Logo SSV Lok Bernau

Lok holt Derbysieg in Königs Wusterhausen

Ihr Plus für den BarnimLok holt Derbysieg in Königs Wusterhausen

Mit einem 69:57 Arbeitssieg gewinnt der SSV Lok Bernau das erste Brandenburg-Derby bei den Red Dragons König Wusterhausen. Der Aufsteiger bot den Bernauern über das gesamte Spiel hinweg starke Gegenwehr. Jonas Böhm war beim SSV am Sonntagabend mit 17 Punkten der erfolgreichste Werfer.

Foto_Ricardo_Steinicke_JonasBoehm_KW-Lok

Foto_Ricardo_Steinicke_JonasBoehm_KW-Lok

 

„Das war ein hartes Stück Arbeit“, pustete Lok-Headcoach René Schilling nach der Schlusssirene durch. Der Aufsteiger aus Südberlin präsentierte sich als unbequemer Gegner, der sich erst im Schlussabschnitt entscheidend abschütteln ließ. Beide Mannschaften konnten im Brandenburg-Derby auf den kompletten Kader zurückgreifen. Während bei den Gastgebern in der Vorwoche bei Aufbauspieler Shelton Jackson noch ein Fragezeichen stand, war beim SSV Lok Bernau der Einsatz von Friedrich Lotze nach seinem Bänderanriss noch fraglich. Beide Akteure standen ihren Teams aber wieder zur Verfügung.

Foto_Ricardo_Steinicke_fürBarnim-plus.de Oumar Sylla_KW-Lok

Foto_Ricardo_Steinicke_fürBarnim-plus.de Oumar Sylla_KW-Lok

Erstmals in die Startformation bei der Lok rutschte Julius Zurna. Zusammen mit Pierre Bland, Felix Schekauski, Alexander Rosenthal und Jonas Böhm ging er ins Brandenburg-Derby bei den Red Dragons. Angefeuert von mehr als 25 angereisten Bernauer Fans boten beide Teams ein intensives und umkämpftes Spiel (5:5, 5.Minute). Die Partie war von starker Defensive auf beiden Seiten geprägt. Offensive Leckerbissen gab es nur selten zu bestaunen. In der 9. Minute nahm die Lok erstmals Fahrt auf. Nach Punkten von Pierre Bland und Benito Barreras und einem 7:0-Lauf rief Wusterhausen-Trainer Dirk Stenke sein Team zur Auszeit – mit Erfolg. Die Dragons verkürzten binnen 30 Sekunden zum Viertelende auf 15:13. Es blieb aber ein zerfahrenes Spiel mit vielen Ballverlusten. Die Statistik zählte allein in der ersten Hälfte bei den Bernauern 18 verlorene Bälle, entsprechend blieb das Spiel völlig offen. Mit einer knappen 33:28 Halbzeitführung ging es in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Teams nichts. Die Partie blieb offen und ließ auch vor dem Schlussviertel bei den heimischen Fans Hoffnung auf eine Überraschung aufleben (48:41, 30. Minute). Hier zeigte sich die Lok dann aber noch einmal bissig und kam auch offensiv ins Rollen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung schraubten die Bernauer die Führung entscheidend nach oben (64:50, 37. Minute). Besonders Jonas Böhm entpuppte sich im vierten Viertel

Foto_Ricardo_Steinicke für Barnim-plus.de PierreBland_KW-Lok

Foto_Ricardo_Steinicke für Barnim-plus.de PierreBland_KW-Lok

mit zehn Zählern als starke Stütze. Den Schlusspunkt zum 69:57 setzte Julius Zurna. Am Ende zeigte sich auch der Bernauer Trainer erleichtert über den Arbeitssieg. „Königs Wusterhausen hat sich stark präsentiert und uns das Leben schwer gemacht. Wir haben in der Defensive eine solide Leistung gezeigt. Offensiv haben wir allerdings nicht immer das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, analysierte René Schilling.

Die Bernauer Basketballer bleiben damit in der 1. Regionalliga als Verfolger auf dem dritten Platz, während die Aschersleben Tigers nach überraschender Niederlage bei ALBA Berlin nun nur noch zwei Punkte vor dem SSV liegt. Am kommenden Wochenende treffen Aschersleben und die noch ungeschlagenen Herzöge Wolfenbüttel im Topspiel aufeinander.

Der SSV Lok Bernau empfängt am kommenden Samstag hingegen die bisher sieglose Reservemannschaft von ProB-Ligist BBC Magdeburg. Das Heimspiel gegen den Tabellenletzten beginnt um 19.00 Uhr.

Viertelstände: 15:13, 33:28, 48:41, 69:57

SSV Lok Bernau: Jonas Böhm (17 Punkte), Pierre Bland (14), Friedrich Lotze (8), Julius Zurna (8), Felix Schekauski (6), Thiemo Williams (4), Dominique Klein (4), Oumar Sylla (4), Benito Barreras (2), Alexander Rosenthal (2), Thomas Krausche (0)

Königs Wusterhausen: Shelton Jackson (12), Maik Hasselberg (12), Glen Izevbigie (11), Niklas Butz (9), Felix Rathe (5), Souleymane Diallo (4), Alexander Pankonin (2), Ishmael Fontaine (2), Marcel Stölzel (0), Mike Krebs (dnp)

 

Wir danken Ricardo Steinicke

Weitere Beiträge:

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.