Oranienburger HC III : HSV Bernauer Bären

Oranienburger HC III : HSV Bernauer Bären logo bernauer baeren

21 : 21 (12 : 12)

 

Es war ein abwechslungsreiches Handballspiel, was die Zuschauer am Samstagabend zu sehen bekamen.

Kurios, was die Torfolge betrifft, kurios der ständige Führungswechsel und aus Bernauer Sicht eher ein verschenkter Sieg als ein erkämpftes Unentschieden.

Nach der ausgeglichenen Anfangsphase, in der die Gäste vorlegten und ihre Gastgeber bis zum 4:2 hinterher liefen, drehte Oranienburg das Spiel mit 5 in Folgen erzielten Treffern zu seinem Vorteil.

Nach 21 Spielminuten besannen sich die Bären ihrer Stärken bei Tempogegenstößen und bei Angriffskombinationen und versöhnten ihre mitgereisten Anhänger mit dem Remis zur Pause.

In dieser muss Trainer Christopher Metzdorf die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Mannschaft schien auf dem Weg zu einer Wiederholung ihres klaren Sieges beim Heimspiel. Zwölf Minuten lang verhinderten die Bären einen Gegentreffer, erzielten aber in dieser Zeitspanne 4 Tore. Nur 4 Tore, denn in dieser Phase der Begegnung hätten sie sich richtig absetzen können. Zu viele leichtfertig vergebene Chancen, darunter der zweite vom Oranienburger Torhüter gehaltene 7m-Strafwurf, verhinderten das. Doch bis zum Schlusspfiff waren noch 18 Minuten zu spielen. Nach dem ersten Torerfolg für die Oranineburger nach ihrer langen „Torpause“ zum 13:16 aus ihrer Sicht, war die Bernauer Offensive noch nicht am Ende. Neun Minuten vor der Schlusssirene waren, nein, schienen die Bären beim 21:15 auf dem richtigen Weg. Was dann folgte, war ein von den Bären-Fans noch nicht erlebter Einbruch. Ohne die Leistung der Gastgeber auch nur andeutungsweise herabsetzen zu wollen, wer neun Minuten vor dem Ende der Partie mit sechs Toren vorn liegt, sollte in der Lage sein, diesen erspielten und erkämpften Vorsprung über die Zeit zu bringen. Es sein denn, und das mussten die über 35 zur Unterstützung ihrer Mannschaft mitgereisten Anhänger erleben, man macht den Gegner durch eigene Fehler stark. Die Oranienburger Reserve der Reserve war clever genug, dieses „Geschenk“ anzunehmen und schaffte das schier Unmögliche, -den Ausgleich.

Es darf dabei nicht unterschlagen werden, dass es die Bären ihrem Torhüter Jens Mucha zu verdanken haben, dass sie noch einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten. Diese Aussage betrifft aber nicht nur die Schlussphase, denn Jens Schönstädt hatte schon nach 12 Spielminuten für seinen „Kollegen“ Platz gemacht und dieser lief dann zu beeindruckender Form auf.

Bernaus Coach Christopher Metzdorf muss nun herausfinden, warum sein Team in den Schlussminuten so komplett von der Rolle war und wie sich Ähnliches in den restlichen vier Begegnungen nicht wiederholt. Kontrahenten sind noch der Tabellenerste und Tabellenzweite sowie zwei gegen den Abstieg kämpfende Mannschaften.

Es bleibt also für den HSV Bernauer Bären spannend bis zum letzen Spieltag der Saison.

 

Für den HSV Bernauer Bären spielten:

Jens Schönstädt und Jens Mucha im Tor, Andre Billeb, Holger Findeisen, Krishan Gunawan (3), David Schleicher (1),  Markus Lenz, Daniel Meier (6), Thomas Wissinger (2), Dennis Bohne (1), Jerome Roder (1), Maximilian Prüfer (7), Daniel Meier (6)Björn-Ole Schröder, .

 

Günter Herzberg

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