Netzwerk für Weltoffenheit lädt zum Gedenken am 8. Mai 2017

 

Schaut alle vorbei und bringt Freunde, Familie und Bekannte mit um in Zeiten des Krieges ein klares Zeichen zu setzen!!!

 

  1. Mai – Netzwerk lädt zu Gedenkveranstaltung ein

Das Bernauer Netzwerk für Weltoffenheit lädt für Montag, den 8. Mai zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges
vor 72 Jahren ein. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr vor dem Ehrenmal für die Gefallenen der Roten Armee
an der Mühlenstraße, findet ihre Fortsetzung am gegenüberliegenden Deserteurdenkmal und endet mit einem
Friedensfestessen auf dem Marktplatz.
Der 8. Mai 1945 markiert als „Tag der Befreiung“ (Richard von Weizsäcker, Bundespräsident von 1984 bis 1994)
das Ende der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten und ihres sogenannten Dritten Reiches. „Wir wollen an diesem
Tag der Millionen Menschen gedenken, die unter der gnadenlosen Kriegs-, Besatzungs- und Vernichtungspolitik
der Nazis leiden mussten“, ruft das Netzwerk zur Teilnahme auf. Durch den von Deutschland ausgehenden faschistischen
Angriff auf die Menschlichkeit verloren unglaublich viele Kinder, Jugendliche, Erwachsene und alte Menschen
ihre Freiheit, ihr Leben, ihre Gesundheit, ihre Hoffnung, ihre Liebsten. Für Millionen Verfolgte, für Angehörige und
Freunde der Opfer bedeutete dieser Tag die Befreiung von der Barbarei der Nazis und ihrer Unterstützer_innen.
Nach dem 8. Mai 1945 konnten viele Menschen befreit neu beginnen: KZ-Häftlinge, Widerstandskämpfer_innen,
Zwangsarbeiter_innen, Menschen, die von den Faschisten zu „Volksschädlingen“ und „Feinden“ erklärt und abgewertet
wurden, weil sie Vielfalt, Demokratie und Menschlichkeit verteidigten.
Seit Jahren findet das Gedenken an drei Stationen statt:
Die Vorbereitung für das Gedenken am Sowjetischen Ehrenmal hat der Ortsverband Die Linke, für das Gedenken
am Deserteurdenkmal die Evangelische Jugendarbeit und für den Abschluss auf dem Marktplatz der Jugendclub Dosto
übernommen. „Sorgen wir gemeinsam dafür, dass in Deutschland ein weltoffenes Klima herrscht und nie wieder
Unfreiheit, Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus den Ton angeben!“, so das Anliegen des Netzwerkes.

„Alle, die dieses Anliegen unterstützen wollen, sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und Verwandte und Bekannte,
Nachbarn und Zeit für Essen und Begegnung am Markt mitzubringen.“
Bernauer Netzwerk für Weltoffenheit

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