Stadtwerke Bernau sanieren Außenfassade

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

 

 

Damit nichts mehr bröckelt

Stadtwerke Bernau sanieren Außenfassade – Folge einer Schlechtleistung beim Neubau – Mittel aus Sicherheitseinbehalt und gewonnener Schadenersatzklage

 

BERNAU BEI BERLIN. Nein, es ist nicht Christo, der große Verhüllungskünstler, der sich bei den Stadtwerken Bernau derzeit zu schaffen macht. Das aktuelle Gerüst am Sitz des Versorgungsunternehmens hat banale Hintergründe: Der Außenputz bröckelt und muss deshalb saniert werden. „Sicherheit geht vor“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke dazu. „Die Sanierung kommt nicht überraschend, hier haben Handwerker beim Neubau des Gebäudes im Jahr 2007 gepfuscht. Wir haben mit der Ausbesserung jedoch gewartet, bis sie wirklich erforderlich ist“, erklärt sie. In den vergangenen Monaten seien die Risse im Außenputz größer geworden und seit einigen Wochen hätten sich immer wieder Mörtelbrocken gelöst, die dann heruntergefallen seien. „Bei uns gehen Kunden, Dienstleister und Mitarbeiter aus und ein. Wir wollen und können nicht zulassen, dass sie womöglich von einem Mörtelstück getroffen werden. Deshalb lassen wir die Mängel jetzt beseitigen“, betont sie. Das Geld dafür ist im Wirtschaftsplan für 2015 bereits vorgesehen und eingestellt gewesen; die Mittel sind also geplant vorhanden. Zum Großteil stammen diese von der Firma, die beim Bau des Gebäudes im Jahre 2007 mangelhaft gearbeitet hat, informiert Bärbel Köhler. „Ärgerlich ist der Pfusch dennoch immer noch: Die damals mit der Fassadengestaltung beauftragte Firma beim Neubau des Gebäudes musste vorzeitig gekündigt werden, weil sie katastrophal gearbeitet hatte. Doch auch der Auftragnehmer, der den Nachauftrag erhalten hatte, bekam eine Mängelanzeige.“ Gegen die erste Firma haben die Stadtwerke Bernau 2008 geklagt und gewonnen; zudem hatten sie damals einen Sicherheitseinbehalt vorgenommen. Langfristig Ruhe versprechen sich die Stadtwerke Bernau durch das moderne Mehrschichtverfahren, mit dem die Außenfassade jetzt grundlegend saniert wird. Damit werden die Hohlräume hinter dem Putz beseitigt, die Risse versiegelt und der Putz wieder fest mit dem Untergrund verbunden. Die Arbeiten sollen bis Mitte September abgeschlossen sein. Bärbel Köhler bittet Besucher und Anwohner um Verständnis für eventuelle Beeinträchtigungen durch Baugeräusche oder einen erschwerten Zugang zum Gebäude.

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