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Lok siegt nach starkem Schlussviertel in Hannover

SSV Lok Bernau siegt nach starkem Schlussviertel in Hannover

Der SSV Lok Bernau holte am Samstag bei den Hannover Korbjägern den zweiten Auswärtssieg in dieser Saison. Die Bernauer setzten sich am Ende dank einer guten Defensive mit 72:53 (41:38) durch. Pierre Bland ragte mit 19 Punkten und neun Assists beim SSV heraus und schrammte nur knapp an einem Double-Double vorbei.

 

Foto R-Steinicke- PovilasGaydis2_Lok-BTB

Foto R-Steinicke- PovilasGaydis2_Lok-BTB

Dass am Ende des zweiten Auswärtsspiels ein doch recht souveräner Sieg steht, war im Vorfeld eher nur zu hoffen gewesen. Lok-Hedcoach René Schilling musste seine eingespielte Startformation umbauen. Felix Schekauski sagte seinen Einsatz berufsbedingt am Wochenende ab und fehlte beim Auswärtsspiel. Für ihn lief Routinier Thomas Krausche auf, der damit erstmals im Lok-Trikot von Beginn an auflief. Wie erwartet präsentierten sich die Hannover Korbjäger als starke Einheit und boten den Zuschauern zu ihrem Heimauftakt ein umkämpftes Spiel. In den ersten zehn MInuten war es ein offenes Spiel. Während die Bernauer zu Beginn von Pierre Bland getragen wurden, fiel bei den Hannoveranern Jan-Peter Prasuhn (17 Punkte) auf, der sein Team so gut wie im Alleingang im Spiel hielt. Beim 21:22 für die Korbjäger nach dem ersten Viertel hatte Prasuhn bereits zehn Punkte auf seinem Konto. Die Lok verlor dann im zweiten Viertel zunächst die Kontrolle im Spiel. Durch Adam Kado und den in den letzten Spielen überragenden Rishi Kakad zogen die Gastgeber erstmals deutlich davon (25:35, 14.Minute). Es dauerte ein paar Minuten bis sich die Lok berappelte und vor der Halbzeit mit einem 13:0-Lauf den Spielstand auf den Kopf stellte. Ein Grund für die starke Phasen war am Samstag die intensive Verteidung, die etliche Abschlüsse der Niedersachsen vereitelte. Die Topscorer der Gastgeber blieben teilweise deutlich unter ihren Möglichkeiten. Mit 41:38 und einer knappen Führung der Barnimer Basketballer ging es in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel blieb es ein spannendes Spiel. Die Lok behielt mit einem kleinen Polster von fünf Punkten zwar immer die Nase vorn, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Die Offensive beider Teams tat sich in dieser Phase schwer, da auch die Abwehr der Niedersachsen stärker aus der Pause kam. Im Schlussabschnitt steigerte sich der SSV dann in der Verteidigung noch einmal und zog endgültig davon (59:48, 34. Minute). Mit zwei Dreiern in Serie besiegelte Friedrich Lotze die letzte Hoffnung der Hannover Korbjäger. Insgesamt kamen die Gastgeber im vierten Viertel nur auf fünf Zähler und mussten sich am Ende 72:53 geschlagen geben. Die Lok holte damit den dritten Saisonsieg und brachte die Punkte mit nach Bernau. Bei den Brandenburgern ragten Pierre Bland mit 19 Zählern und neun Assists sowie Friedrich Lotze mit 16 Punkte und fünf Rebounds heraus.

Am kommenden Wochenende kann der SSV Lok Berau das Ligageschehen entspannt aus der Ferne verfolgen. Die Lok hat spielfrei und trifft erst in zwei Wochen auswärts auf ProB-Absteiger VfL Stade. Das nächste Heimspiel in Bernau mit dem Berlin-Brandenburg-Derby gegen ALBA Berlin findet am 1. November statt.

Viertelstände: 21:22, 41:38, 54:48, 72:53

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (19 Punkte), Friedrich Lotze (16 Punkte), Jonas Böhm (8), Oumar Sylla (7), Thomas Krausche (6), Povilas Gaydis (6), Dominique Klein (4), Alexander Rosenthal (4), Benito Barreras (2), Thiemo Williams (0)

Hannover Korbjäger: Jan-Peter Prasuhn (17 Punkte), Rishi Kakad (10), Leonard Öhlmann (7), Adam Kado (7), Jesus Diaz (5), Konstantinos Vazalidis (3), Ostoja Cvijanovic (2), Leonard Roehrkasse (2), Bart Zents (0), Kai.Philipp Deeke (dnp)

 

wir danken Ricardo Steinicke

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