SSV Lok Bernau <> BBC Magdeburg

Lok erfüllt die Pflicht gegen Magdeburg
Der SSV Lok Bernau startete am Samstag mit einem 75:51 (38:30) Auswärtssieg gegen den BBC Magdeburg in das neue Jahr. Die Bernauer bleiben damit in der 1. Regionalliga Nord ungeschlagen und behaupten die Tabellenführung. Pierre Bland war mit 17 Punkten bester Werfer beim SSV.

Die Lok-Basketballer sind mit einem Auswärtssieg bei Tabellenschlusslicht BBC Magdeburg in das Jahr 2016 gestartet und haben den 14. Saisonsieg eingefahren. Der SSV wurde seiner Favoritenrolle gerecht, auch wenn mit Jonas Böhm, Felix Schekauski und Nino Valentic gleich drei Akteure nicht dabei waren. Magdeburg wartet seit Wochen auf den zweiten Saisonsieg und den Startschuss zu einer Serie, um den Abstieg aus der 1. Regionalliga Nord doch noch abwenden zu können. Motiviert und ohne Angst starteten die Gastgeber gegen

Foto: Ricardo Steinicke

Foto: Ricardo Steinicke

die ungeschlagenen Bernauer. Bis Mitte des ersten Viertels ließ sich die Mannschaft von Trainer Kamil Piechucki auch nicht abschlagen und hielt sich tapfer im Spiel (10:11, 6. Minute). Danach zündete der SSV die erste Offensivrakete und konnte sich mit Dreiern von Nico Adamczak, Sebastian Fülle und Sango Niang absetzen. Den 13:0-Lauf der Bernauer stoppte auf Magdeburger Seite Lachezar Karadzhov mit einem Dreier und verkürzte zum 23:13. Im zweiten Viertel konnte sich der SSV zwar auf seine Defensive verlassen, in der Offensive blieben aber viele Punkte liegen. Lok-Headcoach René Schilling kritisierte in der Halbzeit, dass seine Schützlinge „viele offene Würfe verweigerten und es versäumten den Vorsprung auszubauen.“

Beim Stand von 38:30 wechselten die Mannschaften die Seite und die Lok kam deutlich stärker aus der Kabine. In der Defensive gestattete man den Hausherren im dritten Abschnitt nur magere sechs Punkte und zog nun deutlich und standesgemäß davon. Nico Admaczak (vier Dreier) und Sango Niang (drei Dreier) zeigten am Samstag aus der Distanz ein gutes Händchen und auch die Freiwürfe der Bernauer fielen ohne einen Fehlwurf sehr sicher. Nach 30 Minuten war man den Anhaltinern in eigener Halle auf 55:36 enteilt. Magdeburg stemmte sich mit allen Kräften vor den rund 70 Zuschauern gegen die Niederlage. Bernau verteidigte den Vorsprung aber souverän, ohne wirklich glänzen zu müssen. Das sah auch der Bernauer Trainer so, der mit dem Ergebnis zwar zufrieden war, aber dennoch etliche Fehler sah. „Es war kein schönes Spiel. Wir haben diese vermeintliche Pflichtaufgabe am Ende aber als Team gemeistert“.  Der SSV Lok Bernau  setzte sich am Ende verdient mit 75:51 durch.

Nach einem spielfreien Wochenende wartet in der übernächsten Woche ein schweres Auswärtsspiel bei ALBA Berlin auf die Bernauer Korbjäger. Am 23. Januar um 15.00 Uhr trifft der  SSV in der Max-Schmeling-Halle auf die Nachwuchsbasketballer aus der Hauptstadt. Auch wenn die ALBA-Talente eine eher durchwachsene Saison spielen, waren die Duelle stets umkämpft. „Wir müssen und werden jeden Gegner ernst nehmen. Nur so werden die Tabellenspitze verteidigen können“, sagt der Bernauer Trainer mit Blick auf das Berlin-Brandenburg-Derby in zwei Wochen.

Viertelstände: 23:13, 38:30, 55:36, 75:51

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (17 Punkte), Nico Adamczak (15), Sango Niang (13), Sebastian Fülle (11), Oumar Sylla (10), Friedrich Lotze (6), Alexander Rosenthal (3), Thiemo Williams (0)

BBC Magdeburg: Tyshawn Bell (15 Punkte), Arturo Pascual (10), Yuli Arabazhiyski (9), Jandell Hersesia (8), Lachezar Karadzhov (5), Dimitri Kongbo (4), Ignas Sijanas (0)

Ricardo Steinicke

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