Statement des Gemeindevertreters Olaf Mangold

Statement des Gemeindevertreters Olaf Mangold anlässlich der Sitzung der Panketaler Gemeindevertretung am 24.11.2014:

Mensaproblematik Schulzentrum Zepernick

P V 85/2014

Darum geht es: Neben erhöhten Schülerzahlen ist mit der Qualitätsverbesserung der Mittagessenversorgung durch den Anbieterwechsel eine steigende Anzahl an Essenteilnehmern zu verzeichnen. Daraus resultieren Kapazitätsengpässe in der Mensa hinsichtlich Größe und Ausstattung sowie des Garderobenbereiches.
Mangold meint: „Wir brauchen neben den beschlossenen Übergangsmaßnahmen eine langfristig stabile Lösung, um die Situation bei der Essensversorgung am Schulstandort Zepernick nachhaltig zu verbessern. Dabei darf es keine Denkverbote geben“.

Lärmaktionsplan Panketal 2014 P V 59/2008/4

Darum geht es: Mit Beschluss P V 59/2008/3 hat die Gemeinde Panketal die Aufstellung der 2. Stufe des Lärmaktionsplanes gem. § 47 d Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) für das Gemeindegebiet Panketal beschlossen. Die Aufstellung von Lärmaktionsplänen wird durch § 47 d BundesImmissionsschutzgesetz auf die Gemeinden übertragen. Die erste Stufe dieser Lärmaktionsplanung (Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 6 Mio. Kfz/Tag) fand bereits 2008 statt; der Bericht zur 2. Stufe war Gegenstand der heutigen Beratung.

Mangold meint: „Es ist gut, dass jetzt der Lärmaktionsplan den Bürgerinnen und Bürgern zur Beteiligung vorgelegt wird. Durch die Zunahme des Güterverkehrs auf der Schiene bedarf es gerade beim Bahndamm einer Verbesserung des Lärmschutzes. Ich begrüße daher ausdrücklich die Vorschläge zur Reduzierung des Bahnlärms. Allerdings darf der Aktionsplan kein Lippenbekenntnis bleiben, sondern muss nach der Beteiligung dann auch in die Umsetzung gehen.“

Bebauung „Rigistraße II – Wohnen an der Kleinen Heide“, OT Schwanebeck P V 42/2011/6

Darum geht es: Fünf Einfamilienhäuser sollen in großer Nähe zu potentiellen Altlastenflächen an der Rigistraße errichtet werden. Etwa 38 Meter tief soll künftig an der Rigistraße die Wohnbebauung in den dort vorhandenen Wald hineinreichen.

Mangold meint: „Auch wenn die Nachfrage nach Bauflächen im Gemeindegebiet ungebrochen groß ist, muß nicht jede Grünfläche – zumal in Randlage – bebaut werden. Welche Altlasten sich im Boden verbergen, kann erst zu einem späteren Zeitpunkt geklärt werden. Gerade der ohnehin bereits geringe Anteil an Grünflächen im Gemeindegebiet sollte nach Möglichkeit im Zusammenhang erhalten und für die Allgemeinheit als Naherholungsfläche nutzbar bleiben. Deshalb habe ich in namentlicher Abstimmung gegen den Antrag gestimmt.“
Mit besten Grüßen aus Panketal

Thorsten Wirth

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