Schlendermeile Panketal, Zepernick-2014

mehr Stellen in der Berufsfeuerwehr EW

Verjüngung und Aufstockung bei der Berufsfeuerwehr

 

Für die Umsetzung der EU-Arbeitszeit-Richtlinie bei der Berufsfeuerwehr Eberswalde bahnt sich eine Lösung an. Derzeit wird daran gearbeitet, das 56-Stunden-Modell in eine 48-Stunden-Woche umzuändern. Im Zuge dieser Umstellung zum Jahresbeginn 2015 soll die Belegschaft der Berufsfeuerwehr auf 33 Mann aufgestockt werden. „Diese Veränderung bedeutet 140.000 Euro mehr Personal- und Sachkosten pro Jahr. Außerdem muss der Stellenplan für das Jahr 2015 geändert werden, dieser Änderung wiederum müssen die Stadtverordneten auch zustimmen“, so Finanzdezernent Bellay Gatzlaff. Da die Haushaltslesung erst im Dezember beginnt, wird ein Beschluss zum Stellenplan 2015 im Januar oder Februar 2015 fallen.

Bisher haben die 30 Kollegen der Berufsfeuerwehr Eberswalde in der 56-Stunden-Woche gearbeitet. Dieses Arbeitszeitmodell hatten die Kollegen freiwillig gewählt, weil sie ein besonderes Interesse an der Beibehaltung der 24-Stunden-Schichten und dem resultierenden Frei an den zwei folgenden Tagen hatten. Verschiedene Gerichtsurteile haben zu dem Eindruck geführt, dass die Differenz zwischen 48 Wochenstunden und 56 Wochenstunden als Mehrarbeit zu werten seien. Dementsprechend hat ein Teil der Feuerwehrbeamten sogenannte Leistungswider­sprüche eingelegt, damit dieser Mehrstundenanspruch durch Freizeit oder Geld rückwirkend ab 01.01.2011 abgegolten wird. Ein Freizeitausgleich ist angesichts der Vielzahl der betroffenen Beamten nicht möglich. Bei voller Abgeltung in Geld hätte die Stadtverwaltung 900.000 Euro für alle Feuerwehrbeamten zusammen nachzuzahlen.

Eberswalde ist eine von wenigen Städten in ihrer Größenordnung, die eine Berufsfeuerwehr unterhält. „Wir stehen zu unserer Berufsfeuerwehr und sind dankbar für die Arbeit, die die Kollegen leisten. Dennoch darf man bei aller Wertschätzung die Finanzen nicht aus dem Blick verlieren“, so der zuständige Dezernent.

Aktuell werden Stellen ausgeschrieben. Der zuständige Dezernent ist zuversichtlich, dass sich genügend geeignete Bewerber finden. „Die Stadt freut sich dabei auch auf Bewerber, die bei der Berufsfeuerwehr arbeiten möchten, aber noch nicht die Ausbildung besitzen und deshalb erst ausgebildet werden müssen.“

Bei der Berufsfeuerwehr gab es in der jüngsten Vergangenheit bereits Veränderungen. Im laufe des Jahres wurden bereits neue Feuerwehrmänner eingestellt. Diese ersetzen aus dem aktiven Brandschutzdienst ausgeschiedene Kameraden.

 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Eberswalde

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