Matthias Platzeck war vom 26. Juni 2002 bis zum 28. August 2013 Ministerpräsident des Landes Brandenburg besucht Bernau OT-Lobetal

Platzeck in Lobetal

Matthias Platzeck der vom 26. Juni 2002 bis zum 28. August 2013 Ministerpräsident des Landes Brandenburg war besuchte am 21.08.2014 Bernau OT-Lobetal. Barnim-Plus war natürlich Live dabei. Sehr interessant war die Diskussionsrunde in der Alten Schmiede. Gern geben wir die Information der Pressestelle weiter:

Matthias Platzeck und Britta Stark besuchten Lobetal

 

Ein Konzert zum Thema „Glücksmomente“ bildete den Auftakt für einen Besuch von Ministerpräsident a.D. Matthias Platzeck und der SPD-Landtagsabgeordneten Britta Stark am 21.8. in Lobetal. Kantor Daniel Pienkny und Mitglieder der Lobetaler Kantorei begeisterten nicht nur mit virtuosem Spiel, sondern auch mit originellen Texteinlagen.

Anschließend ging es in der voll besetzten Alten Schmiede bei einem Diskussionsforum zum Thema „Jugendpolitik im Land Brandenburg“ kräftig „zur Sache“. Ralf Klinghammer, Bereichsleiter Kinder- und Jugendhilfe, stellte die Kinder- und Jugendarbeit der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal vor und warf daraus resultierende Fragen an die Politik auf. Inklusion in Brandenburg war eines von vielen Themen, zu denen Matthias Platzeck und Britta Stark Stellung nahmen. „Inklusion bleibt ein zentrales Thema, auch wenn sie bis jetzt in Brandenburg nicht umgesetzt wurde. Wir haben unterschätzt, was alles damit zusammen hängt. Wir werden deutlich mehr Geld in die Hand nehmen müssen, um die personellen und technischen Voraussetzungen zu schaffen.“

Auch der schlechte Personalschlüssel in den Kindertagesstätten war Thema des Abends. Marleen Schimmelpfennig, Leiterin der Lobetaler Kita „Sonnenschein“, forderte eine schnellstmögliche Veränderung ein, um Kinder optimal betreuen zu können.

Joachim Rebele ging auf die Arbeit der von ihm geleiteten innovativen Jugendhilfeeinrichtung „Wendepunkt“ ein. „Es gibt gute Erfolge bei den Jugendlichen, die von ihrem Weg ein gutes Stück abgekommen sind und Hilfe benötigen. Das Problem ist aber, dass Jugendliche, die ‚nicht so schlau sind‘, es sehr schwer haben, einen Job zu finden.“ Seine Bitte an die Politik: Konzepte für Kinder und Jugendliche mit besonderen Herausforderungen und Beeinträchtigungen zu entwickeln, welche von der Gesellschaft mitgetragen werden.

Die Sozialarbeit an Schulen und die Ausbildung in sozialen Berufen boten weiteren Diskussionsstoff. Tobias Dehn sprach die Problematik der digitalen Kompetenz am Standort Schule an, die Ausbildung der Lehrer hinke der Wirklichkeit hinterher. Matthias Platzeck und Britta Stark unterstrichen die Bedeutung der neuen Medien: „Die Digitalisierung der Welt wird weitergehen, und jeder junge Mensch muss lernen, verantwortungsvoll damit umzugehen. Dies bedeutet, aus der Flut des Informationsangebotes das auszuwählen, was ich individuell brauche. Die Schule kann und muss diesen Orientierungsprozess noch intensiver befördern.“

Im Anschluss kamen viele Gäste mit den Politikern noch ins persönliche Gespräch und konnten weitere Anregungen an sie herantragen.

 

 

Lobetal, 22. August 2014 Hoffnungstaler Stiftung Lobetal Pressestelle

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