von Eberhard Henne, Klaus Pape, Günter G. A. Märklein Die Landschaft des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin, die knapp 50 Kilometer nordöstlich von Berlin beginnt und bis vor die Tore Prenzlaus und Templins reicht, hat ihre in Europa selten gewordene Einmaligkeit bewahrt. Die schier atemberaubende Fülle von Seen, Mooren, Wäldern und woanders längst ausgestorbenen Pflanzen und Tieren, gemischt mit einer jahrhundertealten Lebens-, Leidens- und Siedlungsgeschichte der Menschen, ließen in Europas Mitte eine Kulturlandschaft leben, die genaueres Hinsehen braucht, um Erstaunliches zu offenbaren, und die dem, der zu erkennen vermag, den Blick in ungeahnter Weise weitet. Warum war die Schorfheide seit Albrecht dem Bären, um 1250, das bevorzugte Jagdgebiet der Herrschenden bis in die jüngste Vergangenheit? Was macht den unwiderstehlichen Reiz dieser Wälder aus? Weshalb können hier noch die äußerst seltenen und scheuen Schreiadler und der Schwarzstorch brüten, obwohl von unberührter Natur keineswegs die Rede sein kann? Die Zeugnisse menschlicher Kultur finden sich allerorten. Und fast immer die Originale, nichts Wiederhergestelltes oder Aufgeputztes. Geschichte ist hier einfach liegen geblieben, scheint es. Der touristische Marketinghobel hat seine glättende Wirkung noch nicht verübt. Aber viel Zeit bleibt vielleicht nicht, dies so zu sehen, wie es Jahrhunderte war … Märkischer Kunst- und Heimatverlag Bismark/Altmark 1. Auflage, 2000 167 Seiten, Hardcover Bildband, 19,90 € ISBN 9783929743104 Erhältlich in der Schorfheide-Information Joachimsthal.

Schorfheide-Chorin – Ein Biosphärenreservat in der Mark Brandenburg

von Eberhard Henne, Klaus Pape, Günter G. A. Märklein  Die Landschaft des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin, die knapp 50 Kilometer nordöstlich von Berlin beginnt und bis vor die Tore Prenzlaus und Templins reicht, hat ihre in Europa selten gewordene Einmaligkeit bewahrt. Die schier atemberaubende Fülle von Seen, Mooren, Wäldern und woanders längst ausgestorbenen Pflanzen und Tieren, gemischt mit einer jahrhundertealten Lebens-, Leidens- und Siedlungsgeschichte der Menschen, ließen in Europas Mitte eine Kulturlandschaft leben, die genaueres Hinsehen braucht, um Erstaunliches zu offenbaren, und die dem, der zu erkennen vermag, den Blick in ungeahnter Weise weitet. Warum war die Schorfheide seit Albrecht dem Bären, um 1250, das bevorzugte Jagdgebiet der Herrschenden bis in die jüngste Vergangenheit? Was macht den unwiderstehlichen Reiz dieser Wälder aus? Weshalb können hier noch die äußerst seltenen und scheuen Schreiadler und der Schwarzstorch brüten, obwohl von unberührter Natur keineswegs die Rede sein kann? Die Zeugnisse menschlicher Kultur finden sich allerorten. Und fast immer die Originale, nichts Wiederhergestelltes oder Aufgeputztes. Geschichte ist hier einfach liegen geblieben, scheint es. Der touristische Marketinghobel hat seine glättende Wirkung noch nicht verübt. Aber viel Zeit bleibt vielleicht nicht, dies so zu sehen, wie es Jahrhunderte war …  Märkischer Kunst- und Heimatverlag Bismark/Altmark 1. Auflage, 2000 167 Seiten, Hardcover Bildband, 19,90 € ISBN 9783929743104  Erhältlich in der Schorfheide-Information Joachimsthal.

Märkischer Kunst- und Heimatverlag Bismark/Altmark
1. Auflage, 2000
167 Seiten, Hardcover
Bildband, 19,90 €
ISBN 9783929743104
Erhältlich in der Schorfheide-Information Joachimsthal.

von Eberhard Henne, Klaus Pape, Günter G. A. Märklein

Die Landschaft des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin, die knapp 50 Kilometer nordöstlich von Berlin beginnt und bis vor die Tore Prenzlaus und Templins reicht, hat ihre in Europa selten gewordene Einmaligkeit bewahrt. Die schier atemberaubende Fülle von Seen, Mooren, Wäldern und woanders längst ausgestorbenen Pflanzen und Tieren, gemischt mit einer jahrhundertealten Lebens-, Leidens- und Siedlungsgeschichte der Menschen, ließen in Europas Mitte eine Kulturlandschaft leben, die genaueres Hinsehen braucht, um Erstaunliches zu offenbaren, und die dem, der zu erkennen vermag, den Blick in ungeahnter Weise weitet. Warum war die Schorfheide seit Albrecht dem Bären, um 1250, das bevorzugte Jagdgebiet der Herrschenden bis in die jüngste Vergangenheit? Was macht den unwiderstehlichen Reiz dieser Wälder aus?
Weshalb können hier noch die äußerst seltenen und scheuen Schreiadler und der Schwarzstorch brüten, obwohl von unberührter Natur keineswegs die Rede sein kann? Die Zeugnisse menschlicher Kultur finden sich allerorten. Und fast immer die Originale, nichts Wiederhergestelltes oder Aufgeputztes. Geschichte ist hier einfach liegen geblieben, scheint es. Der touristische Marketinghobel hat seine glättende Wirkung noch nicht verübt. Aber viel Zeit bleibt vielleicht nicht, dies so zu sehen, wie es Jahrhunderte war …

Märkischer Kunst- und Heimatverlag Bismark/Altmark
1. Auflage, 2000
167 Seiten, Hardcover
Bildband, 19,90 €
ISBN 9783929743104

Erhältlich in der Schorfheide-Information Joachimsthal.

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