezember in der Johanna Schule Bernau erzählen.

Über 20 Vorleserinnen und Vorleser vom Lesezauber Bernau sind derzeit in Schulen, Kitas und Pflegeheimen aktiv. Außerdem wird der offene Bücherschrank in der Bürgermeisterstraße von der Initiative betreut.

Die Agentur Ehrenamt wird von der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und vom AWO Kreisverband Bernau finanziert. Zu den Förderern gehören der Apotheker Andreas Wassmann (Brunnenapotheke) und das Immanuel Klinikum Bernau.

Weiter Informationen erhalten finden Sie unter www.ehrenamt-barnim.de

Danke an Lutz Reiman und Andrea Schröder vom Bernauer Verlag Andrea Schröder

Hier das Cover des Buches „Wo ist der Weihnachtsmann?“. Das Buch wurde illustriert von der Klasse 5b der Grundschule Zepernick in Panketal. Das Cover-Bild wurde von der Schülerin Angelique Samantha Röver gemalt. Die Geschiche wurde geschrieben von dem heute 19-jährigen Friedrich -Maximilian Rühlemann. Sie entstand im Jahr 2008. Damals besuchte Herr Rühlemann die 6. Klasse.

2015-12-17-Cover-Weihnachtsmann

 

Bild: Lutz Reimann/Lobetal Bildunterschrift: Gedankenaustausch - Märchenerzählerin Ute Dibbert im Gespräch mit Bernauer Vorleserinnen.

Lesezauber Bernau

Bild: Lutz Reimann/Lobetal Bildunterschrift: Gedankenaustausch - Märchenerzählerin Ute Dibbert im Gespräch mit Bernauer Vorleserinnen.

Foto: Lutz Reimann/Lobetal Gedankenaustausch – Märchenerzählerin Ute Dibbert im Gespräch mit Bernauer Vorleserinnen.

Zu ihrem zweiten Arbeitstreffen in diesem Jahr kamen am 5. November die Mitglieder der Vorleseinitiative „Lesezauber Bernau“ im AWO-Treff Bernau zusammen. Neben organisatorischen Absprachen, unter anderem zum Bundesweiten Vorlesetag, gab es besondere Höhepunkte. So gab es eine Einführung in das „Lachyoga“ und einen Kurzworkshop zum Thema „Sprache und Bilder“ mit der Berliner Märchenerzählerin Ute Dibbert. „Gemeinsam Lachen zu können und durch Geschichten Bilder vermitteln, dies sind wichtige Grundlagen um als Vorleserin Erfolg zu haben“ sagte Lutz Reimann, Leiter der Lobetaler Agentur Ehrenamt und Lesezauber-Initiator. Mit Aktionen in der Stadtbibliothek Bernau und in der Johanna-Schule wird sich der  Lesezauber Bernau am bundesweiten Vorlesetag, 20. November, beteiligen. Wer Lust am Vorlesen hat oder Lesepate werden möchte wendet sich an die Agentur Ehrenamt (www.ehrenamt-barnim.de)

Der Lesezauber Bernau ist eine Initiative der Agentur Ehrenamt und wird durch die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, den AWO- Kreisverband Bernau und den Apotheker Andreas Wassmann (Brunnenapotheke) gefördert.

Flüchtlinge sind in Lobetal willkommen

Rund einhundert Besucher waren am Dienstag zur Sitzung des Ortsbeirates Lobetal in das Begegnungszentrum in Alt-Lobetal gekommen. Sie alle wollten vor allem eins: genauere Informationen über die anstehende Unterbringung von Flüchtlingen in dem Bernauer Ortsteil.

Zwischen dem Landkreis Barnim und der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal wurde die Unterbringung von 26 Flüchtlingen in Wohnungen der Stiftung vereinbart. Da der Einzug bereits für Anfang März geplant ist, wurde die Ortsbeiratssitzung genutzt, um die Bevölkerung umfassend zu informieren und Fragen zu beantworten. Silvia Ulonska, Sozialdezernentin des Landkreises Barnim, erläuterte die aktuelle Situation im Barnim: 440 Flüchtlinge hatte der Landkreis im vergangenen Jahr unterzubringen, in diesem Jahr werden es wohl über 800 Personen sein.

