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Lok gewinnt 101:82 gegen Rendsburg

Dezimierte Bernauer meistern souverän letztes Auswärtsspiel

Mit einem 101:82 (56:43) Sieg bei den BC Rendsburg Twisters baut der SSV Lok Bernau seine Erfolgsserie weiter aus. Beide Teams boten sich dank hochprozentiger Trefferquoten einen offensiven Schlagabtausch. Bei der Lok ragte am Ende einmal mehr Pierre Bland mit 21 Punkten, 8 Rebounds und 13 Assists heraus. Julius Zurna kam ebenfalls auf 21 Zähler.

 Es war der letzte Auswärtstrip der laufenden Saison für Lok-Headcoach René Schilling und seine Schützlinge. Dabei mussten die Bernauer gleich auf drei Spieler verzichten. Alexander Rosenthal musste grippeerkrankt passen. Friedrich Lotze laborierte noch an seiner Fußverletzung aus der Vorwoche und Thomas Krausche musste aus familiären Gründen ebenfalls absagen. Entsprechend dezimiert traten die Bernauer Korbjäger nur zu acht die Reise an den Nord-Ostsee-Kanal nach Rendsburg an. Aber auch die Gastgeber konnten verletzungs- und krankheitsbedingt nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Trotz der klar verteilten Favoritenrolle legten die Hausherren vor den eigenen Fans einen befreiten Start aufs Parkett. Mit fünf erfolgreichen Dreiern in den ersten Minuten spielten die Rendsburger auf absoluter Augenhöhe mit und gaben zeitweise im Spiel auch den Takt an (18:19, 6. Minute). Die Bernauer Defensive tat sich schwer gegen die hochprozentig einfliegenden Distanzwürfe. Die SSV-Offensive konnte sich aber auf Felix Schekauski und Pierre Bland verlassen, die mit sicheren Treffern und starken Vorlagen die Kontrolle im Spiel erkämpften. Das offensive Feuerwerk im ersten Viertel endete mit 31:27 für die Lok. Die Schützen bei den Gastgebern kühlten in der Folge mehr und mehr ab und die Bernauer konnten mit Schnellangriffen ihre Stärke ausspielen. Nach Dreiern von Julius Zurna und Punkten von Oumar Sylla, die genau wie Schekauski zur Pause bereits zweistellige Werte aufweisen konnten, wuchs der Vorsprung auf 56:43.

Die Gäste aus Bernau kamen in Rendsburg konzentriert aus der Kabine und schraubten die Führung schnell auf 20 Punkte (68:48, 25. Minute). Allerdings bäumten sich Twisters noch einmal auf und konnten mit ihrem Tempospiel und Dreiern von Max Hillner den Bernauer Vorsprung in den einstelligen Bereich drücken (77:68, 31. Minute). In dieser entscheidenden Phase konnte Bernau angetrieben von Pierre Bland das Spiel wieder an sich reißen und binnen sechs Minuten auf 99:73 davon ziehen. Rendsburg verteidigte in den letzten drei Minuten den eigenen Korb, um die magische hundert Punktemarke zu verhindern. Die Schlussphase war geprägt von etlichen Fouls. Dennoch hat der SSV Lok Bernau die letzte Auswärtshürde bei stark kämpfenden Rendsburgern am Ende mit 101:82 souverän gemeistert. Das sah auch ein glücklicher Bernauer Trainer nach dem Spiel so. Er hat zwar „einige Fehler im eigenen Spiel ausgemacht. Da wir aber mit einer dezimierten Rotation spielen mussten, kann ich mit dem Ergebnis und der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden sein. Beide Mannschaften haben ein offensives Spiel mit hohen Trefferquoten gezeigt.“, lobte er auch den Auftritt des Aufsteigers.

Da die Herzöge Wolfenbüttel an diesem Wochenende spielfrei hatten, übernimmt der SSV Lok Bernau vorübergehend die Tabellenführung in der 1. Regionalliga Nord. Am kommenden Samstag treten die Bernauer Basketballer wieder zu Hause an. Im Brandenburg-Derby gastieren die Red Dragons Königs Wusterhausen in der Hussitenstadt. Der Aufsteiger kämpft derzeit um den Klassenerhalt und benötigt jeden Punkt. Zu unterschätzen ist die Brandenburger Konkurrenz aber keinesfalls, sorgten sie in dieser Saison für die vielleicht größte Überraschung, als sie die bis dahin ungeschlagenen Wolfenbütteler in eigener Halle besiegten. Das Heimspiel beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Sporthalle Heinersdorfer Straße.

Viertelstände: 31:27, 56:43, 77:63, 101:82

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (21 Punkte), Julius Zurna (21), Oumar Sylla (18), Felix Schekauski (17), Jonas Böhm (10), Dominique Klein (9), Benito Barreras (5), Thiemo Williams (0)

BC Rendsburg Twisters: Björm Rower (24 Punkte), Peter Marcic (20), Max Hillner (14), Eric Kibi (13), Frederik Schütze (6), Christian Rinner (3), Alexander Schlemmer (2), Jan Rohwer (0), Christoph Brunk (dnp)

 

Wir danken Ricardo Steinicke für den Text

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