Spiele der Bernauer Bären

 

HC Neuruppin : HSV Bernauer Bären

36 : 13 (19 : 5)

 

Nach dem Abpfiff der Begegnung feierten die Spieler aus Neuruppin mit ihren treuen und zahlreichen Zuschauern ausgelassen den Aufstieg in die Verbandsliga; herzlichen Glückwunsch!

Treuer Zuschauer haben auch die Bären. Dreizehn Unentwegte hatten sich zur Unterstützung ihrer Mannschaft auf den Weg in die Fontane-Stadt gemacht. Leider vergeblich; die Schützlinge von Christopher Metzdorf hatten ausgerechnet diesmal einen rabenschwarzen Tag erwischt und wurden von den Gastgebern regelrecht an die „Wand gespielt“. Oder ist die Zahl „13“ etwa doch ein schlechtes Omen? 13 treue mitgereiste Fans, 13 Bernauer Namen auf dem Protokoll und mit der mageren Ausbeute von 13 Toren, mussten am Ende alle die Heimreise antreten.

Mit schnellem, druckvollem Spiel und einer stabilen und kompromisslosen Abwehr zeigten die Gastgeber von Anfang an, wie sehr sie die Niederlage aus der Vorwoche gegen Finowfurt schmerzt. Der HSV Bernauer Bären war an diesem Tage genau der richtige Gegner für eine Wiedergutmachung. Die Bären fanden eigentlich nicht statt. Was ihr Aufgebot in Neuruppin an technischen Fehlern u.a. produzierte, war eine Einladung zur Aufbesserung des gegnerischen Torekontos. An eine Überraschung glaubte keiner der dreizehn Bernauer auf der Tribüne mehr, denn bereits nach neun Spielminuten lagen die Bären mit 0:6 im Rückstand. Nach 20 Minuten, der Rückstand war auf 2:14 angewachsen, war alles entschieden. Trotzdem muss man den Bären Kampfgeist zugestehen, eine Verbesserung der spielerischen Leistung und der daraus resultierenden Torgefährlichkeit leider nicht. Christopher Metzdorf machte aus der Not eine Tugend und ließ den Nachwuchsspielern Lorenz Rotermund und Björn-Ole Schröder zur Gewöhnung an die körperliche Gangart im Männerbereich viel Spielzeit zukommen. Das Spiel und das Ergebnis kommentierte der Coach kurz und knapp als Ergebnis, dass vorkommen kann, seine Mannschaft aber nicht aus der Bahn werfen wird.

Die Zahl, der auch zu den Auswärtsspielen den „Bären“ den Rücken stärkenden „Verrückten“ sieht der Trainer wohlwollend so wachsen, wie die Zuschauerzahlen bei den Heimspielen bereits gewachsen sind.

 

Für den HSV Bernauer Bären spielten:

Jens Schönstädt und Jens Mucha im Tor, Andre Billeb (1), Holger Findeisen (1), Krishan Gunawan (2), David Schleicher, Daniel Meier (5), Thomas Wissinger (2), Dennis Bohne (1), Maximilian Prüfer (1), Lorenz Rotermund, Björn-Ole Schröder.

Wir danken Günter Herzberg

 

 

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Letztes Saisonspiel für die C-Jugend

Am Samstag mussten die Jungbären der männlichen C-Jugend zu ihren letzten Punktspiel der Saison in die Uckermark zum gastgebenden SV Fortuna Prenzlau reisen.

Problematisch war eigentlich nur der Termin, da es das letzte Ferienwochenende

war und einige Spieler noch im Urllaub weilten. Also musste die Truppe zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Auswechselspieler die Fahrt antreten. Trotzdem sollte ein Sieg drin sein, um die Spitzenposition erfolgreich zu verteidigen. Mit einem eigentlich jederzeit ungefährdeten 35:25-Erfolg gelang dies  auch recht souverän. Jedoch merkte man den Jungs die zweiwöchige Trainingspause und die Ferien deutlich an. Ihr Können und auch die notwendige Durchschlagskraft zeigten die Schützlinge von Robert Blasek und Marco Gohl jeweils nur in den ersten 10 min jeder Halbzeit, wo sie das Spiel fest im Griff hatten und den Verlauf bestimmten.

Aber der Reihe nach.

Gleich zu Beginn des Spiels gingen sie mit 1:0 in Führung und bauten diese bis zur 12 min kontinuierlich zum 13:7 aus. Der Prenzlauer Jungs nahmen nun einige Positionswechsel vor und konnten so den Rückstand bis zur Pause auf 3 Tore zum 13:16 verkürzen. Prenzlaus bester Spieler, Hannes Nawroth, fand immer wieder Lücken in der Bernauer Abwehr und schloss seine

Aktionen erfolgreich ab.

Die Halbzeitpause wurde dann genutzt, um sich besser auf diese Spielweise der Uckermärker einzustellen und mehr Konzentration einzufordern.

Mit Anpfiff zur zweiten Halbzeit agierten die Jungbären dann auch spritziger und aufmerksamer in der Abwehr. Mit 4 Toren in Folge bauten sie den Vorsprung auf 14:20 aus. Prenzlau lief sich jetzt öfter in der Abwehr fest und so kamen die Jungs aus der Hussitenstadt zu einfachen Torerfolgen. Beim 16:25 in der 38. Spielminute war die Vorentscheidung gefallen. Zeitweise betrug der Vorsprung 11 Tore.

Das 35. Tor für die Bernauer Jungs warf Bernaus bester Spieler in dieser Saison, Jeremy Bläsche. Aus einer tollen Mannschaftsleistung ragte er noch heraus und drückte der Truppe während der gesamten Spielzeit seinen Stempel auf.

Mit diesem Sieg konnten der 1.Tabellenplatz erobert werden.

Allerdings ist dies nur eine Momentaufnahme, da nach Abschluss der Saison bei Punktgleichheit die Spiele gegeneinander zur Ermittlung der Platzierung herangezogen werden und da hat Bernau gegenüber Lychen und dem HSV Oberhavel leider den kürzeren gezogen.

Bernau mit Niklas Banmann im Tor, Michel Euchler (1), Alexander Ludwig (2), Benni Hahn (9), Endric Seltz (2), Markus Baer (5), Jeremy Bläsche (16)

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