Im Lobetaler Haus „Bucheneck“ werden im März 26 Menschen in zwei Wohngemeinschaften und eine große Wohnung ziehen. „Das Haus ist in den letzten Wochen renoviert worden. Ein Mietvertrag wurde mit dem Landkreis zu ortsüblichen Konditionen geschlossen, so dass nun gute Voraussetzungen bestehen, damit die Flüchtlinge den Schritt in ein wohnliches Umfeld gehen können“, so die Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, Pastor Johannes Feldmann und Martin Wulff.

Eine Wohngemeinschaft wird aus Männern aus dem Tschad bestehen, sie beziehen als erste ihre neue Unterkunft, erklärte Silvia Ulonska. In die zweite Wohngemeinschaft ziehen voraussichtlich Mitte des Monats syrische Flüchtlinge. Ende März wird dann noch eine Familie in die Wohnung im „Bucheneck“ einziehen. Die neuen Bewohner werden durch Sozialbegleiter des Landkreises Barnim und den Migrationsfachdienst der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal begleitet. Wie der Landkreis weiter mitteilte, hätten die Flüchtlinge teilweise bereits gute Deutschkenntnisse und werden in ihren aktuellen Übergangseinrichtungen „auf das eigenständige Leben in Wohnungen“ vorbereitet.

Bürgermeister André Stahl betonte: „Bernau muss und will als zweitgrößte Stadt im Landkreis Barnim ihrer Verpflichtung bei der Unterbringung von Flüchtlingen nachkommen. Wir haben als reiches Land gemeinsam diese Aufgabe zu schultern. Und wir sollten vor allem eins nicht tun: Die Kritik, die es an der Asylpolitik in Deutschland gibt, auf dem Rücken der Schwächsten austragen, die zu uns fliehen.“ Er sei zuversichtlich, dass die Lobetalerinnen und Lobetaler sich als gute Nachbarn zeigen. Er versicherte, dass die Stadt sie dabei unterstützen werde.

Viele nutzten die Einwohnerfragestunde, um ihre Sorgen vorzutragen: Wie können die Flüchtlinge im Ort integriert werden? Welche Rechte und Pflichten haben sie? Wie kann man das Sicherheitsgefühl der Menschen verbessern? Am Ende stellte Ortsvorsteher Hans-Günther Hartmann fest: „Die ausländischen Flüchtlinge und neuen Einwohner und Einwohnerinnen sind in unserer Ortschaft willkommen. Wir werden alles tun, damit sie hier schnell heimisch werden.“ Vorbehalte könne man schließlich nur ausräumen, indem man miteinander ins Gespräch komme. Daher solle es bald einen Willkommensabend für die neuen Nachbarn geben.

 

Das Bernauer Netzwerk für Weltoffenheit hat eine Willkommensinitiative angeregt, koordiniert wird sie über die Agentur Ehrenamt, Brauerstraße 9, E-Mail: info@ehrenamt-barnim.de, Tel. 03338 3603137, Sprechzeiten: Dienstag  9–12 Uhr und Donnerstag 9–15 Uhr.

 

Quelle: Pressestelle Stadt Bernau bei Berlin

Familienbündnis mit neuer Geschäftsstelle

Das Familienbündnis Bernau

traf sich am letzten Freitag zu seiner ersten Sitzung in der neuen Geschäftsstelle im „Lobetal Eck“, Brauerstraße 9. Themen der Zusammenkunft waren, unter anderem die Auswertung der Bernauer Gesundheitstage und die

2014-09-22-Lutz Reimann-Agentur Ehrenamt

Foto: Lutz Reimann-Agentur Ehrenamt

Neuauflage des Familienwegweiser. Hier sind Bernauer Einrichtungen, die für Familien sowie junge und ältere Menschen Beratungs-und Serviceangebote bereithalten, aufgefordert ihre aktuellen Daten an das Familienbündnis zu senden. Weiterhin wurden Vorhaben für das Jahr 2015 besprochen. Elke Keil, ehrenamtliche Koordinatorin des Familienbündnisses, wird ab Oktober regelmäßige Sprechstunden in den Räumen der Agentur Ehrenamt abhalten.

