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Lok bleibt Spitzenteams auf den Fersen

 

Der SSV Lok Bernau gewann sein Auswärtsspiel

am Sonntag beim VfL Stade mit 76:68 (45:41). In einem hochklassigen Spiel zeigten die Bernauer in der zweiten Spielhälfte eine starke Defensive. Pierre Bland führte die Bernauer Teamleistung mit 19 Punkten und acht Rebounds an.

 

Schon im Vorfeld des Spiels war klar, dass es ein umkämpftes Duell geben würde. Der ProB-Absteiger VfL Stade konnte auf seinen kompletten Kader zurückgreifen und mit der stärksten Formation auflaufen. Die zuletzt noch angeschlagenen Florian Bunde, Jan-Christian Both und auch Martin Kemp standen dem Gastgeber zur Verfügung. Aber auch die Lok-Schützlinge von Headcoach René Schilling waren komplett in den Norden gereist, ging es doch um eine erste Standortbestimmung. Mit dem Auswärtssieg bleibt der SSV Lok Bernau dem Spitzenduo in der 1. Regionalliga Nord auf den Fersen. Die Tabelle wird angeführt von den bisher ungeschlagenen Mannschaften aus Aschersleben und Wolfenbüttel.

Lok bleibt Spitzenteams auf den Fersen Der SSV Lok Bernau gewann sein Auswärtsspiel am Sonntag beim VfL Stade mit 76:68 (45:41). In einem hochklassigen Spiel zeigten die Bernauer in der zweiten Spielhälfte eine starke Defensive. Pierre Bland führte die Bernauer Teamleistung mit 19 Punkten und acht Rebounds an.  Schon im Vorfeld des Spiels war klar, dass es ein umkämpftes Duell geben würde. Der ProB-Absteiger VfL Stade konnte auf seinen kompletten Kader zurückgreifen und mit der stärksten Formation auflaufen. Die zuletzt noch angeschlagenen Florian Bunde, Jan-Christian Both und auch Martin Kemp standen dem Gastgeber zur Verfügung. Aber auch die Lok-Schützlinge von Headcoach René Schilling waren komplett in den Norden gereist, ging es doch um eine erste Standortbestimmung. Mit dem Auswärtssieg bleibt der SSV Lok Bernau dem Spitzenduo in der 1. Regionalliga Nord auf den Fersen. Die Tabelle wird angeführt von den bisher ungeschlagenen Mannschaften aus Aschersleben und Wolfenbüttel. In Stade starteten für die Lok Pierre Bland, Felix Schekauski, Alexander Rosenthal, Oumar Sylla und Jonas Böhm. Nach einem vorsichtigen Herantasten in den ersten beiden Minuten erzielten Richard Fröhlich für Stade und Oumar Sylla für die Bernau die ersten Punkte der Partie. Das Spiel war auf beiden Seiten von intensiver Verteidigung geprägt. In der Offensive fanden die Bernauer in der ersten Halbzeit immer wieder in Oumar Sylla einen dankbaren Abnehmer für die Chancen. Er kam bereits im ersten Durchgang auf 13 Zähler.  Auf der anderen Seite prägte Martin Kemp und Big-Man Richard Fröhlich das Spiel. Fröhlich konnte seine Größenvorteile gegen die Bernauer Garde gut nutzen und brachte vor allem Friedrich Lotze und Jonas Böhm in Foulprobleme. Mit einer knappen 45:41-Führung für die Lok ging es nach 20 Minuten in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel zogen die Lok-Korbjäger in der Defensive noch einmal an und ließen im dritten Abschnitt gerade einmal acht gegnerische Punkte zu. Zwar fehlte im Angriff das Wurfglück, um sich vorentscheidend abzusetzen, zumindest wuchs der Vorsprung  zwischenzeitlich in den zweistelligen Bereich. Nach der offensiven Durststrecke im dritten Viertel (12:8) startete bei den Bernauern Pierre Bland den Turbo. Der US-Boy markierte neun Punkte im Schlussviertel. Nach einem Dreier von Thomas Krausche wuchs der Vorsprung dann erstmals auf 15 Zähler (67:52, 33.Minute) - Auszeit Stade. Mit einem 12:1-Lauf meldeten sich die Hausherren noch einmal zurück. Die Bernauer leisteten sich in dieser Phase etliche unnötige Ballverluste, was auch Headcoach Schilling nach dem Spiel kritisierte. „Wir haben heute eine wirklich starke Defensivleistung geboten und uns den Sieg am Ende hart erkämpft. Einzig unsere Ballverluste haben mich geärgert. Sonst hätten wir das Spiel schon frühzeitiger entscheiden können. Dennoch mit unserem Auftritt und dem Ergebnis zufrieden. Wir haben uns den Sieg verdient“, analysierte Schilling. Allein sechs Ballverluste in der entscheidenden Schlussphase machten das Spiel bis zum Schluss spannend. Allerdings spielten Oumar Sylla und auch Pierre Bland am Ende ihre Routine aus und sicherten der Lok den wichtigen 76:68 Auswärtssieg. Es war damit der dritte Sieg in Serie für den SSV. Am kommenden Samstag präsentieren sich die Bernauer Korbjäger endlich wieder den heimischen Fans. Im ersten Berlin-Brandenburg dieser Saison gastieren die Nachwuchstalente von ALBA Berlin in der Hussitenstadt. Das traditionell umkämpfte Heimspiel gegen die Berliner beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Sporthalle Heinersdorfer Straße. Viertelstände: 16:18, 45:41, 57:49, 76:68 SSV Lok Bernau: Pierre Bland (19 Punkte), Oumar Sylla (16), Povilas Gaidys (12), Jonas Böhm (8), Felix Schekauski (5), Thomas Krausche (5), Friedrich Lotze (4), Benito Barreras (3), Alexander Rosenthal (2), Thiemo Williams (2), Dominique Klein (0) VfL Stade: David Hopkins (21 Punkte), Martin Kemp (16), Richard Fröhlich (14), Kester Mayr (6), Sergej König (4), Florian Bunde (3), Jan-Christian Both (3), Holger Jacobsen (1), Karim Elsayed (0), Ceyhan Pfeil (0), Lukas Maciejewski (0), Tim Skoeries (dnp)  Ricardo Steinicke

