Bauen in Bernau OT Schönow, Foto Lutz Weigelt für Barnim-plus.de

Radweg L30 in Schönow

Heute /11.2.16/ trafen sich Vertreter der Stadt Bernau mit der Ministerin Kathrin Schneider zu einem Vor-Ort-Termin in Schönow. Bekannt ist, das der ehemalige Rad/Fussweg von Schönow nach Bernau an der  L200 entwidmet wurde, so das er nur noch für Fussgänger nutzbar ist. Nunmehr müssen die Fahrradfahrer den Radweg an der Pappelalle bzw. an der Hans-Sachs-Straße verlassen und auf der Straße weiterradeln. Laut Gesetz gilt das auch für Schüler ab 12 Jahren. Jeder der diesen Straßenabschnitt kennt weiß, wie stark er befahren ist und die gerade in der Kurve beidseitige Beplankung macht das Radeln nur noch gefährlicher. Zusätzlich kommt es in Höhe der Ausfahrt REWE/Netto fast wöchentlich zu gefährlichen Situationen. Im Spätherbst kam es gar zu einem Unfall.

Ein sogenanntes Drängelgitter in Höhe der Ausfahrt könnte die Situation entschärfen.

Allerdings sagen nun die zuständigen Ämter – Drängelgitter wozu? dort darf doch gar kein Fahrradfahrer fahren. Sie sehen also keine Veranlassung diese errichten zu lassen, ungeachtet der Tatsache das Radler denen ihr Leben lieb ist eben auf dem Fussweg fahren.

Die Verantwortlichen der Stadt wollen nun nicht warten bis ein Mensch zu Schaden kommt. Aus diesem Grund hatte Frau Stark /SPD/ die zuständige Ministerin eingeladen.

Im Gespräch wurde vereinbart die Situation nochmals zu Prüfen.

 

Geplant ist eine Erneuerung der Straße in wenigen Jahren, was auch den Neubau des Rad/Fussweges mit einschliessen würde. Deswegen kam der Vorschlag bis dahin ein Provisorium zu errichten.

Mit Freude wurde die Mitteilung entgegengenommen, das der Ausbau der Ortsdurchfahrt Schönow für die ersten 3 Bauabschnitte wie geplant in Angriff genommen wird.

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