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Lok mit Heimsieg über Cottbus

Lok beendet grandiose Saison mit Heimsieg über Cottbus

Der SSV Lok Bernau setzte sich am Sonntag im letzten Saisonspiel der 1. Regionalliga Nord vor heimischer Kulisse gegen die BBC White Devils Cottbus souverän mit 98:74 (55:34) durch. Trotz der lautstarken Unterstützung der Bernauer Fans, die dem 100. Punkt entgegen fieberten, fiel der letzte Korb nicht mehr. Oumar Sylla war mit 18 Zählern der beste Lok-Werfer.

 

Foto: Ricardo Steinicke

Foto: Ricardo Steinicke

Vor großer Kulisse mit rund 500 Zuschauern verabschiedeten sich die Bernauer Basketballer am Sonntag-Nachmittag aus der Saison 2014/15. Mit nur zwei Niederlagen und 20 Siegen war es die bisher erfolgreichste Regionalliga-Saison der Korbjäger aus der Hussitenstadt, die voraussichtlich punktgleich mit den Herzögen Wolfenbüttel auf dem zweiten Tabellenplatz enden wird. Die Niedersachsen bestreiten erst am nächsten Wochenende ihr letztes Saisonspiel und können bei einem Sieg an den Bernauern vorbeiziehen und abschließend die Meisterschaft und den Aufstieg feiern. Aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs würde Wolfenbüttel am Ende die Nase vorn haben. Dennoch schaut man in Bernau auf eine erfolgreiche Spielzeit zurück, in der man mit 15 Siegen am Stück eine beeindruckende Serie aufs Parkett gelegt hat.

 

Im Brandenburg-Derby am Sonntag ging es für die Bernauer darum, sich mit einer guten Leistung zu verabschieden und die bei einer Niederlage Wolfenbüttels zumindest noch theoretische Chance auf den ersten Tabellenplatz zu wahren. Lok-Headcoach René Schilling schickte Pierre Bland, Julius Zurna, Felix Schekauski, Oumar Sylla und Alexander Rosenthal in der Starting Five aufs Feld. Beide Teams zeigten mit Tempobasketball viel Spielfreude. In den ersten zehn Minuten konnte sich noch kein Team absetzen, wobei die Hausherren das Spiel aber kontrollierten (28:24, 10. Minute). Mit Alexander Rosenthal und Felix Schekauski hatte die Lok dankbare Abnehmer in der Offensive gefunden. Beide kamen allein im ersten Viertel auf zusammen 15 Punkte. In der Viertelpause monierte Trainer Schilling die fehlende Intensität in der Verteidigung. Entsprechend legten die Gastgeber hier vor der Halbzeit noch ein paar Schippen Kohlen auf und bewiesen, weshalb sie sich den Titel der besten Defensiv-Mannschaft erarbeitet haben. Cottbus gelangen bis zum Seitenwechsel nur noch zehn weitere Punkte, während die Offensive der Lok nun richtig ins Rollen kam und fast nach Belieben punktete. Hier fand man immer wieder Oumar Sylla und Friedrich Lotze, die die Bälle sicher verwandelten. Mit einem deutlichen 55:34 ging es in die Halbzeitpause.

 

Direkt zum Wiederanpfiff überraschten die Lok-Spieler ihre Fans mit etlichen Überraschungsbeuteln, die sie auf der Tribüne verteilten. Auf dem Feld gab es für die Gäste zunächst allerdings keine Geschenke. Binnen einer Minute schraubten Jonas Böhm und Pierre Bland den Spielstand auf 61:34. Danach geriet die Offensive allerdings ins stocken. Cottbus konterte mit einem 9:0-Lauf und kam wieder ins Spiel. Allerdings verwaltete der SSV Lok Bernau den Vorsprung souverän über die Zeit und konnte sich bis zwei Minuten vor Spielende auf 28 Punkte absetzen (98:70, 39. Minute). Die Fans sehnten mit stehenden Ovationen den 100. Punkt herbei. Trotz einiger Versuche blieb der Korb am Ende aber vernagelt. Am Ende war es aber dennoch ein überzeugender 98:74 Heimsieg, den Spieler und Fans nach der Schlusssirene ausgelassen feierten. Zufrieden und glücklich war nach dem Spiel auch der Bernauer Trainer. „Es war ein toller Abschluss mit einer großartigen Stimmung hier in der Halle. Das Team und jeder einzelne Spieler hat sich heute mit einer wirklich guten Leistung aus der Saison verabschiedet“, so René Schilling.

Viertelstände: 29:24, 55:34, 75:57, 98:74

SSV Lok Bernau: Oumar Sylla (18 Punkte), Pierre Bland (14), Jonas Böhm (14), Alexander Rosenthal (14), Friedrich Lotze (11), Dominique klein (10), Felix Schekauski (9), Benito Barreras (3), Thomas Krausche (3), Thiemo Williams (2), Julius Zurna (0)

BBC Cottbus: Nico Kaml (14 Punkte), Terence Billups (13), Yuriy Vasylyev (12), Michael Möbes (11), Tobias Mertke (10), Daniel Krausche (7), Bastian Bloch (5), Christian Lürmann (2), Alexander Voltz (dnp)

 

Quelle: Ricardo Steinicke

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