Foto: Ricardo Steinicke Oumar Sylla ASC-Lok

In Stade starteten für die Lok Pierre Bland, Felix Schekauski, Alexander Rosenthal, Oumar Sylla und Jonas Böhm. Nach einem vorsichtigen Herantasten in den ersten beiden Minuten erzielten Richard Fröhlich für Stade und Oumar Sylla für die Bernau die ersten Punkte der Partie. Das Spiel war auf beiden Seiten von intensiver Verteidigung geprägt. In der Offensive fanden die Bernauer in der ersten Halbzeit immer wieder in Oumar Sylla einen dankbaren Abnehmer für die Chancen. Er kam bereits im ersten Durchgang auf 13 Zähler. Auf der anderen Seite prägte Martin Kemp und Big-Man Richard Fröhlich das Spiel. Fröhlich konnte seine Größenvorteile gegen die Bernauer Garde gut nutzen und brachte vor allem Friedrich Lotze und Jonas Böhm in Foulprobleme. Mit einer knappen 45:41-Führung für die Lok ging es nach 20 Minuten in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Lok-Korbjäger in der Defensive noch einmal an und ließen im dritten Abschnitt gerade einmal acht gegnerische Punkte zu. Zwar fehlte im Angriff das Wurfglück, um sich vorentscheidend abzusetzen, zumindest wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich in den zweistelligen Bereich. Nach der offensiven Durststrecke im dritten Viertel (12:8) startete bei den Bernauern Pierre Bland den Turbo. Der US-Boy markierte neun Punkte im Schlussviertel. Nach einem Dreier von Thomas Krausche wuchs der Vorsprung dann erstmals auf 15 Zähler (67:52, 33.Minute) – Auszeit Stade. Mit einem 12:1-Lauf meldeten sich die Hausherren noch einmal zurück. Die Bernauer leisteten sich in dieser Phase etliche unnötige Ballverluste, was auch Headcoach Schilling nach dem Spiel kritisierte. „Wir haben heute eine wirklich starke Defensivleistung geboten und uns den Sieg am Ende hart erkämpft. Einzig unsere Ballverluste haben mich geärgert. Sonst hätten wir das Spiel schon frühzeitiger entscheiden können. Dennoch mit unserem Auftritt und dem Ergebnis zufrieden. Wir haben uns den Sieg verdient“, analysierte Schilling. Allein sechs Ballverluste in der entscheidenden Schlussphase machten das Spiel bis zum Schluss spannend. Allerdings spielten Oumar Sylla und auch Pierre Bland am Ende ihre Routine aus und sicherten der Lok den wichtigen 76:68 Auswärtssieg. Es war damit der dritte Sieg in Serie für den SSV.

Am kommenden Samstag präsentieren sich die Bernauer Korbjäger endlich wieder den heimischen Fans. Im ersten Berlin-Brandenburg dieser Saison gastieren die Nachwuchstalente von ALBA Berlin in der Hussitenstadt. Das traditionell umkämpfte Heimspiel gegen die Berliner beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Sporthalle Heinersdorfer Straße.

Viertelstände: 16:18, 45:41, 57:49, 76:68

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (19 Punkte), Oumar Sylla (16), Povilas Gaidys (12), Jonas Böhm (8), Felix Schekauski (5), Thomas Krausche (5), Friedrich Lotze (4), Benito Barreras (3), Alexander Rosenthal (2), Thiemo Williams (2), Dominique Klein (0)

VfL Stade: David Hopkins (21 Punkte), Martin Kemp (16), Richard Fröhlich (14), Kester Mayr (6), Sergej König (4), Florian Bunde (3), Jan-Christian Both (3), Holger Jacobsen (1), Karim Elsayed (0), Ceyhan Pfeil (0), Lukas Maciejewski (0), Tim Skoeries (dnp)

 

Wir danken Ricardo Steinicke

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