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Lok holt bei ALBA wichtigen Auswärtssieg

Lok holt wichtigen Auswärtssieg bei ALBA Berlin

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben sich die Bernauer Basketballer am Samstagnachmittag in der 1. Regionalliga Nord bei ALBA Berlin den ersten Auswärtssieg seit 2009 erkämpft. Der SSV Lok Bernau setzte sich in einem umkämpften und jederzeit spannenden Spiel mit 71:62 (32:22) durch. Pierre Bland ragte beim SSV mit elf Punkten, 13 Rebounds, fünf Vorlagen sowie vier Ballgewinnen heraus.

 Die mehr als 50 mitgereisten Bernauer Anhänger sahen von Beginn an das erwartet

Foto-R.Steinicke- Felix Schekauski_ALBA-Lok

Foto-R.Steinicke- Felix Schekauski_ALBA-Lok

umkämpfte und spannende Spiel. Es war zweifelsohne ein Duell, das beide Teams über die Defensive gewinnen wollten, entsprechend verbissen wurde um jeden Wurfversuch und Rebound gekämpft. Zwar konnte sich die Lok im ersten Spielabschnitt kurzzeitig mit fünf Punkten absetzen, die Youngsters von ALBA Berlin ließen sich aber nicht entscheidend abschütteln. Allen voran waren es beim Gastgeber immer wieder Bundesliga-Profi Ismet Akpinar, Marley Jean-Louis und Konstantin Kovalev, die in der Berliner Offensive Akzente setzen

Foto: R.Steinicke- Friedrich Lotze2_ALBA-Lok

Foto: R.Steinicke- Friedrich Lotze2_ALBA-Lok

konnten. Lok-Headcoach René Schilling sah bei seinem Team eine mannschaftlich geschlossene Leistung, ohne dass zu Beginn des Spiels ein Bernauer Akteur besonders herausstach. Im zweiten Viertel packten beide Teams in der Verteidigung noch eine Schippe drauf. Bis zur Mitte des Viertels war es nach wie vor ein ausgeglichenes und offenes Spiel (24:22, 15. Minute). Neben der knappen Führung konnten die Bernauer vor allem beim Rebound die Bretter kontrollieren. Begünstigt von einer schwachen Feldquote der Berliner setzten die Gäste angefeuert von den eigenen Fans zum Halbzeitendspurt an. Zunächst zeigten Pierre Bland und Jonas Böhm ein sicheres Händchen von der Freiwurflinie. Dann erhöhte Pierre Bland trotz Foul per Korbleger, ehe Alexander Rosenthal mit der Schlusssirene ein Achtungszeichen setzte und seinen ersten Dreier des Tages einnetzte. Mit einem zehn Punkte Polster ging der SSV Lok Bernau in die Kabine (32:22, 20. Minute).

Foto: R.Steinicke- Pierre Bland_ALBA-Lok

Foto: R.Steinicke- Pierre Bland_ALBA-Lok

 Nach dem Seitenwechsel blieben die Bernauer konzentriert, während sich die Nachwuchsbasketballer aus der Hauptstadt gegen den Rückstand bäumten. Das Spiel nahm im dritten Viertel in der Offensive Fahrt auf. Auf Berliner Seite stellte Ismet Akpinar seine individuelle Klasse unter Beweis und traf drei Dreier in Folge. Er war am Ende mit 26 Punkten der überragende Spieler bei ALBA. Alexander Rosenthal und Oumar Sylla fanden aber auf Akpinars Punkte die direkten Antworten, so dass der Bernauer Vorsprung hielt. Mit einer weiteren Angriffswelle konnten die Berliner, die jetzt sicherer trafen, vor dem Schlussviertel auf 52:48 verkürzen. Direkt zu Beginn des vierten Viertels meldete sich dann Friedrich Lotze mit Punkten von der Dreierlinie. Lotze hatte bis hierhin den Großteil des Spiels auf der Bank verbracht, nachdem der früh im zweiten Viertel sein drittes Foul kassierte. Mit zwei Dreiern im Schlussabschnitt und insgesamt 14 Punkten war Lotze dennoch am Ende der erfolgreichste Punktesammler im Lok-Trikot. Gleich vier Lok-Spieler kamen in der Statistik auf eine zweistellige Punkteausbeute. Der Bernauer Vorsprung schwankte aber auch im Schlussabschnitt zwischen sieben und vier Punkten. Die Lok konnte den Vorsprung aber stets verteidigen. Durch taktische Fouls am Ende des Spiels setzten sich Bernauer entscheidend ab und konnten mit dem 71:62 den ersten Auswärtssieg seit 2009 bei ALBA Berlin feiern.

 

Foto; R.Steinicke- Teamjubel_ALBA-Lok

Foto; R.Steinicke- Teamjubel_ALBA-Lok

Auch Lok-Headcoach René Schilling stand die Freude nach dem Spiel ins Gesicht geschrieben. Der Bernauer Trainer musste nach der Schlusssirene aber auch erst einmal tief durchatmen. „Wir haben heute eine wirklich engagierte und sehr gute Leistung aufs Feld gebracht. ALBA hat uns mit großer Intensität das Leben schwer gemacht und uns alles abverlangt. Ein großes Lob an mein Team für dieses Spiel. Mit diesem Sieg haben wir einen großen Schritt zur Sicherung des zweiten Tabellenplatzes gemacht. Ein großer Dank geht auch an unsere Fans, die echte Heimspielstimmung erzeugt haben“, analysierte ein glücklicher Trainer das Spiel.

 

Der SSV Lok Bernau hat damit den elften Sieg in Serie eingefahren und ist aktuell das erfolgreichste Team in der 1. Regionalliga Nord. Am kommenden Wochenende haben die Lok-Basketballer spielfrei, bevor es dann am 28. Februar zu Hause in Bernau zum Spitzenspiel gegen Tabellenführer MTV Herzöge Wolfenbüttel kommt.

 

Viertelstände: 16:15, 32:22, 52:48, 71:62

 

SSV Lok Bernau: Friedrich Lotze (14 Punkte), Julius Zurna (13), Alexander Rosenthal (12), Pierre Bland (11), Oumar Sylla (9), Jonas Böhm (8), Felix Schekauski (4), Thomas Krausche (0), Thiemo Williams (0), Dominique Klein (0)

 

ALBA Berlin: Isemt Akpinar (26 Punkte), Konstatin Kovalev (10), Marley Jean-Louis (10), Moritz Wagner (5), Robert Glöckner (4), Kevin Wohlrath (3), Jannes Hundt (2), Julius Düring (2), Marko Bacak (0), Felix Carels (dnp), Tim Decker (0), Moses Pölking (0)

 

Wir danken Ricardo Steinicke für Text und Fotos!

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