Das Familienbündnis Bernau ist ein Zusammenschluss von Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ziel ist es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

Das Familienbündnis Bernau wird durch die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und den AWO-Kreisverband Bernau unterstützt.

Kontakt: 03338/ 3603137 oder www.familienbuendnis-bernau.de

 

Fotoquelle: Lutz Reimann/Agentur Ehrenamt

Foto: Im Lobetal Eck – erste Sitzung in der neuen Geschäftsstelle.

Bild: Lesen macht Spaß! – Gabriele Keil (Lesezauber), Elke Keil (Bündnis für Familien), Marga Schmidt (Lesezauber), Lutz Reimann (Agentur Ehrenamt) und Eva-Maria Rebs (AWO Bernau) Bildquelle: Lutz Weigelt

„Lesezauber Bernau“ gegründet

Interesse an Büchern wecken und für das Lesen begeistern

„Lesezauber Bernau“ gegründet

Pünktlich zum Vorabend des Welttages des Buches, der alljährlich am 23. April begangen wird,  gründete sich am Dienstag, 22.  April, in Bernau die Vorleseinitiative „Lesezauber Bernau“. Unter dem Dach der Agentur Ehrenamt der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal haben sich inzwischen 30 interessierte Barnimer bereit gefunden, großen und kleinen Menschen Bücher und Geschichten nahe zu bringen.

Bereits vor dem offiziellen Start vom „Lesezauber“ gibt es viele Einrichtungen,  die sich auf den Besuch der „Lesepaten“ freuen. Vor allem Kindergärten und Senioreneinrichtungen gehören zu den Einsatzorten, aber auch Schulen haben ein Interesse signalisiert. Ziel ist es, bei Kindern das Interesse an Büchern zu wecken und sie für das Lesen zu begeistern. In Senioreneinrichtungen geht es um die Wiederbegegnung mit „alten Bekannten“ und um das Vermitteln von neuer Literatur unterschiedlichster Art. Auch das Vorlesen aus der Tageszeitung ist ein möglicher Schwerpunkt.

„Wir konnten für die Leitung der Initiative zwei Ehrenamtliche gewinnen.“ sagte Lutz Reimann, Leiter der Agentur Ehrenamt und Initiator der Aktion. „Gabriele Keil kümmert sich um die Koordinierung der Einsatzorte und Marga Schmidt steht mit Ihrer jahrelangen Erfahrung als Vorleserin bereit“, so Reimann weiter.

Die Bernauer Stadtbibliothek hat dem „Lesezauber“ einen kostenlosen Nutzerausweis zur Verfügung gestellt und Silvia Pyrlik, Inhaberin der Buchhandlung Schatzinsel, gibt mit Buchempfehlungen gute Hinweise.

Träger von „Lesezauber Bernau“ ist die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Die Initiative wird vom Bündnis für Familien  Bernau, der AWO Bernau, Apotheker Andreas Wassmann,  dem Immanuel Klinikum Bernau und dem „Lesezauber“ der Bürgerstiftung Barnim-Uckermark unterstützt.

Wer Lust am Vorlesen hat oder Vorleser sucht, wendet sich an die Agentur Ehrenamt unter 03338/709713 oder an ehrenamt@bernaunet.de

Bild: Lesen macht Spaß! – Gabriele Keil (Lesezauber), Elke Keil (Bündnis für Familien), Marga Schmidt (Lesezauber), Lutz Reimann (Agentur Ehrenamt) und Eva-Maria Rebs (AWO Bernau)

Bildquelle: Lutz Weigelt

 

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal Pressestelle